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Thema: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

  1. #1511
    Senior Member Avatar von tome
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    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    Zitat Zitat von Frank Ehrhardt Beitrag anzeigen
    Hallo CossiWRC,

    einfach 'nen paar Tage abwarten....

    ….aber die CTC war völliger Blödsinn, weil nicht unterschieden wurde, ob (fast) Serie (z.B. Gr.N) oder mit reichlich Dampf (z.B. Gr.A)

    ...besser nach dem Ende der Homologation weiterfahren lassen in der entsprechenden Hubraumklasse N oder A und ggf. beim Gewicht anpassen.

    Aber wir werden sehen. Ich bin auch gespannt.

    Es grüßt


    Frank

    P.S. ...und möglichst mit DN oder DA kennzeichnen - eine eigene Klasse wie in Frankreich (dort FN... /FA...) ist vorerst nicht nötig. Es gibt einfach zu wenig entsprechende Autos im unterentwickelten Deutschland.
    Hallo,
    also es gab ja schon die Klasseneinteilungen in der CTC sowohl nach N und A als auch Gr.1-Gr.4 und auch ach Perioden/Homologationsjahren und auch Hubraum wäre möglich ,nur wurde das nie richtig Ausgeschrieben.
    Fahrzeuge gibt es doch genug mittlerweile da ja auch die Mitsus und Subarus ,Hondas..reinfallen.Dann muß man auch nicht unnötig Gewicht in diese Autos bauen ,was ja eher Gefährlich ist .

  2. #1512
    CossiWRC
    Gast

    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    ja da mag was dran sein doch sollen die CTC Autos in eine schon bestehende Gruppe eingegliedert werden und da bin ich mal gespannt wo dies denn sein wird/kann.
    Eigentlich bliebe da ja nur die Gruppe F doch wie sollte das gehen ? Na warten wir mal ab.

  3. #1513
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    Zieht DMSB Präsident wieder nach Deutschland ?


  4. #1514
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    Re: Zieht DMSB Präsident wieder nach Deutschland ?

    Na und, irgendein Russe oder Saudi mit entsprechender Portokasse findet sich da schon...

    Warum das rallye magazin online hier eklatante Verkaufsförderung macht, erschließt sich mir allerdings nicht...?
    Rauswerfen. Das hat hier wirklich nichts verloren.

    Sonst ist das RM ja auch nicht pingelig mit Löschen, Verschieben und ähnlichen Aktionen.

  5. #1515
    Andi Lugauer
    Gast

    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    Jetzt mal etwas ganz Anderes...

    Was wäre eine Bar eigentlich ohne scharfe, bunt gemixte Cocktails? (Auch wenn ihr Geschmack etwas aus der Art schlägt...)

    In diesem Sinne...:



    Das dürfte den stärksten Vogel abschießen. Mehr noch als alle Porsches, Ferraris, Mercedes-Coupés...

  6. #1516
    Andi Lugauer
    Gast

    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    Wie Viele von Euch ja wissen, mache ich mir sehr oft und sehr intensiv Gedanken über die grundsätzlichen Dinge des Rallyesports. Über seinen Wandel, den er im Lauf der Zeit genommen hat, und was daran gut war und ist. Und auch darüber, was weniger gut verlaufen ist. Und vor allen Dingen: Wie seine Zukunftsgestaltung aussehen sollte und welche Aspekte dabei zu berücksichtigen sind.

    Ich hoffe, daß dieser Thread die richtige Rubrik für solche allgemeine Überlegungen ist, die den Rallyesport betreffen. Und daß man sich hier einigermaßen konzentriert diesem Thema zuwenden kann. Ich will mich wirklich nur auf die notwendigsten Fakten beschränken. Und mit "Fakten" meine ich auch wirklich Tatsachen, deren Existenz nicht zu leugnen ist. Von irgendeiner Stimmungsmache, die nicht angebracht ist, distanziere ich mich ausdrücklich.

