'Röhrl soll sich mal neben Loeb setzen'

  • Nö, als ich letztes Jahr im Elsass zuschauen war muss ich sagen, da waren einige bekannte Namen die doch recht schwach rüber kamen, hatte mich etwas enttäuscht. Da waren nur drei, vier die richtig Gas gemacht haben.


    Die Spitze war damals sicher breiter, allerdings wird heute um 1/10 gefahren, früher um Sekunden.
    Setzt man das in Relation ist's heute schon härter.

  • In der Relation zu den damals gefahrenen WP Kilometern im vergleich zu den heutigen WP-Längen, kann man nicht sagen das es heute härter zu geht.

    Aus Liebe zum Automobil...

  • Mal schau'n wie das ganze Spielchen weiter geht...
    Das größte Problem an der ganzen Sache ist doch, dass keiner von beiden die jeweils andere Zeit so richtig beurteilen kann. Wie im Magazin geschrieben wird gibt's vielleicht eine handvoll Leute die das annährnd beurteilen können, u.a. wird da Stig Blomquvist genannt, der ab und an mal mit modernen Fahrzeugen an Veranstaltungen teilnimmt, vielleicht sollte man bei ihm mal nachfragen, was die Unterschiede bzw. Parallelen der verschiedenen Rallye-Epochen sind, wär doch bestimmt ein Interessantes Interview und am besten machen wir draus ein Interview bei dem Ilka und Walter auch dabei sind...:D

  • Das größte Problem an der ganzen Sache ist doch, dass keiner von beiden die jeweils andere Zeit so richtig beurteilen kann.


    Allerdings!


    Ich denke jedoch, daß ein Walter Röhrl leichter die Zeit von heute beurteilen kann, als Ilka Minor (die ich sehr respektiere) die Zeit vor 28, 30 Jahren beurteilen kann. Es kann sich kaum jemand vorstellen, was die Rallyefahrer in dieser Zeit leisten mußten.


    Und betreffend "Was wurde damals getestet und trainiert?" kann ich nur sagen: Ist es vielleicht so, daß heute überhaupt nichts mehr getestet wird? Wenn man sich ansieht, was heute im Vergleich zu den Rallye-Kilometern die Test-Kilometer ausmachen, da treibt es einem ja die Tränen aus den Augen!!


    Aber die heutigen Rallye-Teilnehmer können nichts dazu. Das wird alles von Oben bestimmt, sprich: FIA!

    Einmal editiert, zuletzt von Andi Lugauer () aus folgendem Grund: Ergänzender Absatz

  • Wenn hier schon von" Früher und Jetzt " gesprochen wird , wie viele wissen denn überhaupt was und wie es "Früher " abgelaufen ist !? Ist wie bei vielen anderen Themen hier im Forum , viele kennen nur das " Jetzt " kennen das " Früher" nur aus bewegten Bildern sind aber der Meinung ,das , das " Jetzt " das " Größte" ist !!
    Ich bin auch der Meinung das eine Rallye vor 20 -30 Jahren noch ein Sport für " Männer " war die wußten das die Rallye erst dann zu Ende war, wenn man über die Zielrampe gefahren ist und dort musste man das Auto erst man hin bringen , heute sind viele der Meinung mit ein oder zwei Bestzeiten bei einer Veranstaltung großes geleistet zu haben , nur was nützen diese zwei Bestzeiten wenn man 200 m vor Ende der letzten Prüfung das Auto in die Mauer wirft !!
    Das das " Jetzt schlechter " ist wie das " Früher " sieht man als Beispiel an der DRM und so ist es mit vielem anderen auch was die Rallye betrifft, Rallye versucht immer mehr F1 zu werden und der Schuss geht nach hinten los , ich kann mich dem Walter nur anschließen

  • habe ebend as Interview im Rallye mag gelesen
    Und ich finde es sehr interessant was Ilka da sagt.nicht nur über sich,Novikov, etc, sondern auch das was sioe von Walter röhrl und seiner Kritik an der heutigen WRC sagt.


    Ich würde es sehr interessant finden wenn mal ein gemeinsames Treffen mit Interview zwischen den ebdien stattfinden würde.

  • Hallo,


    ich glaube einfach das der Walter hier mal wieder etwas falsch verstanden wird, wie es in seiner Karriere schon so oft vorkam.
    Wenn man die Fahrzeugbeherrschung betrachtet, ist ein heutiges WRC Auto sicher deutlich einfacher zu fahren als ein Gruppe B Fahrzeug. Deswegen bin ich auch der Meinung, das von den heutigen Spitzenfahren die allerwenigsten in der Lage wären, ein solches Auto so zu beherrschen wie Walter.
    Ausserdem musste früher viel behutsamer mit den Autos umgegangen werden, d.h. kluger und taktischer gefahren werden, die Rallyes waren auch viel länger (die längste hatte 83 WP's!!), und da gab es noch keine Motorhomes etc. Ich denke mal das ist es was er meint, er hat halt seine eigene Art sich auszudrücken, er war noch nie der grösste Diplomat ;-)


    Aber da können die Fahrer ja nichts dafür. Ich glaube kaum, das er einem Loeb etc. unterstellt, nicht gut Auto fahren zu können und ein Weichei zu sein.


