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  1. #1
    Senior Member Avatar von playwool
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    RE: Quo vadis DRM?

    MSa von heute:

    Neue Schritte
    "Im Rahmen der Saarland-Rallye haben die acht DRM-Veranstalter eine IG Deutsche Rallye-Meisterschaft gegründet. Mit Hilfe dieser Interessengemeinschaft soll die Zukunft der Serie gesichert und für eine Trendwende gesorgt werden.
    Während sich Karl-Heinz Finkler, Sportleiter des ADAC Saarland, um den sportlichen Teil der Meisterschaft kümmern soll. wurde BB&S-Chef Wolfgang Bürgel mit der Vermarktung beauftragt.
    Neben diesen Personalentscheidungen sind bereits erste Schritte zur Verbesserung der aktuellen DRM-Situation diskutiert worden. So sollen die Kontakte ins Ausland verstärkt werden, um mehr internationale Fahrer nach Deutschland zu locken und die Starterfelder attraktiver zu machen.
    Auch die Aussendarstellung der Serie soll sich ändern. Zukünftig gibt es vor jedem Lauf einen Werbeflyer, der über die Tagespresse an die regionalen Haushalte verteilt werden wird, um Zuschauer zu den Läufen zu locken.
    Das Programmheft wird vereinheitlicht, genau wie die Preisgestaltung für Sponsorings der einzelnen Rallyes. Ebenfalls wurde im Saarland bereits über den Kalender für die kommende Saison verhandelt. Es wird bei den bekannten acht Läufen bleiben, jedoch soll die Terminplanung besser abgestimmt werden."
    _www.regrouping.de_ is gone!

  2. #2
    Senior Member Avatar von playwool
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    RE: Quo vadis DRM?

    Vielleicht bin ich nicht nah genug dran, aber passt Harald Demuth's Name wirklich hierhin ?
    Habe ihn bislang immer für einen nimmermüden Macher und Ansprechpartner gerade für die jungen Nachwuchspiloten gehalten, der mit seinem Namen und seinen Connections einiges ermöglicht.
    Was muss er sich denn in diesem Zusammenhang vorwerfen lassen ?
    _www.regrouping.de_ is gone!

  3. #3
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    RE: Quo vadis DRM?

    Original von playwool
    Vielleicht bin ich nicht nah genug dran, aber passt Harald Demuth's Name wirklich hierhin ?
    Habe ihn bislang immer für einen nimmermüden Macher und Ansprechpartner gerade für die jungen Nachwuchspiloten gehalten, der mit seinem Namen und seinen Connections einiges ermöglicht.
    Was muss er sich denn in diesem Zusammenhang vorwerfen lassen ?
    *wegbrech* *bauchhalt* *luftschnapp*

    Demuth ist für mich das Synonym für den Niedergang des Junior-Cups...Hinstellen, schlau tun, nix leisten, Kohle kassieren und den Gang der Zeit verpennen!

  4. #4
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    RE: Quo vadis DRM?

    Original von happy t.
    halte es mal mit dieter nuhr, wenn keine ahnung einfach mal die schnauze halten.
    Schon klar.

    Alle anderen schauen sich die Entwicklung des Junior-Cups in den letzten Jahren an und erkennen die Leistung eines Harald D. auf seinem (Ruhe)posten. Wenn man nun noch weiß, wieviel der Mann für diese Tätigkeit bekommt, dann kommen einen schlichtweg die Tränen.

  5. #5
    Me,Myself&I
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    Nichts gegen eine kontroverse Diskussion unterschiedlicher Meinungen, Erfahrungen und Ansichten.
    Aber wer anderer Leute Namen eintippt, sollte seinen eigenen bzw. sein bekannte Pseudonym nicht vergessen drunter zu schreiben! Alles andere ist unseriöse Stimmungsmache, keinen Arsch mehr in der Hose...?

  6. #6
    MCH-Rallyesport
    Gast

    RE: Quo vadis DRM?

