Rallye-Sport in Österreich: Meine persönlichen Gedanken

  • Die rum reglementierer rei bringt da wahrscheinlich gar nichts, jeder hat seine Interessen und findet es gut
    wenn er dann z.B. vorne startet , aber wie wirkt sich das dann in echt aus?


    Ein gelegenheits- Zuschauer sieht als St. Nr.1 einen 205 Peugeot über die WP hoppeln der evtl. langsamer
    als ein Voraus Fahrzeug ist, St. Nr. 2 bis 8 das gleiche und der 9er. blockiert die Prüfung, dann kommen
    die Zuschauer leider nicht auf ihre Kosten und die Fahrer auch nicht.


    Ohne Gesamtwertung ? denke das ist einfach das Salz in der Suppe wenn ein R2 vorne mit-geigt und
    im Gesamtklassement unter den erste ist.


    Das ganze dreht sich doch nur ums Geld, kein gescheiter Wettbewerb, kein Fernsehen, keine Looby,
    kein Geld, keine Sponsoren, keine Top Autos, dreht sich immer im Kreis.


    26000 € Reifen laut Hr. Baumschlager im sehr schönen Rallye Magazin bei der Jänner Rallye, wieviel kostet dann die ganze Rallye mit so einem Fahrzeug? Was hat dann ein Fahrer wie A. Mikkelsen verfahren?


    Mir fällt da spontan eine Idee ein! warum macht man nicht neben der Startnummer ein Feld mit
    dem Budget für denjenigen bei dieser Rallye und last sich dann noch einen Koiffizienten einfallen denn
    man mit der Platzierung multipliziert und schon passt die Brille. ( ist nicht ernst gemeint)


    Bitte nicht falsch verstehen Sepp Loeb aber das bringt alles nichts denn ohne "Moos nix Los" trifft beim
    Motorsport einfach, in der heutigen Zeit, den Nagel auf den Kopf.


    Ob R5, S2000, R3, R2 oder GT ist dabei fast egal, wenn ich lese was ein R3 Toyota oder Citroen kostet
    ist einfach alles unbezahlbar. evtl R1 aber daß ist für top Talente die richtig hintreten zu anfällig bzw.
    wie gehts dann weiter?


    ok klingt etwas pessimistisch , ist aber Realität

  • Liebe Motaspochtla,


    damit Group B und der Andymit ihren persönlichen Anliegen weiterkommen, hier die Lösung:


    1. gestaffelte Nenngelder nach dem Motto: billiges Auto - billiges Nenngeld ...teures Auto - teures Nenngeld
    2. umgedrehte Startreihenfolge - die "Dicken" am Schluß - (dann können da wegen mir 21 WRC rumkurven)
    3. Pokale nur noch in den Klassen - keine Pokale mehr für das Gesamtklassement
    4. keine Gesamtwertung mehr und einfache Wertungen nach R5 -R4 -R3 -R2 -R1 (plus ähnliche Autos)


    Mit Punkt 1 und 2 kann bzw. könnte ich sehr gut leben. Mit den Punkten 3 und 4 etwas weniger. Ich gehe da sehr mit "Österreicher" konform und würde das auch ähnlich begründen.


    Mitunter ist ein guter Fahrer ja in der Lage, mit einem motorisch hoffnungslos unterlegenen Fahrzeug auch in der Gesamtwertung sehr weit vorne aufzuscheinen. Und das hilft seinem Prestige wahnsinnig. Wenn ich mich erinnere, welchen Applaus beispielsweise Jindrich Stolfa bei der Semperit-Rallye 1993 bekommen hat, als er mit seinem 1300er-Skoda auf Platz 14 gesamt angekommen ist, oder wie gar nicht weit dahinter sich Tim Svanholt aus Dänemark mit seinem Peugeot 309 GTI platziert hat (2 Liter - aber Gruppe N!) - das war eine Sensation. So etwas möchte ich als Fan nicht missen, und die Teilnehmer wahrscheinlich auch nicht. Übrigens war das eine Rallye mit sehr viel schmierigem Schotter, teilweise auch gemischt, mit ein bißchen leichtem Schneefall...die Streckenführung und die Bedingungen machen auch sehr viel aus!


