Capito: Mit Shootout gegen die Formel-1

  • Ja genau, wie die Formel 1 tot reglementieren. Und das gejammere des Herrn Ogier möchte ich hören wenn das ganze anders rum läuft, und er verliert trotz herausgefahrenen Vorsprung im shoot out.

    Einmal editiert, zuletzt von Hansmaik ()

  • Bei den Steilvorlagen die die F1 bzw. der BE aktuell abliefert, könnte er damit sogar recht haben. Irgendwie. - btw: Taucht Capito nicht genau in diese Richtung (F1) ab? Würde ja gut passen.


    Schönen Rest-Oster-Montag noch. ;-)

  • Ja genau, wie die Formel 1 tot reglementieren. Und das gejammere des Herrn Ogier möchte ich hören wenn das ganze anders rum läuft, und er verliert trotz herausgefahrenen Vorsprung im shut out.


    Ja, ein richtiger Schutt, das "Shut out". Oder - ersetzen wir das "u" doch gleich durch ein "i"!!


    Er kann's noch immer nicht lassen, der Capito. Und wie es aussieht, hat er mit Ari Vatanen einen kongenialen Mitkämpfer für diesen Schwachsinn. So wichtig es ist, gegen Langeweile anzukämpfen: Ich würde mich als Rallye-Zuseher durch so etwas verarscht fühlen. Und als Teilnehmer erst recht!


    Dabei gäbe es genug Möglichkeiten, dem Rallyesport auf eine recht einfache und effektive Weise zu mehr Image zu verhelfen. Angefangen beim GT-Reglement (Verzicht auf das extreme Niederdrücken der Performance...) bis hin zu gemischten Untergründen auf den Wertungsprüfungen. Warum einfach, wenn's umständlich auch geht...?

  • Einfach noch mehr Sendezeit kaufen,im Rahmen eines F1GPs 10min von 2 Wochen vorher zeigen ist zu wenig!Aber andersherum muss man auch nich alles zu einem "MegaEvent" hochpushen,statt auf der Panzerplatte zwischen den dortigen WPs von den anderen zu berichten spielt Revolverheld als Lückenfüller...HALLO???
    Ich (38Jahre,durchaus auch guter,selbstgemachter Musik zugetan) bin keine 300km aus Nordhessen hierher gefahren um mir 'ne Kapelle anzuschauhen!!!Vielleicht sollte man auch mal ein paar TV-Werbespots produzieren,welche sich mit dem Thema Rally-Sport auseinandersetzen und diese im Vorabendprogramm platzieren,dann erreiche ich auch Menschen,welche bis jetzt nicht viel mit der Materie zutun haben,VW z.B. ist Seriensieger und vermarktet m.E. diesen Umstand viel zu wenig!

  • Nur so ein Gedanke, da ja im Nachbarthread die Diskussionen angestachelt werden. Die letzte WP eines WM-Laufes sollte um die goldene Ananas gehen, dafür fahren die besten 10 ihren Shootout mit Fahrzeugen wie Kellys Escort, Kochs C-Coupe, oder Dianas 131.

    Man bekommt den Jungen aus dem Dorf, aber nicht das Dorf aus dem Jungen...

  • Ja genau, wie die Formel 1 tot reglementieren. Und das gejammere des Herrn Ogier möchte ich hören wenn das ganze anders rum läuft, und er verliert trotz herausgefahrenen Vorsprung im shut out.


    Wenig Praxisnah. In den letzten 16 Rallyes seit der Diskussion darüber hätte es mehr Spektakel, aber nahezu die selben Podiums gegeben. Schwer zu sagen, vielleicht hätte in Argentinien Östberg statt Meeke gewonnen, vielleicht in Portugal Ogier sogar statt Latvala, in Spanien wäre Ogier noch 2. geworden statt ausgefallen. Also erstmal Hirn einschalten, dann loswettern, unterstellen und liken.

    Forza Italia!

  • Ich weiß nicht, ob es überhaupt Sinn macht, Rallye mit F1 zu vergleichen. F1 boomt schon Jahre lang und ist ein Millionengrab für viele. Rallye ist eher ein Volkssport, der auch von Amateuren betrieben wird und viel volksnäher ist als anderen Motorsport. Man sollte viel mehr hier zeigen, dass das was die Profis fahren, verbesserte Versionen der Fahrzeuge sind, die sie beim Händler kaufen können (Polo GTI, Fiesta ST, Citroen DS3 etc).


    Ich denke, das einzige was sportlich Sinn macht wären Strafgewichte wie früher in der DTM. Damit könnte man vielleicht regulieren, dass nicht immer die selben beiden Vorneweg fahren. Alles Andere läuft doch dann wieder in Richtung F1: Totreguliert.


    Warum ist Fußball so interessant? Weil sich die Regeln nie ändern (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Oder glaubt ihr, dass Dortmund und Bayern am Ende der Saison in einem Shootout die Meisterschaft ausspielen?

  • Ich halte "Shootout´s" für den falschen Weg.


