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Thema: Walter Röhrl im Interview

  1. #1
    mic
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    Walter Röhrl im Interview

    Wir konnten mit Walter Röhrl über ganz verschiedene Dinge sprechen. Den Anfang macht seine Antwort auf die Frage: Was ist schneller, Gruppe-B oder WRC?

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  2. #2
    Andi Lugauer
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    AW: Walter Röhrl im Interview

    ...wobei ich nicht sicher bin, ob die heutigen (WRC-)Rallye-Fahrwerke so perfekt wären und von so vielen Fahrern simpel beherrschbar wären, wenn die Rallyewagen heute noch auf gemischten Untergründen fahren müßten.

    Daß die Technik voranschreitet, wissen wir Alle. Und was das Reglement an Einschränkungen auferlegt, wird durch Aufwand wettgemacht. Aber daß die Rallyes heute viel stärker "standardisiert" und "kompaktisiert" sind als früher, trägt halt auch seinen Teil dazu bei, daß der Grad an Herausforderung stark herabgesetzt wurde. Und die Fahrlinie zumeist viel perfekter und präziser ist als vor Jahrzehnten. Ob man dem Sport damit nur Gutes tut...ich bezweifle das.

    Wenn Ihr den Walter wieder interviewt: Bitte sprecht ihn unbedingt auf dieses Thema an.
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  3. #3
    Senior Member Avatar von J.-M.
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    AW: Walter Röhrl im Interview

    Ich guck ja auch schon seit über 35 Jahren Rallye und sonstigen Motorsport und bin zu den verschiedenen Autos hin und hergerissen. Zu den jetzigen WRC´s seit 2017 war ich ehrlich skeptisch, weil ich glaubte, die sind zu schnell und es passieren Unfälle. Als dann direkt zu Beginn der Monte 2017 der Paddon auch noch einen Unfall hatte wo ein Fotograf ums Leben kam, hab ich gedacht, das fängt ja super an. Live sind diese Autos sehr spektakulär, der Motorsound super, die Optik - sagen wir mal "nicht schön" besser gesagt beschi...... (ist meine Meinung). Für mich müssten sich die Rallyeautos viel mehr an der Serie orientieren, und das wären optisch gesehen eindeutig in den jetzigen Zeiten die R5 Fahrzeuge. Was mich generell stört ist das die Autos zu sehr modifiziert werden dürfen. Ein WRC und R5 Auto hat ja mit dem Serienmodell so gut wie nichts gemeinsam, und das finde ich falsch und schlecht. Beispiel Fahrwerk, ich würde im Regelement verankern das die Fix- und Anlenkpunkte dem Serienmodell entsprechen müssen. Dann gäbe es schon deutliche Unterschiede im Fahrverhalten. Die äußeren Karosseriemerkmale würde ich auch einschränken, die Serienkarossenmaße müssen erhalten bleiben, es dürfen lediglich Verbreiterungen für die Räder verwendet werden die nachträglich angebracht werden oder integriert sind aber dem serienmäßigen Radlauf optisch folgen müssen. Dann würden diese häßlichen Verbreiterungen wie sie jetzt die WRC´s schmücken wegfallen, da gefällt mir eine R5 Karosse schon wesentlich besser. Das war ja in der Gruppe B nicht anders als heute, optisch ist doch ein S1 E2 oder ein Mini Metro 6R4 eine Katastrophe, spektakulär beim Fahren zu sehen, keine Frage. Persönlich waren für mich die schönsten Autos die Gruppe A Autos in den 90zigern, der Impreza, die Celica, Escort Cossie und die Evo´s, die waren sofort als solche zu erkennen und dem Serienmodell zu zuordnen, oder die Gruppe 4 Autos, die ja komplett auf dem Serienmodell aufbauten. Gruss Jörg

  4. #4
    mic
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    AW: Walter Röhrl im Interview

    Walter Röhrl über die Zukunft des Motorsports

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  5. #5
    Member
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    Re: AW: Walter Röhrl im Interview

    @J.-M.

    Jörg, deinen Text unterschreibe ich !!!

  6. #6
    Senior Member Avatar von Wartburgsignale
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    AW: Walter Röhrl im Interview

    Ich würde nicht unterschreiben, denn es ist völliger Käse.
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  7. #7
    Senior Member Avatar von sprunghügel65
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    AW: Walter Röhrl im Interview

    Zitat Zitat von Wartburgsignale Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht unterschreiben, denn es ist völliger Käse.
    Dann erkläre mal wo der Käse ist.

  8. #8
    Senior Member Avatar von Wartburgsignale
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    AW: Walter Röhrl im Interview

    Der ganze J.-M Beitrag. Der riecht zum Himmel. Kannst ja deine Weisheit auch dazu geben. Vielleicht wird es ja besser.