    Als Kompromiß würde ich vorschlagen: Machen wir eine ganz normale Gesamtwertung, dazu parallel eine Division II-Wertung für 2WD's (max. 2 Liter oder 1600-Turbo), und geben wir diesen auch eine Unterwertung für seriennahe Fronttriebfahrzeuge wie R1 und Ähnliches (da könnte man auch die meisten Fahrzeuge der bislang sehr wenig genützten Division M1 hineinfallen lassen - die müßte etwa Eurer Gruppe G entsprechen). Als Gruppe H werden hauptsächlich Vierradfahrzeuge bis Homologationsjahr 1997 geführt, alles darüber soll in der Division I starten. Und mit den Historischen müssen wir uns noch extra etwas überlegen, es gibt da schon ein paar sehr gute Vorschläge.


    Entscheidend ist meiner Meinung nach, daß bei den Divisionswertungen, für die es Jahreswertungen gibt, Kategorien von Wagen zusammengefaßt sind, die möglichst gleichwertig sind. Und nicht so wie bei uns, daß die R1-(oder nunmehr R5-) und N-1600-Teilnehmer nur gemeinsam mit den starken R3- und R2-Wagen gewertet werden, gegen die sie so gut wie überhaupt keine Chance haben.


    So - jetzt will ich noch ein paar Sätze zu dem verlieren, was Hansmaik gesagt hat (Stichwort: "Ohne Moos nix los"). Das trifft grundsätzlich auf alle Kategorien im Rallyesport zu, wenn auch natürlich mit Abstufungen. Aber im Prinzip ist in den meisten Fällen für einen N-1600-Fahrer ein Sponsor genauso wichtig wie für einen R5- oder WRC-Fahrer. Bei dem reichen allerdings logischerweise geringere Geldmengen. So oder so halte ich es für wichtig, daß der Rallyesport insgesamt eine hohe Popularität genießt, und da sollte jedes Mittel genützt werden. Man kann mit den richtigen Maßnahmen auch den kleineren Klassen zu einer hohen Beliebtheit verhelfen. Und für klein- oder mittelbetriebliche Gewerbebetriebe, die als Sponsor für einen Teilnehmer einer solchen Klasse in Betracht kommen, kann es vielleicht auch schon ganz nützlich sein, wenn sein Firmenlogo im Internet oder in einer Lokalzeitung aufscheint.


    in Österreich bewegt sich doch was:


    Hinteregger weg, Klasse RC14 wieder da (Kärnten)
    hat alles sein Gutes


    Schön wär's ja, wenn sich tatsächlich endlich etwas bewegen würde. Aber das glaube ich erst, wenn's so weit ist!

    Einmal editiert, zuletzt von Andi Lugauer ()

  • Mit Punkt 1 und 2 kann bzw. könnte ich sehr gut leben. Mit den Punkten 3 und 4 etwas weniger. Ich gehe da sehr mit "Österreicher" konform und würde das auch ähnlich begründen.


    Entscheidend ist meiner Meinung nach, daß bei den Divisionswertungen, für die es Jahreswertungen gibt, Kategorien von Wagen zusammengefaßt sind, die möglichst gleichwertig sind. Und nicht so wie bei uns, daß die R1-(oder nunmehr R5-) und N-1600-Teilnehmer nur gemeinsam mit den starken R3- und R2-Wagen gewertet werden, gegen die sie so gut wie überhaupt keine Chance haben.



    ....wichtig sind viele neue Teams. Es müssen wieder +/- 120 Autos am Start sein.


    Dazu muß man einfach eine Zeit lang einiges unterordnen. Mit 15 Startern geht der Rallyesport KO.


    Vor allem braucht der Neueinsteiger ein erreichbares Ziel vor Augen und eine Klasseneinteilung mit gleichwertigen Fahrzeugen. Das läuft auch in Deutschland teilweise falsch.


    Und es ist wichtig, dass das beste R2-Team (oder R3,R1)die gleiche Aufmerksamkeit bekommt wie ein R5-Team.


