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Thema: RALLYE MONTE-CARLO 1997

  1. #1
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    RALLYE MONTE-CARLO 1997

    RALLYE MONTE-CARLO 1997 ----VERDAMMT LANG HER

    Wenn gerade jetzt das "MONTE"- Fieber hochschwappt, dann kommen brutal viele Erinnerungen hoch .

    Besonders an Janina und Regine, die ihre Pokale und Blumensträuße bei der Siegerehrung vor dem Fürst enpalast fast nicht tragen konnten.

    Sicherlich wird Janina von " oben" dem heutigen Treiben zuschauen.



    Ich könnte die damalige Monte 1997 für euch noch einmal Revue passieren lassen aus der Sicht eines 4-Auto-Suzuki-Teams, dass aus einer sehr zusammengewürfelten Truppe fast das Maximale erreichte.
    3 Autos imZiel.

    Interesse?.....dann lege ich in dieser Rubrik ab morgen los.


    Aloha He

    Frank

  2. #2
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997 ----VERDAMMT LANG HER

    Ja Klar. Her damit

  3. #3
    Senior Member Avatar von Stoffe
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997 ----VERDAMMT LANG HER

    Ja, bitte unbedingt! Und bitte auch Bilder nicht vergessen!

  4. #4
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997 ----VERDAMMT LANG HER

    Zitat Zitat von Stoffe Beitrag anzeigen
    Ja, bitte unbedingt! Und bitte auch Bilder nicht vergessen!
    Hallo,

    ich dachte schon es interessiert nicht. Ja,dann geht's etappenweise los.

    Allerdings,das mit den Bildern geht zur Zeit nicht. Habe hier auch nur ein Tablet, was mich zum Wahnsinn treibt.Nein,ich sitze nicht im Knast, bin aber noch so gut 3 Wochen "fern der Heimat" matt gesetzt.

    Achtung ! Unsere Rallye Monte-Carlo 1997 hatte es echt in sich.
    Deshalb werde ich oft auf die Nennung von Namen verzichten.
    Auch die zeitliche Abfolge ist nicht unbedingt exakt korrekt.Ich lasse später aber unseren Super-Co (nennen wir ihn SUEW-Andreas) korrekturlesen.

    Vielleicht bekommt ja ein Leser Bock und startet 2018 mit uns bei der Monte 2018.



    So, nun beginnt die Zeitreise 20 Jahre zurück ins Jahr 1997.
    Rallyes wurden oft noch eher Erlebnis-orientiert , als Ergebnis-orientiert bestritten.
    Spass und Halli-Galli waren so wichtig, wie Apres-Ski beim Skifahrn.

    Dieser tierische Spass kam uns nie abhanden.Obwohl, am ersten Tag hat es praktisch immer "geraucht".

    In der Folge der Tage wurde die immer wild zusammengewürfelte Truppe richtig gut und ein Team.

    1997 ging schon gut los.
    Gleich beim Training ca. 14 Tage vor der Monte stand ein Nissan - oder war es ein Mitsu-Gelaendewagen auf der Ideallinie und damit dem Baleno-Vorfuehr-Trainings-Wagen voll im Weg.
    Unsere Versicherung durfte mal eben 2 Totalschaden abrechnen.

    Florian+Andreas erlebten dagegen einen halben Weltuntergang beim Training um den Jahreswechsel
    1996 / 1997. Am Turini hatte Frau Holle enorme Mengen an Neuschnee abgeladen. Ein Erdrutsch
    führte schließlich dazu, dass das hessisch/pfälzer Suzuki- Team am Turini festsaß. Ein Holländer rettete
    die beiden. Eigentlich war der Flachländer gerade am Auswandern und sein Zimmer war halb renoviert
    aber leer und kahl wie eine Gefängniszelle in Stadelheim. Hurtig wurden 2 Feldbetten aufgestellt und
    die beiden mutigen Privatfahrer erlebten dankbar und zufrieden eine wohlige Nachtruhe auf dem harten Gestell.

