Rallye Köln Ahrweiler 2013 vom 8.-10. November RKA

  • Mir verhagelt das echt die Laune, war glaube ich das letzte mal, dass ich da starte. Der Sprecher am Start hat keine Ahnung von den Teilnehmern, dafür aber eine süße Stimme, die Startnummernvergabe ist ein Witz und die Wps sind auch nicht sonderlich variabel. Bin mal auf die Veranstaltung gespannt

  • Leider fehlen ein paar gute Leute, die ich gerne dort gesehen hätte:


    Christoph Schleimer
    Anton Werner
    Andreas Gerst
    Stefan Schlesack
    Johann und Paul Jerlitschka
    Walter Gromöller
    Stefan Oberdörster
    Reinhard Hainbach

  • Walter Gromöller ist wohl leider aus Beruflichen Gründen nicht dabei..
    Wirklich Schade dass Hainbach nicht dabei ist.. Sein Commodore war einer meiner Favoriten letztes Jahr! ;)

    :DRallye Videos und Fotos von uns HIER zu sehen!:D

  • Da ist sie nun, die Starterliste der Köln – Ahrweiler….


    Für mich sieht sie genau so aus, wie ich es erwartet hatte.
    90 Starter stehen drauf, Nr.44 ist nicht vergeben, bleiben 89.
    2012 waren es 81, Nr. 44 war ebenfalls nicht vergeben, bleiben 80.


    Durch die fragwürdige Erweiterung der Klassen und Gruppen mit „neuen“ Fahrzeugen wurde also auf den ersten Blick das Starterfeld um ca. 10% erhöht.
    Vermutlich nicht der Erfolg, den man sich erhofft hatte.


    Wenn ich es richtig sehe, sind 7 oder 8 Fahrzeuge durch diese Erweiterung hinzugekommen. Davon ein Kit-Car, der Rest fast ausschliesslich BMW E36.


    In Beitrag 62 und 63 werden bereits einige Teilnehmer der letzten Jahre „vermisst“.
    Aus den Top 20 – Platzierten der Youngtimer Rallye Trophy fehlen 6, aus den Top 30 kommt man dann schon auf 10. Sicherlich fehlt der ein oder andere aus Zeitmangel, beruflichen Gründen oder sonstigem.


    Es gibt jedoch, allein in meinem Bekanntenkreis 9 Teams, welche durch die Baujahrerweiterung sagen, da bleib ich dieses Jahr mal daheim….


    Wieder andere starten 2013 mit den Worten „ich guck es mir erstmal an, mal sehen was 2014 wird…“


    Die Köln – Ahrweiler ist nicht günstig, die WPs sind zwar nicht schlecht, werden aber auch bereits seit Jahren mehr oder weniger unverändert gefahren, über das „Trainingsverbot“ kann man geteilter Meinung sein.
    Alles nicht unbedingt Gründe die für die Veranstaltung sprechen.
    Einen Grund gibt es, der die K-AW einzigartig machte: Das Flair und die „Zeitreise“ da es eine reine "Youngtimerveranstaltung“ WAR !


    Man ist gerade dabei der Veranstaltung dieses Flair und diesen einzigartigen Charakter zu nehmen…


    Ich hoffe, der Veranstalter sieht es nach der Rallye ähnlich und wird 2014 wieder eine Veranstaltung für Fahrzeuge bis 1988 (ohne wenn und aber) anbieten !
    Vielleicht werden es auf Seite der „neuen“ im nächsten Jahr einige Autos mehr, garantiert werden es aber (in der momentanen Form) bei den „alten“ noch weniger.


    Schade wärs….


    Trotzdem allen VIEL SPASS am übernächsten Wochenende !