    Original von noch mehr leere sprüche
    ...... Die von dir genannten Fahrer wurde wie leider oft irgendwann von ihren Herstellern fallen gelassen.....
    Na toll, jetzt sind also die Eltern schuld

    Sorry, ich konnts mir einfach nicht verkneifen :P

  7. #7
    Member Avatar von Mr.X
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    Um die illustre Runde mal wieder ein wenig auf die fachliche Ebene zu delegieren:

    Sowohl dem FA Rallye, als auch dem DMSB, sowie dem DSK liegen weit mehr als 1000 ernstzunehmende Meinungen und konstruktive Vorschläge von teils anerkannten Aktiven vor, die Möglichkeiten aufgezeigt haben, wie seitens der "Götter" wieder Sport geboten werden kann.

    Ich möchte nicht zu arg ins Detail gehen, doch steht eines fest - die Frage ist nicht, dass es an Ideen fehlt und man die Situation nicht genauestens diagnostiziert hat - der Punkt ist der, dass "einfach" nichts getan wird.

    Hat sich jemals jemand nach den wirklichen Gründen gefragt, ohne dabei populistisch zu werden und direkt Namen von Leuten wie z.B. Demuth zu nennen? Wer einfach zwei Namen in die Runde wirft und damit denkt, konstruktiv gewirkt zu haben, der soll besser wieder schlafen gehen.

    Der Rallyesport ist leider voll von Ausschüssen, Arbeitskreisen, Interessenvertretern und einer unendlichen Menge an Selbstdarsteller. Doch eines gibt es nicht und das ist die "eine" Stimme der Fahrer.

    Leute, solange wie sich in Deutschland nicht eine sagen wir mal - IG Rallyefahrer in Deutschland gründet und konstruktiv vorgeht, wird sich nichts ändern.

    Alleine aus meiner Feder liegen den entsprechenden Herren mehr als 100 Ideen vor. Und das auch noch kostenlos, wohingegen andere "Berater" stets erst einmal das Honorar kundtun, bevor konstruktiv gewirkt wird.

    Was wir brauchen ist wie gesagt zu ersteinmal Zusammenhalt unter den Aktiven und eine Stimme. Erst dann wird der FA, der DMSB und wie alle sich nennen erkennen, dass Aktive Sportler auch etwas zu sagen haben.

    Beispiel gefällig? Für eine Saison DM benötige ich bei 8 Rallyes, da ich jeweils mindestens Donnerstags anreisen muss, 16 Urlaubstage. Da jedoch auch noch ein Training gefahren werden muss noch ein Tag mehr. Welcher Arbeitnehmer kann es sich alleine heute noch leisten, 24 Urlaubstage nur für sein Hobby zu opfern?

    Was kann man dagegen tun? Ganz einfach. Es stellt ABSOLUT kein Problem dar, am Freitag sowohl Abnahme, als auch Trainung zu machen und am Abend noch drei WP´s zu fahren. Geht nicht? Geht wohl. Jeder 200´er Veranstalter bringt in 2 Stunden seine Technische und Dokumentenabnahme mit teils über 100 Autos über die Bühne. Eine DM Rallye besteht im allgemeinen aus ca. 8 verschiedenen WP´s. Bei zweifachem Befahren sind dafür sicherlich 4 - 5 Stunden ausreichend. Wenn man um 10.00 mit der Abnahme beginnt (nahe an der Veranstaltung wohnenden Teams könnten am frühen Morgen anreisen und sparen einen Tag), kann ich zwischen 17.00 und 18.00 Uhr die Rallye starten und schon drei WP´s fahren bis 21.00 Uhr.

    Noch ein Beispiel? Hat sich jemals jemand gefragt, welche Zielgruppe die DRM eigentlich hat? Ist diese jemals unter Marketing Gesichtspunkten definiert worden? Was glaubt Ihr, wen Opel an der WP sehen will, wenn ein werksunterstützter Corsa startet? Einen erfolgreichen Unternehmer, 55 Jahre alt und ehemaliger Slalomfahrer, der es sich beruflich einrichten konnte, bereits am frühen Nachmittag an der WP zu stehen? Wohl eher nicht. Ein Ignis oder Corsa zielt auf junges Publikum. In welcher Form wird Zielgruppenorientiertes Marketing seitens des DMSB betrieben? In keiner. Flyer drei Tage vor der Rallye an alle Haushalte ist zwar alt, doch zumindest weckt es ein wenig Interesse. Doch es muss mehr kommen. Solange wie die DRM keine Bühne für Marketing darstellt, wird wohl kaum ein weiteres Herstellerengagement betrieben werden. Also, tut in diesem Bereich etwas für die Leute, die auch kommen soll und nicht allgemein gefächtere Wurfwerbung die in geringer Quote Erfolg bringt.

