Österreich :: ÖRM Meisterschaft Challenge und Cups

  • Was ist denn eigentilch mit der Schneebergland Rallye?
    Wird die dieses Jahr nicht gefahren? Ich finde irgendwie keine Infos dazu...


    Nein, gibt es dieses Jahr nicht und wird es möglicherweise auch nie mehr geben!:rolleyes:

    - juha, it was raining, what kind of tyres you had?
    - black round pirelli.

  • ÖRM-Finale 2019 eine Woche später !


    Die Rallye W4 im Raum Horn, die nach der überaus gelungenen Generalprobe im letzten Jahr heuer den Staatsmeisterschafts-Schlusspunkt setzt, findet nicht wie geplant am 8./9. November, sondern nunmehr am 15./16. November statt !

    DO IT SIDEWAYS !

  • Nein, gibt es dieses Jahr nicht und wird es möglicherweise auch nie mehr geben!:rolleyes:


    Das wäre auch in etwa mein Informationsstand. Ist ein wenig schade, denn das waren so richtig rustikale Strecken. Vielleicht auch für meinen Geschmack etwas zu altertümlich-brachial, aber durchaus ein Event mit sehr viel Stil.


    Aus der Rallye hätte man mehr machen können. Vor Allem jugendliche Quertreiber mit viel Herz und wenig Geld hätten da mit hervorragenden Platzierungen glänzen können. Gewiß wären hinterher die Reparaturrechnungen ein wenig fett ausgefallen, aber dafür hätte man etwas in der Hand gehabt, um sein Talent zu bestätigen. Und man soll nicht glauben, wie gut ein quer driftender Volvo bei den Menschen ankommt. Es muß nicht immer R5 oder Mitsubishi sein...


    Wahrscheinlich hat sowohl beim Veranstalter als auch bei den in Frage kommenden Sportlern ein wenig der Eifer und das Interesse gefehlt, in diese Richtung offensiv etwas voranzutreiben. Eine Triestingtal-Rallye ging auch enorm ans Material und zählte nicht zur ÖRM. Zwischen 80 und 90 Starter waren in ihren besten Zeiten aber durchaus drin.


    Aber was soll's. Dafür haben wir jetzt wieder die Jänner-Rallye und die Waldviertel-Rallye. Die sind fahrerisch genauso fordernd, wirken sich aber nicht so zerstörerisch aus, wenn man nicht gerade mit voller Wucht einen Baum erwischt (was einem bei der Schneebergland-Rallye auch passieren konnte). Ich hoffe, die begnadete Rallye-Jugend erkennt ihre Chance und nützt gerade diese Events, um ihr Können vorzuführen. Zumal das auch Veranstaltungen sind, wo das Publikums- und Medieninteresse ein wenig größer ist (und hoffentlich noch größer wird; vor Allem das Medieninteresse). Denkt an Alexander Baumgartner und Martin Ritt, die jeweils kurzzeitig in der Junioren-Wertung der ÖRM ganz weit vorne waren. Ihre Fahrzeuge: VW Käfer und Volvo! :D



    Weil hier die Rallyes in Österreich angesprochen werden: Gewiß, es sind immer Steigerungen in punkto Qualität möglich (theoretisch jedenfalls; Du hast entscheidende Faktoren, die dagegen sprechen, ja angesprochen). Ich denke zum Beispiel auch noch immer sehnsüchtig an den Langauer Forst. Zwischen 20 und 30 Kilometer Schotterstrecken, die fahrtechnisch alle Stücke spielen: Da lacht jedem Rallye-Liebhaber - gleich ob aktiv oder passiv - das Herz. Momentan halt kann man nur davon träumen. Aber ich denke, daß wir momentan bei den österreichischen Rallyes alles in Allem einen recht guten Mix haben, was die Streckencharakteristika betrifft. Rebenland oder vor Allem Lavanttal sind mehr etwas für Fahrer, die Mutpassagen bevorzugen, Jänner-Rallye und Waldviertel-Rallye sind am Schönsten zum Ansehen (sage ich jetzt einmal ;)), Niederösterreich-Rallye bietet Asphaltstrecken, die zu den spektakulärsten zählen, und Pinggau hat die Rundkurse mit den sehenswertesten Ortsdurchfahrten. Wo wir in Österreich vor Allem noch zulegen sollten, ist die Klasse der Besetzung. Teilweise können wir auch ein wenig mehr Masse vertragen.