    Bei umgedrehter Startreihenfolge und gestaffelten Nenngeldern und einer eigenen gleichwertigen Meisterschaft
    (R3/R2/R1) müßten auch noch die Zuschauer (+Forumsteilnehmer) mitspielen. Die wollen fast immer nur die Lauten. Und erkennen bei allem Krach oft nicht, dass das leise Auto viel höhere Kurvengeschwindigkeiten hatte und ein kommender Weltmeister am Steuer hockte...


    Wenn sich die Zeitung oder das Fernsehen ein Gesamtklassement (wie bei der Jänner)"hinferkelt" - sollen sie es tun.


    Der Teilnehmer braucht so etwas nicht. Und noch mehr Pokale, die im Keller vergammeln auch nicht.


    Bei der Siegerehrung müssen die Gewinner der Klassen R-GT/R5/R4/R3/R2/R1 gemeinsam oben stehen mit einem Pokal in der Hand und nicht mit 2 Pokalen, nur weil das Fahrzeug die 3-fache Motorleistung hat.


    Und : Natürlich müssen diese R-GT/R5/R4/R3/R2/R1- Meisterschaften international offen sein !


    Direkt hinter mir hängt:


    forum.rallye-magazin.de/cms/attachment/73379/



    Florian+Andreas sind 1997 mit einem fast serienmäßigen Suzuki A5-Meister in England geworden.
    Sie wohnen in Deutschland in der Nähe von Frankfurt und in Ramberg/Pfalz....


    Mit einfachen Mitteln kann eine Rallye ungeahnt spannend werden. Man muß nur an den richtigen Stellschrauben drehen.


    Sepp
    info@Germanys-R1-Trophy.de

    Einmal editiert, zuletzt von Sepp Loob ()

  • Für mich hat sich seit gestern die österreichische Rallyeszene (ausgenommen die ART) endgültig erledigt. Einige wenige Fahrer (darunter der stärkste Fahrer) und Medienleute wollen wie es aussieht unter sich bleiben, die anderen können da überlegen was sie wollen. Als nächstes wird vermutlich gegen den ERT-Status der Waldviertel Rallye gewettert werden, die Nicht-Starts 2014 kündigten das schon an. Auch wenn es für die Jänner Rallye vermutlich nun endgültig vorbei ist, wünsche ich alles Gute an Helmut Schöpf, dass er der Ignoranz und den bei der Jänner Rallye auch gezeigten Intrigen dieser Gruppe standhält!


  • Puuuuuuh....das ist vielleicht eine Neuigkeit! Daran habe ich gar nicht mehr geglaubt. Aber ein neuer Besen kehrt offenbar doch besser. :]


    ENDLICH EINMAL EINE GUTE NACHRICHT!! :D:):cool:


    In Österreich wird gehandelt


    Leider halt ein bißchen spät. Das hätte schon vor spätestens fünf, wenn nicht sogar vor zehn Jahren passieren müssen. Aber besser jetzt als nie.


    Ein Anfang ist gemacht.


    Ich will auch kurz etwas zu dem sagen, was Karli geschrieben hat. Auf die Vermutung, daß bestimmte Fahrer und deren Haberer den Rallyesport in Österreich als ihre eigene Spielwiese betrachten und Niemanden neben sich akzeptieren, könnte man schon bisweilen kommen. Ich will Niemandem etwas unterstellen, aber ich könnte da auch Einiges erzählen, was ein relativ stark in eine bestimmte Richtung eingefärbtes Bild ergibt. Jedoch bin ich fest davon überzeugt, daß das Regime Singer von einem ganz anderen Spirit getragen ist als das Regime Hinteregger (der durchaus auch seine charmante Seite hat, aber seine Zeit ist wohl abgelaufen). Und das könnte ohne Weiteres auf den gesamten Sport abfärben.


    Nächstes Jahr werden wir es genauer wissen! ;)

  • Die Nachricht an sich finde ich absolut genial :D
    Aber an den Details sollte doch noch gefeilt werden:
    In der ORM I sind jetzt neben R5, RRC, S2000 und RGT auch 2-Liter-WRC mit gültiger Homologation und 1.6er zugelassen. Abgesehen davon, dass eine Unterteilung der 2-Liter-WRC in homologiert und abgelaufene Homologation merkwürdig ist, haben die 1.6er in dieser Klasse nichts verloren! Die sind ja den anderen Klassen hoffnungslos überlegen:confused:

    Rallyevideos aus Deutschland und Mitteleuropa: Youtube

  • Kaum ist eine neue Idee oder Konzept geboren, wird es zerpflückt, ja weiter so irgendwann kommt
    man wieder auf das alte Reglement zurück.

