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Thema: Regelfragen :: diverse

  1. #1
    Senior Member Avatar von Rennente
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    Regelfragen :: diverse

    Hallo, es gibt ja doch immer mal wieder die eine oder andere Unklarheit, manchmal versteht man auch nur einen Wortlaut falsch. Um solche Sachen zu klären hab ich mal diesen Beitrag erstellt.

    Oftmals finde ich in Ausschreibungen Texte wie "Bei der Durchfahrt von Orten, einzelnen Häusern oder Hofbereichen und im Road-Book
    gekennzeichneten Stellen darf eine Höchstgeschwindigkeit von 30km/h nicht überschritten werden. Die
    Einhaltung dieser Vorschrift wird kontrolliert."

    Heisst ich darf beim Besichtigen, Innerorts, auf einer Straße wo sonst 50 oder 70 ist nur 30 fahren? In der Fahrschule lerne ich, dass ich nicht unnötig langsam fahren darf..
    Darf ich das?

  2. #2
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    AW: Regelfragen

    Ja das ist so. du fährst ja nicht unnötig langsam, du sollst ja "neben deinem schrieb erstellen" auch noch auf andere tielnehmer achten.

    Das Problem hier ist ja, das es nirgends geahndet wird. Manche bekannten Fahrer nehmen sich da Sachen raus, da wird 4. welle Anschlag durch Ortschaften gefahren und was passiert? nix!

    Würde für jedes km/h zu schnell 10 Strafsekunden geben. Dann wäre das schnell erledigt. Denn viele Fahrer besichtigen nicht, sie trainieren! Und da es "bekannte" Namen sind, traut sich auch niemand was sagen. Ist das selbe Problem wie mit technischen "Ungereimtheiten". Dreistigkeit siegt.
    Geändert von MartinGSI (21.03.2018 um 14:43 Uhr)

  3. #3
    Senior Member Avatar von Brainiac
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    AW: Regelfragen

    Was gibts da nicht zu verstehen?

    Folgen siehe u.a.

    https://www.saarland-pfalz-rallye.de...-rallyeleiter/

  4. #4
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    AW: Regelfragen

    oh schön. das hatte ich garnicht mitbekommen. Super! Habe es nur leider selber noch nie bei einer Rally erlebt das es strafen gab.

  5. #5
    Senior Member Avatar von Rennente
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    AW: Regelfragen

    Dass sowas geahndet wird ist prinzipiell richtig, nur wie? Wie weit vor/hinter einzelnen Häusern beginnt/endet die 30?

    Wie verhält sichs mit den generellen "max.50km/h" texten? Gerade außerorts.

    "Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern."

    Alles was dich soweit vom Fahren ablenkt, dass du dein Auto nicht sicher führen kannst solltest du eh unterlassen..

    Mir geht es nicht darum, dass ich ne Rechtfertigubg will um mit 100 durch den Ort zu ballern. Ich finde nur manches sehr schwammig formuliert ("bei einzelnen Häusern") und in Zeiten von RallySafe und weiteren Überwachungsmöglichkeiten kann sowas halt auch ganz schnell ins Geld gehen..
    Darf ich das?

  6. #6
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    AW: Regelfragen

    wie gesagt ich will keine Geldstrafen. das ist quatsch. Zeitstrafen müssen da her. Das tut viel mehr weh. Und Rallyesafe gibt's ja nur bei national a.

    Mir ist es hald immer wieder aufgefallen das (leider immer die selben Kandidaten) mit dem Einsatzauto besichtigen. Allerdings gibt's auch Leute die mim zugauto wie das letzte a.....loch besichtigen. Und das hald in einem tempo, wo manch ein Teilnehmer froh wäre, dies in Wertung zu erreichen. Veranstalter kommen hier meist nicht über eine "mündliche Ermahnung" hinaus.

    Ich finde das einfach falsch. Das Problem ist hier aber auch (hab ich mir erklären lassen) das der DMSB das ja nicht will bzw. eine Messung nur durch einen DMSB Offiziellen (mit geeichtem Messgerät) oder eben die Polizei erfolgen darf (was für den Veranstalter wieder zusätzliche kosten zur folge hat). Eine Messung durch z.b. einen Kommunalen Verkehrsüberwacher ist sportrechtlich nicht zulässig. Warum konnte mir allerdings noch niemand erklären!
    Auch eine Lasermessung durch einen Sportwart ist nicht zulässig.