    Nächstes Beispiel. Wofür brauchen wir in Deutschland eine Challenge? Mal ehrlich. Wäre das Konzept der DRM schlüssiger, durch weniger erforderliche Urlaubstage mit einem höheren Werbewert, dann würden auch Gruppe H Fahrer eher DRM als Challenge fahren. Der Vorteil der zweiten Liga liegt doch lediglich in dem geringeren Zeitaufwand, den ich erbringen muss. Die Kosten sind doch nicht wirklich niedriger. Streicht die Challenge, und wertet den DMSB Rallye-Pokal auf, so dass dieser ausschließlich bei Doppelveranstaltungen bundesweit startet. Für den interessiert sich derzeit ohnehin niemand. Weswegen soll ich drei kranke Kinder stützen, wenn ich daraus zwei gesunde machen kann? Schaut, welche Starterzahlen entstehen könnten und schon trägt sich auch ein DRM Lauf für die Veranstalter wieder, denn die Challenge ist für jeden Ausrichter ohnehin nur ein Grab auf Raten.

    Weiteres Beispiel: Wie Kollege Jörg S. aus Fulda sagt, liegt eines der Probleme in den fehlenden homologierten Fahrzeugen. Seinem Vorschlag mit einer zweiradgetriebenen Turboklasse würde ich sofort folgen. Die Fans wären erfreut, könnten sie in dieser Klasse einen Focus RS, gegen den neuen GTI und Astra GTC am Start sehen. Deutsche Fans wollen nun einmal auch deutsche Autos. Diese wäre sinnvoller als eine Dieselklasse, die eigentlich unter dem Gesichtspunkt der emotionalen Faszination niemand braucht. Da ist lediglich noch ein Solarmobil langweiliger.

    Noch etwas: sprecht endliche in WRC Verbot aus. Skoda hätte damit nicht das geringste Problem. Für das Geld, das ein Fabia WRC in einer Saison verschlingt, lassen sich zwei Fabia Kitcar einsetzen und diese haben noch einen höheren Werbeeffekt, weil in der gleichen Klasse ein Corsa, Saxo und sonstige antreten.

    Noch ne Idee: führt endlich Handicap Gewichte ein. Es kann nicht sein, dass Überflieger in den jeweiligen Klassen dem Wettbewerb die Spannung nehmen. Dies wird in anderen Klassen bereits erfolgreich praktiziert. Wo soll jemand noch die Motivation her nehmen, ein sündhaft teures Gruppe N Auto einzusetzen, wenn an der Spitze drei das Feld bestimmen?

    Und zu guter Letzt, lasst die Idee mit der Auslandsfahrereinladung. Wir haben in Deutschland derzeit 5 S1600, 3 1600 Kitcars und 6 zwei Liter Kitcars in den Garagen stehen. Die 6 WRC braucht niemand, denn es ist nicht bezahlbar. Die verrotten vor sich hin. Versucht die Leute dazu zu bewegen, diese Autos einzusetzen. Ein altes 2 Liter KC ist inzwischen bezahlbar und ein alter S1600 Puma auch. Macht den Weg frei und gebt den Leuten eine Perspektive, dass man mit diesen alten Autos erfolgreich fahren kann. Ein Privatier auf einem alten Puma S1600 wird ohnehin keine wirkliche Gefahr für einen top aufgelegten Horst "hab nen Nagel im Kopf" Rotter, doch es wertet sportlich die Klasse dennoch auf, alleine durch die reine Präsenz.

    Nun, ich habe jetzt erstmal fertig, sonst engagiert mich noch der VFB

    Sport frei.