  • Abgesehen davon, dass eine Unterteilung der 2-Liter-WRC in homologiert und abgelaufene Homologation merkwürdig ist, haben die 1.6er in dieser Klasse nichts verloren! Die sind ja den anderen Klassen hoffnungslos überlegen:confused:


    Glaubst Du wirklich, daß so oft ein neues WRC der 1,6-Turbo-Generation auftauchen wird, daß das ein dringliches Thema sein wird? :confused: Ehrlich gesagt: Ich glaub's nicht. :D


    Der Audi Sport Quattro S1 von Walter Röhrl war bei der Semperit-Rallye 1985 den anderen Teilnehmern auch haushoch überlegen. Derartige Ausnahmefälle sind eh sehr selten. Da sollte sich keiner darüber aufregen.


    Kaum ist eine neue Idee oder Konzept geboren, wird es zerpflückt, ja weiter so irgendwann kommt
    man wieder auf das alte Reglement zurück.


    Bitte verschrei's nicht. ;)


    Auch wenn der Mann, der das Zitat gesprochen hat, sicher nicht alles richtig gemacht hat, sollte nach dem Motto verfahren werden: Vorwärts immer - rückwärts nimmer! :D


    Wenn sich die Zeitung oder das Fernsehen ein Gesamtklassement (wie bei der Jänner)"hinferkelt" - sollen sie es tun.


    Der Teilnehmer braucht so etwas nicht. Und noch mehr Pokale, die im Keller vergammeln auch nicht.


    So gut mir Deine Ideen auch zumeist gefallen, aber hier bist Du, denke ich, auf einem falschen Pfad. Ich habe nichts dagegen, daß es für Klassen unterhalb der Division I (die Stärksten eben) eigene Wertungen gibt. Aber deswegen auf eine Gesamtwertung verzichten? Wozu??? :confused: Schließlich bringt es einem Teilnehmer Einiges an zusätzlichem Prestige, wenn er als Starter mit einem vergleichsweise schwachen Auto etliche "Starke" hinter sich gelassen hat, und die erbrachte Leistung wird dadurch noch transparenter. Und wieviele von den Medien - im Speziellen Massenmedien - machen sich schon die Mühe, sich ein Gesamtklassement "hinzuferkeln" (wie Du das nennst), wenn die nicht schon von Haus aus vorliegt?


    Also - ich würde das schon sehr überlegen. Daß die österreichischen wie auch die deutschen Rallyes dringend wieder mehr Teilnehmer brauchen, da gebe ich Dir recht. Aber das geht anders sicher besser.

  • Daß die österreichischen wie auch die deutschen Rallyes dringend wieder mehr Teilnehmer brauchen, da gebe ich Dir recht. Aber das geht anders sicher besser.



    WIE GEHT ES ANDERS BESSER ????.......Anzahl der Rallyes halbieren ?

  • Da habe ich mich wieder in etwas hineingeritten...;)


    Aber Eines traue ich mich zu fragen: Was sollen Rallyes ohne Gesamtwertung für Vorteile bieten, die Rallyes MIT Gesamtwertung plus Unterwertungen nicht bieten können? :confused::o Das wäre sozusagen meine Gegenfrage...


    Was die Anzahl der Rallyes betrifft, da hätte ich - die ÖRM betreffend - eine ähnliche Vision wie Dr. Helmuth Czekal, bekannt unter Anderem als einer der größten Baumschlager-Förderer (zu dessen Jugendtagen) und langjähriger Leiter von Volkswagen Motorsport Austria. Seine - wenn man so will - Zielsetzung sah so aus, daß man die Anzahl der ÖRM-Läufe gewaltig reduziert, die verbliebenen aber dafür auf ein Niveau wie die Jänner-Rallye hebt - unter Anderem dadurch, daß man sie zusätzlich zur Meisterschaft eines anderes Landes zählen läßt. Dafür müsse man ein paar Rallyes im Ausland fahren, die dafür zur österreichischen Meisterschaft zählen.


