Sepp Wiegand Rallye Thread

  • Einige hier sollten sich zusammen tun und eine Rallye-Management Firma Gründen. Mit dem profundem Wissen, wie man so ratz-fatz an einen R5 kommt und jeder noch so klammen Firma die Kohle für die Einsätze aus dem Säckel leiert...sollte es doch kein Problem sein, dass Deutschland in 3 Jahren die Spitze des Rallyeolymp erobert hat. Und nebenbei bleibt für euch sicher auch noch genug Kohle hängen, so dass ihr den Rest des Lebens in Saus und Braus verbringen könnt.


    Vieleicht mal drüber nachgedacht, das es auch Leute gibt, die sich nicht unbedingt finaziell ruinieren oder immer wieder hausieren gehen wollen, nur um ihren Beruf/Hobby finanzieren zu können? Oder bringt ihr auch privates, geborgtes oder gesponsortes Geld mit an die Arbeit, nur weil euch der Job Spaß macht und ihr vieleicht sogar noch gut darin seit?


    Rallye kostet Geld, war so und ist so, aber es gibt auch noch ein Leben neben den Rallyepisten.
    Wohl dem, der die Kohle hat, oder die Ausdauer hat, sie aufzubringen.


    Ich bin immer wieder überrascht, wie unterschiedlich offenbar ein und die selbe Message von verschiedenen Lesern interpretiert werden kann. Ich habe nochmals die letzten 20 Beiträge in diesem Thread nachgelesen und nicht einen Beitrag gefunden, in dem ein Mitglied (von der Mehrzahl "einige hier" ganz zu schweigen) von sich behauptet hätte, zu wissen, wie man so "ratz-fatz an einen R5 kommt" oder "klammen Firmen Kohle aus dem Säckel leiert". Auch weiß ich nicht, welches Forumsmitglied ernsthaft die Kosten des Rallyesports verkannt oder diese kleingeredet haben sollte.


    Es wurde lediglich (m.E. mehrheitlich) die Meinung vertreten, dass die Facebook-Aktion wahrscheinlich eher nicht dienlich gewesen sein dürfte, um mal eben so ratz-fatz einen R5 zu erhalten. Eine Meinung, welche ich übrigens teile. Und auch den Ratschlag, dann vielleicht doch besser die Skoda-Konkurrenz mittels Telefonats anstatt sozialer Medienplattformen zu kontaktieren, halte ich für sinnvoll und legitim.


    Da die geäußerten Vorwürfe also meines Erachtens völlig aus der Luft gegriffen sind, bin ich mir jetzt auch nicht so ganz sicher, was uns mit dieser "Wutrede" eigentlich mitgeteilt werden sollte.


    Gegen wen richtet sich sich die Kritik denn speziell:confused:
    Oder war das Ganze jetzt einfach eine Kritik an den Kritikern von SW's Facebook-Post:confused:
    Hat er Deiner/Ihrer Meinung nach eventuell sogar alles richtig gemacht:confused:

  • Ich kann die Situation in Frankreich leider nicht aus erster Hand bewerten, wenn ich aber das, was ich bisher so mitbekommen habe, mit dem, was in Deutschland läuft oder gelaufen ist, vergleiche, bekomme ich folgendes Bild: Bei uns in Deutschland ist der Rallyesport eine Randsportart und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Wenn in Richtung Motorsport gefördert wird, passiert das hauptsächlich in Richtung Rundstreckensport. Der Rallyesport weist dabei viele Parallelen zum Motoradsport auf, wobei es da in nächster Zeit interessant zu beobachten sein wird, wie sich aktuelle/mögliche Erfolge der deutschen "Zugpferde" Bradl, Folger und Cortese auswirken werden. Bis dato gibt es ausser in Fachzeitschriften keine allzu große Berichterstattung, die MotoGP/Moto2/Moto3 ist in den großen Medien bestenfalls eine Randnotiz wert, es sei den es ereignet sich mal wieder ein schwerer Unfall. Ganz zu schweigen von einem Ken Roczen, der sich ja sogar in den USA inzwischen einen Namen gemacht hat. Die entsprechende Aufmerksamkeit benötigt man aber um bei potenziellen Geldgebern gute Argumente für ein Engagement zu haben. Selbst wenn ich persönlich von SW nicht allzu überzeugt bin, spielt ihm diese Tatsache nicht allzu sehr in die Karten und erklärt zum Teil auch das nicht vorhandene Engagement von VW auf nationaler Ebene in Deutschland. Hier wäre evtl. der Umweg über Frankreich eine (zugegeben Kostenintensive) lohnende Alternative. Nur mal angenommen du setzt dich als Deutscher in den doch recht stark besetzten französischen Nachwuchsserien durch, bist du zumindest mal bei einigen mehr auf dem Radar als z.B. beim Opel-Cup. Zusätzlich erschwert wird die ganze Sache bei uns noch durch die ständigen Querelen um die bestehende nationale Rallyeszene, solange man da nicht ein von Anfang bis Ende durchdachtes Konzept entwickelt, mit stabilem Reglement über min. 5 Jahre, wird es sehr schwer sein etwas Vernünftiges aufzubauen, das dann auch die entsprechende Beachtung findet. Aber solange man sich da am liebsten immer wieder selbst im Weg steht und eher in die komplizierte anstatt die einfache Richtung denkt, wirds schwer...

  • Ich kann die Situation in Frankreich leider nicht aus erster Hand bewerten, wenn ich aber das, was ich bisher so mitbekommen habe, mit dem, was in Deutschland läuft oder gelaufen ist, vergleiche, bekomme ich folgendes Bild: Bei uns in Deutschland ist der Rallyesport eine Randsportart und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Wenn in Richtung Motorsport gefördert wird, passiert das hauptsächlich in Richtung Rundstreckensport. Der Rallyesport weist dabei viele Parallelen zum Motoradsport auf, wobei es da in nächster Zeit interessant zu beobachten sein wird, wie sich aktuelle/mögliche Erfolge der deutschen "Zugpferde" Bradl, Folger und Cortese auswirken werden. Bis dato gibt es ausser in Fachzeitschriften keine allzu große Berichterstattung, die MotoGP/Moto2/Moto3 ist in den großen Medien bestenfalls eine Randnotiz wert, es sei den es ereignet sich mal wieder ein schwerer Unfall. Ganz zu schweigen von einem Ken Roczen, der sich ja sogar in den USA inzwischen einen Namen gemacht hat. Die entsprechende Aufmerksamkeit benötigt man aber um bei potenziellen Geldgebern gute Argumente für ein Engagement zu haben. Selbst wenn ich persönlich von SW nicht allzu überzeugt bin, spielt ihm diese Tatsache nicht allzu sehr in die Karten und erklärt zum Teil auch das nicht vorhandene Engagement von VW auf nationaler Ebene in Deutschland. Hier wäre evtl. der Umweg über Frankreich eine (zugegeben Kostenintensive) lohnende Alternative. Nur mal angenommen du setzt dich als Deutscher in den doch recht stark besetzten französischen Nachwuchsserien durch, bist du zumindest mal bei einigen mehr auf dem Radar als z.B. beim Opel-Cup. Zusätzlich erschwert wird die ganze Sache bei uns noch durch die ständigen Querelen um die bestehende nationale Rallyeszene, solange man da nicht ein von Anfang bis Ende durchdachtes Konzept entwickelt, mit stabilem Reglement über min. 5 Jahre, wird es sehr schwer sein etwas Vernünftiges aufzubauen, das dann auch die entsprechende Beachtung findet. Aber solange man sich da am liebsten immer wieder selbst im Weg steht und eher in die komplizierte anstatt die einfache Richtung denkt, wirds schwer...


    da ist was dran.....
    vor allem mit dem "SELBST IM WEG STEHEN" sehe ich ganz genauso

    fährste Quer....dann haste mehr......:p
    Spass ist, wenn man nach der Rallye die Fliegen von der Seitenscheibe kratzt:rolleyes:

  • Ich kann die Situation in Frankreich leider nicht aus erster Hand bewerten, wenn ich aber das, was ich bisher so mitbekommen habe, mit dem, was in Deutschland läuft oder gelaufen ist, vergleiche, bekomme ich folgendes Bild: Bei uns in Deutschland ist der Rallyesport eine Randsportart und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Wenn in Richtung Motorsport gefördert wird, passiert das hauptsächlich in Richtung Rundstreckensport. Der Rallyesport weist dabei viele Parallelen zum Motoradsport auf, wobei es da in nächster Zeit interessant zu beobachten sein wird, wie sich aktuelle/mögliche Erfolge der deutschen "Zugpferde" Bradl, Folger und Cortese auswirken werden. Bis dato gibt es ausser in Fachzeitschriften keine allzu große Berichterstattung, die MotoGP/Moto2/Moto3 ist in den großen Medien bestenfalls eine Randnotiz wert, es sei den es ereignet sich mal wieder ein schwerer Unfall. Ganz zu schweigen von einem Ken Roczen, der sich ja sogar in den USA inzwischen einen Namen gemacht hat. Die entsprechende Aufmerksamkeit benötigt man aber um bei potenziellen Geldgebern gute Argumente für ein Engagement zu haben. Selbst wenn ich persönlich von SW nicht allzu überzeugt bin, spielt ihm diese Tatsache nicht allzu sehr in die Karten und erklärt zum Teil auch das nicht vorhandene Engagement von VW auf nationaler Ebene in Deutschland. Hier wäre evtl. der Umweg über Frankreich eine (zugegeben Kostenintensive) lohnende Alternative. Nur mal angenommen du setzt dich als Deutscher in den doch recht stark besetzten französischen Nachwuchsserien durch, bist du zumindest mal bei einigen mehr auf dem Radar als z.B. beim Opel-Cup. Zusätzlich erschwert wird die ganze Sache bei uns noch durch die ständigen Querelen um die bestehende nationale Rallyeszene, solange man da nicht ein von Anfang bis Ende durchdachtes Konzept entwickelt, mit stabilem Reglement über min. 5 Jahre, wird es sehr schwer sein etwas Vernünftiges aufzubauen, das dann auch die entsprechende Beachtung findet. Aber solange man sich da am liebsten immer wieder selbst im Weg steht und eher in die komplizierte anstatt die einfache Richtung denkt, wirds schwer...


    da ist was dran.....
    vor allem mit dem "SELBST IM WEG STEHEN" sehe ich ganz genauso

    fährste Quer....dann haste mehr......:p
    Spass ist, wenn man nach der Rallye die Fliegen von der Seitenscheibe kratzt:rolleyes:

  • Moin ich will jetzt auch mal meinen Senf dazu geben nachdem ich das hier schon ein wenig verfolge,ersteinmal zum irrglauben der VW konzern tut nichts im deutschen Rallyesport wer glaubt ihr den bestimmt was bei Skoda vom Band rollt oder was sie an Motorsport betreiben dürfen?Wenn VW meint morgen ist Feierabend mit Rallye dann stehen morgen einige bei Skoda Mortorsport auf der Straße :Diese Projekte würden ohne VW garnicht laufen denn die geben das Geld.Dann zu Wiegand da werden Seiten über Seiten geschrieben über einen der im aktuellen Rallyesport keine Rolle spielt,frage mich ob sie auf den Motorcross Foren auch so viel über ihn schreiben ,er wird niemals mehr ein Werkscockpit bekommen,und wenn er nicht selber den Arsch nicht hochbekommt passiert garnichts.PS bin eher Opel Fan als VW das nur am rande

  • ...und nicht einen Beitrag gefunden, in dem ein Mitglied (von der Mehrzahl "einige hier" ganz zu schweigen) von sich behauptet hätte, zu wissen, wie man so "ratz-fatz an einen R5 kommt" oder "klammen Firmen Kohle aus dem Säckel leiert". Auch weiß ich nicht, welches Forumsmitglied ernsthaft die Kosten des Rallyesports verkannt oder diese kleingeredet haben sollte.