    Michael Loock


  • Ja, so leicht hatte es der Schorsch schon lange nicht mehr die Rallye zu gewinnen. Da war die DRM ja noch mehr Herausforderung.
    Ich denke wir fahren 2014 wieder - ob mit dem Kadett oder mit dem Astra werden wir noch sehen.
    Der Grund warum wir dort fahren sind die einzigartigen Eifel WP´s gepaart mit einem Ablauf wie "früher". Mein Service freut sich immer wieder, das sie hinter jede WP fahren müssen und damit auch ihre eigene kleine Rallye bestreiten.
    Das alles erinnert an die Deutschland Rallye der 90er Jahre und war definitiv mein Lieblingsevent.
    Nicht zu vergessen die schönen Stunden am Mayschosser Imbiss zum Abschluss der Rallye und des Jahres. Da komme ich auf jeden Fall auch dieses Jahr hin!


    Ich wünsche Allen viel Freude - einigermaßen schönes Wetter und eine Zielankunft zum Jahresende!

    Wenn immer nur die Klügeren nachgeben, wir die Welt irgendwann nur noch von Dummen regiert.

  • Ich finde es auch sehr schade, was mitlerweile aus der RKA geworden ist.


    Wenn man sich alleine nur mal vorstellt, was das für eine "geile" Veranstaltung es wäre, wenn man nur die Fahrzeuge der RKA1983 fahren lassen würde. Klar werden auch "jüngere" Autos irgendwann alt, nur warum funktioniert es bei Boucles de Spa oder anderen Veranstaltungen?
    Und wo sind eigentlich die ganzen ausländischen Teilnehmer mit Ihren doch zum Teil heißen Geräten aus der damaligen Zeit. Wobei heiß müssen die Geräte ja noch nichtmal sein, nur zeitgemäß........ ;)


    Ich erinnere mich noch da an ein Team aus Polen mit einem 500er Polski Fiat was ich Mitte der 80er beim Service am Ring gesehen habe. Die hatten nur Winterreifen drauf, für mehr hatte das Geld nicht gereicht und die waren total happy und bei der legendären Köln Ahrweiler zu starten. Denen war auch die Platzierung egal, aber sie waren ein Teil
    Und heute, man kann ja froh sein wenn sich mal ein ausländischer Teilnehmer außerhalb der Benelux Länder hier sehen läßt..................


    Das waren noch Zeiten...... http://www.youtube.com/watch?v=5qtyw8JCq-w

  • Dafür gibt's dieses Jahr aber um die 40 Vorwagen.. Komischer Trend..


    Dahin geht der Trend. Leider. Und wenn die Veranstalter mal überlegen, etwas weniger "Vorwagen" zuzulassen , dann würde (Vielleicht) auch das Starterfeld wieder anwachsen.
    Leider wird es auch dieses Jahr wieder so sein das der "Goldcup" nur der Dukatenesel sein wird.Im Ziel kennt man die Leute aus dem Goldcup dann nicht mehr.Es wird nur von den Youngtimer gesprochen. Wenn es dieses Jahr wieder so wird, ich glaube es wird dann auch meine letzte RKA sein.

    Nur quer ist wirklich sicher !!!

  • Jetzt zu sagen das es 1983 besser war finde ich nicht richtig, denn wenn man mal von dem prominenten Vorwagen absieht sind es doch auch hier nur 3-4 Autos die um den Sieg kämpfen. Der Rest reiht sich doch danach ein. Das war bei den Ausgaben der letzten 10 Jahre nicht anders.
    Je nach Wetter waren immer 4-5 Autos vorne dicht zusammen.
    Und das man heute keine 200 Starter mehr hat ist nicht alleine das Problem der RKA. Warum es damals so viele ausländische Starter gab weiß ich nicht - das ist der einzige wirkliche Unterschied zu früher. Und natürlich der Fahrbahnbelag - früher war mehr Lametta äh Schotter!

    Wenn immer nur die Klügeren nachgeben, wir die Welt irgendwann nur noch von Dummen regiert.

  • Dafür gibt's dieses Jahr aber um die 40 Vorwagen.. Komischer Trend..


    Das find ich auch Scheiße! Da sind 90% Autos dabei die auch im Feld fahren könnten. Ist denn das Startgeld so viel billiger? Der Rest ist doch der gleiche Aufwand.

    Wenn immer nur die Klügeren nachgeben, wir die Welt irgendwann nur noch von Dummen regiert.