    Mir persönlich würde das ganz hervorragend gefallen, aber das würde wohl von zu Vielen abgelehnt werden, aus prinzipiellen Gründen. Man könnte ja dafür die Anzahl der Rallyes in der Austrian Rallye Challenge erhöhen. Die Frage wäre ja, ob es für die Meisterschaft nicht besser wäre, lieber fünf Rallyes zu haben, die ordentlich besetzt sind und wo die Sponsoren, Medien und Zuseher wirklich etwas davon haben, als zehn, die alle nur unterer Durchschnitt sind und kaum Interesse in breiten Teilen der Öffentlichkeit generieren.


    Aber ich wollte das eigentlich nur nebenbei erwähnen. Daß so ein starker Eingriff ins Gefüge des österreichischen Rallyesports auf großen Widerstand stoßen würde, wäre für mich zu erwarten, trotz aller Vorteile.


    Was könnte man jetzt konkret tun, um das Rückgrat der kleinen Klassen zu stärken? Du unternimmst eh schon sehr viel, das muß man anerkennen, und es wird seine Wirkung sicher nicht verfehlen. Einen entscheidenden Schritt nach vorne könnte es meiner Meinung nach bringen, wenn man möglichst viele Medien, im Speziellen das Fernsehen, dazu motivieren könnte, mehr von den hinteren Fahrern zu zeigen (oder den vorderen, falls die Startreihenfolge einmal umgedreht werden sollte...:D). Wie ich aus Erfahrung weiß, gibt es da beim staatlichen österreichischen Fernsehsender einige Probleme. Vielleicht fehlt es auch ein wenig an Konkurrenz durch einen privaten Sender.


    Außerdem sollte man alles tun, um den Anreiz für einen guten Fahrer zu erhöhen, lieber mehrere Rallyes oder möglichst eine ganze Saison mit einem seriennahen, eher gering motorisierten Fahrzeug zu bestreiten, als ein paar ganz wenige mit beispielsweise einem vierradgetriebenen Wagen. Hat meiner Meinung nach sowieso mehr Sinn. Man könnte, wie ich es schon einmal angedacht habe, den ersten Dreien einer Jahreswertung die Möglichkeit gewähren, in der darauffolgenden Saison zu reduziertem Nenngeld oder überhaupt nenngeldfrei zu fahren. Außerdem geben dann die Fahrer noch mehr, weil es ja wirklich um etwas geht. Das kommt wiederum der guten Show zugute - wieder ein zusätzlicher Aufwind für die kleineren Klassen.


    Und schließlich und endlich: Wenn einer mit einem R1-Wagen in der Gesamtwertung auffallend weit vorne platziert ist (es hat also doch einen Sinn, eine solche zu führen...:rolleyes:) bzw. überhaupt, wenn einer in seiner Klasse öfter Podestplätze herausfährt, sollte die Vermarktung möglichst gut und professionell mit Team-Presseinformationen unterstützt werden, sodaß die Medien leichter auf die erbrachte Leistung aufmerksam werden und möglichst viele davon berichten. Das sind alles so Kleinigkeiten, mit denen man aber, wenn man es halbwegs geschickt anstellt, Einiges erreicht.


    Das Ganze könnte man noch ein wenig würzen, indem man etwa vorschreibt, daß man nur Reifen verwenden darf, die ein E-Prüfzeichen haben (so heißt das, denke ich). Das reduziert die Kosten und läßt vielleicht auch den einen oder anderen Schlenker selbst auf trockenem Asphalt zu, wenn einer ein bißchen beherzt ans Werk geht (ad "Show"). Ganz viel würde es sicher bringen, wenn mehr Rallyes auf gemischtem Untergrund gefahren würden, aber das ist Sache der Veranstalter und wahrscheinlich nicht überall umsetzbar.


