Nenngelder zu niedrig in Deutschland

  • @ Unbekannter 2.0:


    Du scheinst Dir Deiner Sache sehr sicher zu sein. Dann hätte ich folgenden Vorschlag: Engagiere Dich, organsiere eine Rallye und zeige, daß Du ein Konzept auf die Beine stellen kannst, von dem die Aktiven überzeugt sind und gern Dein gefordertes Nenngeld bezahlen. Ein Konzept, bei dem auch die Streckenposten (finanziellen) Respekt erhalten, den sie verdienen; das Streckenführungen ohne Wenn und Aber erlaubt usw.


    Einverstanden?

  • Beim Nenngeld kann man doch sowieso nicht pauschalisieren ob kostendeckend gearbeitet werden kann wenn es immer gleich ist.
    Muss man eine Halle/Gelände mieten oder hat man eine Firma die sie zur Verfügung stellt?
    Rechnen die Feuerwehren offiziell ab was sehr teuer werden kann oder geht es über eine Spende?
    Wie rechnen die RTW und Ärzte ab ?
    Macht man die Verpflegung selber oder muss das Catering über eine Brauerei/Wirt (wegen eines Vertrages mit der Halle )gemacht werden?
    Hat der Veranstalter Sponsoren die Kosten decken oder nicht?
    Wer stellt die Straßenschilder und Sperrungen auf ,eine Behörde oder darf man es selber?
    Hat man ein Showprogramm, Spesenritter und Promis. Kauft man Starter/Vorausautos ein um bekannte Fahrer zu haben oder irgendwelche Überautos ?Hat man sonst ausgaben auf die man Verzichten kann ?
    Bei den offiziellen Gebühren (Versicherung, DMSB..) dürften die Unterschiede gering sein.

  • Wenn man so will hat die Rallyewelt in Deutschland bis vor wenigen Monaten irgendwie funktioniert, sogar ohne Identitätenlose wie 2.0 und seine Vorschläge. Da er den DMSB jetzt jeden Tag ein Stückchen mehr versteht gehe ich mal davon aus, das hier jemand keine Nestbeschmutzung betreiben will und ausschließlich Stimmung abklopfen will.
    In den vergangenen Jahren hat die Elite, also die DRM, Veranstalter verloren weil die neuen Bestimmungen die finanziellen Wagnisse nicht kalkulierbar machten. Daraufhin zog man den Stecker und kam anders geschmückt im finanzierbaren Rahmen wieder zurück (z.B. Wikinger / Cimbern). Das ADAC Kind DRM wurde also im Wesentlichen von ADAC subventionierten Veranstaltungen fortgeführt. Warum soll der ADAC für seine Ideen und Hobbys nicht auch mal in die Tasche greifen (ist übrigens die Tasche der ADAC Mitglieder). Wie viele DRM Veranstaltungen sind eigentlich vom Streckenanspruch her tauglich 1. Liga zu sein? Dass der Streckenanspruch und gesunde Eigenfinanzierung für den ADAC eher Abfallprodukte sind zeigt sehr deutlich die Auswahl der Veranstaltungen 2017 oder bzw. eher die Abwahl von Veranstaltungen. Viele R35/R70 klagten gar nicht über finanzielle Schwierigkeiten, die Veranstalterteams passten die Dinge den Gegebenheiten einfach an, somit wurden nicht zwingend notwendige Sachen gestrichen und Nenngelder moderat angepasst, Starter zahlten und nahmen teil. Beide Seiten signalisierten somit dass es OK ist und irgendwie geht. Die aktuellen finanziellen Notstände oder Zurückhaltungen bei Veranstaltern liegen doch an den wenigen verfügbaren Startern und diese sind 100%ig Entscheidungen des DMSB/ADAC geschuldet. Dementsprechend ist der Ursprung des Übels bekannt und hat also einen Namen. Die Auswirkung von Nenngeldanhebungen im Faktor 2+ führt zu Mehreinnahmen pro Starter aber wiederum zu deutlich weniger Startern. Wie oft möchtest Du die Runde drehen? Gehe nicht von vollen Starterfeldern mit neuen Fahrzeugen wie in Frankreich aus, dort ist Rallye der Motorsport Nummer 1 und kein Entwicklungssport wie in Deutschland. Das Zugpferd in der WM ist gerade wieder abgesprungen und eine deutliche Salonfähigmachung hat dadurch auch nicht stattgefunden. Der deutsche Rallyesport lebt von den Wenigen die es aus Liebe zum Sport machen und nicht von den 30 Teams die hoch wollen oder Titel sammeln. Denen bieten die Hobbysportler aber zumindest zahlenmäßig eine Plattform. Deutscher Meister von vielen Startern klingt besser als von 30 auch wenn wir wissen das am Ende des Tages das Gleiche drin steckt.
    Übrigens und nun wieder ein Exkurs zum Thema alter Autos, wie in der ERT zu sehen kann man mit Fahrzeugen wie bis 2016 auch in Deutschland zugelassen auch in Ländern wie z.B. Frankreich fahren. Es gibt dort kleine Veranstaltungen (vergleichbar R35) welche sogar auf Flyern explizit Gruppe H Autos anwerben.
    Ach ja, immer dieser alte Hut mit der FIA-Bekleidung, die haben wir seit nunmehr 10 Jahren verpflichtend. Diskussionen über diese Diskussion entbehrt doch jeder Grundlage.

