Manfred Hero

  • Heute früh in der Lokalausgabe der SZ gefunden:


    Manfred Hero wird 60 !


    Happy Birthday !


    (Übrigens fährt sein Ex-Co die Histo - Monte als Co auf einem Kadett C Coupé - viel Glück (Guido hat noch eine Rechnung offen ...))

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    • Hero60.jpg

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  • Hezlichen Glückwunsch Manfred. Habe dich als heranwachsender oft in deinen Boliden live sehen können und noch viel mehr auf meinen alten DRM-Videos! ;)

    Game-Experte

  • Ich kenne ihn leider nur mehr von Videos und DVDs, hat aber auf alle Fälle mit seinem Fahrstil alle Leute begeistert.
    Alles gute zum Geburtstag

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  • Hallo suche Bilder oder auch Videos vom Manta 400 von Manfred Hero, möchte ein Model des Manta nachbauen oder nachbauen lassen und hab leider gar nix mehr aus der Zeit in vernünftiger Auflösung oder Grösse :-(


    Bilder hab ich gar keine mehr und meine Videos sind alle über den Jordan gegangen.


    Freue mich über Eure Hilfe, Danke


    Gruss Tom

    go Fast or go Home ;-)

  • Ich habe hier zufällig ne eingescannte Autogrammkarte im Netz gefunden gefunden.
    Vielleicht hilft dir das ja einwenig.

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    • Hero.jpg

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  • danke ich will bisschen grösseres Model :D:D
    hab bis jetzt alle in 1:18 da gibt es ja seit kurzem den breiten 400 er hab auch einen an der Hand der die Decals macht

    go Fast or go Home ;-)

  • Hier mal noch zwei Fotos vom Porsche ...müsste Hunsrück 84 gewesen sein, mit dieser Lackierung. Ich suche Fotos vom Hero-Porsche, auch von 1983.
    Vielleicht hat ja noch jemand was auf der Festplatte...?!?



  • Und hier mal noch der Text aus der Saarbrücker Zeitung:
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    Zum Fürsten ging's nur noch im Schritttempo
    Der ehemalige Rallye-Fahrer Manfred Hero wird heute 60 – Zweimal Elfter bei der Rallye Monte Carlo
    Lokalmatador, Publikumsliebling, Volksheld. Manfred Hero hat den Rallyesport im Saarland populär gemacht. Seine spektakulären Drifts begeisterten die Fans. Heute wird der Schmelzer 60.


    Von SZ-Redakteur
    Peter Wilhelm


    Schmelz. In seiner Stimme schwingt immer noch eine Mischung aus Stolz, Erstaunen und Schaudern mit. „Es war ein Ritt auf der Kanonenkugel“, sagt Guido Horsch. 25 Rallyes fuhr der Merziger in den 70er und 80er Jahren als Co-Pilot von Manfred Hero. Doch unter den vielen Wertungsprüfungen ist ihm eine in besonderer Erinnerung geblieben: „In 1:58 Minuten von Waldhölzbach nach Losheim – das war Wahnsinn.“


    Quertreiber ist eigentlich gar keine nette Bezeichnung für einen Menschen. Bei Manfred Hero aber ist sie so etwas wie ein Ehrentitel. Denn der KfZ-Meister aus Schmelz war jahrelang einer der besten Querfahrer der Szene. Ein begnadeter Drifter und Lenker, der auf allem schnell war, was vier Räder hatte. Als Privatfahrer, der es mit den übermächtigen Werksteams aufnahm und sie oft genug schlug, erreichte Hero Kultstatus. Auch, weil er immer bodenständig blieb. Während seine Konkurrenten nach den Prüfungen aus den Autos ausstiegen und sich ein Heer von Mechanikern um die Fahrzeuge kümmerte, warf sich Hero selbst unter sein Auto und ließ den Schraubenschlüssel glühen.


    Manni wusste, was er den Fans schuldig war: „Ich habe mich immer schon auf die Kurven gefreut, wo im Strecken-Aufschrieb ‚PS' stand“, erinnert sich Horsch. „Das hieß ,Platz satt', und dann ging's ab. Da konnten wir bedenkenlos quer fahren.“ Hero war der ungekrönte Heckschleuderkönig. Noch heute vergeht im Saarland keine Rallye, bei der die Fans nicht irgendwann von „Manni“ erzählen.


    Umstieg auf zwei Räder


    Der lässt es mittlerweile ruhiger angehen. Sein Wohnmobil eignet sich zwar nicht für Drifts, aber bestens, um einem anderen Hobby zu frönen: dem Begleiten der Rallye Monte Carlo und der Tour de France. In Minheim und in Klüsserath (Mosel) unterhält Hero zudem zwei mehrfach ausgezeichnete Wohnmobil-Parks. Außerdem fährt er gerne Rad – auch hier zügig und mit hohen Ambitionen. Das High-Tech-Rad kostete mehrere Tausend Euro, Hero macht lange Fahrten durch die Mosel-Weinberge und klettert gerne die Tour-Berge hoch. Kein Wunder, dass er heute kein Gramm mehr wiegt als zu seinen besten Rallye-Zeiten.


