Rallye-WM: Boxenstopp in der Prüfung

  • Wie wäre es denn wenn man mit mehreren Reifenherstellern ins Rennen geht.
    Und die sind für die Festigkeit der Pneus zuständig.
    Man könnte auch die Teams dazu zwingen im Service die Reifen und das Getriebe zu wechseln. Und die eingesparte Zeit wird mit einem Faktor dann in die Zeitenliste gerechnet, Abzüglich der Differenz für das Shoot-Out.

  • super Idee.


    Verpflichtend kommt dann noch ein Zahnriemenwechsel und nen großer Kundendienst mit dazu. Und Bonuspunkte gibt's, wer dazu den Zuschauern noch guten Kaffee serviert.
    Wer verschüttet muss dafür Strafrunden ums Auto laufen.


    :mad:


    Also was für ein hirnfreie Schwachsinns Ideeen die Leute haben?
    Das ist RALLYE. Da gibt es keine Boxenstops.


    Was kommt als nächstes? Rallye nur noch auf Asphalt.
    Dann auf abgesperrten permanenten Strecken.
    Dann nur noch Rundkurse.
    Dann ohne Beifahrer.
    Dann hat man die Perfekte Rallye!!!!! Oder? Ne warte irgendwas ist falsch?
    Das gibt's schon und nennt sich Rundstrecke!



    Wenn man wirklich Zuschauer haben will ist das einfach. Das weis jeder Depp. Sogar ich.
    Macht den Sport wieder einfacher, gebt dem Sport die seele zurück.
    Fahrzeuge auf Serienbasis. Vorzugsweise 2wd. Damit wären die kosten deutlich reduziert. Das Tempo auf den WP´s wäre niedriger. Privatfahrer sind Punkteberechtigt!


    Und schon hast du wieder Starterfelder, die sich sehen lassen können.
    WRC12 Starter. Witzig.
    Grabfeld 225 Starter.
    Und jetzt erkläre einem was die bessere Plattform ist?


    Denn da sind auch Fahrzeuge am Start die die leute interessieren.


    Niemand interessiert sich für Prototypen mit Fiesta oder Polo Optik. Aber wenn der Fritz den m3 um die ecken schmeisst, DAS wollen die Leute sehen. DA ist Begeisterung bei den FANS.oder wenn ein Zeltner den Porsche durch den Wald jagt!


    Holt die 2wd (front- und Hecktriebler) wieder in die WM und dazu nen Paar Fahrer wie einen McRae, Galli oder nen Ragnotti.
    Fahrer mit Charakter. Keine VW-Manipulierten Volks-Marionetten. Fahrer die auch mal nen flotten Spruch haben wie nen Auriol. Fahrer die auch mal "scheisse" sagen alla Grönholm.
    Einfach Menschen mit Emozionen. Keine Casting-Medien Krüppel.
    Leute die vom Team Maulkorb bekommen, weil man hinter den Kulissen um Geld Pokert. Und es ist Ihnen egal!


    Ich liebe diesen Sport. Und doch hat die WRC immer weniger damit zu tuen!

  • Niemand interessiert sich für Prototypen mit Fiesta oder Polo Optik. Aber wenn der Fritz den m3 um die ecken schmeisst, DAS wollen die Leute sehen. DA ist Begeisterung bei den FANS.oder wenn ein Zeltner den Porsche durch den Wald jagt!

    Wenn ich mich nicht täusche, ist die ADAC Rallye Deutschland dennoch die meistbesuchte deutsche Rallye. Das erklär mir mal und komm nicht damit, dass die Zahlen vom ADAC manipuliert
    sind und jede Rallye 200 mehr Menschen anlockt.
    Außerdem sollte man nicht immer Alles verallgemeinern. Es gibt schließlich auch Leute, die sich für die "Prototypen" interessieren und diese gegenüber Porsche 911 GT3 oder BMW M3 bevorzugen. Aber ich vergaß. Wie formulierte jemand einst so schön? Ich stehe auf die falschen Autos, um Ahnung von Rallye zu haben. Also meinen Beitrag bloß nicht ernst nehmen...
    PS: Von Shootout und Boxenstopp halte ich auch nichts. Ich befürchte einen Rückgang der Teilnehmeranzahl aufgrund der Boxenstopps. Die Werksteams lassen trainieren bis zum Umfallen (siehe F1) und die kleinen Privatteams (z.B. Koch/Weigel) wissen nicht, wo sie die zusätzlichen Mechaniker herbekommen sollen. Wenn es diese gibt, dann brauchen sie wahrscheinlich deutlich länger und Außenseiter haben noch weniger Chancen auf eine gute Platzierung.