    ***...da geht noch was...***

    Einmal editiert, zuletzt von NovaGTE ()

  • Hi Zusammen,


    hab lange überlegt, ob ich hier überhaupt was schreiben will. Aber Schnautze halten ist halt auch nicht einfach ;)


    Meine Meinung:


    Es ist vieles viel zu billig. Sprit, Essen, Flugreisen, Autofahren, Energie, z.B. Auch Nenngelder...


    Anderes ist zu teuer... Bildung, Wohnen, öffentliche Verkehrsmittel, z.B.


    Nichtsdestotrotz freue ich mich über billigen Sprit, und auch über preiswerte Nenngelder. Letztlich ist auch mir das Hemd näher als die Jacke...


    Jedenfalls erschließt sich mir der Sinn des Ausgangsposting nur teilweise; Wir leben in einer Marktwirtschaft, und der Preis wird bestimmt durch Angebot und Nachfrage. Eine Forderung nach höheren Nenngeldern ist genauso sinnlos, wie wenn ich teureren Sprit fordern würde. Die Mechanismen, die das steuern, kümmern sich Null um meine Meinung...


    Die Veranstalter bestimmen die Nenngelder, die Aktiven bestimmen, ob sie zu dem Preis noch dabei sein wollen, oder nicht.


    Persönlich schätze ich das Engagement der Veranstalter jedenfalls ganz enorm, und mir ist völlig klar, dass sich da niemand die Taschen voll macht, sondern für verdammt viel Engagement und teilweise sogar persönlichem Risiko am Ende eher noch draufgezahlt wird.


    Ich wäre durchaus bereit, ein paar Euro mehr zu zahlen, freue mich aber auch, wenn es so preiswert bleibt.


    Nicht bereit bin ich, mir vom DMSB das Auto verbieten zu lassen, ein neues aufzubauen, und wieder viel Kohle in einen KFP zu investieren. Um dann abzuwarten, was den Brüdern als nächstes einfällt, um es mir in Form eines Knüppels zwischen die Beine zu werfen. Da ist der Zug abgefahren, ich fahre da nicht mehr. Vermutlich nie wieder, weil die Chance dass das Rad nochmal zurück gedreht wird, sehe ich nicht.


    So gesehen wollte ich mich eigentlich auch aus der Diskussion raushalten, ich fahre eh keine DMSB-Rallyes mehr. Und die NAVC-Nenngelder und -Gebühren sind absolut fair, die bezahle ich gern, mit noch Luft nach oben.


    Gruss Jo

  • Ich kann mich Jo nur anschließen, einzig und alleine die Veranstalter können wissen, wann und wie das Nenngeld erhöht werden muss. Darüber als mehr oder weniger Außenstehender zu diskutieren, ist recht sinnfrei.