    Persönlich würde mir besser gefallen, wenn es bei jedem WM-Lauf einen "Flatout Pokal" geben würde, für die spektakulärste Fahrweise bzw. die eindruckvollste Aufholjagd. Diesen Pokal könnte dann jeder außer dem Erstplatzierten bekommen und als Gewinn bekommt man 3 WM-Punkten.

  • Die Formel 1 ist doch kein „Gegner“, den der Rallyesport fürchten müsste.
    Diese beiden Sportarten sind völlig unterschiedlich in ihrem Charakter und der Rallysport wird nicht „TV-gerecht(er)“ in dem am Konzept „herumkastriert“ wird.


    Die Promoter des Rallyesports „promoten“ am „Patienten“ vorbei, weil sie noch keinen Weg gefunden haben, wie sie „neue Kunden“ bekommen können und wie sie diesen möglichen neuen Kunden klar machen können, dass zu einem funktionierenden Rallyeteam mehr als zwei „Wahnsinnige“ in einem Fahrzeug gehören. Nämlich noch viele weitere „Bekloppte“ die in der Lage sind in wenigen Minuten aus einem Schrotthaufen wieder ein Wettbewerbsauto zu bauen.


    Die technischen und medialen Möglichkeiten müssten es doch zulassen, dass jeder sich via Internet in das Auto „hineinbeamt“, dass ihm am interessantesten erscheint. Und dort vielleicht noch auf 3 Kameraeinstellungen zugreifen zu können.
    Mit Smartphone und Tablet ergäben sich da ungeahnte Möglichkeiten.


    Jost Capito hat dem Rallyesport einen großen Dienst erwiesen... er hat sich selbst "outgeschooted".

  • Der Kerl hat doch zu lange in der Sonne gestanden ?!
    "Eine Idee war es, die Zeitabstände vor der letzten Prüfung durch zehn zu teilen. ... Die abschließende Power-Stage hätte damit die Spannung garantiert, die für eine erfolgreiche Live-Show im Fernsehen offenbar notwendig ist."
    Wenn ein "nicht Rallyefan" im TV die Powerstage sieht, ist dem doch egal ob der 1. und der 2. 60 Sek. oder 6 Sek. auseinander liegen.
    Außerdem, wär er der erste der sich beschweren würde, wenn ein Ogier aus so einem Grund nicht gewinnt.
    Ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen... um Rallye bekannter zumachen, ist so eine Idee absoluter Schwachsinn. TV-Spots etc. bringen da viel mehr.

  • Mal zusammengesponnen mit Aluhut... nee ohne:


    Wechselt zu McLaren, also F1.
    Wieso also jetzt ein Format einführen, um sein bald ehemaliges Betätigungsfeld zu pushen und somit Sendezeit für die Formel1 zu gefährden.


    Also albern.


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    Die Rallye-WM bzw. Rallye generell braucht nur mehr Sendezeit, dann wird sie auch wieder populärer und zwar OHNE Werbeunterbrechungen.
    Und vor allem Sendezeiten von einer Stunde und am besten auch mal zum Kaffee.


    Dazu einfach auch mal die Stars wie früher regional starten lassen.
    Ogier/Latvala mit PoloWRC und Neuville/Haddon/Sordo mit HyundaiWRC als 0-Wagen bei der sucht euch was aus.


    Dazu einfach mal mehr Werbung und Bekenntnis der Hersteller AUCH IN DEUTSCHLAND zu ihrem Sport.
    WRCs auf Werbetour durch die Autohäuser
    PuplicViewing bei den Rallye-Läufen in den Autohäusern


    Zu den WPs:
    Mischbeläge wären was
    Startreihenfolge ala bis Ende Gruppe A auch.

  • Was will der F1-Capito eigentlich? Wenn jeder Hersteller das Budget von VW hätte, müsste man sich keine Gedanken um Spannung in der WM machen.

  • „Durch den Einstieg von Toyota hat man neben Volkswagen, Hyundai und Ford die größten Hersteller an Bord. Das hat es noch nie gegeben“, sagte Capito


    Dann sollte er mal ein paar Jahrbücher wälzen. Anfang der WRC-Ära waren es mal 7 eingeschriebenen Hersteller.
    Es gab eine regelmäßige Berichterstattung und Hersteller waren sich nicht zu schade, mit dem Rallyesport zu werben.


    Und dazu sollte er sich mal die Starterzahlen von damal und heute ansehen. Während ums Jahr 2000 über die hälfte der Veranstaltungen 100 Starter und mehr aufweisen konnte, feiern sie sich heute, wenns mal 60 Teams hat.
    Für mich ein ganz klares Zeichen, das man sich mit den Konzepten und der Vermarktung immer weiter von der Basis entfernt. Als Privatier ist man im WM-Zirkus doch mittlerweile nur Schütze Arsch im letzten Glied.


    Auch wenn ich mich wiederhole...
    Anstatt ständig zu versuchen, den Sport zu verändern, sollte man langsam mal anfangen, dem hochbezahlten Promoter auf die Finger zu klopfen.
    Von der 100%igen Red Bull Tochter hört man komischer Weise nur, das sie die Veranstalter gängelt und noch mehr Kohle brauch, für eine TV-Präsenz.
    Und ab und an blasen sie ins selbe Horn wie Capito...schon komisch

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