    Heutzutage sind es einfach andere Anforderungen, weswegen man das nicht direkt vergleichen kann.
    Das ist ungefähr wie einen Marathon mit einem 100m - Lauf zu vergleichen, die Veranstaltungen haben mittlerweile einen ganz anderen Charakter, aber jede hat ihre Schwierigkeiten, die die Fahrer bewältigen müssen.
    Und ich sehs auch wie der Andi, ich glaub nicht das die Ilka Minor (die auch ich sehr repektiere) wirklich die Zeit von damals beurteilen kann.


    Gruß vom anderen Andi ;-)

  • Kommt, der Röhrl hat sich ja nicht mal getraut die Finnland zu fahren!


    Aber ich weiss schon, der Loeb hat ja nur deshalb neun Titel in Folge eingefahren, weil er keine richtigen Gegner gehabt hat - hat er quasi Glück gehabt, oder?


    Ich würde mal behaupten, im direkten Vergleich, wär der Seb mit nem neuen WRC schneller unterwegs als der Röhrl mit nem alten Gruppe B, trotz gut 200 PS weniger (im WRC)!


    Gruß Jörg

    :rolleyes: Ich weiß: 4 Monte`s sind mehr wert als 9 WM-Titel :rolleyes:

  • Früher war früher, Heute ist heute alles wandelt sich.


    Das ist nicht nur im Rallysport so.


    Wir können keinen Loeb 30 Jahre älter machen und keinen Röhrl 30 Jahre jünger,
    also was soll der ganze Vergleich und Beurteilung?


    Nehmen wir wie es ist und erfreuen uns daran!! :cool::cool:

  • @ MK Ultra:
    Wenn man so einen Vergleich machen will müssten beide in beiden Autos fahren lassen und dann das Gesamtergebniss addieren.
    Die Autos kannst du doch gar nicht vergleichen, schon gar nicht allein nur über die Leistung. Da gibts noch so Sachen wie Fahrwerk, Leistungsentfaltung, Antrieb usw. usw. usw., die sich nicht ganz unerheblich auf die gefahrene Zeit auswirken...


    Und was willst du uns mit der Aussage sagen, das Walter die Finnland Rallye nicht gefahren ist???


    Ich glaube kaum das der Röhrl irgendwann mal behauptet hat oder unterstellt, der Loeb hat nur Glück gehabt bei seinen 9 WM - Titeln. Oder hat das vielleict jemand anderes hier Behauptet?? Was sollen solche Aussagen??

  • Nur mal nebenbei erwähnt: Ich bin sowohl Fan von Walter und den ganzen anderen Cracks der guten alten Zeit (mit denen bin ich eben groß geworden) als auch der WRC, und ich mag sogar den Loeb, auch wenn ich grosser VW - Fan bin. Ich bin eben in erster Linie Rallye - Fan!!

  • Ich glaube kaum das der Röhrl irgendwann mal behauptet hat oder unterstellt, der Loeb hat nur Glück gehabt bei seinen 9 WM - Titeln. Oder hat das vielleict jemand anderes hier Behauptet??


    Das geht auf meine Kappe. So ehrlich will ich sein. :cool: Auch auf die Gefahr hin, daß ich mir jetzt zusätzliche Feinde mache.


    Es ist schon so: Neunmal Weltmeister wird man nicht nur durch Glück. Aber der Loeb hat schon sehr von den schwachen Konkurrenzverhältnissen profitiert. Und beim Ogier wird es ganz ähnlich verlaufen.


    Wenn ich es mir aber aussuchen könnte, ob ich statt der heutigen Rallye-Ära die Gruppe B-Zeit noch einmal erleben dürfte, dann würde ich sagen: WEDER NOCH! Auch zur Gruppe B-Zeit war der Favoritenkreis sehr eingeschränkt, weil es eben nur sehr wenige siegfähige Autos gab (Ausnahme: Exotische Rallyes wie Safari o.Ä.). Was der Rallyesport und im Speziellen die WRC braucht, ist weder das Eine noch das Andere. Was wir brauchen, ist Vielfalt und Abwechslung. Und wir brauchen wieder Rallyes, wo es mehr auf das Fahrerische als auf Top-Material ankommt. Also etwas länger als heute üblich (aber längst nicht so extrem lange wie zur Gruppe B-Zeit) und mit mehr unterschiedlichen Bedingungen. Man sollte sehr wohl bei einer Deutschland-Rallye auf Schotter fahren dürfen und auch bei einer Wales-Rallye auf Asphalt. Die besten Rallyefahrer der Welt müssen mit so etwas klar kommen müssen!

  • Gruppe B und WRC ist nicht zu vergleichen.Ich denke das es Strecken gibt,da ist sogar ein gutes Gr.N Auto schneller als ein Gr.B Auto.


    Aber meine Meinung,warum sollte ein heutiger Spitzenfahrer aus Rallye Weltmeisterschaft weniger in der Lage sein mit allen nach und vorteilen eines Gruppe B Autos zurecht zu kommen als eine Michele Mouton oder ein Stig Blomquist.Timo Salonen Rallye Weltmeister mit Übergwicht und 2 Schachteln Zigaretten am Tag.Mechaniker dieser Zeit erzählen das es einen Ex Weltmeister gab,der war jeden Nacht dem Whiskey sehr angetan.


    Ausgenommen mal Walter Röhrl,wer war eine große Sportskanone damals und warum sollte die heutige Generation das nicht können.Die meisten sind Sportlich und top fit.Umlernen auf das Matrial zu schaun,dass war vor 30 jahren einfach nicht so gut wie heute.Das wäre das größte Problem.Aber damals wurden ja auf der WP Reifen gewechselt.

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