    Da lob ich die Idee eines Gigi Galli, der schließlich den Sachverhalt besser kennt als die "hohen Tiere". Auf solche (Ex-)Fahrer hört trotzdem niemand.

  • Verpflichtend kommt dann noch ein Zahnriemenwechsel und nen großer Kundendienst mit dazu. Und Bonuspunkte gibt's, wer dazu den Zuschauern noch guten Kaffee serviert. Wer verschüttet muss dafür Strafrunden ums Auto laufen.


    Lange nicht mehr laut gelacht beim Lesen hier, danke dafür! :D

  • @ Lancia_037_Rally:


    Dieser "originelle" Einfall ist in der Tat etwas, womit man sich als Purist schwer anfreunden kann.


    @ MartinGSI/Super 2000-Freak:


    Betreffend die Fahrzeuge: Ich muß offen gestehen, ich bin mir im Moment unsicher, ob es besser ist, Seriennähe zu forcieren, wo es vielleicht umständlich und teuer ist, das Fahrzeug zu einem brauchbaren Rallyewagen umzubauen, oder ob man stärker in Richtung Prototypen gehen sollte, die von vornherein für den Wettbewerb konstruiert sind, wo aber unter Umständen auch der Spielraum für teure Ausgaben höher ist (bin mir nicht sicher).


    Vierrad-Verbot? Wenn es ausreichend attraktive Hecktriebler wie den BMW M3 oder den Toyota GT86 gäbe, wäre das vielleicht gar nicht so fernliegend. Aber auch hier will ich mich nicht festlegen.


    Noch einmal zurück zum Thema Seriennähe kontra Prototypen: Mir wäre am Liebsten eine Mischung aus Fahrzeugen beider Ausrichtungen. Die Werke oder auch Privattuner sollen selber entscheiden können, wie sie ihre Prioritäten setzen. Das Entscheidende ist für mich, daß die Rallyes möglichst selektiv ausgelegt sein sollten. Ich kann mich erinnern, daß es eine Jänner-Rallye gab, wo die schnellsten Gruppe N-Piloten (darunter auch ein damals schon alter Mitsubishi Evo III in den Händen eines Lokalhelden) der Hälfte der WRC-Phalanx um die Ohren gezischt sind. Vielleicht (Röhrl - weghören! ;)) sollte man auch wieder solche Rallyes wie die Safari oder die Bandama einführen - da gab's immer wieder Sensationserfolge über die Favoriten. Man müßte dafür wahrscheinlich nicht einmal nach Afrika reisen. Auch in Mitteleuropa gäb's genug wilde Pfade...

  • Also mal ehrlich.
    Ein WRC, oder eine Art Top-Auto muss es schon geben. Es muss da oben schon was rausstechen, weil es sonst auch niemanden interessiert.
    Aber das war's dann.


    Lasst einfach den Teams mehr Freiraum.
    Soll doch jeder den Reifen fahren den er will.
    Und wenn er dann seinen Reifen in der Prüfung wechseln muss, verliert er die Zeit halt. Warum muss ich da für jeden einen Wechsel vorschlagen?
    Was ist mit kleinen Teams die halt mal einen WM-Lauf fahren wollen, müssen die dann auch wechseln?
    Was machen die Teams die keine 12 Mechaniker haben, sondern einen und sich selbst?
    Oder wieder nur die WRC in umgekehrter Reihenfolge???


    Genau diese Sonderthemen sind der Brandherd für die Konflikte. Die Macher müssen endlich verstehen, dass es nicht nur um die 12 Fahrzeuge gehen darf. Das verkompliziert dad ganze so sehr, dass keiner mehr durchblickt.


    Und ich finde bei Rallyes gerade diese David gegen Goliat-Story super.