  • Es gibt leider ja mittlerweile X-mal mehr Fahrer die lieber Sollzeit Veranstaltungen fahren als auf Bestzeit.
    Sieht man ja am Zulauf der Eifel Rallye... die können sich da schon aussuchen wer fährt und wer nicht.
    Ich denke das hat mit Unterhaltskosten der teils Historischen Fahrzeuge sowie der Ausrüstung zu tun die man zum fahren braucht.
    Viele derer die auf der Vorwagenliste stehen fahren ja sonst auch keine Bestzeit Rallyes, sprich müssten sich extra mit Bekleidung etc. eindecken zumindest was aktuelle Normen etc. angeht.


    Meiner Meinung nach ist es eher unvorteilhaft 40! Vorwagen fahren zu lassen. Das Augenmerk sollte auf der Bestzeitwertung liegen.
    Die Veranstaltung sollte lieber für diejenigen ansprechender gestaltet werden die sich seit Jahren über Sachen wie Trainingsverbot, mangelde Abwechslung an Prüfungen etc. beschweren...


    Ich für meinen Teil fahre gerne die RKA. Das die Richtung, die eingeschlagen wurde aber die richtige ist, bezweifle ich.

    Einmal editiert, zuletzt von M.Schulz ()

  • Das find ich auch Scheiße! Da sind 90% Autos dabei die auch im Feld fahren könnten. Ist denn das Startgeld so viel billiger? Der Rest ist doch der gleiche Aufwand.


    So viel billiger ist das Startgeld nicht, aber der Aufwand ist schon erheblich niedriger zumindest Finaziell da wir z.b mit Reifen fahren mit denen man in Wertung besser nicht mehr Starten sollte wenn man Gewinnen will.Der Grund dafür das wir in der Vorwagentruppe starten ist es den Zuschauern eine gute Show zu bieten und uns selbst einen tollen Saisonabschluss ohne Stress und "Risiko"
    Zumindest habe ich im letzten Jahr keine negativen Stimmen über die Vorwagen an den WP s gehört.

  • Meineserachtens stirbt die Rallye an Konzeptlosigkeit... ;(


    Mir persönlich gefiel es unheimlich gut als die KAW vor einigen Jahren etwas zum Ursprung zurück ging,
    und es etwas mehr Schotter, die Weinberge und einen längeren Prolog der wirklich untrainierbar war bot.


    Scheinbar war ich aber die ausnahme, da den 'Oltimerfahrern' die WP zu Materialmordend waren.


    Danach entwickelte es sich hin Richtung Autobahn - Sorry, aber wenn dieses Jahr die Strassen rund um Reifferscheid das langsamste sind, ist da eigentlich an Safety und Anspruch das Thema verfehlt ! - was
    für viele 'Oltimer' Racer in Verbindung mit dem tollen Ambiente aus Service und Wein ideal wäre.


    Jetzt vergrault man die Histos weil man ihne - vermeintlich - neue Autos vor die Nase setzt !


    Das macht keinen Sinn...


    Histo KAW - bis 88 ohne H oder H nur Periodenspezifisch ! - mit retroflair, anderer umgang mit dem Trainingsverbot und Klinkenputzen international ab Januar !
    Dann können auch 200 Nennungen in mayschoß eintreffen und mit dem Porgramm drucken kämen sie nicht nach !


    Gebt uns ein Rallye-Goodwood in der Eifel !


    =)

    MRC DESIGN - Helmlackierungen von Carsten Meurer


    Karting bis F1 seit über 20 Jahren

  • Ich kann mich vielen Vorrednern nur anschließen.....
    Was ist aus der so schönen Rallye geworden und was ist von dem einst so schönen (internationalen) Starterfeld übrig geblieben. Die Strecken sind sicher nicht mehr die, die man gewohnt war. Ich meine auch, dass man wie bei jedem Wettkampf sich um die Topp Starter bemühen muß. Von alleine kommen die "Guten" nicht. Zum Vorwagenfeld muß ich sagen: Gute und eher seltene Autos wären mir lieber als das was nun geschieht. Vierzig Vorwagen ???? Das kann doch nicht sein, viele davon könnten im Hauptfeld fahren, denn zehn gute Vorwagen sind m.E. genug. Vielleicht helfen den Verantwortlichen einige Tipps aus dem Forum, dann könnte die R KAW wieder an alte Zeiten anknüpfen.

