Rallye-Vignette KFP - TÜV DEKRA Zulassung Abnahme :: Allgemein

  • Ich denke am Ende kann Dir niemand vorschreiben WO Du mit deinem Rallyeauto ( oder schaut es vielleicht auch nur so aus ? )
    Rallye fährst.
    Willst Du international fahren, darfst Du kein KFP verwenden ( nach aktuellem Wissenstand ! ), musst also weiterhin normal zulassen dürfen.


    Wer will Dir das per se bei 'Rallyetypischen' ( wer will das überhaupt beurteilen ? ne Fly-off braucht auch ein Drifter !, Schotterreifen
    auch ein Jäger... ) verweigern ?


    Einige Leute haben es bei Eintragungen sicher übertrieben, aber es gibt - zu erhöhtem Tarif - immer noch eintragungsfähige FIA Sitze und Gurte,
    und für fast alles andere findet sich bei alten Autos auch ne Lösung !



    Eine aufsplitung der deutschen Rallyelandschaft in altbestand und Neufahrzeuge auf DM Niveau währe sinnvoller gewesen als der aktuelle
    Quatsch !
    Natürlich musste man für neue Autos, auch ab Werk gelieferte R, eine Lösung finden, aber die Autos international unbrauchbar machen ?


    Dann doch besser nach dem französischen Vorbild Rallye ohne Zulassung...


    Hab vom DMSB schon ewig keine brauchbare Aktion erlebt, der Verein hat tatsächlich selber seine Daseinsberechtigung abgeschafft !

    MRC DESIGN - Helmlackierungen von Carsten Meurer


    Karting bis F1 seit über 20 Jahren

  • Moin. So absurt es klingen mag, aber ein Start im Ausland muss möglich sein. Die VW Polo WRC und Hundai i20 WRC haben auch nen KFP und starten im Ausland.


    Wie sie das hinbekommen entzieht sich meiner Kenntnis, aber es scheint ja zu gehen.




    MfG René

  • oder es wurde schlicht und ergreifend "überlesen"! Aber stimmt schon. VW haben wir den scheiss ja mit unter zu verdanken.
    Aber laut den Vorliegenden Daten dürfte das eigentlich nicht möglich sein, weil das der DMSB neuerdings einen WM Lauf in Mexico genehmigt wäre auch mri neu!

  • VW haben wir den scheiss ja mit unter zu verdanken.



    ? ? ? ? ? ? ? ? ?


    VW hat selbst - obwohl dem Land Niedersachsen quasi 20% von VW gehört - seine eigenen Skoda S 2000 nicht in Hannover angemeldet bekommen !


    Und im Grunde scheitert es schon an der 15 Grad-Verstellung des Fahrersitzes, der seit Adolf's Zeiten irgendwo in den Fahrerhausrichtlinien vorgeschrieben sein soll.


    Mit dem Spruch : "....die Lehnenverstellung des Fahrersitzes ist mit Bordwerkzeug möglich..." wurde der § umschifft.


    Irgendwann vor 5 Jahren war dann zumindest beim TÜV/Nord Schluß damit. Der Spruch wurde bei Überprüfungen nicht mehr akzeptiert.


    Und mit dieser Vorschrift (aus den 30er-Jahren) kann man praktisch alle Eintragungen auch bei alten Autos im Nachhinein als ungültig erklären.


    Was man in meinen Augen bestenfalls machen kann ist:


    1. Die Vormulierungen dezent anpassen und z.B. statt Rallye nun Motorsportveranstaltung in den Text setzen ...usw.


    2. Eine europäische Lösung anstreben - mit dem Risiko, dass es dann nicht unbedingt besser wird



    Es grüßt


    FBE

  • sitzlehnenverstellung kann man ja auf unterschiedliche arten erreichen !


    ich kann die gradzahl bei mir durch umstecken der sitzpolster realisieren.

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  • Hat den "Phantomparagraphen" zur Sitzlehnenverstellung mal jemand schwarz auf weiß gesehen/gelesen oder kann eine Quelle angeben, wo er nachzulesen ist?
    Er wird ja immer wieder als Killerkriterium für Eintragungen angeführt, aber tatsächlich physisch zur Kenntnis genommen hat ihn scheinbar noch niemand?!


    Es gibt Serienfahrzeuge, z.B. bei deutschen Herstellern, die mit Vollschalen ausgeliefert werden, da gibt es auch kein Verstellrädchen an der Rückenlehne, keine Wechselpolster, keinen 13er Schlüssel für die Änderung an der seitlichen Befestigung in den Fahrzeugpapieren, auch keinen Klappmechanismus (wozu bei einem 2-Türer?).