  • Viele Ideen gibt es hier. Aber was ich auch an Rallyes so mag ist dass sie nunmal auch quer durch Kurven gehen, da sind 2WD schon unspektakulärer. Die mag ich zwar auch, aber mir würde was fehlen, wenn nur noch 2WD fahren würden.

    viele Rallye Videos und Bilder auf meiner Webseite: bit.ly/3OQ9tGS

  • @super 2000 Freak: Aber wieso hat, wenn man ehrliche Zahlen nimmt, zum Beispiel die Barum Rallye mehr Zuschauer als der Deutsche WM Lauf?
    Ich habe ja nicht gesagt, man solle Allrad verbieten. Sondern einfach den Allrad nur Zulassen, wenn es ihn im Serienfahrzeug auch gibt. Und eben auch 2wd Zulassen (welche ja nach dem aktuellen Reglement nicht mal Startberechtigt wären). Es sollen eben auch unterschiedliche Fahrzeuge antreten können. 2wd 50kg leichter. Schon wird's interessant!
    Es muss ja nicht immer "entweder oder sein".
    Ich persönlich finde, das im nationalen Bereich die Vielfalt der verschiedenen Fahrzeuge.


    In der BRC ist man den weg etwas härter gegangen und hat die 4wd´s ganz verbannt. Das find auch nicht so gut. Aber dafür das die Meisterschaft von allen "experten" totgesagt wurde, läuft sich gut.


    und man sollte ja unterscheiden. Ich hab ja nix gegen Prototypen an sich. Der Rallyesport war ja von Anfang an von Serien-Fahrzeugen geprägt. Im Gegensatz zur F1 oder Le Mans.


    Auch ich liebe den Kampf David Gegen Goliat. Doch in der WRC darf ja nur Goliath. David darf nicht Mitspielen.


    @lancia 037: Ich hab ja nicht gesagt das NUR UND AUSSCHLIEßLICH Hecktriebler fahren sollen. Sondern eben alles. FWD, RWD, MR, 4WD. Soll doch jeder das Fahren was er will. denke ein "Gewichtsvorteil" von 50kg für die 2wd würde bei Asphalt Rallye´s schon ausreichen um die Fahrzeuge Konkurenzfähig zu machen.


    Und dann könnte man es sich auch "leisten" diese dämliche Rallye 2 Regelung endgültig weg zu lassen. Wer das Auto zerhackt, hat eben zerhackt. Wenn jemand das Auto 2 mal auf 1 Rallye wegwirft und ausfällt, und am ende trotzdem Punkte bekommt. Das ist doch quatsch! Aber wenn 10 Leute Punkte bekommen und man hat nur 12 Starter, naj dann wird's blöd



    @Sergio. Naja war das erste was mir eingefallen ist.

  • ....Und eben auch 2wd Zulassen (welche ja nach dem aktuellen Reglement nicht mal Startberechtigt wären). Es sollen eben auch unterschiedliche Fahrzeuge antreten können. 2wd 50kg leichter. Schon wird's interessant!....


    Wie meinst Du das? 2WD-Autos nach WRC-Reglement? Glaube kaum das die wegen 50 kg konkurrenzfähig wären....


    In der BRC ist man den weg etwas härter gegangen und hat die 4wd´s ganz verbannt. Das find auch nicht so gut. Aber dafür das die Meisterschaft von allen "experten" totgesagt wurde, läuft sich gut....


    Läuft gut? Ich möchte Euch hier Alle mal sehen, wenn Euch so ein Starterfeld mal in der DRM aufgetischt würde, von der WM ganz zu schweigen. Für so einen Mist würde sich keiner von der Couch hochbequemen ;).

  • Immer neue Gimicks, vielleicht ist es besser, wenn sich die Damen und Herren einmal überlegen, wie der
    Sport groß geworden ist und was die Zuschauer wirklich sehen wollen oder erleben wollen.
    Einen halbwegs ehrlichen Sport, der nicht von Fernsehterminen bestimmt ist. Siehe Sardinien !


    Das Fernsehen muss meiner Meinung nach automatisch senden, wenn zu jeder Rallye tausende von Zuschauern kommen,
    um sich diesen Markt zu sichern. Spektakulär ist der Sport genug, wenn er nicht weiter tot reglementiert wird.


    Uninteressant ist auch, wenn talentfreie Millionäre oder deren Söhne um die Wette fahren, die mittags pünktlich
    ihr Essen im eigenen Catering Zelt einnehmen, die Zuschauer wollen meiner Meinung nach auch die kleinen
    selbst schraubenden Fahrer und unentgeltlich schraubende Freunde sehen, die einmal im Jahr ihren Heim WM lauf fahren und Idole in ihrem Land oder Region sind.