    Zur Sache: Es gibt etwas, was mir als aufrichtigem Rallye-Liebhaber schon seit längerer Zeit im Magen liegt. Ich beobachte nämlich schon seit Jahren, daß die Anzahl an vertretenen Marken, von denen Rallyewagen aus aktueller Produktion auf dem Markt angeboten werden, drastisch rückläufig ist. In nahezu allen Klassen und Segmenten. Besonders massiv spürt man das in den kleineren Kategorien, wie den R2- und ganz besonders bei den R1-Fahrzeugen. Auch bei den R5 und den WRC’s ist die Beteiligung nicht wirklich überschäumend. Aber die Breite: Die leidet extrem stark.

    Aber Moment mal…wurde uns nicht immer eingebläut, daß die Verkürzung der Rallyes, auf die wir „ewiggestrigen“ Fans vom alten Schlag immer so stark ablehnend reagiert haben, deswegen vorangetrieben werden würde, damit der Rallyesport besser vermarktet würde – und somit das Interesse und die Beteiligung von möglichst vielen Werken möglichst groß gehalten werden sollte? Und auch andere Sponsoren ein größeres Gefallen am Rallyesport finden sollten? Und wie sieht nun das Ergebnis aus…?

    Auch die Kosten-Nutzen-Relation der Rallye-Neuwagen, die im Angebot sind, ist oftmals fraglich. Kostenersparnis? Wo denn?

    Genau betrachtet, läuft eigentlich nichts so, wie es laufen soll.

    Welches Ziel wurde und wird hier eigentlich verfolgt? Ist es ein Ziel, das dem Rallyesport in allen relevanten Belangen den Rücken stärken soll, oder ist es ein Ziel, das kontraproduktiv zu den Interessen der meisten Sportler und Anhänger des Sports verläuft? Ist es Berechnung, oder hat man sich einfach nur schlicht und ergreifend kriminell verkalkuliert? Ich frage mich…

    Wer fragt sich noch? Oder bin ich der Einzige, dem diese ganze Entwicklung suspekt vorkommt?

    Das würde mich jetzt interessieren.

  7. #1517
    Senior Member Avatar von U_Janssen
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    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    Guten Morgen Andi Lugauer,

    was Du schreibst ist in der Tat zu beobachten, jedoch nicht nur im Rallye Sport, auch in vielen anderen. In der Formel1, bei der DTM oder NASCAR egal wo man hinsieht es herscht immer weniger Artenvielfalt. Woran liegt das? Schau doch mal in den Dorf-Fußballverein. Wer macht da gerne ehrenamtlich die Arbeit? Immer weniger Leute. Es ist weniger ein Problem vom Geld, ich glaube einfach dass die Gesellschaft und die Welt sich weiter dreht und ändert. Ob es uns gefällt oder nicht.

    Vielleicht waren die Aktionen (R5) und so sogar hilfreich und es sähe ohne diese noch ganz anders aus?

    Ich freue mich über jede Rallye die ich besuchen kann und über jedes Fahrzeug, denn ich kann nicht selber fahren. Daher unterstütze ich jede Rallye die ich besuche. Es fängt bei einem selber an!
    Überleg doch mal, die Autos sind längst nicht die einzigen kosten. So eine Rallye auf die Beine zu stellen ist verdammt schwer. Das ist harte Politik und die Marshalls machen es alle freiwillig.

    Und wenn man sieht dass auch RX immer weniger Marken hat, obwohl die "nur" im Kreis fahren ...

    Aber da könnten wir lange drüber diskutieren, wer was falsch macht oder nicht, letztendlich geht es um das Geld. Aber nicht das, was man ausgibt, sondern das was man verdient und da ist Rallye leider nicht populär genug.

  8. #1518
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    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    Guten Morgen Andi,

