Neues aus Frankfurt - DMSB Veröffentlichungen

  • RIP Didi du harter Hund und fairer Sportsmann


    DMSB trauert um Dietmar Lenz
    Der ehemalige DMSB-Koordinator Dietmar „Didi“ Lenz ist im Alter von 64 Jahren verstorben.
    Der Hesse war ein echtes Urgestein beim DMSB und fast 40 Jahre für den deutschen
    M o t o r s p o r t aktiv. Bei der DMSB-Vorgängerorganisation ONS begann der Bankkaufmann
    im Juli 1977 zunächst in der Lizenzabteilung. Zwei Jahre später wechselte er in die Abteilung Automobilsport.
    Er koordinierte über viele Jahre den Rallye- und Off-Road-Sport in Deutschland und fungierte auch als
    Ansprechpartner für das Thema Umwelt. Zudem war er der erste Jugendreferent der dmsj.

  • Mal bitte für ganz dumme... Was hat denn ein E-mountainbike mit Motorsport zu tun?!


    MFG

  • Vorstart Novenber 2018


    Rallyesport: Eindeutigere Signalgebung, E-Kennzeichnung bei R35/70 entfallt


    Für Rallyesportler bringt die Saison 2019 neue Sicherheit in der Signalgebung an der Wertungsprüfung (WP). Künftig wird die gelbe Flagge als Hinweis eingesetzt, der die Cockpitbesatzung auf kleinere Gefahren auf oder neben der Fahrbahn hinweist. Zusätzlich wird die Rote Flagge an Hauptfunkposten und dem Start von Rundkursen eingeführt. Sie signa- lisiert nach Anweisung von Rallye- oder WP-Leiter, wenn die WP neutralisiert wur- de. Die Rote Flagge wird damit – wie bei internationalen Veranstaltungen bereits üblich – bei schwerwiegenden Vorfällen eingesetzt. Anschließend wird bei Einsatz der Roten Flagge eine so genannte faire Zeit vergeben. Alle anderen Signalgebun- gen (Warndreiecke, SOS-Flaggen usw.) werden als Signal der Streckenposten abgeschafft.


    Mit dem Beschluss zur Flaggenregelung folgt der DMSB einem Vorschlag, der beim „Runden Tisch Rallyesport“ geäußert wurde. In der gleichen Runde wurde auch ein Vorschlag zum Reifenreglement geboren, den der Fachausschuss als Be- schlussvorlage einreichte und der nun verabschiedet wurde. Bei R35/70-Veranstaltungen sind bislang – wie bei allen na- tionalen Veranstaltungen – ausschließlich Reifen mit ECE- und E-Kennzeichnung zulässig. Der DMSB-Kraftfahrzeugpass (KFP) ermoglicht auch den Eintrag von Sportreifen ohne E-Kennzeichnung. Teil- nehmer bei diesen Events erhalten damit mehr Flexibilität für die Reifenwahl und konnen gleichzeitig besser durch die Auswahl unterschiedlicher Reifenmischungen auf verschiedenste Witterungsbedingungen reagieren.

    Forza Italia!

  • Das heisst, der DMSB erlaubt nun den Fahrern mit KFP Reifen im Strassenverkehr zu fahren welche eigentlich nach StvZo nicht zulässig sind ? ZB mit der Kennzeichnung "Not for Highway use" oder "For Racing Purpose only" ?
    Bin gespannt wie es ausgeht wenn auf der Verbindungsetappe etwas passiert....

  • es ist doch nur ein weiterer versuch, möglichst ALLE Fahrer mit nem KFP zu versorgen, damit man auch hier den start bei "Nicht DMSB" Veranstaltungen untersagen kann (weil fürs kennzeichen gibt's noch kein pseudonym).
    Das Problem hätten dann aber jetzt schon ALLE Fahrer bei nat a Rallyes. Da ist man grundlegend im Graubereich. Nur ist hald wieder ein Kostenpunkt mehr der den Sport NOCH TEURER macht.
    Es ist hald doch irgendwie absurd, weshalb man bei ner Einsteiger Veranstaltung (sprint oder R35) WM Reifen "braucht"?