    P.S.: In Sachen IG Rallyefahrer in Deutschland bitte freiwillige vor, denn nur dann wendet sich das Blatt.
    [size=1]"Erst wenn die letzte Rallye gefahren, der letzte Aktive zurückgetreten und der letzte Sponsor verprellt ist, wird mancher merken, dass Forumspropaganda kein Ersatz für Rallyesport ist"[/SIZE]

  8. #8
    Senior Member Avatar von CoolMcCall
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    also ich habe im rallyesport sicher nicht den einblick hinter die kulissen wie manche anderen, aber ich in ein handelsüblicher rallyefan.
    und wenn ich meine kumpels versuche zu überreden zu einem drm lauf zu fahren (eifel und saarland rallye sind jeweils max eine stunde von hier weg) dann kommt immer nur: is doch langweilig, max 10 tolle autos un der rest nur alte evo's oder "langweilige kleinwagen ohne leistung" und drum herum wird auch nix geboten.
    beim wm lauf lassen sie sich schon leichter überreden, in erster linie natürlich wegen wrc's und deren spektakulärer fahrweise, aber da sist ja nun mal die champions league.

    ich denke, wenn im drm starterfeld autos vom schlage eines bereits weiter oben angesprochenen focus rs, golf gti, astra opc, oder a3 2.0T und deresgleichen starten würden, neben den 1600 und 2000 kitcars, dann würden sich zumindest in meinem bekanntenkreis mehr leute das ansehen gehen, denn diese fahren golf, focus, corsa, escort.
    allerdings sollten diese fahrzeuge dann auch über ein nicht zu hohes mindestgewicht vefügen, denn sie sollten ja auch spektakulär abgehen, denn das das ist ja auch etwas das den rallyesport auszeichnet.
    und vielleicht sollten die veranstalter auch versuchen das rahmenprogramm aktraktiver zu gestalten (ja, ich weiß, dafür muss auch erstmal geld vorhanden sein), aber zum beispiel die historischen fahrzeuge bei der eifel rallye sind zumindest in meinem bekanntenkreis eine aktion die viele begeistert, da diese "karren" einfach eine klasse show bieten und das warten auf das drm feld verkürzen, denn den meisten ist es zu langweilig ewig auf das feld zu warten, denn auch wenn man die wp oder den zp oder einfach nur die stellung ( ) wechselt, ist das warten immernoch groß und langweilig, und wenn dann auch kein bier oder würstchenstand in der nähe ist wirds noch langweiliger.
    um eine wachsende und attraktivere drm zu bekommen muss meines erachtens an vielen enden was geändert werden, aber in erster linie sollte der sport bezahlbar bleiben (oder erst mal werden?)

    vielleicht sind die s2000 ja ein schritt in die richtige richtung, wenn sie denn mal kommen.
    Rechts 3 voll über Kuppe macht zu

  9. #9
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    Einer der Hauptpunkte ist doch klar: Es wird den Zuschauern auch neben der Strecke NICHTS geboten! Mal abgesehen davon, daß bei manchen Rallyes noch nicht einmal das Rallyezentrum (inkl. Service) ordentlich und für jeden Laien(!) verständlich ausgeschildert ist, findet dort ja nichts statt. Überall dröhnen Stromaggregate, die Top-Teams sind bei jeder Rallye anders verstreut und bieten kaum Promotion (Flyer, Plakate, Autogrammkarten) für die Fans. Keine Musik, kein Infostand, nichts...Leute, geht einfach mal von einem Besucher aus der noch nie in seinem Leben bei einer Rallye war! Der dreht um und geht zur Rundstrecke. Den sehen wir nie wieder. Das kapieren aber die Herrn Funktionäre einfach nicht. Die bekommen ja ihr Geld jedes Jahr, egal wieviel wirklich los war.

    Zum Thema Zeitplan: Auf alle Fälle kann man einen DRM-Lauf deutlich straffen. Am Freitagmittag Prüfungen? Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus? Sofort raus den Mann - Note 5 und nachdenken, warum da kein Besucher kommen kann. Freitag Training+Shakedown+Rundkurs, Samstags Rallye. Passt und viele Urlaubstage bleiben der Familie.

    Aber zum Nachdenken reicht es bei so manch einem Verantwortlichen ja leider nicht...
    No Grönholm - No Party!

  10. #10
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    @ Mr.X

    In Bezug auf die IG der Aktiven kann ich dir nur zustimmen. Ich finde es auch verwunderlich, dass die Aktiven es nicht schaffen, sich auf eine Interessenvertretung zu einigen (wenn sie es denn überhaupt wollen). In anderen Sportarten haben die Aktiven gezeigt, welche positiven Einwirkungsmöglichkeiten auf Verbände und Veranstalter möglich sind, wenn die Aktiven organisiert auftreten.

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