    Wir haben halt auch das Glück, daß wir landschaftlich gut aufgestellt sind. Aber Straßen und Wege, die sich gut für Rallyestrecken eignen, finden sich sicher auch in einem Land, deren Fläche ein Vielfaches von dem von Österreich ausmacht. Wie gut man die nützen kann (Genehmigungen...), hängt sicher auch davon ab, wieviel Rückenwind der Rallyesport von der breiten Bevölkerung bekommt. Auch hier wieder: Jede Chance nützen! :D

  • Wechselland Rallye


    48 Teams haben ihre Nennung für die OBM Wechselland Rallye am 03. und 04. Mai 2019 rund um Pinggau abgegeben.


    http://www.wechsellandrallye.at/2019/nennliste.html


    Schon traditionell etwas schwächere Nennliste im Vergleich zum Rebenland und Lavanttal, eher auf Jänner-Rallye Niveau. Auffallend ist, dass Gerhard Aigner offenbar nicht genannt hat - und natürlich, dass Niki Mayr-Melnhof wieder fehlt.

  • Ich würde sagen: Die obm-Wechselland-Rallye (wenn man ihr Nennergebnis berücksichtigt) ist ein sehr aussagekräftiges Abbild der derzeitigen Situation im österreichischen Rallyesport. Grundsätzlich ein sehr stilvoller Event, zeigt sie auch einige gravierende Mängel an unserem Championat auf. Der weiterhin sich abzeichnende spannende Zweikampf um die Meisterschaftskrone, die fahrerisch gut aufgestellten Vierrad-Kategorien außerhalb der R5, die kunstvolle Aufwertung durch Rosenberger, das kleine, aber feine 2WD-Starterfeld (Waldherr/Windisch/Röck), etliche bunte Hunde bei den Historischen & Co (mir fallen dazu vor Allem die Namen Ritt, Baumgartner und Kaiser ein, die nebenbei noch um Junioren-Punkte kämpfen)...da wird sehr viel Farbe im Spiel sein. Zweifellos. Andererseits - machen wir uns nichts vor: Kürzlich erst ist eine tschechische Sprintrallye mit an die hundert Teilnehmern über die Bühne gegangen (das historische Anhängsel nicht mitgerechnet). Da brauchen wir uns auf nicht einmal fünfzig Starter bei einem ÖRM-Lauf wirklich nichts einzubilden. Das Mißverhältnis ist nicht zu übersehen. Fehlender Mitropacup und andere Dinge hin oder her.


    Daß die obm-Wechselland-Rallye starterfeldmäßig ähnliche Verhältnisse wie die ob ihrer Länge vielkritisierte Jänner-Rallye aufweist, läßt wohl vermuten, daß für die dort eher kleine Besetzung eher andere Gründe maßgeblich waren als die angeblich so hohen Kosten aufgrund der vielen Prüfungskilometer.


    Ich würde sagen: Die Krankheit liegt am generell sehr lauen Spirit in der österreichischen Rallyeszene, die insgesamt einen sehr ideen- und lustlosen Eindruck macht. Neidkomplexe in nicht geringer Zahl tun ihr Übriges. Heilung kann da nur ein verstärkter Zusammenhalt und ein verstärktes Engagement der Idealisten der Branche bringen...meiner Meinung nach.

  • Zwischenstand
    Wechselland Rallye nach 8 von 17 WP's


    1.Neubauer/Ettel-Kaiser Ford Fiesta R5 37:51,0
    2.Wagner/Stein Škoda Fabia R5 +1:01,5
    3.Knobloch/Rausch Škoda Fabia R5 +1:18,9
    4.Keferböck/Minor-Petrasko Škoda Fabia R5 +1:44,8
    5.Zeiringer/Stampfl Škoda Fabia S2000 +2:49,5
    6.Kalteis/Zemanek Mitsubishi Evo 7 +3:18,5
    7.Fritz/Ostermann Škoda Fabia S2000 +3:34,2
    8.Lengauer/Gallistl Subaru WRX Sti +3:34,2

    DO IT SIDEWAYS !

  • Endergebnis
    Wechselland Rallye


    1.Neubauer/Ettel-Kaiser
    Ford Fiesta R5
    1:38:10,4


    2.Wagner/Stein
    Škoda Fabia R5
    +1:15,7


    3.Knobloch/Rausch
    Škoda Fabia R5
    +2:50,7


    4.Keferböck/Minor-Petrasko
    Škoda Fabia R5
    +4:12,8


    5.Zeiringer/Stampfl
    Škoda Fabia S2000
    +7:05,8


    6.Kalteis/Zemanek
    Mitsubishi Evo 7
    +8:00,6


    7.Lengauer/Gallistl
    Subaru Impreza WRX Sti
    +10:00,0


    8.Zitta/Stemp
    Subaru Impreza WRX Sti
    +10:42,1

    DO IT SIDEWAYS !