    Klar gibt's Fahrer die sagen "dann such dir doch nen anderes Hobby". Das Problem ist, genau das tuen viele und deshalb fehlen starter.


    Ich werde KEINEN KFP mehr machen. Wenn ich die Eintragung nicht so bekomme, dann werden es hald wieder reifen mit e.
    Diese Freigabe hatte überigens der RSC schon letztes Jahr vor der Grabfeld gemacht (und schon da fand ich sie falsch).

  • Das heisst, der DMSB erlaubt nun den Fahrern mit KFP Reifen im Strassenverkehr zu fahren welche eigentlich nach StvZo nicht zulässig sind ? ZB mit der Kennzeichnung "Not for Highway use" oder "For Racing Purpose only" ? Bin gespannt wie es ausgeht wenn auf der Verbindungsetappe etwas passiert....


    Verstehst du es nicht oder verdrehst du es mit Absicht? Das heisst es gerade nicht, die Behörde erlaubt es aufgrund einer gesetzlichen Grundlage in einer Ausnahmeregelung. Sattelfeste Papiere sogar die Versicherung muss bestätigen das sie ein Motorsportfahrzeug nach §70 versichert.


    Übrigens werden seit längerer Zeit Rallyes auch mit strassenzugelassenen Reifen gewonnen, zuletzt bei der RKA. Und nicht alle Alternativen heissen WM Reifen und sind teurer.

    Forza Italia!

    Einmal editiert, zuletzt von Brainiac ()

  • Flaggenregelung => Nicht verkehrt.


    Die Reifengeschichte wird effektiv nicht soviel ändern, eine Michelin Reifen z.B. wird ja ohne E nicht soviel besser sein als einer mit E.
    Einzig für Regen und Super-Soft hat man mehr Alternativen - die ja aber meist auch nur für irgendwelche "extremen" Wetterlagen Sinn machen und dann viel Geld für eine Rallye im Jahr wo man sie brauchen kann kosten.
    In diesem Zusammenhang würde mich interessieren wie das mit dem Nachschneiden läuft.
    Denn ein Michelin R01 der hauptsächlich bei Regen brauchbar ist und laut Michelin wohl auch dafür gemacht ist, macht ja nur geschnitten Sinn.
    Ich kenne zwar diese Nachschnittmuster Tabelle, aber die ist halt relativ mager, bei Michelin fehlen die 18", es ist nur das Schnittmuster für "Heavy Rain" gezeichnet, das Pirelli Schnittmuster schaut auch nach Version "Sintflut" aus usw. Andere hersteller wie z.B. Hankook etc. sind gar nicht gelistet.
    Ich vermute außerdem, dass ältere Profiltypen - mit denen man vielleicht etwas Geld sparen könnte - gar nicht mehr aufgenommen werden.
    Oder darf man schneiden wie man will?

  • Zum Reifenthema ...
    Für ein Auto mit KFP sind auch Reifen ohne E zugelassen, gleichzeitig setzt man aber die KFP-Pflicht für Gruppe G aus. Heißt im Endeffekt, dass man sich als Teilnehmer in der Gruppe G einen Vorteil verschaffen kann, wenn man im Besitz eines KFP ist. Finde ich in diesem Fall nicht ganz der richtige Weg. Wenn die G für Einsteiger mit begrenztem Budget gedacht sein soll, sollte man nicht noch zusätzlich in einen KFP investieren müssen um die gleichen Voraussetzungen wie manch ein Konkurrent aus der gleichen Klasse zu haben.