    Die waren in den 80er Jahren. Zu seinen größten Erfolgen gehören die Starts bei der Rallye Monte Carlo (einmal auf Opel, zweimal auf Lancia). 1988 wurder gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang Elfter. Im Wohnmobil steht noch heute eine Tiffany-Lampe. Die Aufschrift: 56. Rallye Monte Carlo, 15. – 22. Januar '88, bestes deutsches Team. Hero erinnert sich: „Die Monte zu fahren, war das Größte.“ Er lacht: „Damals hat uns der Fürst empfangen. Mir ist der Schweiß ausgebrochen, denn kurz vorm Ziel ging unser Auto kaputt. Wir hatten das komplette Getriebe-Öl verloren, rollten nur noch. Und dann sollten wir mit dem Auto den Berg zum Fürsten hoch!“ Er schaffte es gerade so.


    Was kaum jemand weiß: Um ein Haar wäre Hero sogar Zehnter geworden. „Der vor uns Fahrende hatte zwischen zwei Prüfungen eine Panne.“ Hero hielt an, fand tatsächlich den Fehler und reparierte das Auto. „Elektrik“, zuckt er mit den Schultern. „Es war ein Freund, da konnte ich doch nicht vorbeifahren.“ Schade bloß, dass ausgerechnet der ihm Rang zehn wegschnappte und in allen Jahrbüchern nur die ersten zehn aufgeführt sind. Hero wurde zweimal Elfter.


    Auch Horsch war mit Hero in Monte Carlo am Start. 1987. Eine Woche lang hatten die beiden in den Seealpen trainiert – über Weihnachten. Allein. „Heilig Abend beim Chinesen – das hatte schon was“, lacht Horsch. „Es ging halt nicht anders.“ Die Rallye endete zur Halbzeit. „Uns war die Straße ausgegangen.“


    Horsch hat viele Anekdoten erlebt. „1986 bei der Rallye Kohle&Stahl kamen wir zu spät zum Start, weil Manni so lange Interviews gegeben hat. Wir bekamen Strafsekunden, doch die hat er auf der Kansas wieder rausgefahren.“ Kansas, das war Heros Wohnzimmer. „Da musste ich ihm überhaupt nichts sagen, die Strecke kannte er in- und auswendig. Da hat er immer die Autos aus der Werkstatt probegefahren.“ Überhaupt war Hero im Saarland kaum zu schlagen. Besonders gern fuhr er in Morscholz. „Da kommt Hero ja her, und da stand immer seine Mutter an der Strecke. Im Vorbeifahren haben wir dann freundlich gewinkt“, erinnert sich Horsch.


    Sieg gegen Walter Röhrl


    Den vielleicht bittersten Ausfall musste Hero 1981 verkraften. Als Tabellenführer ging der Schmelzer beim Saisonfinale der deutschen Rallyemeisterschaft in Straubing an den Start. Ein Getriebeschaden ließ alle Titelträume platzen. Doch nur ein Jahr später feierte Hero mit seinem Porsche seinen größten Sieg: Bei der zur EM zählenden Saarland-Rallye schlug er den großen Walter Röhrl im überlegenen Lancia 037 aus der Weltmeisterschaft. Es hatte tagelang geregnet. Auf der Wahlener Platte flog Röhrl auf einer großen Wasserlache ab – und verlor viel Zeit. Schlitzohr Hero hatte sich die Stelle vorher angeschaut, machte langsam – und siegte.


    Auf einen Blick


    Erstmals ging Manfred Hero 1970 mit einem BMW 2002 an den Start. Bis 1990 donnerte er über alle bekannten deutschen Rallyepisten, wurde 1981 und 1984 im Porsche deutscher Vizemeister. Nach zwölf Jahren mit Porsche 911, Porsche Carrera und Porsche Turbo fuhr er ab 1985 einen 280 PS starken Opel Manta. Es folgten 1987 und 1988 zwei Jahre im Lancia Delta.


    Dem Beckinger BMW-Tuner Hartge bescherte Hero 1989 den einzigen Rallye-Sieg mit dessen BMW M3. Nach der Saison 1990 beendete er seine Karriere. „Weil die Kluft zwischen den Privatfahrern und den Werksteams zu groß geworden war.“


    Heute ist Hero nur noch selten bei Rallyes. Doch Weltmeister Sebastien Loeb begeistert ihn: „Als früherer Turner hat er einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn. Und das brauchst du auch beim Rallye-Fahren. Loeb ist unglaublich gut.“ wip

  • :-) Ich glaub da hat einer zu viel Zeit !
    aber schöne Idee. Kannst ja mal die Tage abends vorbeikommen, habe noch paar Bilder vom Hero in grosser Auflösung ;-)


    PS: Denk an den Stick



    Gruss
    Dremel

    facebook.com/Stahlus.Rennsportzellen

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