  • Super Nennliste bei der Weiz Rallye 2019
    118 Starter


    Das ist sehr anständig. Wobei immerhin etwa ein Drittel des Teilnehmerfeldes der Europameisterschaft für Historische zuzuordnen ist. Wenn das mal keine Riesenparty wird...;)


    Hier ist dem ausgesprochen dynamischen Veranstalterteam der Rallye Weiz in der Tat ein sehr genialer Streich gelungen. So weckt man Lust und Interesse am Rallyesport. Für mich ein klarer Schritt in die Richtung, die wir brauchen.


    Andere Veranstalter können sich davon gerne inspirieren lassen. Es gäbe noch: FIA-RGT-Cup, European Rallye Trophy, (zumindest) eine Meisterschaft eines anderen Landes (Tschechien wäre ein heißer Kandidat) und schließlich die "große" Europameisterschaft (WM lasse ich einmal außen vor). Reichlich Möglichkeiten, um dem österreichischen Rallyesport zusätzliches Leben einzuhauchen. Ich würde mir wünschen, daß verstärkt in diese Richtung gearbeitet wird.

  • Endergebnis
    Rallye Weiz


    1.Wagner/Stein
    Škoda Fabia R5
    1:32:58.5


    2.Neubauer/Ettel-Kaiser
    Ford Fiesta R5
    +16.7


    3.Knobloch/Rausch
    Škoda Fabia R5
    +1:57.4


    4.Bisaha/Tesinský
    Ford Fiesta R5
    +2:56.9


    5.Keferböck/Minor-Petrasko
    Škoda Fabia R5
    +4:19.9


    6.Zeiringer/Stampfl
    Škoda Fabia S2000
    +5:13.0


    7.Raith/Wögerer
    Peugeot 208 T16 R5
    +6:14.4


    8.Gassner jun./Mayrhofer
    Toyota GT86 R3
    +8:18.0

    DO IT SIDEWAYS !

  • Endergebnis
    Rallye Weiz


    9.Fischer/Buna
    Skoda Fabia R5
    +8:22.1


    10.Mühlberger/Totschnig
    Mitsubishi Lancer Evo VI
    +10:19.1


    Damit wären die Top Ten der Rallye Weiz '19 komplett! :D:D:D


    Besonders freut es mich, daß es ein Waldviertler ist, der die besten Zehn im Klassement abrundet. :) Ich stamme schließlich auch von dieser Gegend.


    Bei der Gelegenheit fallen mir auch die Brüder Franz & Franz (VW Golf III Kitcar/Platz 24) und das Duo Martin Gruber/Eva Kollmann (Lada/Platz 42) ein.


    Persönlich etwas enttäuscht war ich von der historischen Rallye-Europameisterschaft bzw. von dem dort fahrerisch Gebotenen. Es hat rein nichts mit Patriotismus zu tun, wenn ich sage, daß ich von den österreichischen Darbietungen am Meisten beeindruckt war. Bei denen war der Einsatz noch am Größten. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, daß gerade dort ein Teilnehmer-Team aus Österreich (Karl Wagner/Gerda Zauner) dreimal den Titel geholt hat. Von den Anderen fand ich Esa Peltonen mit dem Toyota Starlet noch am Besten. Der war mit einem verhältnismäßig schwachen Auto doch sehr weit vorne.


    Ansonsten ist mir noch aufgefallen, daß im Feld der ÖRM etliche Newcomer bzw. jugendliche Teilnehmer sehr stark in Erscheinung getreten sind. Neben Roland Stengg haben u.A. Kevin Raith, Daniel Mayer oder Michael Röck sehr starke Akzente gesetzt. Nicht zu vergessen Martin Ritt, der seinen viel zu schwach motorisierten Volvo wieder einmal ausgesprochen beherzt um die Ecken geworfen hat. Aber das gab es schon öfter, daß zahlreiche Youngster sehr viel Bewegung in eine Rallye gebracht haben. Auch hierzulande. Aber zu mehr als ein Eintagsfliegen-Dasein hat es meist nicht gereicht. Kontinuität und Beständigkeit wären gefragt, was die Präsenz und den Aufstieg im Wettbewerb betrifft. Nicht nur die Sponsoren, auch die gesamte Rallyeszene ist da gefordert. Schließlich muß man ja Anreize dafür schaffen, daß Jemand (vornehmlich ein Unternehmer) sein Geld in den Rallyesport hineinsteckt. Und die österreichische Top-Division braucht dringend einen Zuwachs an geeigneten Star-Piloten - mit geeignetem Fahrzeug.