    Und mit anderen Ländern zu argumentieren, funktioniert sowieso nur bedingt. Sonst könnte ich hier mit dem Beispiel Australien aufwarten. Hier konnnte man letztes Wochenende 130 WP-Kilometer (6 WPs, in zwei Richtungen jeweils einmal befahren) auf bestem Schotter für umgerechnet unter 250€ geboten bekommen. Und die Rallye war trotz nur 23 (!) Startern kostendeckend. In Europa aufgrund anderer Voraussetzungen undenkbar.
    Aber wenn Deutschland im Vergleich zu den Nachbarländern bezüglich des Nenngeldes etwas günstiger ist, ist das doch super so. Und wenn das nicht mehr kostendeckend funktioniert, müssen die Veranstalter sowieso entsprechend reagieren...

    Rallyevideos aus Deutschland und Mitteleuropa: Youtube

  • Das hast du etwas fehlerhaft interpretiert oder respektive ich habe mich etwas käseartig ausgedrückt. Würde an sich gerne die geistige Sobernheimer Steillage annehmen und das sachlich erläutern. Aber der Anstand verbietet es mir. Ich respektiere dein "so what", was aber nicht bedeutet, dass du richtig liegst. Da ist ein klitzekleiner Denkfehler drin ;)


    Grundsätzlich ist es schon ein wenig erschreckend zu sehen, wie einige Aktive auf ein solches Thema reagieren. Das spiegelt den Egoismus der Gesellschaft der auch vor dem durchschnittlichen Rallyefahrer nicht halt macht......


    Da sage ich dann gerne auch mal "so what".


    @ Selbstdarsteller 2.0


    Von einer fehlerhaften Milchmädchenrechnung direkt zur Diffamierung übergegangen - Respekt!
    aber auch ordentliches Trollen will gelernt sein


    Liebe Grüße an die Initiatoren


    Es ist erschreckend, wie viele Leute immer alles ganz genau wissen, es am Ende aber dann doch anders ist!

  • (kein zitierfähiger Inhalt)


    Offtopic: Meteoriten reisen Millionen von Jahren durch das Nichts und fallen doch schlussendlich einfach nur sinnlos als Stein zu Boden. So schade. ;)


    Alle anderen: auch wenn es kontrovers zu geht: bedanke ich mich für jedes erhobene Wort bisher. Das Thema ist sicher nicht das angenehmste. Die Resonanzen die ich bekommen habe sind positiv und es gibt doch weitaus mehr Aktive denen die Veranstalter und deren Kasse und Engagement am Herzen liegen, als es hier "teilweise" den Eindruck machte. Es geht um das Thema. Und nicht um Maßstäbe.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

  • Also ich als Fan muss mich doch schon sehr über einige Aktive wundern, ob deren Art eine Diskussion zu führen. Immer sofort die Meldungen von zweipunktnull persönlich auf sich beziehen und ihn/sie direkt angreifen.
    Da gibt es das Sprichwort: nur getroffene Hunde bellen.


    Konstruktiv kommt da leider wenig und wenn ich dann noch eine Signatur lesen muss wie: "Gegen die R-slamisierung des Rallyelandes". Sorry, da kommt mir das kalte K*tzen wenn man diese "Möchtegern-Wutbürger" quasi in den Zusammenhang mit dem heiß geliebten völkerverständigendem Rallyesport bringt...


    Weder lustig, und nein, das darf in diesem Zusammenhang "nicht mal gesagt werden"!!! Kritik darf und muss geübt werden, aber auf die Form kommt es da ganz entscheidend an!