    ich muss dir absolut recht geben, ich bin auch ein sogenannter "alter Hase", habe den Sport auch vor geraumer Zeit hinter dem Lenkrad erleben dürfen,
    heute geht es nur noch um das liebe Geld, jeder hält die Hand auf, Sponsoren für Veranstalter, Teams bis hin zu den kleinen Privtatiers sind äusserst schwierig zu finden. In Deutschland hat Opel in letzter Zeit als einziger Hersteller den Nachwuchs gefördert, hätte meiner Ansicht nach den Cup-Adam homologieren sollen und mit einem R3 und R5 nachziehen müssen, dieses wird jetzt von PSA noch geschnitten, für alle andere Hersteller wäre es finanziell eine Kleinigkeit, solche Ziele zu verfolgen um Ihre Marke öffentlich zu präsentieren, hinzu kommt noch solche Dinge wie die Verbannung der "Gruppe H" durch den DMSB, diese spektakulär brüllende Fahrzeuge wollen die Fan`s an der Strecke sehen. Die angebotenen Sportgeräte der Hersteller sind mittlerweile vom Kauf und Unterhalt so teuer geworden, dass sich diese kaum noch einer leisten will oder kann, die meisten wollen noch selber daran rumschrauben und hier und da noch ein bischen Leistung rauskitzeln.
    Viele Besitzer eines Rallyefahrzeuges sind beruflich Inhaber einer eigenen Firma oder betreiben eine KFZ-Werkstatt, die reinen Privatfahrer werden immer weniger, die Veranstalter sind bei den geringen Starterzahlen gezwungen Ihre Veranstaltungen nicht mehr durchzuführen, da die Vereinskassen nicht mehr gefüllt, sondern geplündert werden. Bei dieser Entwicklung sehe ich "schwarz", den Breitensport "Rallye" noch langfristig erleben zu dürfen.

    Fazit:
    DMSB, ADAC sowie Hersteller müssen sich an einen Tisch setzen, die Köpfe zusammenstecken, den Breitensport wieder bezahlbarer zu machen und eine Basis und Lobby zu schaffen, diesen wieder für Veranstalter, Fahrer-Teams und Fan`s an der Strecke attraktiver zu gestalten.

    Gruß nach Wien

    -- Ralf --
    Geändert von 4_Zyl._Saugmotor (13.11.2018 um 08:45 Uhr)

  9. #1519
    Berthold.S
    Gast

    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    Dir gebe ich zu 100 % Recht !!!
    4_Zyl._Saugmotor gefällt das.

  10. #1520
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    AW: Rallye :: Diskussionen & Bartalk

    Zitat Zitat von Andi Lugauer Beitrag anzeigen
    Ich beobachte nämlich schon seit Jahren, daß die Anzahl an vertretenen Marken, von denen Rallyewagen aus aktueller Produktion auf dem Markt angeboten werden, drastisch rückläufig ist. In nahezu allen Klassen und Segmenten. Besonders massiv spürt man das in den kleineren Kategorien, wie den R2- und ganz besonders bei den R1-Fahrzeugen. Auch bei den R5 und den WRC’s ist die Beteiligung nicht wirklich überschäumend.
    Ist das wirklich so? In Bezug auf die R1- und R2-Modelle hast du schon recht, das ist offensichtlich. Das letzte neue Modell (Opel ADAM R2) kam 2014. Das ist bald fünf Jahre her. Leider hat es die FIA versäumt, rechtzeitig auf das sinkende Hersteller-Interesse zu reagieren. Neue Reglements kommen zwar jetzt, bis aber der erste neue R1 oder R2 kommt, wird noch eine Weile vergehen. Und beim R1-Reglement muss man sagen, dass das im Grunde von Beginn an eine Totgeburt war.

    Die neuen R5- und WRC-Reglements hingegen würde ich hingegen als großen Erfolg ansehen. Wir haben derzeit sieben verschiedene R5-Modelle, das achte kommt Anfang nächsten Jahres, ein neuntes wohl auch in absehbarer Zeit. Und mit World Rally Cars in der WRC aktiv sind derzeit vier Hersteller, vor nicht allzu langer Zeit waren es noch zwei. Zumal ein bis drei Hersteller auch hier ihr Interesse an einem Einstieg zu bekunden scheinen.

    Insgesamt wird die Zahl der Hersteller, die in den letzten vier, fünf Jahren ein FIA-konformes Auto auf den Markt geworfen haben, deutlich gestiegen sein. Deshalb meine ich: So viel falsch läuft nicht, wenngleich wir – das stimmt schon - dringend neue R1-/R2-/R3-Modelle brauchen. Insbesondere bei den R2 besteht da ja aber Hoffnung.