    Es blieb allerdings nicht bei diesen " kleinen" Episoden. Denn Team 2, eine ebenfalls äusserst charmante ( bulgarische) Fahrerin putzte einen weiteren japanischen Riesenwagen(heute:SUV) weg , bzw. schoss ihm gleich am ersten Tag der Rallye die Vorderachse unter dem Fahrgestell weg.

    Das hatte (indirekt) einen Besuch hinter "französischen Gardinen" zur Folge. Wir haben uns schlappgelacht, bis wir wussten,das das mit den frz.Gardinen kein joke war und uns nun schlagartig ein Teammitglied fehlte.

    Der Überbringer der pikanten Information war der froehlichste Eisspion Europas,der immer mit einer weissen, deutschen Knueppel-Salami anreiste und der 2016 mit seinem Piloten die DS3-Trophy gewann.

    Was es mit der Salami auf sich hat, erfahrt ihr möglicherweise schon morgen....

    Aloha he

    Frank
    Geändert von Frank Ehrhardt (02.02.2017 um 16:11 Uhr)
    Angaser, SweetNix, Hertelbert und 2 anderen gefällt das.

  5. #5
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997

    Die Salamitaktik.

    Bei der Monte 1997 und früher starteten unsere Autos noch in Bad Homburg.
    Nach dem Start kurvten die Teilnehmer ca. 24 Stunden kreuz und quer OHNE Wertungspruefungen durch Westeuropa bis nach MONACO.

    Wir liessen einen "Eiswagen" in der Nähe des Homburger Startplatzes warten. Dieser Eiswagen
    war ein schwarz-weisser Swift GTI mit Käfig .So hätte er auch als Ersatzteilspender dienen können.
    Hinter diesem Auto versammelten sich unsereTeams und ballerten gemeinsam durch die Nacht. Auf diese Weise konnten die 4 Beifahrer Monaco praktisch entgegenschlummern...

    Der "Eiswagen" war in dieser Phase also so etwas wie ein Leithammel und excellent besetzt
    mit zwei Topp-Schraubern und aktiven Rallye/Rennfahrern. Im weiteren Verlauf kam es zu den hinlänglich bekannten Staus, ausgelöst von total durchgedrehten Fans.

    Wenn es richtig arg wurde, sprang der Co im Leithammelwagen aus dem Suzuki, hechelte einige Meter
    bis zur verstopften Kreuzung. Im Hauptberuf war er im Raum Hannover zuständig für Recht und Ordnung. Vor dem Aussteigen griff er im Suzuki beherzt nach hinten . Er griff sich eine weiss eingefärbte, superleckere Edelsalami. Eine Salami taugt zum Verzehr und zu anderen respekteinflößenden Dingen. Auf alle Fälle hatten die Franzmänner und Frauen mächtig Respekt,als unser Rallye-fahrende Beamter auf der Kreuzung (oder auch Kreisverkehr) mit diesem Wurstknüppel auftauchte. Fesch im Schrauberkombi ließ er die Salami kreisen. Gelernt ist eben gelernt.

    Wie von Geisterhand tat sich eine Lücke auf. Diese schloss sich erst wieder, nachdem alle 4 identisch
    lackierten weiß-schwarzen GTI's durchgetauscht waren.Ein tolles Bild .Welches Werksteam kann schon 4 gleich auffällig lackierte Einsatzwagen vorweisen?

    Gut war die Salami auch, wenn es darum ging, einfach mal links an einer Schlange vorbeizuziehen.
    Man konnte links fahrend dem in der rechten Schlange stehenden Franzosen den Wunsch einscheren
    zu wollen , plastisch "vertellen", indem man den Knüppel rhythmisch gegen das Fahrertür -Fenster
    donnerte. tock. tock. tock

    Einmal ging es schief. Die Besatzung im Leithammel-Suzuki GTI hatte die Plätze getauscht. Der "Bulle" sass nun am Steuer und der Chefschrauber schwang stattdessen die Salami vom Beifahrersitz aus...