    Es wird sich wohl keiner z.B. bei Porsche die Mühe machen, einen KFP beim DMSB zu beantragen.



    Meine Meinung:
    Man kann hier noch 550 Beiträge lang über die Ungerechtigkeit klagen, noch weitere 5 Jahre zum Ausdruck bringen, wie sehr die Regelung einer Enteignung gleich käme, es wird nichts ändern.
    Entweder man findet sich mit der bereits eingeführten Regelung ab und sucht sich wie bisher seine Lücken im System, versucht die Probleme direkt mit dem Verband oder der KFZ-Zulassungsbehörde zu lösen oder man macht sich die Mühe (Zeit + Geld) um den Sachverhalt von einem Anwalt prüfen zu lassen und ggf. vor ein deutsches Gericht zu bringen.
    Jeder, der sich über das Laub seines Nachbarn in der eigenen Einfahrt ärgert oder der Meinung ist, der Rotzlöffel von schräg gegenüber würde allabendlich Ruhestörungen provozieren, hat umgehend ein anwaltliches Schreiben mit Klageandrohung oder eine polizeiliche Anzeige parat.
    Beim DMSB-KFP Event wird seit 60 Monaten wild rum debattiert, gegen welche Gesetze das nicht alles verstößt.
    Ergebnis? =0


    Meine Meinung 2: [MENTION=1638]Stephan Blank[/MENTION]
    Bei einer Steuersatz von 70,-€/100ccm in Relation zur tatsächlichen Nutzung mit elektronischer Abrechnung müsste man für einen Porsche mit 3,6l Motor (max. Steuersatz 2520,-€ p.a.) bei einer täglichen Nutzung von ca. 1h für den Weg zur Arbeit und zurück, rund 230 AT im Schnitt, eine Steuer von rund 65,-€ p.a. zahlen!!
    Warum sollte jemand für seinen normalen PKW Benziner mit Euro 3 und besser dann 243,-€ p.a. ausgeben?
    Zu Glück sind deine Beiträge im Allgemeinen von keinerlei Sachkenntnis getrübt, so machen sie bei lesen wenigstens keine Freude.

    Es ist erschreckend, wie viele Leute immer alles ganz genau wissen, es am Ende aber dann doch anders ist!

    2 Mal editiert, zuletzt von Meteorit ()

  • sitzlehnenverstellung kann man ja auf unterschiedliche arten erreichen !


    ich kann die gradzahl bei mir durch umstecken der sitzpolster realisieren.



    ....mit einem 13er Maulschlüssel konnte man das seitlich auch immer....


    Aber dieser Satz, der das Verstellen mit Bordwerkzeug seit Jahren formulierte, wurde von "Jonny Controlletti" vom TÜV/Nord ab 2010 nicht mehr akzeptiert.


    Ums Verrecken nicht ! Und wenn da geschrieben steht , dass Klettverschlüsse die Verstellung sein sollen. Ob das besser ist ???


    Ach ja, habe heute erfahren, dass in Italien (wie auch Frankreich) mit unangemeldeten Autos Rallyes gefahren wird.


    Die Versicherung schließt der Veranstalter ab. Versteuert wird da scheinbar nix...


    Aber da wird das Gequieke+Gejammer hier im Forum, wie denn nun die Probefahrt stattfinden soll, auch nicht weniger,wenn D das auch macht.


    Wer hat den vollen Überblick und kann die Bedingungen der Länder Italien,Belgien,Frankreich+Österreich


    einfach mal gegenüberstellen ?


    Vielleicht erkennt man dann sogar, dass das deutsche System nicht wirklich schlecht ist.



    FBE

  • Meine Meinung 2: [MENTION=1638]Stephan Blank[/MENTION]


    Zu Glück sind deine Beiträge im Allgemeinen von keinerlei Sachkenntnis getrübt, so machen sie bei lesen wenigstens keine Freude.




    ???....zu Glück von keinerlei Sachkenntnis getrübt ????? ....macht sie bei lesen wenigstens keine Freude ??????


    Also ich genieße es immer, wenn ich den Stefan mal sehe...und erfreue mich immer an seinem Hamburger Slang.
    Wie schon vor Jahren, als er oft bei Rallyes moderiert hat.


    FBE

  • Hat den "Phantomparagraphen" zur Sitzlehnenverstellung mal jemand schwarz auf weiß gesehen/gelesen oder kann eine Quelle angeben, wo er nachzulesen ist?
    Er wird ja immer wieder als Killerkriterium für Eintragungen angeführt, aber tatsächlich physisch zur Kenntnis genommen hat ihn scheinbar noch niemand?!