    Zitat Zitat von Andi Lugauer Beitrag anzeigen
    Aber Moment mal…wurde uns nicht immer eingebläut, daß die Verkürzung der Rallyes, auf die wir „ewiggestrigen“ Fans vom alten Schlag immer so stark ablehnend reagiert haben, deswegen vorangetrieben werden würde, damit der Rallyesport besser vermarktet würde – und somit das Interesse und die Beteiligung von möglichst vielen Werken möglichst groß gehalten werden sollte? Und auch andere Sponsoren ein größeres Gefallen am Rallyesport finden sollten? Und wie sieht nun das Ergebnis aus…?
    Das Ergebnis ist doch da. Ich glaube, dass die ergriffenen Maßnahmen, darunter auch die Verkürzung, schon ein Grund dafür sind, dass wir derzeit so viele Hersteller haben. Die FIA handelt doch in erster Linie im Hersteller-Interesse (in wessen auch sonst?). Wie schon gesagt: Wir haben jetzt vier Hersteller in der höchsten Klasse der WRC, davon sind zwei in den letzten Jahren neu hinzugestoßen. Skoda ist in der WRC2 aktiv, VW meldet ebenfalls Interesse an. Da kann der Marketingwert der WRC doch so schlecht gar nicht sein…

    Und man siehe sich allein mal WRC2 und auch ERC an: Es ist lange her, dass dort so viele Teams ein so umfassendes Programm gefahren sind wie viele das heute tun. Von irgendwelchen Sponsoren (die es vorher so nicht gab) muss das Geld ja kommen…

    Zitat Zitat von Andi Lugauer Beitrag anzeigen
    Auch die Kosten-Nutzen-Relation der Rallye-Neuwagen, die im Angebot sind, ist oftmals fraglich. Kostenersparnis? Wo denn?
    R5 als Nachfolger der S2000 als bestes Beispiel. Kosten deutlich gesunken, Nutzen ist derselbe, wahrscheinlich eher noch höher.

    Zitat Zitat von Andi Lugauer Beitrag anzeigen
    Genau betrachtet, läuft eigentlich nichts so, wie es laufen soll.
    Sehe ich anders. „Nichts“ halte ich für falsch. Einiges läuft schief, das stimmt. Damit meine ich vor allem die R1-/R2-/R3-Reglements. Aber vieles läuft auch in eine gute Richtung.

    Zitat Zitat von Andi Lugauer Beitrag anzeigen
    Ist es ein Ziel, das dem Rallyesport in allen relevanten Belangen den Rücken stärken soll, oder ist es ein Ziel, das kontraproduktiv zu den Interessen der meisten Sportler und Anhänger des Sports verläuft?
    Ist das denn so? Belege? Hier im Forum haben sich natürlich viele „Hardcore-Fans“ versammelt, repräsentativ ist das nicht. Wenn hier im Forum der Großteil Kritik an den Veränderungen übt, heißt dies nicht, dass das tatsächlich ein Großteil der Stakeholder ist.

    Versteht mich nicht falsch: Es ist nicht so, dass ich selbst alle Entwicklungen befürworten würde. Aber: Ich sehe, dass das Interesse am Sport (auf FIA-Ebene) steigt. Es ist nun mal so: Die Welt ist schnelllebiger geworden, wächst zusammen, verändert sich, … Die Aufmerksamkeitsspanne hat sich verringert. Deshalb kann man auch in unserem Sport nicht an allem Ewiggestrigen festhalten. Ein Marathon-Event über fünf Tage würde sich heute kaum mehr einer angucken. Allein auf die „Hardcore-Fans“ wird man nicht bauen können.

    Bestes Beispiel ist doch der diesjährige WM-Lauf in der Türkei: Lang war die Rallye zwar nicht, aber es ging (wie früher) vor allem ums Ankommen, um strategisches Fahren anstelle von permanenten Vollgasjagden. Das ist bei Herstellern, Fahrern und Fans nicht besonders gut angekommen… (auch wenn hier natürlich ebenfalls gilt: nicht repräsentativ. Wobei die Meinung von Herstellern und Fahrern als Stakeholdern schon stärker gewichtet werden sollte).

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