    Um mal bei dir anzufangen, weil du es angesprochen hast(du bist aber bei nicht der einzige),dann solltest du z.B. mal deine eigenen Posts durchlesen:
    "Wenn ich Wiegand wäre und will mich an Skoda rächen. Dann starte ich nicht mit einem Fabia S2000 in Thüringen.
    Dann hol ich mir einen Fiesta R5, DS3 R5 oder 208 T16 und verkaufe meine Geschichte an eine dieser Marken.
    Oder noch besser. Ich rufe in Alzenau an und biete Hyundai an beim neuen R5 mit zu entwickeln. Schließlich kennt er die Entwicklung vom Fabia R5."


    Also wenn ich das lese, muss ich davon ausgehen, das du weißt wie es funktioniert und welche Fäden man ziehen muss um besagte Ziele zu erreichen (du schreibst ja "ich würde"). Also wäre es doch nahe liegend, daraus ein Geschäft zu machen.
    Da dem aber, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht so ist, geh ich davon aus, dass du nicht weißt, was es kostet. Ansonsten würdest du nicht so blauäugig drüber philosophieren, wie einfach es doch sein könnte.
    Anscheinend weißt du ja nicht mal, wieso, weshalb, warum Sepp mit dem Skoda in Pößnek gestartet ist.


    Gegen wen richtet sich sich die Kritik denn speziell:confused:


    Gegen alle hier, die meinen, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben und meinen zu wissen, was andere zu tun und zu lassen haben.
    Wir hatten in Deutschland schon mehrer Fahrer/Beifahrer (um die nicht zu vergessen), die auf ähnlichem, selben oder höherem Niveau wie Sepp unterwegs waren.
    Wir hatten sogar schon einen Junior-Weltmeister. Glaubt ihr denn die waren alle (mit Verlaub) zu blöd um einen weiteren Aufstieg zu schaffen???


    Zitat

    Dazu sollte man dann aber auch sagen, Herr Wiegand hatte ein Management. Und die haben viel Kohle, Zeit und Nerven investiert, ohne die er nicht in den S2000 gekommen wäre. Frag sie heute ruhig mal nach ihm.


    Dazu muss ich sagen...dann hat es versagt. Das Managemant war ja nicht mal in der Lage, Sepp ordentliche Klamotten für seinen TV-Auftritt im Hangar 7 zu besorgen. Ich errinnere mir noch, wie er in einer simplen Skoda-Rettungsweste neben den Weltmeistern saß.


    Definition Management:
    Management ist der Einsatz persönlicher Fähigkeiten zur Erkennung und Erreichung organisatorischer Ziele durch den Einsatz der angemessenen Ressourcen. Zum Management gehört auch, zu erkennen, was getan werden muss, Ressourcen zu organisieren und Mitarbeiter dabei zu unterstützen, die erforderlichen Aufgaben zu bewältigen.


    Vor diesem Hintergrund, war es entweder unfähig oder nicht vorhanden.


    So, jetzt nehm ich meine Pillen und berühige mich wieder :)


  • Einspruch!!! Das Zitat stammte nicht von mir, da will ich mich gar nicht mit fremden Federn schmücken. Es wäre schon nett, wenn man hier die Zitate den richtigen Verfassern zuordnen würde.


    Außerdem würde ich diesen von einem anderen Forumsmitglied zitierten Beitrag, wie von mir bereits erwähnt, nicht als "Besserwisserei" bzgl. der Beschaffung eines R5 interpretieren wollen, sondern lediglich als Nennung mehrerer, vielleicht sinnvolleren Alternativen als der von SW gewählten Facebook-Variante. Dabei geht es lediglich um die rein subjektive Meinung des Autors bzgl. der zu bevorzugenden, kommunikativen Ebene, wie man eventuell ein Bewerbungsgespräch eher erfolgreich hätte abschließen können. Größtenteils teile ich diese Meinung auch.


