Mir als Beifahrer und auch meinem Fahrer hat jetzt die Regualrity in Ypern sehr gut gefallen, das lag vor allem an den hohen geforderten Schnitten. Da kommt wie schon beschrieben richtiges Rallyefeeling im Fahrzeug auf, auch auf die Gefahr den Schnitt nicht zu schaffen. Sonntagmorgen war die erste Schnittprüfung SS21 die war 27,4 Kilometer lang mit einer Target Time vom 33.13 mit 16 Schnittwechseln wobei der überwiegende Teil einen Schnitt von 50 und 55 km/h vorschrieb. Am 3 Stellen (an Gehöften vorbei) war eine Tripyzone eingerichtet mit 25 und 30 km/h die auch elektronisch überwachte wurden. Das ist mit einem kleinen Auto nicht zu schaffen (auf dem Geläuf) man schaue sich nur mal die Gesamtliste an, ich glaub über ein drittel aller Fahrzeuge hat nur dort auf der Prüfung die maximale Strafpunktzahl von 600 Punkten kassiert. Wenn man wie wir noch einen Abzweig verpasst um 200 Meter mit Zurücksetzen ist alles sowieso gelaufen. Trotzalledem war diese Prüfung richtig geil mit einem für mich hohen Konzentrationslevel (es geht nur nach Chinesen ohne Auspfeilung plus die ständigen Schnittwechsel) und dem Fahrer der außer in den Tripyzonen immer volle Lotte fahren musste. Das Grundproblem, was der Veranstalter ja so will, ist, das man das Roadbook erst 30 Minuten vor dem Tagesstart in die Hand gedrückt bekommt und man kaum es in der Zeit schafft die Schnittwechsel zu den Distanzen im Roadbook zu vermerken, vom Entdecken von Umblätterfallen ganz zu schweigen, so kommt es nämlich zu dem verpassen von Abbiegungen. Aber das ist alles vollkommen egal, es hat riesig viel Spass gemacht und mal die Prüfungen die ich sonst nur als Zuschauer kenne mal aus der Inboard Perspektive zu sehen und zu erleben war toll. Gruss und allen ein schönes WE und ein schönes Weihnachtsfest - Jörg