    Meteorit zweifelt etwas an ,was seit Jahren in unzähligen Eintragungen in etwa zu folgendem Wortlaut geführt hat:


    ".....die Verstellung des Fahrersitzes ist mit Bordmitteln gewährleistet..." .


    Wenn die Vorschrift nicht so wäre, wäre das nicht immer quer durch die Republik so formuliert worden.


    siehe: Verkehrsblatt 1986 Seite 303


    oder hier: DSCI0419.jpg




    Es grüßt


    FBE

  • Ein Meteorit ist ein meist ziemlich kleiner halbwegs harter Kern, der eine spektakuläre Menge sehr sehr heißer Luft produziert.


    Gruss Jo



  • Na, auf dem Bildchen steht aber ganz was anderes ...

  • würd mich interessieren wie du mit bordmittel den winkel zwischen sitzfläche und lehne veränderst...


    außer du führst ne säge mit ! ;)

    MRC DESIGN - Helmlackierungen von Carsten Meurer


    Karting bis F1 seit über 20 Jahren

  • Ein Meteorit ist ein meist ziemlich kleiner halbwegs harter Kern, der eine spektakuläre Menge sehr sehr heißer Luft produziert.


    Gruss Jo


    naja, wenn inhaltlich nichts zu sagen gibt......
    für die Änderung der Fahrzeugpapiere musst du mit einem NAVC-Auto auf die gleiche Zulassungstelle wie die armen DMSB-Lizenznehmer
    glaube kaum, dass Lieschen Müller an Schalter 2 da einen Unterschied macht


    nach dem Screenshot wäre seit der Veröffentlichung im Verkehrsblatt 1986 auf S. 303 die Formulierung "...mit Bordmitteln..." schon hinfällig gewesen

    Es ist erschreckend, wie viele Leute immer alles ganz genau wissen, es am Ende aber dann doch anders ist!

  • Zu Glück sind deine Beiträge im Allgemeinen von keinerlei Sachkenntnis getrübt, so machen sie bei lesen wenigstens keine Freude.


    Grundsätzlich bin ich kritischen Worten und Anmerkungen gegenüber immer aufgeschlossen, wenn sie denn in entsprechender Art und Weise vorgetragen werden.
    Allerdings betrübt es mich doch sehr, wenn ich erkennen muss, dass ein Gedankenaustausch mit einigen Menschen nicht möglich ist, weil ihre „Flughöhe“ von Einflüssen bestimmt wird, die nicht mehr ihrer geistigen Kontrolle unterliegen.


    Lesen können heißt, Buchstaben so aneinander zu reihen, dass die dadurch entstehenden Worte einen Sinn ergeben. Wer mit Meteoritengeschwindigkeit luftleeren Raum durchfliegt, kann da schon mal durcheinander geraten.


    So, und jetzt wieder mal ganz locker durch`s Höschen atmen...

  • Bei uns hat der Tüv einen Text beigesteuert im Sinne von: Da das Fahrzeug überwiegend von einem einzigen Fahrer gesteuert wird, empfehlen wir eine Ausnahmegenehmigung mit der Auflage, dass bei einem Fahrerwechsel der Sitz mittels Werkzeug ...


    Daraufhin hat die Zulassungsstelle sehr unbürokratisch diese Ausnahmegenehmigung im Namen des Regierungspräsidenten erteilt.


    War ein kurzes Telefonat, und ein paar Euro. In NRW vor 12 bis 13 Jahren.


    Gibt es heute denn keine Ausnahmegenehmigungen mehr?


    Gruss Jo

  • Hallo ihr lieben


    Schaue hier so ab und an hinein und mir ist aufgefallen das dieses Thema hier mit ganz heissen Nadeln gestrickt wird.


    Schon bedenklich das lediglich die E-bay Auktionen hier an Antworten heran kommen, bzw dieser Treat mittlerweile mehr Antworten hat!!!


    Ich persönlich bin kein Besitzer eines Rallyefahrzeuges.


    Wäre ich es , würde ich sofort zu den NAVC - Veranstaltern wechseln.


    Vielleicht sollte man die ganze Sache gemeinsam fallen lassen und auch keine Lizenz mehr lösen, vielleicht werden die Leute in Frankfurt mal wach?


    Wir sind nicht die Leute die eine Bitstellung einnehmen sollten sondern die Sesselfurtzer in Frankfurt.


    Wir zahlen für unseren Sport , also macht es uns nicht so schwer sonst kicken wir euch eines Tages


    L.G.


    de Tant




  • Hallo Jo,


    das ist/war die richtige Herangehensweise (vor 12-13 Jahren in NRW):


    Eine Ausnahmegenehmigung wurde angefordert vom Land NRW - und nicht vom TÜV/Dekra etc.