    Das Thema "Kosten" wurde jedoch in keinster Weise thematisiert und auf Basis dieses einfachen Kommunikationstipps wird sich sicherlich auch niemand einbilden, die Rallyewelt retten oder gar eine Firma gründen zu können, um das Alter im Reichtum an sich vorbeiziehen zu lassen. Ich weiß jetzt wirklich nicht, was diese überspitzte Theatralik in diesem Zusammenhang soll. Ich finde, ein wenig mehr Sachlichkeit wäre hier durchaus dienlich.


    Offen ist übrigens immer noch die Frage, ob Du (rein subjektiv) der Meinung bist, SW hat die richtige Wahl der "Peugeot-Bewerbung" gewählt oder nicht. Denn subjektive Meinungen sollten ja wohl noch erlaubt sein, schließlich hat SW ja am Ende seiner Facebook-Mitteilung selbst dazu aufgerufen...


  • Warum allerdings kein Koreaner für Hyundai unterwegs ist, mag wohl daran liegen, dass es dort offenbar keine Rallyemeisterschaft gibt. Nachdem, was ich bei Youtube zu dem Thema Korea Rallye Championship (KRC) gefunden habe jedenfalls nicht so, wie man es hierzulande kennt. Aber Herrn Capito würde es vielleicht freuen...


    Das kann ich recht gut beantworten da ich relativ lange in Korea selbst mit Hyundai zu tun hatte. Den Rallyesport kennt dort keiner ausser vllt. in den Metropolen selbst (Augenemerk wir reden hier von Südkorea). Der Rest ist auf eher einfache Verhältnisse beschränkt. Populär hingegen ist eher Baseball oder Golf.


    Sollte man also wirklich überhaupt erst einen geeigneten Fahrer in Südkorea für so etwas finden, dann stellt sich das nächste Problem, wie und wo fördern, sodass er dem eigenen Anspruch, vorne mitzufahren gerecht wird.


    Sorry aber selbst wenn man den Wunsch hätte.. umsetzung -- > No way.


    Und irgendwie habe ich das gefühl das es sich langsam zu einem "deutschen Ken Block" Threat entwickelt...

    Aus Liebe zum Automobil...

    Einmal editiert, zuletzt von RacingPolo ()

  • Einspruch!!! Das Zitat stammte nicht von mir, da will ich mich gar nicht mit fremden Federn schmücken. Es wäre schon nett, wenn man hier die Zitate den richtigen Verfassern zuordnen würde.


    Sorry, dann bitte ich vielmals um Entschuldigung. Hab wohl in meiner "Rasche" die Posts verwechselt ;)
    Aber ich denke diejenigen, die es betrifft, werden sich schon angesprochen fühlen (oder auch nicht).


    In meiner Ausführung ging es mir eigentlich weniger um den FB Beitrag, aber wenn du es ansprichst:
    Wieviele wissen, was hinter seinem Beitrag steckt, oder überlegen einfach mal, wann sein Post auf FB erschienen ist?


    Für die Leute, die denken, Sepp hätte sich mit dem Post eine Art "Bewerbung" abgeben wollen.
    Sein Post erschien "nach" der offiziellen Bekanntgabe des Projekts und da kann man in der Regel von ausgehen, dass der Fahrer schon fest steht.
    Und selbst der größte Sepp Wiegand Hasser muss doch zugeben, das er ihn nicht für so plumb und bescheuert halten würde, er würde auf solchem Wege eine Bewerbung abgeben.


    Ich jedenfalls sehe in seinem Post eher Sarkasmus und ein Stück Selbstbewusstsein. Vieleicht hat man ihn bei der Fahrersuche nicht berücksichtigt oder es musste einfach viel Geld mitgebracht werden um das Cockpit zu bekommen. Oder es hat derjenige den Zuschlag bekommen, dessen Budget größer war...wer weiß ;)

  • @ carbon


    Von mir ist der Post. Du hast recht, ich habe kein Unternehmen das Jungtalente an potentielle Sponsiren führt oder so.
    Aber eins kann ich dir sagen:
    Ich kann schon ganz gut beurteilen was alleine ein Opel Adam-Projekt kostet und das es weitestgehend möglich sein muss diesen mindestens fünfstelligen Betrag aus Sponsorengeldern zu stemmen.
    Und genau darum geht es mir! Wenn Wiegand den Peugeot haben will oder sich "rächen" will wird der Betrag mit sicherheit 6-7-Stellig.
    Und dann ist dieser Post einfach eine Frechheit.