  • Rallye-Goodwood in der Eifel??? Schon mal beim Goodwood Festival of Speed in England gewesen? Da gibt es quer Beet alles zu sehen, was Räder hat, eine ernsthafte Eingrenzung jedweder Art ist hier nicht ansatzweise zu erkennen. Und auf dem Mickymaus-Kurs (Show ist doch hier eigentlich verpönt!), genannt "Forest Rally Stage", fahren ca. 50 Autos (bei der Rallye K-AW wird die geringe Anzahl von 89 Bestzeitfahrern moniert!) vom Mini aus den 60-ern bis zum aktuellen VW Polo WRC (bei der Rallye K-AW wird die Teilnahme von Fahrzeugen nach 1988 moniert!). In sofern erscheint mir der Ruf nach einem Rallye-Goodwood in der Eifel relativ konträr zu dem, was ursprünglich gesagt wurde.


    Im übrigen finde ich das Teilnehmerfeld eigentlich gar nicht so übel, zumindest was die Bandbreite der Fahrzeuge betrifft. Zwecks Abbildung dieser größeren Bandbreite in der Rallyehistorie finde ich deshalb auch die Zulassung neuerer, spektakulärer Fahrzeuge (Gruppe A oder WRC) zumindest als Vorauswagen durchaus in Ordnung. Und wenn die Teams mit den drei Quattros A2 nicht im Bestzeitenfeld starten wollen, dann sehe ich sie lieber im Feld der Vorauswagen als gar nicht. Die Entscheidung der Teams hat sicherlich ihre Gründe und das muss man dann halt auch respektieren. Okay, warum jetzt als Vorwagen auch nochmals 5 Kadett und 3 Escort starten müssen, wo es doch schon genug davon im Hauptfeld gibt, darüber kann man sicherlich streiten. Vielleicht wäre hier eine Begrenzung auf 25-30 Top-Ausnahmefahrzeuge sinnvoll. Alles in allem finde ich den Weg des Veranstalters aber nicht verkehrt.


    Ansonsten würde ein Festhalten an der Baujahrgrenze 1988 und eine Fokussierung auf die Bestzeitenfahrer, verbunden mit einer angestrebten Teilnehmervermehrung zwangsläufig dazu führen, dass jede Menge "Allerweltautos" (Escorts, Mantas, Asconas, Kadetts, Golfs...) unterwegs wären. Sorry, aber eine zweite Boucles de Spa, wo man im Vorfeld offenbar sogar stolz mitteilte, dass, was weiß ich, ca. 300 Autos starten und davon über 40 Escorts, mehr als 20 Asconas, 20 Mantas etc., braucht hierzulande kein Mensch. Auch wenn nun vielleicht der eine oder andere Rallyefahrer einer dieser Marken eingeschnappt sein sollte, als Zuschauer ist das aber wirklich nur wenig erquickend und auf Dauer langweilig. Auf der 2011-er Boucles habe ich mich eh gefragt, ob das eventuell der Grund dafür ist, warum dort so viele besoffene und streitsüchtige Menschen herum laufen, wie ich sie noch bei keiner anderen Rallyeveranstaltung gesehen habe. Aber okay, das ist wieder ein ganz anderes Thema.


    Was ich eigentlich nur abschließend sagen wollte ist, dass man den Änderungen des Veranstalters eine Chance geben sollte. Und ab sofort darf jetzt auch wieder kollektiv über diesen Beitrag hergezogen werden...


    Ansonsten wünsche ich noch Allen einen schönen Feiertag (sofern sie in einem entsprechenden Bundesland wohnen/arbeiten) und freue mich dieses Jahr wieder auf die Rallye Köln-Ahrweiler.;)

  • Moin Moin, falls noch wer Spass dran hat, mit zur Köln-Ahrweiler zum guggen zu fahren - einfach melden per Nachricht. Wir haben noch zwei Plätze frei im Auto und starten am Samstag in Herrgottsfrühe Richtung Mayschoß. Soll ein entspannter Rallyetag werden - Startpunkt ist im Drei-Städt-Eck Wiesbaden - Limburg - Koblenz (Nähe Nastätten).