  • Es bleibt zu hoffen, dass endlich die neuen Regularien für 2019 veröffentlicht werden. Diese Salami-Taktik ist nervend, da immer nur von den "großen" Veränderungen gesprochen und zitiert wird - Aber wenn es so läuft wie, z.B. im letzten Jahr dass Technische Reglements (nicht Rallye) erst Mitte Januar veröffentlicht werden, OBWOHL diese bereits in der ersten Dezemberwoche schon verabschiedet wurden. Bindend und da warte ich aus Erfahrung immer auf das endgültige veröffentlichte Reglement. Radio Korridor oder "vertraute Quellen" sind so zuverlässig wie der nächste Lottogewinn.


    Es gibt bestimmt außer mir noch einige die dringend darauf warten; da ich ggf. die Klasse wechseln möchte und dazu einiges zum umbauen habe. WENN IM FEBRUAR 2019 SCHON DIE SAISON BEGINNEN SOLL!!!! lieber Trägerverband.....

  • es ist doch nur ein weiterer versuch, möglichst ALLE Fahrer mit nem KFP zu versorgen, damit man auch hier den start bei "Nicht DMSB" Veranstaltungen untersagen kann (weil fürs kennzeichen gibt's noch kein pseudonym).
    .


    Verstehe ich jetzt nicht. Was hat das Kennzeichen mit der Besatzung zu tun? Kein Verband kann mich zwingen ihm zu verraten, wer mit meinem Auto irgendwo bei irgendeiner Veranstaltung herumfährt. Und ich bin auch nicht verantwortlich dafür was der Mieter mit dem Auto macht, solange er nicht gegen geltende Gesetze (des Staates, nicht des Verbandes) verstößt und ich weiß davon. Das ist ein privater Vertrag, der bestenfalls die Polizei im bestimmten Fällen (Zahlungsstreitigkeiten beispielsweise) etwas angeht, aber sonst niemanden.

  • ja. Aber der KFP ist Eigentum des DMSB. Und wenn man einen KFP mit §70 hat darf man das Fahrzeug nur bei DMSB genehmigten Veranstaltungen verwenden. Gibt zwar andere Eintragungen. Aber der DMSB kann jederzeit ohne Angabe von Gründen deinen KFP für ungültig erklären!

  • [MENTION=4046]Negra16V[/MENTION]: - sorry, aber verstehe den negativen Tenor des Hinweises ("Bashing"?) nicht ...
    Denn davon abgesehen, dass hoffentlich jeder der eine (so technische und teure) Sportart ausübt, schon aus Eigeninteresse Verbandinformationen und Reglements liest (sonst selbst Schuld) ... vgl. das lange angekündigte Ende der Gruppe H (ob man das nun gut findet oder nicht!) ... ist es doch geradezu ein Fortschritt beim DMSB, dass anders als in den 90ern,- oder noch 00er-Jahren man nun mit so langem Vorlauf ankündigt ...
    ... dass sich die Bekleidungsvorschriften ab(!) 2022 (für Hersteller) ändern und "sukzessive" bis 2029, ergo in zehn Jahren, erst int. dann nat. in allen Motorsportkategorien greifen.
    ... noch besser das "leidige" (weil kostenintensive) Thema Sicherheitstank (vgl. EU-Recht im 21 Jahrhundert bei Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr), dass bis 2028 in allen Kategorieren, NICHT aber in der (seriennahen) Gruppe G und eben Slalom (weil kein öffentlicher Straßenverkehr & wohl niedrigere Geschwindigkeiten als am Berg?) greift ...


    Man kann einiges am DMSB kritisieren, aber nicht alles und schon gar nicht langfristige Ankündigungen. Man kann den Dialog suchen (was wohl nichts bringt), oder eben auf den NAVC konzentrieren, der das über kurz oder lang übernehmen wird/muss. Oder gleich nur noch bei jenem, mit "innovativen Reglement / "Vorreiterrolle" (Elektroklasse!?) aufwartendem Verband, von dem bis auf Ankündigungen seit der Pilotveranstaltung kaum bis nichts mehr kam - zumindest nicht für die (interessierte) Öffentlichkeit (Terminkalender?).
    (m)eine Meinung Reiner Kuhn

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