    Täglich reißen sich viele junge Talente den Arsch auf um an diese Gelder zu kommen. Und das nur um eine Handvoll Wochenenden irgendwelche 200er oder 70er Rallyes zu fahren. Selbst Profis wie Gassner, Dobberkau, Corazza fahren Veranstaltungen die nur die Sponsoren befriedigen und entscheiden sich damit gegen die sportliche Herausforderung.
    Und dann schreibt jemand der das alles nicht bzw. nicht genug Erfolgreich macht und wünscht sich in den Peugeot weil der Polo schon besetzt war.
    Das find ich einfach nicht richtig.


    Nochmal. Ich freu mich auch für Wiegand wenn er das Glück hat in so einem Auto zu fahren.
    Er hat einfach Glück gehabt auf diesem Niveau fahren zu können und hat es jetzt um soi schwerer auf dem Niveau weiter zu machen.

  • Diese ganze Diskussion....arghhhh...hatten wir auch irgendwie schon hundert mal.


    Ich finde bei Wiegand gibt es zwei Seiten:


    Rein sportlich, kann er sich kaum was vorwerfen. Er saß damals in seiner 2. Rallyesaison schon im S2000. Solide Leistungen in der ERC. Dann gings in die WRC2, auch dort sehr ordentlich, Podestplätze....in der Endabrechnung vor Leuten wie Paddon und Evans. Dann wieder zurück in der ERC...Vizeeuropameister...ja nur Vize, macht sich auf der Autgrammkarte aber jetzt mal nicht sooo schlecht, und de facto ist es auch nicht schlecht. Für mich in den letzten 10-15 Jahren international mit riesigem Abstand das beste was Rallyedeutschland hervor gebracht hat. Um Längen besser als das was ein Riedemann, M. Wallenwein oder Gassner jr. und wie Sie so hießen "geliefert" haben. Und wer tatsächlich letztes Jahr zur Thüringen vor Ort war....der hat gesehen das er dort mit einem R5 den Rest um MINUTEN gebügelt hätte. Sportlich hatte er bei Skoda ein Problem....."das Bessere ist des Guten Feind", das hieß in seinem Fall Lappi. Nunja Pech gehabt. Im Übrigen werden auch die Skoda Werksfahrer Lappi und Tidemand dieses Problem bekommen bzw. haben es in Suninen schon....


    Und die andere Seite ist das "Drumherum". Da ist halt so Einiges schiefgelaufen. Was und wie genau werden wir wohl kaum mal im Detail erfahren. Und da hat er mit Sicherheit schon auch seinen Anteil daran. Wenn man Ihm so zuhört, hat er schon ein ordentliches Selbstbewusstsein. Vielleicht hat er das auch Scheiße kommuniziert. So auch bei seinem Facebook-Post. Er hat vielleicht nicht bedacht, das es von der Außenwirkung auch überheblich rüberkommen könnte. Und...da hat carbon Recht, natürlich stand zu dem Zeitpunkt der Fahrer schon fest und natürlich wusste das auch SW. Über die Wirkung die das haben könnte, hat er wohl nicht wirklich nachgedacht, da hat er wohl seine "Schwachpunkte". Ich fand das persönlich auch daneben, rein sportlich aber.....wäre er imho ohne jeden Zweifel die beste Wahl.


    Soll mir mal jemand einen dt. Fahrer nennen der nach einer eigentlich lächerlich kurzen Rallyekarriere von 4,5 Jahren Folgendes nachzuweisen hat:


    2. Platz ADAC Rallye Masters (seine 1. Rallyesaison)
    4. Platz Gesamt IRC (seine 2. Rallyesaison)
    6. Platz Gesamt WRC2 (seine 3. Rallyesaison)
    Vizeeuropameister (seine 4.Rallyesaison)
    8. Platz Gesamt Rallye Monte Carlo (3. Saison)
    1 x Sieg WRC2
    3 x Podest WRC2
    5 x Podium ERC


    Von daher von ich es schon immer ein wenig befremdlich, wie kritisch bei Ihm Vieles gesehen wird.