    Das wäre - so im Wesentlichen - mein Resümee über die diesjährige Rallye Weiz.

  • Was ich noch betreffend der Rallye Weiz erwähnen möchte: Das Duell Julian Wagner gegen Hermann Neubauer war einfach SPITZE!! :D


    Gut, daß es wenigstens einen spannenden, spektakulären Zweikampf um die ÖRM-Krone gibt. Sonst wäre die Meisterschaft ein völliges Fiasko.


    Besser wäre es natürlich, wenn es noch mehr Fahrer gäbe, die eine Chance auf den Titel oder zumindest auf den einen oder anderen Gesamtsieg hätten. Das gab es in der Vergangenheit durchaus. Wenn auch im Prinzip viel zu selten.

  • Kann mir einer Fotos von den Volvos überlassen, um damit auf unserer deutschen Volvo Original Seite und meiner privaten Seite etwas Bildmaterial zu haben.
    Die Quelle wird angegeben, wenn einer Fotos hat bitte an [email protected]
    Danke schon im voraus
    des war eine geile Rallye mit super WP´s

  • Hallo Zusammen, wir möchten (auch) ein kurzes Resümee zur Rallye Weiz ziehen:


    Von den Histos waren wir leider auch etwas enttäuscht oder haben vielleicht einfach zu viel erwartet. Wir hatten uns schon auf die „gute Vorband“ vor dem Auftritt der R5 gefreut. Wenigstens waren aber der „X-Audi“ und die Lancia etwas für die Ohren :)


    Insgesamt haben sich der Besuch und die Anreise aber gelohnt, wenngleich es (im Nachhinein gesehen) doch ein paar R5 hätten mehr sein dürfen.


    Die Actionpoints haben uns gut gefallen, aber die deutschen bzw. "deutschartigen" Streckenposten waren doch etwas sehr streng ;)


    Vom Flair her fanden wir die Rebenland und Lavanttal aber besser.

  • Worauf basieren eigentlich die Evo 9 R4? Sind die mit dem neuen R4 Reglement noch zugelassen?


    Bei FIA-Bewerben nirgendwo mehr, auch nicht der Evo X R4, obwohl der Evo X ohne R4 sogar noch in der WM fahren darf. In Deutschland sind die Evo IX und X sowie Subaru Impreza R4 auch nirgendwo startberechtigt (sagt jedenfalls Hermann Gaßner).
    In Ö. schon und in allen anderen mitteleuropäischen Ländern ebenfalls.


    Wobei man in Ö. inzwischen (insbesondere bei Challenge-Läufen) mit allem fahren kann, was den aktuellen Sicherheitsbestimmungen entspricht, sogar mit einem alten Gruppe H-DMSB-Auto.

  • In Deutschland sind die Evo IX und X sowie Subaru Impreza R4 auch nirgendwo startberechtigt (sagt jedenfalls Hermann Gaßner).


    Seltsam nur das er auf Mitsubishi Lancer X R4 zum nächsten DRM Lauf genannt hat?



    Wobei man in Ö. inzwischen (insbesondere bei Challenge-Läufen) mit allem fahren kann, was den aktuellen Sicherheitsbestimmungen entspricht, sogar mit einem alten Gruppe H-DMSB-Auto.


    Warum fährt dann da keiner?

    Forza Italia!

  • Hallo!
    Weiss jemand was das für ein Fahrzeug ist mit dem Nikki Schelle für die Niederösterreich Rallye genannt hat?Auf der Nennliste steht
    Suzuki Swift Sport M1 ist das der neue Suzuki der in der ÖM dieses jahr schon als Vorausfahrzeug eingesetzt wurde? oder Schelles S1600? ist aber n Ignis glaub ich

  • Speedlife-Motorsport - Maximilian Koch
    Von der "Niederbayern" zur "Niederösterreich" !


    Wir wollen unser Momentum nutzen und treten daher erneut bei einer unserer absoluten Lieblingsveranstaltungen an. Vom 27.09. - 28.09. nehmen wir die Wertungsprüfungen der "Niederösterreich Rallye 2019" im südlichen Waldviertel unter die Räder. Die Freude, uns wieder in unserem schönen Nachbarland beweisen zu können, ist groß.

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