    Zu guter Letzt ist es auch meine feste Überzeugung, daß es nur vorteilhaft sein kann, wenn bei einer Rallye auch Wagen mitfahren, die etwas mehr PS und Klang haben (ich rede NICHT von irgendwelchen Gruppe B-Verschnitten! :tongue:) und die die Kurve vielleicht etwas mehr im Drift nehmen. Primär ist es das, was Zuseher anlockt. Muß ja nicht heißen, daß jemand, wenn er einigermaßen aufgeschlossen ist, sich nicht auch ein wenig für die Fahrer von weiter hinten interessieren kann. Im Gegenteil: Ich könnte mir sogar vorstellen, daß einer über das bloße Zusehen hinaus motiviert werden könnte, sich im Rallyesport zu betätigen. Angenommen, es hat beispielsweise einer eine gutgehende Werkstätte/Autohaus o. Ähnliches. Dann kommt er zu einer Rallye, sieht, was sich da abspielt, und sofort ist er hellauf begeistert. Dann kommt ihm vielleicht der Gedanke, wie wär's, wenn ich ein Wettbewerbsauto auf die Beine stellen und einsetzen würde, zunächst einmal ein billigeres, schwächeres, eventuell mit einem guten jungen Fahrer, weil selber hab ich's nicht so drauf. Und dann schauen wir einmal, was passiert, und wenn es sehr gut läuft, steigen wir halt um eine Kategorie auf, oder wir erweitern die Aktivitäten. Wäre doch denkbar, oder? ;)


    Darum sage ich: ALLES, was das Interesse am Rallyesport anhebt, ist zu forcieren. Man kann nie ausschließen, wofür es gut sein kann.

  • Ziemlich sicher nicht, in Tschechien sind ja weiterhin die GT3 nach deutschem Reglement zugelassen...


    Ah schau. Dann hätte man es in Österreich eigentlich auch so machen können. Sei's drum...


    Vielleicht läßt sich ja über den Weg der M1 Rallye-Masters so ein heißes 911er-Ding einsetzen. :) Ich werde mich da schlau machen.


    Es heisst das Auto kann künftig beides. CZ und RGT. Dazu werden nur Türen und Motor umgebaut.


    Das wäre auch eine Chance für uns, das (nunmehrige) Pech-Auto und frühere Zeltner-Auto auf Österreichs Rallye-Pisten zu sehen. Man soll nichts unversucht lassen.

  • Na da bin ich aber gespannt wie ein Flitzebogen.
    Der Hr. Lugauer will einen 911er einsetzen, wenn der ins M1-Reglement passt.


    Das ist mal ne Ansage.

    Wayne hat angerufen. Er sagte, es interessiere ihn nicht, was K. so von sich gibt.
    Und scheisze geschrieben sei der Text auch.

  • Na da bin ich aber gespannt wie ein Flitzebogen.


    Du darfst Dich entspannen...


    Da hast Du Dir ja was Feines zusammengesponnen. Ich staune immer wieder, was manche Personen an Interpretationen kreieren, die mit der ursprünglichen Aussage überhaupt nichts zu tun haben!

  • Und ich dachte, der Hr.Lugauer sei ein Mann der Tat und nicht nur der warmen Worte.
    So kann man sich täuschen.


    Übrigens, Danke fürs spinnen.

    Wayne hat angerufen. Er sagte, es interessiere ihn nicht, was K. so von sich gibt.
    Und scheisze geschrieben sei der Text auch.

  • Und ich dachte, der Hr.Lugauer sei ein Mann der Tat und nicht nur der warmen Worte.
    So kann man sich täuschen.


    Übrigens, Danke fürs spinnen.


    Und ich danke für die "warmen Worte". Speziell für Dich, als Denkanstoß: Diese "warmen Worte" haben zwei Rallyefahrern zu einem Wettbewerbswagen verholfen. Es gibt also überhaupt keinen Grund, über mich zu lästern oder dämliche Witze über mich zu reißen.


    Wenn man sich miteinander vertragen soll, ist gegenseitiger Respekt unverzichtbar. Den bin ich gerne bereit zu geben. Aber ich erwarte mir diesen Respekt von Anderen genauso. Ich will keine Streitereien und keinen Ärger, und Du sicher auch nicht. Ergo...


    Ich hoffe, Du hast wenigstens ansatzweise begriffen, was ich damit sagen wollte.

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