    Leider war die Fensterscheibe vom Nebenmann voll geöffnet. Ob dem armen Fahrzeuglenker ein Feilchen erblüte, ist nicht überliefert. Die Suzukis mussten weiter....Andreas meldet sich gerade und meint, das die Salami schon 1996 um Einsatz kam. 1997 war die leckere Wurst schon längst verspeist. So kann man sich irren.

    Das Konvoi-Kozept wurde mehrmals perfekt praktiziert bis es vorbei war mit der Sternfahrt.

    Demnächst die Fortsetzung:
    - nächtelange Vorbereitungen
    -werden die Nennungen angenommen?
    - wie kamen wir zu einer bulgarischen Fahrerin?
    - beim Training am Turini eingeschlossen

    ÜBRIGENS: Es waren 2o deutsche Teams bei der Monte 1997 am Start:

    Nittel. ---------------------------------------------------Thörner
    Schwarz------------------------------------------------Giraudet
    Holderied----------------------------------------------Francois
    Kremer---ja der Armin 2017 !----------------Beling
    Gassner------------------------------------------------Schrankl
    D.Depping---------------------------------------------Hawranke
    J.Depping----------------------------------------------Rausch
    Bosse----------------------------------------------------von Skopnik
    Schöffler-----------------------------------------------?
    Kreutz----------------------------------------------------Kirberg
    Schmidt--------------------------------------------------Schwalie
    Kühlewein-----------------------------------------------Ruhl
    Schröder-------------------------------------------------Ihlobe
    Brunken--------------------------------------------------Schuh
    Praschma-----------------------------------------------Lohaus
    Ammelounx--------------------------------------------Greifenstein
    Kling-------------------------------------------------------Neidhofer
    Rotter-----------------------------------------------------Makowski
    Göttig-----------------------------------------------------Krings
    Ihle---------------------------------------------------------Putze
    plus eine Bulgarin in einem Suzuki mit Hannover-Kennzeichen
    Geändert von Frank Ehrhardt (23.01.2017 um 23:02 Uhr)

  6. #6
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997

    .....ich würd' ja weiterschreiben wollen, habe nur zur Zeit hier leider nicht die technischen Voraussetzungen.

    Aus Bad Eilsen grüßt

    Frank

  7. #7
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997

    ...bitte unbedingt weiter schreiben, ließt sich besser als ein Krimi !
    Bin gespannt wie ein Flitzebogen!

    Günni

  8. #8
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997

    Wie kommst du mit einem 1300er-Auto ueberhaupt an einen Startplatz bei der Rallye Monte- Carlo ? ?

    Gleich der erste Versuch 1990 ging voll in die Hose. Ralf und Karin sollten den Suzuki Swift AA fahren.
    Eigentlich waren die Voraussetzungen perfekt. Ralf hatte schon den Suzuki-Cup gewonnen, konnte also schon Erfolge nachweisen.Sogar Sponsoren waren gefunden...

    Die Absagen verschickt der AC MONACO immer total früh, so um den10. Januar herum, also wenige Tage vor dem Start....

    Beginnen mit der Planung mussten wir seeeeehr früh. Im November wurde das Wörterbuch rausgekramt und das Fax-Geraet angeschlossen. Mit Hilfe des Michelin Reisefuehrers wurden
    eine Vielzahl von günstigen Hotels angeschrieben.

    Dann begann das erste grosse Warten. Und tatsächlich kleckerten die Angebote aus dem Fax.

    Scheinbar machte es Eindruck, wenn unser Suzuki-Team Germany sich bei den kleinen Hotels meldete.
    Jedenfalls war das alles wie eine grosse Wundertuete, aber wiederum auch total toll. Nie wurden wir
    enttäuscht. Ausser ein Mal in Sisteron. Da glaubte ich , Ueberschuss- Betten zu haben und gab ein Zimmer weiter an Redakteure der Zeitschrift " rallye-racing". Hätte ich besser nicht tun sollen....

