Neuseeländer setzen auf Super Rally-Auto

  • Lieber Andi,


    Kann es sein das dir das GT-Verbot sehr zugesetzt hat?


    Mini ist auch ein Hersteller. Wenn nämlich jemand einen JCW WRC fährt, hauen sich 5 Automarken um Punkte.


    Aber das ist Alles deine Sache.
    Ich geb dir nur einen guten Tip:


    Wenn du den Rallyesport nicht aktiv gestaltest, als Streckenposten, Veranstalter oder beim DMSB/OSK ,ADAC, ÖAMTC, ARBÖ oder als Fahrer, dann genieß einfach nur das was dir geboten wird.
    Solltest du aber der Chef vom Ausschuß World Rallye sein, müsstest du deine Ideen noch überdenken.


    Ich freu mich schon auf die Schweden Rallye, mit einer großen Hans voll geiler Rallyeautos, die sich niemand leisten kann...

  • Ach Mensch, übertreibt doch nicht immer. Und wenn einem nicht Anderes mehr einfällt, kommt man zum 94. mal mit dem GT-Verbot in Österreich ;-).


    Weil's doch wahr ist!! :mad:


    Es gibt auch noch ein WRC-Verbot, ein Gruppe H-nach-DMSB-Startverbot und so weiter...


    Mir würde noch viel mehr Anderes einfallen. Aber ich bin einer, der sich auf das Wesentliche beschränkt. Deswegen erspare ich mir weitere Ausführungen.


    Wann genau haben denn eigentlich ZIG Marken um WM-Punkte gekämpft?


    Das gab's durchaus. Ist halt schon lange her.


    Lieber Andi,


    Kann es sein das dir das GT-Verbot sehr zugesetzt hat?


    Wär's ein Wunder? :confused:


    Mir setzt überhaupt Einiges von der OSK-Politik sehr zu. Diese Beamtenmentalität, wo - ohne sich etwas dabei zu denken - irgendwelche Paragraphen von der FIA abgemalt und den Aktiven zugeschanzt werden, ohne irgendwelche geistige Eigeninitiative. Weil's ja alle so machen...


    Mini ist auch ein Hersteller. Wenn nämlich jemand einen JCW WRC fährt, hauen sich 5 Automarken um Punkte.


    Und? Wie oft treten sie in Erscheinung?


    Ich geb dir nur einen guten Tip:


    Wenn du den Rallyesport nicht aktiv gestaltest, als Streckenposten, Veranstalter oder beim DMSB/OSK ,ADAC, ÖAMTC, ARBÖ oder als Fahrer, dann genieß einfach nur das was dir geboten wird.


    Immer, wenn solche Killerargumente kommen, könnte ich mehr kotzen, als ich fressen könnt'...!


    Ich freu mich schon auf die Schweden Rallye, mit einer großen Hans voll geiler Rallyeautos, die sich niemand leisten kann...


    Wie...? Was...?

  • Zitat von nova Beitrag anzeigen
    Motorsport war teuer, ist teuer und wird auch immer teuer bleiben.


    Wie oft wurde versucht, irgend eine günstige alternative einzuführen?

    Eben nicht! ("war teuer". Und müßte auch nicht so teuer bleiben). Wie hätten sonst ein Blomqvist, ein Röhrl oder ein Waldegaard Weltmeister werden können? Die stammen alle aus relativ schlichten Verhältnissen. Ich halte es schon für wichtig und notwendig, daß man die Fakten von den Klischees trennt. Ich bin mir auch sicher, daß das Preisniveau selbst der World Rally Cars heute niedriger wäre, wenn die Ausrichtung der Rallyes eine andere wäre (länger und fahrerisch anspruchsvoller). Dann müßte man wieder mehr auf schlichte, bodenständigere und daher kostengünstigere Technik setzen, und die Wagen als solche wären preisgünstiger und einfacher in der Wartung.


    Ein Gruppe B war also nicht Teuer, ein Gruppe 4 auch nicht? Waren alle für den Bäcker ume ecke erschwinglich. Ahja.


    Günstige Einstiegsklassen gab es schon immer und gibt es auch heute noch. Für 3000€ kann man sich nen Gruppe F Auto oder sonstwas kaufen. Damit kann man auch Rallye Fahren.