  • @ Quattrofan


    Revival, nicht Kirmes Festival !




    Es könnte auch mal die Regelementskonformität der ersten 3 plus Ausgeloster überprüft werden, und zwar richtig !
    Das würde zumindest die Gerüchte verstummen lassen...


    Auch das könnte den ein oder anderen Vorwagen dazu bewegen Bestzeit zu fahren anstatt das gefühl zu haben
    schon bei der Nennung verarscht zu werden....

    MRC DESIGN - Helmlackierungen von Carsten Meurer


    Karting bis F1 seit über 20 Jahren

  • Ich muss mich hier mal dem Herrn Meurer anschließen, das Argument mit der Konzeptlosigkeit kann ich so unterschreiben.


    Kann man nicht eine klare Unterteilung machen ?


    1. Gruppe Vorwagen: Da sollte das Motto Qualität statt Quantität lauten. (was weiß ich, max. 10 Stk.)
    2. Gruppe Bestzeitfeld: so wie in den letzten Jahren bis Baujahr ´88
    3. Gruppe "neu Wagen" + Gruppe H + Kit Cars: dann sollte man den ganzen modernen Rotz hinterher schicken, wem dass nicht passt kann dann ja wegbleiben von unserer Youngtimer veranstaltung


    diese vorgeschlagenen Gruppen sollten auch nicht am Freitag abend auseinandergerissen werden, Positionen innerhalb der Gruppen tauschen ist klar, aber nicht ALLE durcheinander mischen.


    So hat der geneigte Zuschauer auch noch das ein oder andere Highlight im hinteren Feld was evtl. zum längeren verweilen an der WP reizt.


    Auch das "Streckenrecycling" ist eine Sache die ich eher kritisch sehe, wenn jemand die Karten der letzten drei jahre nebeneinander legt kann er alles aufschreiben und dann am Freitag vormittag in Mayschoß sich die richtigen sachen raussuchen und zusammenbinden. Das ist keine "geheime" Rallye !!!


    Meiner Meinung nach ist das evtl. aber auch der Punkt an dem diese Rallye leidet.


    Man hört ständig von Beschwerden der Anwohner das an den Wochenenden vorher auf den Wp´s teilweise sogar Stau ist, das kann doch auch für einen Veranstalter nicht sonderlich angenehm sein wenn man ständig mit diesen aufgebrachten Menschen diskutieren muss.
    Wenn man sich so in der Region langsam seinen "guten Namen" versaut ist das eh das Ende für die Veranstaltung.


    Man sollte, auch wenn es gegen den Geist der alten Rallye ist, doch bitte den Teilnehmern die Möglichkeit geben wie bei jeder anderen Rallye auch einen Vernünftigen aufschrieb zu erstellen, von mir aus Freitags morgens ab 08:00 bis nachmittags 16:00 Uhr und um 18:00 Uhr geht es dann über die Rampe in die Nachtprüfung.


    Der Herr Meurer schrieb oben eben von dem WP-Charatker einer Autobahn, und da hat er auch recht, die Prüfungen sind wirklich sau schnell. Es sollte alleine aus Sicherheitsgründen gestattet sein solche Prüfungen zu besichtigen. Besichtigen - nicht trainieren!!!


    Ich habe schon von so vielen Teams gehört das sie die Rallye nicht fahren weil ihnen dieses alberne gehampel mit der "Streckengeheimhaltung" so auf den Zünder geht.
    Auch würde es sicherlich Teilnehmer von weiter weg eher ansprechen wenn sie nicht schon vorher im Jahr min. ein Wochenende da "opfern" müssen um mal die Strecken gesehen zu haben.