  • Genau so sehe ich das auch!
    Hatte selber das Vergnügen 13 Jahre Rallyesport bis hin zu intern reservierten Rallyes mit ca 150KM WP zu fahren, allerdings ab mitte der 70ger bis ende der 80ger:
    Mir ist klar, das die Startgelder von damals kein Vergleich sind mit heute, aber ich sehe da noch ein anderes Problem - die Sicherheit!
    Wir waren damals auch keine Nasenbohrer, aber in den vielen aktiven Jahren von mir, ist mir nur ein schwerer Unfall bei Rallye 200 (heute eben R35) bekannt!
    Und hier sehe ich eine Entwicklung die ich mit Sicherheit in Verbindung bringe.
    Bei einer R35 dürften meiner Ansicht nach bestimmte Fahrzeuge überhaupt nicht starten (ich weiß, jetzt habe ich viele Feinde)!
    Wenn ich die Autos der Starterfelder sehe, fahren "gut betuchte" mit Autos, die noch vor kurzem in der DM oder gar WM eingesetzt worden sind. Oder eben die gleichen Modelle mit fast entsprechender Ausstattung/Leistung.
    Ich bin da ganz ehrlich - die gehören auf anderes Geläuf und auch oft nicht in die Hände von Hobbyrallyefahrern, die sich nur bei solchen kleinen Rallyes verwirklichen können.
    Wenn diese Fahrer mit furchtbaren Folgen (wie es ja in den letzten Jahren leider zu oft zu lesen war) schwer verunglücken, sollte man über andere Sicherheitsmaßnahmen nachdenken - und das wäre im Falle von kleinen Rallyes einfach mit einem Verbot von bestimmten Fahrzeugen oder Leistungen zu bewerkstelligen!
    Hier könnten meiner Ansicht nach auch die Sicherheitsmaßnahmen bei diesen kleinen Rallyes entspannt werden und somit die Nenngelder etwas stabiler bleiben.


    Ich persönlich würde aus vielen Gründen ein Verbot von Allradfahrzeugen auf jeden Fall bei R35 verbieten. Ich bin auch wirklich ein liebhaber der Gruppe H, aber da sollte man auch einen etwas anderen Weg gehen um das Aufrüsten mit modernen Komponenten bei den alten Autos einzudemmen.


    Aber meine Meinung ist nur die eines alten Mannes und wird hier sicher in der "Luft zerissen".


    Günni

  • es wurde auf niemanden eingeschlagen...ich würde mich auch freuen wenn ich gesamtsieg fahre mit meinem 2 er golf....woran jeden tag rumgebaut wird....und man sparen muss um den sport betreiben zu können...warum noch nenngeld erhöhung....das es noch wemiger starter gibt? noch mehr veranstaltungen abgesagt werden mangels nennungen?wieso erhöhung.....um dieses zu neutralisieren könnte man doch ein wertgutachten des fahrzeugs machen und das nenngeld staffeln.oder?

  • Sind wir doch ehrlich zueinandern - auch wenn das im Rallyesport echt selten geworden ist:


    ein Mitsubishi Evo kostet in der Grundanschaffung nicht mehr und auch nicht weniger als so manches Gruppe F Auto. Auch die Revisionskosten verhalten sich recht ähnlich. Es ist aber nicht der Punkt, solche Auto zu verbieten. Es soll nur aufzeigen, dass inzwischen mit teilweise sehr hohem Investment der Basissport betrieben wird. Daran hat auch das Gr.H Verbot nichts geändert.


    Allerdings geht es hier um das Thema "Nenngelder".


    Und ich würde mir wünschen, dass die geringe Hemmschwelle in ein Rallyeauto zu investieren, auch zumindest ein klein wenig überschwappt und eine Bereitschaft entsteht, dass Aktive zumindest etwas mehr das Engagement von Veranstaltern und Sportwarten durch Entrichtung eines höheren Nenngeldes honorieren.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

  • Offtopic: Meteoriten reisen Millionen von Jahren durch das Nichts und fallen doch schlussendlich einfach nur sinnlos als Stein zu Boden. So schade. ;)


    Alle anderen: auch wenn es kontrovers zu geht: bedanke ich mich für jedes erhobene Wort bisher. Das Thema ist sicher nicht das angenehmste. Die Resonanzen die ich bekommen habe sind positiv und es gibt doch weitaus mehr Aktive denen die Veranstalter und deren Kasse und Engagement am Herzen liegen, als es hier "teilweise" den Eindruck machte. Es geht um das Thema. Und nicht um Maßstäbe.


    Schade, da hatte ich von jemandem mit deinem selbst definierten Anspruch schon mehr erwartet als so einen billigen Effekthascher. Das hat man vor dir schon besser hinbekommen. Warum der WP-Kilometer eine Nat. A teurer sein soll als der Rest konntest du leider noch nicht schlüssig darlegen.