  9. #9
    Andi Lugauer
    Gast

    AW: Walter Röhrl im Interview

    Was Käse ist und was nicht, ist oft eine Frage der persönlichen Einschätzung. In diesem Fall (J.-M.-Beitrag) gilt das ganz besonders.

    J.-M. zählt eben zu jenen Rallye-Anhängern, denen die nahe Anlehnung von Rallyewagen an die Serienproduktion wichtig ist. Ich respektiere das. Meiner Meinung nach dürfen Rallyewagen ruhig einen etwas kernigen Touch haben, vor Allem im Klang, aber auch in der Optik. Man muß es nicht übertreiben, aber die Gruppe A-Wagen im ganz engen Sinn waren mir einfach zu lau.

    Außerdem ist Vieles, was heute Serien-Standard ist, für den Rallyesport kontraproduktiv. Heißt wieder, daß es Sinn macht, von der Serie abzuweichen.

    Aber irgendwie geht das ohnehin irgendwie Alles an der Kernproblematik des aktuellen Rallyesports vorbei. Verbreiterungen hin - Radaufhängungs-Anlenkpunkte her - für mich sind das Haarspaltereien, die an der Grundthematik nichts ändern. Egal ob WRC oder R5: Optisch und vor Allem technisch sind die Alle so gut wie gleich. Wenn wenigstens noch der Mini dabei wäre: Der hat aus der Masse hervorgestochen und sich designmäßig obendrein an Autos orientiert, die als Youngtimer hoch im Kurs stehen.

    Der Rallyesport muß wieder abwechslungsreicher werden. Solange das nicht erfüllt ist, wird er kaum jemals wieder den Glanz erreichen, den er in seinen besten Jahren gehabt hat. Nicht einmal den der zweit- und drittbesten Jahre. Eher den der zwölftbesten...

    Und wenn der Sport nur mehr Wenige interessiert, weil er farblos und eintönig geworden ist, dann sagen seine Gestalter wie auf Befehl: Wir müssen die Vermarktung verbessern. Heißt leider im Klartext: Wir müssen die Rallyes noch weiter herunterkürzen. Das ist wie das Amen im Gebet. Ein Glück kommt selten allein...

    Hier wäre die Eloquenz und fachliche Autorität eines Walter Röhrl sehr gefragt, um diese ganzen Irrwege aufzudecken und ein Umdenken einzuleiten. Vielleicht kann er alleine auch nicht viel ausrichten, wenn er Klartext redet. Aber eine zum offenen Widerstand entschlossene Fangemeinde könnte das. Was es braucht, ist oft auch ein charismatisches Vorbild als Anstoß.

    Hier könnte eine Chance liegen, die unbedingt genützt werden sollte. Wer aufgibt, hat schon verloren. Wissen wir.
    konrad-mueller, J.-M. und driftwinkel gefällt das.

  10. #10
    Senior Member Avatar von J.-M.
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    AW: Walter Röhrl im Interview

    @Andi Lugauer - Danke Andi für deinen Kommentar zu meinem Text, der hat weinigstens Hand und Fuß und ich kann mich dazu äußern, was ja ein Stück darüber leider nicht der Fall ist. Ich hatte ja geschrieben das die jetzigen WRC´s sehr spektakulär live zu sehen sind und vom Sound her super klingen. Das könnte man ja zum Beispiel bei einem R5 noch ändern und auch die Motorleistung erhöhen. Aber es ist eben auch so, dass es WM Läufe gibt, die in der WRC 1 relativ wenig Starter haben, allen voran die Übersee Läufe. Das hängt ja auch mit den Kosten zusammen. MEINE Meinung dazu ist, ich hätte lieber einen WM Lauf mit 35 bis 40 R5 Autos als mit 16 WRC´s. Die Autos haben ja mit dem Spannungsverlauf im Wettbewerb nichts zu tun. Beispiel Ypern, die haben seit vielen Jahren immer ein Bomben-Starterfeld - früher mit den S2000 und heute mit R5 Fahrzeugen. Die Jungs kämpfen beinhart und viele liegen auf dem gleichen Level und die haben immer so um die 35 R5 am Start. Und vor allem sind die Autos deutlich günstiger als die Oberklasse. Ich glaube wenn Ogier, Neuville und Co mit R5 die WM ausfahren würden, da würden wir viele gute Kämpfe erleben, nur eben auf einem etwas tieferen Niveau. In einem Punkt muss ich Dir allerdings widersprechen, ein Gruppe A Impreza so ab Mitte der 90ziger wie Sainz und McRae ihn gefahren haben fand ich alles andere als lau, schon vom Sound her. Gruss Jörg

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