    Es macht doch keinen Sinn bei einer Rallye zu nennen wo ich weiß das alle die da in der Nähe wohnen total austrainiert sind und ich habe noch nicht einmal einen Schrieb, kriege dann das gleiche Kartenmaterial wie die Zuschauer und dann soll ich damit auf Bestzeit fahren - das macht doch keiner, sicherlich nicht die Leute die dann mit Autos wie Ascona 400, Ascona A, Escort ... anreisen und dann da gefahr laufen sich total zum Hampel zu machen, weil jeder kleine Polo mit "AW" - Kennzeichen ihnen komplett aus der Sonne fährt.


    Bitte beachtet ich meine das nicht aus sportlicher sicht, ich finde es sau stark wie manche Fahrer leistungs-schwacher Autos das Herz in beide Hände nehmen und dann ganz weit nach vorne fahren.
    Ich meine das alles aus der sicht eines Fahrers der beispielsweis nen 400er Opel für 100.000€ in der Werkstatt stehen hat, als potenzieller Teilnehmer der diese Rallye aufwerten würde.

  • Als Fahrer kenne ich die RKA noch aus den frühen 1980er Jahren. Nach langer Rallyepause war ich auch bei der aktuellen Version ein paar Mal am Start.
    In den 1980er Jahren waren hohe Starterzahlen normal, aber Egon Meurer hat sich mit viel Engagement um ein internationales Starterfeld bemüht. Das ist ihm auch deshalb gelungen, weil die Rallye auf nicht trainierbaren WPs stattfand. Viele WPs fanden auf gesperrten Forstwegen statt. Wer dennoch beim Abfahren der WPs erwischt wurde, fand sich nicht selten auf einer Ausschlussliste wieder. Dann starteten nur 250 statt 265 Teilnehmer. Die Kosten wurden minimiert, weil man nur mit handelsüblichen Straßenreifen (keine M+S) starten durfte.
    Später erhielt die RKA, wie viele andere Rallyes auch, keine behördliche Genehmigung mehr.
    Erst Mitte der 90er Jahre ist es Egon, zusammen mit seinen Youngtimerfreunden gelungen, die Rallye wieder zu etablieren. Allerdings fanden die WPs jetzt überwiegend auf Asphaltstraßen statt.
    Seit ein paar Jahren bemühen sich nun die Verwalter von „Egons Erbe“, mit der Ausrichtung der RKA.
    Man versucht den Status der „nicht trainierbaren Rallye“ beizubehalten, aber das ist jetzt nicht mehr zu kontrollieren, da es sich überwiegend um öffentliche Straßen handelt. Heute kennt jeder, der die RKA in der jetzigen Form ein paar Mal gefahren ist, alle möglichen WP- Varianten und kann diese beliebig oft trainieren. Hier hat der Neuling Nachteile. Außerdem belastet es die Anwohner.
    Die Freistellung der Reifen steigert die Kosten. Nur wenige haben die für Top-Zeiten erforderlichen Regenreifen (z.B. Michelin) in ihrem normalen Bestand. Man könnte auch heute wieder mit normalen handelsüblichen Straßenreifen die komplette Rallye bestreiten. Das hätte auch den unglaublichen Vorteil, dass der Teilnehmer nicht den ganzen Tag ohne jeglichen Versicherungsschutz durch die Eifel fährt.
    Service nach jeder WP ist unnötig. Verursacht Kosten und belastet die Anwohner.
    Um ein der RKA gerecht werdendes Starterfeld muss man sich bemühen! Nicht nur abwarten und mal sehen wer kommt. Einfach mal ein paar Klassen mehr auszuschreiben ist sicher der falsche Weg, wenn man die Tradition bewahren möchte.
    Aber was möchte der Veranstalter? Ist er in Kontakt mit den unzähligen Besitzern von Youngtimer-Fahrzeugen und möglichen Startern dieser Traditionsveranstaltung? Leider nicht!!

  • Gott sei Dank habt ihr mir die Augen geöffnet, sonst hätten wir zum 8.Mal die
    ca. 500 km weite Anreise angetreten, weil:


    Konzept
    = mangelhaft


    Starterfeld
    = so lala


    Sonderprüfungen
    = nicht besonders


    zu viele Vorausfahrzeuge


    Danke


    oder gibt es trotzdem einen Grund wieder hinzufahren?

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