    Andere (ausländische!!) Rallyefahrer werden hier für weniger teilweise gefeiert als wären Sie die neuen Seb Loebs. Ich gebe zu, das Beispiel Kevin Abbring habe ich oft genannt. Was hat der denn nach 8 Jahren Rallyekarriere so in der Vita vorzuweisen? Kein schlechter....OK. Emil Bergkvist....klar tolle Leistung in Schweden. Aber da wird sich teilweise überschlagen, während man den Eindruck bekommen konnte, das die Leute bei Wiegand oft nur das Negative gesehen haben.

  • Diese ganze Diskussion....arghhhh...hatten wir auch irgendwie schon hundert mal.


    Sehr gut, dem ist nichts mehr hinzuzufügen (von meiner Seite aus).


    Und wie gesagt, hier wurde unter anderem geschrieben, dass die Leistung durch Ausfälle etc. zur Monte kein "Kunstwerk" war, aber auf der anderen Seite erscheinen im Forum Post's, da wird Emil's 8. Platz in Schweden (trotzdem Hut ab!) deutlich(!) höher eingestuft...


    Ich frag mich beim lesen mancher Beiträge, obs der Neid ist, der die Grundlage bietet alles runterzuputzen... Und wer noch der Meinung ist, einfach mal paar Sponsoren anschreiben und ne Runde DRM fahren, der soll sich mal auf den Weg machen und vorab (zum Beispiel JUKA) nach den Kosten für eine Saison DRM anfragen.


    Und ganz zum Schluss sollte man vielleicht Hintergründe etc. kennen, wohin überhaupt Wiegands Weg geht... Man kann hier spekulieren, wie und was und wann... Nur kanns auch sein, dass der Rallyesport keine Basis mehr für ihn ist....

  • Schön, das der Sepp mal wieder ein wenig "Auslauf" hatte! Glückwunsch zum tollen Ergebnis bei der Rallye Erzgebirge. Und nebenbei: Wenn ein Ruben Zeltner mit Worten ausdrückt, das der Sepp der derzeit schnellste Rallye Fahrer Deutschlands ist, dürften sich die bisher bekannten "Wiegand Hasser" wohl etwas lächerlich machen, was das dementieren dieser Aussage betrifft. Es sei denn, sie sind einem Klasse Fahrer wie Ruben Zeltner ebenbürtig. Sorry, aber das musste jetzt einfach mal sein!

  • Schön, das der Sepp mal wieder ein wenig "Auslauf" hatte! Glückwunsch zum tollen Ergebnis bei der Rallye Erzgebirge. Und nebenbei: Wenn ein Ruben Zeltner mit Worten ausdrückt, das der Sepp der derzeit schnellste Rallye Fahrer Deutschlands ist, dürften sich die bisher bekannten "Wiegand Hasser" wohl etwas lächerlich machen, was das dementieren dieser Aussage betrifft. Es sei denn, sie sind einem Klasse Fahrer wie Ruben Zeltner ebenbürtig. Sorry, aber das musste jetzt einfach mal sein!


    Hi Weitblick oder Sascha,
    das SW schnell ist, ist unumstritten. Aber vor der eigenen Haustüre sollte wohl auch der letzte "Star" der Szene austrainiert sein. Die Kunst sollte es doch darstellen, auf unbekannten Pisten schnell zu sein und loyal gegenüber dem Team / Hersteller aufzutreten . Bei Letzterem bewies SW nicht unbedingt Fingerspitzengefühl und Intelligenz. "Beisse nicht die Hand, die dich füttert" oder "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" oder anders gesagt "Ich sage nichts gegen Skoda / VW, wenn ich bei Selbigen auf der Gehaltsliste stehe". Der Schuh in der Türe eines Herstellers steht wieder im Freien und andere Investoren werden nicht zwingend Schlange stehen. Fazit: Chance nicht genutzt trotz Talent.