    Aber wenn man sich die unsinnigen Regeln auch in anderen Serien ansieht (DTM ), schwindet bei mir
    die Hoffnung, dass hier jemand wirklich sich gegen Hersteller und FIA und Vermarkter auflehnt und
    mit sinnvollen der Sicherheit dienenden Regeln das ganze einfach laufen läßt.


    Zu den glorreichen Zeiten hatte jede Rallye seinen eigenen Charakter und vor allem Zeitplan gehabt, heute
    ist alles Einheitsbrei.



  • ......in 10 Jahren gibt es die perfekte Rallye: ohne Beifahrer und ohne Fahrer !


    Google ist Hauptsponsor. Das Auto steuert sich selbst.


    Im Auto sitzen jeweils 4 Fans mit "Kotzbeuteln" in den zittrigen Fingern.


    Deren Inhalt wir im Ziel des Turini gewogen. Gewonnen hat das Team, bei dem die Waage am


    weitesten ausschlägt.


    So wird es kommen.


    Gruß aus der Stadt des deutschen Rallyesports


    Sepp

  • Aber wieso hat, wenn man ehrliche Zahlen nimmt, zum Beispiel die Barum Rallye mehr Zuschauer als der Deutsche WM Lauf?

    Das liegt meiner Meinung nach daran, dass es in Tschechien und Umgebung prinzipiell mehr Interessierte gibt. Warum das so ist, ist eine andere Frage.
    Allerdings sehe ich auch bei der Barum Rallye 2013 S2000-, R3-, R2-Fahrzeuge usw., aber nicht die Publikumsmagneten Porsche 911 GT3 oder BMW M3.

  • Also eigentlich ist es egal welches Antriebskonzept genutzt wird die Fans wollen einfach nur Autos sehen die Spektakulär bewegt werden, genau das fehlt bei den heutigen WRC´s, R5, u.s.w. da das Driften Zeit kostet. Mit diesen Autos muss man die perfekte Linie Fahren um der Schnellste zu sein, aber genau das ist der Widerspruch zu "Spektakulären" Motorsport.
    Daher bin ich der Meinung das Gigi Galli vollkommen recht hat - die Autos müssen wieder unruhiger auf der Straße liegen. Man muss dahin kommen, das Driften wider zum Schnelleren Fahren wird, dadurch werden dann auch mal Reifen kaputt gehen und sie haben ihren "Boxenstopp" in der WP.


    Hier liegt auch der Grund warum viele die Gr H. Hecktriebler oder 911er so hervor heben. Diese Fahrzeuge liegen eben nicht wie auf Schienen auf der Straße, die Fahrer müssen mit den Autos "kämpfen" und das sieht man an "Spektakulären" Drifts.

  • Also eigentlich ist es egal welches Antriebskonzept genutzt wird die Fans wollen einfach nur Autos sehen die Spektakulär bewegt werden, genau das fehlt bei den heutigen WRC´s, R5, u.s.w. da das Driften Zeit kostet. Mit diesen Autos muss man die perfekte Linie Fahren um der Schnellste zu sein, aber genau das ist der Widerspruch zu "Spektakulären" Motorsport.


    Ich halte sehr viel von dem Sprichwort "Grau ist jede Theorie", und ich denke, daß das auch hier paßt wie die Faust auf's Auge. Ich habe schon R3-, R5- und natürlich auch WRC-Autos total quer daherkommen gesehen, und die Piloten sind absolute Top-Zeiten gefahren, das schwöre ich.


    Warum wählt man nicht - anstelle dieses ewigen Herumtheoretisierens, ob jetzt ein Auto mit Vierrad-Antrieb, Heckantrieb, einer solchen oder solchen Gewichtsverteilung spektakulärer zum Ansehen wäre - die einfachste aller Methoden und fährt auf gemischten Untergründen? Es gibt weder ein Fahrwerk noch einen Reifen, der überall perfekt hält, man wird Kompromisse wählen, die halt nirgends eine perfekte Haftung garantieren, und damit geht's automatisch wieder mehr quer zur Sache. Und die klassische David-schlägt-Goliath-Situation würde auch wieder öfter zum Tragen kommen.


    Aber wo kämen wir denn da hin, wenn ein Werk mit geringerem Aufwand oder gar ein Privatteam einem Werksteam mit rekordverdächtigem Budget-Einsatz auch nur sporadisch zeigen würde, wo der Hammer hängt? Von Udo Jürgens und Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient haben wir ja noch nie etwas gehört...

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