    Mir geht es da nicht darum ob jemand 3 km/h zu schnell ist (wäre eh für eine Toleranz von 10 km/h) mir geht es um die fälle, wo eben DEUTLICH zu schnell gefahren wird.
    Hier geht es mir auch nicht in erster Linie ums trainieren (obwohl auch das nicht korrekt ist), sondern um die Anwohner. Es ist schwierig genug Genehmigungen zu bekommen. Wenn dann noch ein lautes Rallye Fahrzeug bei nicht gesperrter Strecke durch den Ort "prügelt" wird sich die Begeisterung in grenzen halten. Oder bei Gegenverkehr Notbremsungen fällig werden weil man die "Ideallinie testen "muss".

    Leider sind es meist die Fahrer, deren Fahrzeuge nicht unbedingt unauffällig sind, was das ganze noch erschwert!

    Selbst wenn du als Teilnehmer eine Onboardaufnahme vom "Täter" hast, macht fast kein Veranstalter was! Da bekommst du dann vom Rallyeleiter gesagt "Hast schon recht, aber du kannst doch nicht zwecks sowas den ...... anmachen! Sind ja froh um jeden starter!"

    Aber das Problem ist, das in Frankfurt ja niemanden Interesse dafür hat.

  7. #7
    Admin Member Avatar von H.Berg
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    AW: Regelfragen

    Zitat Zitat von Rennente Beitrag anzeigen
    Oftmals finde ich in Ausschreibungen Texte wie "Bei der Durchfahrt von Orten, einzelnen Häusern oder Hofbereichen und im Road-Book
    gekennzeichneten Stellen darf eine Höchstgeschwindigkeit von 30km/h nicht überschritten werden. Die Einhaltung dieser Vorschrift wird kontrolliert."
    Im Februar wurde die Standardausschreibung 2018 nochmal geändert ohne extra darauf hin zu weisen oder blau zu markieren

    Art. 8.2 Nationale Regelungen, Maximale Geschwindigkeit auf Wertungsprüfungen
    „Bei der Streckenbesichtigung sind die Vorschriften der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie der Straßenverkehrsbehörden, insbesondere im Hinblick auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen, unbedingt einzuhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Streckenbesichtigung die Wertungsprüfungen nicht gesperrt sind und dadurch jederzeit mit anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen ist. Der Veranstalter kann individuell im Road Book und durch entsprechende Kennzeichnung entlang den Wertungsprüfungsstrecken eine reduzierte Geschwindigkeit gegenüber der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) für die Besichtigung festlegen. Die Einhaltung dieser Vorschrift kann kontrolliert werden.


    Bulletin Saarland Pfalz 2018 zum Beispiel:

    Art. 8.2 Nationale Regelungen, Maximale Geschwindigkeit auf Wertungsprüfungen
    wird wie folgt ersetzt:
    „Bei der Streckenbesichtigung sind die Vorschriften der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie der Straßenverkehrsbehörden, insbesondere im Hinblick auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen, unbedingt einzuhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Streckenbesichtigung die Wertungsprüfungen nicht gesperrt sind und dadurch jederzeit mit anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen ist. Grundsätzlich gilt bei der Saarland-Pfalz Rallye auf den Wertungsprüfungen eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Der Veranstalter kann individuell im Road Book und durch entsprechende Kennzeichnung entlang den Wertungsprüfungsstrecken eine reduzierte Geschwindigkeit gegenüber der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) für die Besichtigung festlegen. Die Einhaltung dieser Vorschrift wird kontrolliert."

  8. #8
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    AW: Regelfragen

    Hallo zusammen,

    sowohl bei SItzen, als auch bei Gurten findet man hier und da unterschiedliche FIA Typenschilder an dem Equipment.

    Bei manchen findet man Schilder mit dem Herstell-Datum ("Manufacturing-Date") und andere widerum sind mit dem Ablaufdatum ("not valid after") beschriftet.
    Beim Herstell-Datum ist mir dies bzgl. der DMSB Regeln logisch. 10 Jahre nach dem Herstell-Datum läuft der Sitz/Gurt ab.
    Ist dies bei dem "not valid after" Schild genau so? FIA Homologation ist ja in der Regel 5 Jahre, ist der Sitz/Gurt dann also automatisch nach DMSB Regelung noch 5 Jahre nach dem "not valid after" Datum gültig?

    Beispiel:
    Gurt: Manufacturing-Date: Jan 2012 --> DMSB Gültigkeit bis Januar 2022

    Sitz: not valid after 2019 --> DMSB Gültigkeit bis 2024???

  9. #9
    Member Avatar von kalli
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    Re: Regelfragen

    Ja, genauso ist das.

  10. #10
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    Re: Regelfragen

    ...es sei denn man startet mit einem Fahrzeug einer FIA Gruppe. Damit gilt das "FIA Ablaufdatum"...auch bei Veranstaltungen in Deutschland...

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