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    Abschweifungen verschoben
    https://forum.rallye-magazin.de/rall...n-bartalk.html
    Gruss modh

    Es ist erschreckend, wie viele Leute immer alles ganz genau wissen, es am Ende aber dann doch anders ist!

  • "ich habe mal ne nacht drüber geschlafen....die meisten von euch haben recht....jeder wp km.müsste 10 euro kosten, somit kann man diesen gegeneffekt der wenigen starter kompensieren....soll heissen. bei 17 nennungen... wird ne veranstaltung abgesagt und jeder kann zu hause bleiben...und sich das geld für nen schönen urlaub zurücklegen....also ich bin jetzt auch für die dafür...desweiteren würde ich vorschlagen das bei R 35 und R 70 .ausschliesslich beim veranstalter getankt werden darf.preis pro liter ....3 euro.dann sind alle zufrieden ...und der ursprüngliche" BREITENSPORT" ist somit besiegelt....also NENNGELDER ERHÖHEN."


    ------------------------------
    Abschweifungen verschoben
    https://forum.rallye-magazin.d…diskussionen-bartalk.html
    Gruss modh

  • Und bei dem Tonfall und der Art und Weise wie hier manche auftreten bin ich dann halt wieder an dem Punkt, dass man sich über das Ansehen des Sports in der Öffentlichkeit und der Frankfurter Entscheidungsfreude ohne Aktivendialog nicht wundern muss.


    Ist es unter Rallyesportlern nicht möglich ein - wie ich bereits mehrfach sagte - zwar kontroverses aber für das Überleben wichtiges Thema zu diskutieren? Wenn manche im echten Leben auch solche Auftritte vollziehen wie hier, dann wundert man sich über vieles nicht mehr.


    Die Zeiten von Flanellhemd, Mopedhelm und 2,0 Promille vom Rallye-Vorabend sind an sich vorbei. Das war die Quotenpolemik. Ohne die geht es ja für manche scheinbar nicht. Leider. Willkommen 2017.


    Breitensport definiert sich doch nicht darüber, dass alle Last bei den Veranstaltern und Sportwarten hängen bleibt und sich Vereine über Maßen und mit viel Herzblut für Aktive Fahrer aufopfern und zu allem Ja und Amen sagen. Hier konnte man ja schon die Floskel lesen, dass es ohne Aktive keine Veranstaltungen mehr gibt. Nun, ohne stabil finanzierte Veranstalter fahren manche "Breitensportler" dann zukünftig auch nicht mehr. Mal bitte dran denken.


    Wir reden hier nicht davon, dass das Nenngeld einer R35 von 150 Euro auf 1500 Euro ansteigen soll und wir den FIA WRC Standard erheben wollen. Wir reden hier davon, dass gewisse Anpassungen notwendig sind und sich flächig - HOFFENTLICH - für alle Veranstalter durchsetzen. Bin schon gespannt wenn der erste Veranstalter sich traut das Nenngeld zu erhöhen, wie dann hier gleich das große Heulen los geht.


    Beispiele wie 3 Euro pro Liter Sprit und Tanken beim Veranstalter sind doch reine Polemik und haben mit dem Thema nichts zu tun. Hier spricht niemand davon, dass Veranstalter Geld verdienen sollen über Maßen (wo auch bei den meisten Vereinen steuerlich ein Problem entstehen würde), wenngleich alle Vereine auch gewisse Rücklagen bilden müssen.


    Ich persönlich hoffe, dass es in wenigen Monaten nur noch die Hälfte (Achtung Meteorit, das ist eine Steilvorlage) an R35 und Sprint Veranstaltungen gibt. Nicht, damit die jahrelange "Herzblut"-Arbeit von Leuten zunichte gemacht wird, sondern dass sich Veranstalter wieder mehr zusammenschließen, die Arbeit wieder auf mehr Schultern verteilt ist, alle mal tief durchatmen können, die Sportwarte einen Obulus bekommen können, Lokale Sponsoren gefunden werden können und die Kosten und das Risiko für Veranstaltungen wieder tragbar werden. Und das Ganze kombiniert mit einem etwas angepassten Nenngeld, was eigentlich auch für Aktive eine Frage der Ehre und des Anstandes sein sollte, anstatt nur zu Heulen wie teuer alles ist.