    Leider hatte die Herberge völlig ueberbucht und es spielten sich Herzzerreissende Szenen ab.
    Aber auch das Problem erledigte sich auf ungewöhnliche Art und Weise-- völlig normal also.

    Die Hotelbuchungen weit vor der eigentlichen Startzusage mussten sein. Wir buchten einen Grundstock
    an Betten per Fax für die voraussichtlichen Besatzungen der Eisautos, Servicewagen und Teilnehmerwagen.

    Und jeder musste zusaetzlich einen Schlafsack dabei haben um in Notfällen flexibel zu sein.

    Die größere Herausforderung war jedoch, dass wir alle Planungen Mitte Dezember fertig haben mussten.

    Warum ? ?

    Aehnlich wie 2017 in Bezug auf KFP etc. arbeitete auch in den 90er-Jahren (fast) kein Mensch vom 15.12. bis 7.1.

    Hattest Du vor Weihnachten nicht die Fahrerlizenzen, die Reifen, Ersatzteile etc.etc. klargemacht,dann hattest du sie auch zur Monte nicht.

    War Weihnachten alles erledigt, dann begann das grosse Zittern und Warten. Werden wir ueberhaupt angenommen ? Wie oben beschrieben war beim ersten geplanten Start alle Maloche umsonst und
    wir mussten die Hotelbuchungen irgendwie loswerden, was auch klappte.

    Aus Schaden wird man (meistens) klug. So haben wir 1997 alle 4 Nennungen zusammengetackert inkl. einem einzigen Nenngeldscheck. Die Monegassen konnten sich also über legen, ob sie 2 Damenteams haben wollten. Wenn ja, dann mussten sie die Kerle auch "schlucken".

    Und so sah unser " Fuhrpark" 1997 aus:

    4 Suzuki-Swift 1,3 GTI - Gr.N.....teilweise aber in Gruppe A genannt
    2 Servicewagen Ducato und Hyundai H 100
    1 Servicewagen Mercedes Sprinter-Vorläufer (extra Sprinter-Story folgt)
    4 Eiswagen, die aber auch Notservice machen konnten
    1 Ford Nugget als Mädchen für alles , besetzt u.a.mit Janina's Vater
    1 Vitara - "Pressewagen" besetzt mit einem deutschen Zeitungsredakteur und ein Journalist aus Bulgarien . Unsere Fahrerin hatte in Bulgarien einen Status etwa wie Nico Rosberg in Deutschland,evtl.
    eher noch etwas hoeher. Außerdem hatte der ADAC einen Pressesprecher mitgeschickt.
    Wenn man durchgezählt hatte,dann waren es etwa 30 Personen im Team plus Vater und Schwester
    von Gergana.

    WIE KAMEN WIR ZU EINER BULGARISCHEN FAHRERIN ?

    Hier hat der DSK und Winfried Matter grossen Anteil. Der DSK hatte beim 24-Stunden-Rennen zusammen mit Castrol den "EASTERN-CUP" ausgeschrieben und die besten Fahrer aus 12 Ostblock-Staaten zum 24h-Rennen eingeladen und auf 12 Rennwagen verteilt.

    Unser Polizist (der mit der weissen Salami - siehe oben) war als erster am Ring und sollte ,wie es
    zuerst hieß, einen schnellen Russen in unserm Suzuki-Team willkommen heissen.

    Er war bass erstaunt, als ihn ein langhaarigen Wesen aus tief-schwarzen Augen anstrahlte.
    Es war kein Russe und augenscheinlich auch kein Mann.
    Vor ihm stand Gergana aus Burgas mit ihrer kompletten Familie inkl. Vater Stoyan (bulg.Meister)
    Wir glaubten es sei Costa Cordalis, so gewaltig war seine Haarpracht...
    Der Hit war,dass Gergana mit dem langsamsten Auto ( Suzuki 1,3) sogar den "Ost"- Cup beim 24H- Rennen gewonnen hat.

    Schnell fiel die Entscheidung, mit Gergana und der 17-jährigen Janina bei der Monte 1997 zu starten.