    Ist/war im Prinzip nix anderes als die jetzige Verfahrensweise über §70. Auch hier wird ein großer Teil der Verantwortung des TÜV/Dekra-Mitarbeiters
    verlagert auf Vater Staat.


    Aber man sieht schon, wie kleinkariert das hier in Deutschland alles läuft.


    Ich stelle mir gerade vor, ich sei beim DMSB beschäftigt und ich soll das Problem lösen.


    Als erstes würde ich zum Pzücharter laufen und mich behandeln lassen und dann mit Burn-Out in den Ruhestand gehen.


    Das hält doch keiner aus.


    Erst recht nicht, wenn man dann noch dieses Thema im Forum sieht...


    Deshalb: Nehmt Euch besser (gemeinsam!) die Politik als Ziel für den aufgestauten KFP-Frust.



    Gruß aus Hannover


    FBE

  • Hi Frank,


    ich würde mich ja auch nicht groß über den Dmsb aufregen, wäre er nicht auf die glorreiche Idee gekommen, den Kfp ab 2017 zur Pflicht zu machen, und gleichzeitig die Teilnahme an nicht Dmsb-genehmigten Veranstaltungen mit KFP für illegal zu erklären.


    Das spätestens ist nicht mehr mit Überforderung oder Inkompetenz zu erklären, sondern nur mit Böswilligkeit.


    Ich bin sicher, du würdest es besser hingekommen. Selbst wenn es dich den letzten Nerv kosten würde...


    Gruss Jo



  • ....dann schreib doch dem DMSB , er möge den Wortlaut ein klein wenig verändern, damit


    "...genehmigte Motorsportveranstaltungen ( weltweit )..." legal ge- und angefahren werden können.


    Also weg mit dem Wort DMSB . Sonst könnte man auch nicht beim FFSA oder beim RAC starten- das sind ja auch keine DMSB-Veranstaltungen.


    So geändert, könnte man mit dem KFP (so wie früher)auf Achse auch zu Slalom, Berg- und Rundstreckenrennen fahren.



    Wenn man sieht, wie Gesetze und Vorgaben gerade in der Politik ständig geändert werden, so sollte dies in diesem Fall leicht sein.


    Im Fall Erdogan will man ja gerade auch mal eben ganz schnell ratz-fazz ein komplettes Gesetz streichen...



    Geht nich' - gibt's nich'



    FBE


    ....und :
    An dieser Stelle beste Genesungswünsche an einen wichtigen Mitarbeiter des DMSB, der quasi ein unermütlicher Kämpfer an vorderster Front ist.

    4 Mal editiert, zuletzt von Frank E. ()

  • Hi Frank,


    sicherlich wäre das für ein empfehlenswerter Weg.


    Wenn die Vereinsführung Mist baut, ist ein Austritt nur die letzte Konsequenz. Erst sollte man versuchen, von Innen was zu ändern.


    Ich bin weder Mitglied vom DMSB noch vom ADAC. Da ich dem Verein ja "Böswilligkeit" unterstelle (also zumindest entscheidenden Teilen seiner Führung), möchte ich es auch nicht werden. Wobei das Wort "unterstellen" schon wieder beschönigend ist. Ein Verein, der z.B. bei einer NAVC-Rallye kurz vorm Start die zuständigen Behörden anruft, und dort mit dem Ziel der Verunsicherung "vermeldet", die Rallye wäre von ihm nicht genehmigt, IST böswillig.


    Ich weiß nicht, wem du da gute Genesung wünscht, ich denke er hat es verdient. Die Böswilligkeit beschränkt sich vermutlich auf ein paar wichtige Leute in der falschen Position. Die Leute die sich ehrlich und gemeinnützig für den Motorsport aktiv engagieren, Rallyes organisieren, sich bei Sauwetter als Streckenposten, Starter oder was auch immer zur Verfügung stellen, sich dem Kampf mit den Behörden stellen und alles tun, um eine Veranstaltung zu organisieren, haben meinen höchsten Respekt. Auch wenn sie es unter einer korrupten Vereinsführung tun.


    Ich selbst habe einen recht erfüllenden und oft genug auch anstrengenden Job. Ich bin froh, wenn ich die Zeit aufbringe, ab und zu mein Auto auf den Start an einer Rallye vorzubereiten und diese zu fahren. Weitergehend kann ich mich nicht in dem Zusammenhang engagieren, und wenn, dann täte ich es im NAVC, wo ich auch Mitglied bin.


    Ich glaube aber auch nicht, dass der DMSB der richtige Ansprechpartner für eine Änderung ist. Da sollte man sich doch eher direkt an die Behörden wenden, denke ich mal so ganz naiv...?


    Gruss Jo

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