    Aber will man Hightech und das beste vom besten, war es und wird es immer teuer bleiben.
    Egal wie man das Reglement gestaltet, es wird immer irgendwelche Schlupflöcher geben.


    Selbst im Breitensport ala Slalom oder Berg werden unsummen in Ihre Fahrzeuge gesteckt und die Regularien bis aufs letzte ausgelegt.


    Und selbst wenn man irgendwann es mal schaffen sollte, ein Auto zu schaffen das für jeden erschwinglich ist, wird derjenige mit Geld immer noch ein vorteil haben. Ob es nun der Satz Slicks zu jeder WP / Service Rallye ist, die testfahrten zwischen den Veranstaltungen ...


    Was passiet wenn man auch das noch unterbieten will sah man ja am ADAC Opel Cup. Was wurde da im Forum geschimpft, wie man sowas nur machen kann ...


    Ein Röhrl hatte glück das er einen Gönner hatte, hätte Herbert Marecek ihn nicht überredet des mal mit den RAllyesport zu probieren wäre er vermutlich auch nie im Rallyesport gelandet. Wenn ich mich recht erinnere war es auch der Herbert Marecek der das erste Auto dahin stellte.


    Warscheinlich war es auch so ähnlich bei den anderen. Haben klein angefangen und sind durch ihre aussergewöhnliche Leistung aufgefallen ...

  • Der Herr Lugauer, die alte Axt im Walde...
    Mach mal locker, basst scho'. Bunkt!


    Nix basst.


    Wenn ich in Institutionen wie der FIA oder der OSK ausforsten könnte, ich würde es schon lange tun. Und zwar gründlich.


    @ nova:


    Ich gebe Dir ja im Wesentlichen recht, in vielen Punkten. ABER: Gab es nicht einmal eine Zeit, wo durchaus schlichtere und daher kostengünstigere Rallyewagen über die hochgezüchtete und PS-stärkere Konkurrenz siegen konnte? Oder sie zumindest fulminant fordern konnte? Ich nenne nur ein paar Stichworte: Saab 96 - Siege über - um nur ein paar wenige zu nennen - BDA-Escort, Porsche und sogar Lancia Stratos! Oder der Salzburg-Käfer, der bei der Akropolis-Rallye sogar zum Gegner der Alpines geworden ist. Aber man muß gar nicht so weit zurückblicken, und da rede ich gar nicht von solchen Extremen wie Bandama, wo einmal der Eriksson einen Gesamtsieg mit dem Golf geholt hat und der Alain Oreille ebenfalls - mit einem Gruppe N-Renault 5! Nein, ich rede von ganz gewöhnlichen Sprintrallyes, aus denen etwa ein Sepp Haider mit seinem Opel Kadett GSi als deutscher Meister des Jahres 1989 hervorgegangen ist - gegen Mitbewerber vom Schlag eines Lancia Delta Integrale! Oder der Gesamtsieg von Mats Jonsson mit einem eigentlich hoffnungslos unterlegenen Mazda 323 bei der 3-Städte-Rallye 1994. Oder, um noch ein anderes Beispiel zu nennen: Der Titelgewinn in der 2-Liter-Kategorie durch den 1300er-Skoda Favorit, gegen wesentlich stärkere Wagen wie etwa einen Opel Astra oder einen 1,8-Liter-Nissan Sunny. Gut, man muß zugeben, daß es sicher geholfen hat, daß Skoda damals (1994) werksseitig angetreten ist, aber trotzdem.


    Und jetzt frage ich mich: Was hat sich seit damals geändert? Ist es nicht vor allem die Ausrichtung der Rallyes, die immer kürzer geworden sind und fahrerisch immer weniger anspruchsvoll (Stichwort: Verbot Asphalt-Schotter-Wechsel), die dafür gesorgt hat, daß der finanzielle Einsatz wichtiger geworden ist als das Fahrkönnen? Wäre es umgekehrt nicht besser und den Sportlern und Zusehern gegenüber fairer? Man könnte sich viel Herumreglementieren ersparen, wenn man die Rallyes selektiver gestalten würde. Weil dann würde sich fahrerisch die Spreu vom Weizen trennen. Und nicht durch die Größe des Geldbeutels.


    Aber vielleicht will man ja gerade das von bestimmten Seiten verhindern!


    So long.

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