    Gruß Krauti

  • @ krauti: ...keine 5,- Euro bezahlen wollen und nun sowas...
    Sepp Wiegand arbeitet inzwischen als Fahrer des Landrats des Erzgebirgskreises. Da berühren ihn solche Kommentare hoffentlich wenig...

    Seilerei

  • Hi Weitblick oder Sascha,
    das SW schnell ist, ist unumstritten. Aber vor der eigenen Haustüre sollte wohl auch der letzte "Star" der Szene austrainiert sein. Die Kunst sollte es doch darstellen, auf unbekannten Pisten schnell zu sein und loyal gegenüber dem Team / Hersteller aufzutreten . Bei Letzterem bewies SW nicht unbedingt Fingerspitzengefühl und Intelligenz. "Beisse nicht die Hand, die dich füttert" oder "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" oder anders gesagt "Ich sage nichts gegen Skoda / VW, wenn ich bei Selbigen auf der Gehaltsliste stehe". Der Schuh in der Türe eines Herstellers steht wieder im Freien und andere Investoren werden nicht zwingend Schlange stehen. Fazit: Chance nicht genutzt trotz Talent.


    Gruß Krauti


    Ich kann es nicht verstehen. Warum denn schon wieder Kritik & Forderungen, statt sich dafür zu freuen, dass er schnell unterwegs war.
    Sicherlich sollte man vor der eigenen Haustüre schnell sein, aber auch das muss man erstmal hinbekommen.


    Dass er auch auf unbekannten Pisten schnell ist, hat er mehr als genug bewiesen.
    Dass er intelligenter gefahren ist, hat er auch bewiesen (Statt Vollgas mal aufs Ankommen).


    Und wenn er dann aalglatt lächelt, dann ist er wohl wieder zu glatt.


    Ich mag lieber Menschen, die sich nicht verbiegen lassen und auch mal Tacheles reden, auch wenns
    der Karriere nicht dienlich ist. Dieses ganze politisch korrekte ist doch der komplette Untergang.
    Lieber ehrlich und frei raus. Könnte mir auch glatt denken, dass er es vorher schon intern angesprochen
    hat und wenns intern nicht klappt, dann eben nach außen.


    Scheint wohl ne deutsche Mentalität zu sein, wenn ich mal so in Richtung Röhrl schiele ;)

  • Um nochmal auf die fahrerischen Qualitäten und einem Vergleich von Fabian Kreim und Sepp Wiegand zu sprechen zu kommen.
    Im Vorjahr war es das Debüt von Kreim im R5 Fahrzeug und man sprach davon das Wiegand ihm deshalb um die Ohren gefahren ist, weil ihm noch die Erfahrung gefehlt habe.
    Ich gehe davon aus das es in diesem Jahr das Debüt von Wiegand im R5 sein wird und er auch insgesamt innerhalb des letzten Jahres allgemein deutlich weniger Fahrpraxis hat als Kreim. Also wäre ja dadurch ein doppelter Vorteil für Kreim zu sehen. Wenn Wiegand trotzdem wieder allem um die Ohren fährt, dann wäre wohl seine Qualität endgültig mal bewiesen. So meine Einschätzung.:cool:

    I love Seat :cool:

    Einmal editiert, zuletzt von tommy25tabsie ()

  • sorry, dass ich mich hier noch mit leichter verspätung zum thema wiegand/kreim äußere, aber ich verstehe die ganze diskussion hier darüber nicht.


    ...zweifelt irgendjemand an der fachkompetenz eines ruben zeltner?


    RUBEN hat seine sichtweise dazu ja schon mehrfach geäußert, -nachzulesen beispielsweise unter folgendem link in genau dem letzten satz, der direkt über dem bild des von zeltner für die erze angemieteten roten evo geschrieben steht!


    http://www.rallye-magazin.de/n…onat-zeltner-und-wiegand/

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