    Mir sind übrigens persönlich zwei R35 in jeder Region mit entsprechend zeitlichem und lokalem Abstand, vollen Starterfeldern, möglichem Behördenzuspruch für umfangreichere Genehmigungen, massig Zuschauern, stabiler Finanzierung und echtem "Breitensport" lieber, als das sich aktuell Veranstalter für 35 Starter den Allerwertesten aufreissen, es den Leuten im Verein und den Anwohnern in der Region die Lust nimmt, sowie am Ende die Kasse ruiniert.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

    Einmal editiert, zuletzt von zweipunktnull ()

  • ....Ich persönlich hoffe, dass es in wenigen Monaten nur noch die Hälfte (Achtung Meteorit, das ist eine Steilvorlage) an R35 und Sprint Veranstaltungen gibt. Nicht, damit die jahrelange "Herzblut"-Arbeit von Leuten zunichte gemacht wird, sondern dass sich Veranstalter wieder mehr zusammenschließen, die Arbeit wieder auf mehr Schultern verteilt ist, alle mal tief durchatmen können, die Sportwarte einen Obulus bekommen können, Lokale Sponsoren gefunden werden können und die Kosten und das Risiko für Veranstaltungen wieder tragbar werden. ....


    Lass stecken!
    Das es zu viele Veranstaltungen in zu engen Zeitfenstern und schlechter regionaler Verteilung gibt, ist kein Geheimnis.
    Aber wie sich diese Situation durch dein krudes Schwadronieren bessern soll, musst du ggf. noch mal schlüssig zusammen fassen.


    Und warum der Dachverband selbst vor einiger Zeit durch die Einführung von Rallyesprints als Clubsportveranstaltungen die ohnehin angespannte Situation durch Lockerung der Vorgaben und Abbau der Hürden für die Durchführung von Rallyeveranstaltungen noch weiter verschärft hat, kannst du ja sicher fundiert und rethorisch einwandfrei darlegen.


    Denn nun im Nachgang nach höheren Nenngeldern zu verlangen, um dem selbst geschaffenen Überangebot an Veranstaltungen und der selbst geförderten Knappheit an fähigem Personal Herr zu werden, konterkarrierte das eigene Handeln.


    Passt aber ins Gesamtbild, dass der Dachverband in seiner Außendarstellung abgibt.


    Es bestünde schon immer die Möglichkeit über Genehmigungsverfahren inkl. Abgleich der regionalen sowie zeitlichen Struktur des Veranstaltungskalenders Einfluss zu nehmen. Hat man aber nicht getan. Warum kannst du sicher erkären, ohne die Rallyebesatzungen ohne DRM Ambitionen wieder in die Schmuddelecke zu drängen.


    Unverständnis sollte man wohl eher mit einer vernünftigen Erklärung begegnen, nicht mit steilen Thesen und haltlosen Annahmen.
    Auf die Antwort zur Frage, warum die Reparatur eines WP Kilometers einer Nat. A teurer ist als die einer R35 warte ich ich ebenso.
    Warum die Nutzung der Strecke bei einer Nat. A wesentlich intensiver ist als bei einer R35, wo bis auf wenige R5 Fahrzeuge mit identischem Material gefahren wird aber bei den bisherigen R35 fast ausnahmlos eine deutlich höherer Anzahl an Fahrzeugen am Start war, ist auch noch nicht geklärt.
    Und die Antwort auf die Frage nach den höheren Kostenaufwand je WP Kilometer bei Nat. A im Vergleich zu R35, wo das gleiche RR im Bezug auf Absicherung, Ausstattung und WP Aufbau angewendet wird (neuerdings geforderte MIC bei Nat. A mal ausgenommen, werden aberüber kurz oder lang auch für R35 und R70 Pflicht), bist du auch noch schuldig.

    Es ist erschreckend, wie viele Leute immer alles ganz genau wissen, es am Ende aber dann doch anders ist!

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