    Diese Entscheidung war nicht unkompliziert.

    Janina z.B.hatte noch keinen richtigen Führerschein und noch keine I-Lizenz. Sie musste nach ihrem Geburtstag Mitte September noch so "Klopfer" wie die 3-Staedte-Rallye fahren, die damals noch eine richtig geile Rallye war.

    Dort fuhr auch Gergana erstmals den Suzuki. Bei ihr mussten wir eine andere Hürde überwinden.
    Gergana kam nur mit einem Visum aus dem Land. Das wäre eine eigene spannende Geschichte...


    ....demnächst geht es weiter und endlich auch auf die Startrampe in Bad Homburg. Versprochen.

    Bis es so weit war,sind noch unglaubliche Dinge geschehen...


    Aus Bad Eilsen gruesst

    Frank
    Geändert von Frank Ehrhardt (31.01.2017 um 16:55 Uhr)

  9. #9
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997

    Vielen Dank für diese tollen Geschichten. Früher war nicht alles besser, aber diese Art von Rallye definitiv. Freu mich auf die Fortsetzung.
    Gruß!

  10. #10
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    AW: RALLYE MONTE-CARLO 1997

    AUF NACH BAD HOMBURG !

    Man muss wissen, dass der erste Höhepunkt die Fahrerparty am Vorabend des Starts war.
    Die war äußerst beliebt bei den Teams . Sagt man . Selbst davon überzeugen konnte sich der Verfasser dieser Zeilen jedoch nie.

    Der Grund : Bis zur letzten Sekunde wurde in Hannover verpackt, gerödelt und eingepackt was ging.

    1997 war eine ganz besondere Herausforderung. Irgendwann bimmelte in Hannover das Telefon.
    Am anderen Ende ein total aufgelöster Berliner Tonfall." Dat jibt et nich. De Motor is hinne..."
    Der von Berlin aus anreisende Service-Sprinter des Berliner Teams war irgendwo in den Kasseler Bergen kollabiert !

    Mein Rat: den Rallye-Suzuki vom Anhänger abladen und auf der Autobahn die fehlenden knapp
    200km fahren. Gesagt, getan und wir hatten ab da nur noch 2,25 Servicewagen.

    KURZE ZEIT SPÄTER DIE NÄCHSTE "BOMBE" :

    Der Motor des Berliner Rallye-Suzuki-Swift GTI gab auch noch den Geist auf ! Sabotage, oda watt ??

    Jetzt hatten wir unsere erste riesen Herausforderung . Diese Unwegbarkeiten waren es, die wir soooo lieben und die diese Art von Rallye für "arme" Privatteams so einmalig macht. Wir hatten nur ein Ziel: Die Autos sollten -egal wie - einfach(?) nur ins Ziel der "Monte" . Aus diesem Grund ist der Verfasser dieser Zeilen die "Monte" nie selbst gefahren. Die Bewältigung dieser Hindernisse war viiiel spannender als selbst am Lenkrad zu drehen.

    Nur, wo bekommt man Stunden vor dem Start einen Suzuki GTI-Motor her ??????????????

    Ein Geistesblitz brachte fast die Rettung: auf dem Hof in Hannover stand ein gebrauchter SwIft GTI.
    Rotes Kennzeichen drangebämmselt und mit Karacho auf nach Bad Homburg in die Tiefgarage
    des Hotels am dortigen Kurpark.

    Im Untergeschoss wurde die Transplantation schon vorbereitet. Knisternd erreichte der stinknormale
    Gebrauchtwagen die "Schraubertruppe" in der Tiefgarage. Ratz-fatz wurde der Motor-Tausch bewerkstelligt. Es war zeitlich arg knapp. Aber als der Motor gleich beim ersten Versuch "losbellte" ,
    da war die Rallyewelt für's erste wieder in Ordnung. Der Start über die Rampe konnte kommen.

    Eigentlich dürfte jetzt nix Schlimmes mehr bei der " Monte 1997 " passieren.

    D E N K S T E !

    Fortsetzung folgt.....

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