Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

  • Hi Frank,


    zumindest ich würde mit dem Golf dann sicherlich wieder mitmachen. Die Melzl-Brüder mit dem Porsche auch. Einige Dmsb-Rallyes fehlen uns schon.


    Für mehr Leute kann ich nicht sprechen.


    Einige haben die beiden von dir genannten Punkte aber sicherlich auch als Anlass für den endgültigen Austieg genommen. Nicht alle in den Brunnen gefallenen (geworfenen) Kinder lassen sich einfach rausfischen und wiederbeleben.


    Gruss Jo

  • Es wird die Zeit kommen , wo Ihr mit Verlängerungskabel Service macht.
    Ironie aus


    Ganz ohne Ironie: Kann sein, wenn auch eher später als früher. Ich würde Rallye nicht an einem Verbrennungsmotor festmachen wollen.


    Gruss Ji

  • Mit Ironie kommen wir aber nicht zu zahlenmäßig stärkeren Teilnehmerfeldern.


    Deshalb nochmals meine Frage :



    Mit welchen konkreten Maßnahmen soll denn Eurer Meinung nach der Rallyesport für Neueinsteiger interessant werden ?




    Es grüßt


    FBE

  • Der eventuelle Neueinstieg könnte mit aktiver Hilfe bei der Erstellung des KFP erleichtert werden.
    Dazu müssten vom DMSB Anleitungen und kostenfreie Musterlösungen angeboten werden. Ein Verbarrikadieren hinter Ministeriums- oder Amtsbeschlüssen hilft nicht.
    Wenn ein Neueinsteiger und nicht nur der, beim KFP dauernd in die Kasse greifen muss, wegen Änderungen oder Fragen; ist das nicht zu tolerieren.
    Hier muss Einheit herrschen, und der Verband seinen Kunden/Mitgliedern schnell und umfangend helfen, ohne die Hand aufzuhalten.
    Es könnte ja Ansprechpersonen geben, die sich auskennen UND bereit sind, Fragen notfalls auch mehrmals zu beantworten.
    Dann müssten auch Reglemente eventuell für mehrere Jahre Bestand haben, und seitens des DMSB nicht jede FIA Änderung direkt in nationales Recht umgesetzt werden.
    Außerdem könnte ja auf kostengünstige Einstiegsklassen extra hingewiesen werden. Es müssen ja nicht immer R-Autos oder Evos sein, mit denen man anfängt.

  • Das ging an denjenigen, der mit seinem Super-Cup Leuten wir Dir und anderen Gruppe-H-Fahrern eine falsche Hoffnung gab.


    Seit mehreren Jahren war das Ende der Gruppe-H bekannt, ebenso ist die Einführung des KFP nicht erst gestern beschlossen worden. An die eigene Nase fassen hilft und statt nur zu jammern gibt es zum Glück andere Fahrer, die sich bereits weiterentwickelt haben, als vor ihrem Gruppe-H-Corsa zu stehen, der ja ach so viele Euros wert ist oder war.



    Wir geben niemanden eine falsche Hoffnung und taten das auch nie. Solche Unterstellungen finde ich sehr unpassend. Wir kämpfen für unseren Sport, nicht für oder gegen Sie, lieber Bernd Malchow.


    Außerdem bringen uns diese unsachlichen Anschuldigungen nicht weiter. Es sollte und muss jeder sein Ziel mit Konzept verfolgen. Und je mehr an einem Strang ziehen und was bewegen wollen, desto mehr können wir auch bewegen. Wenn Ihr Ziel, dessen Inhalt Sie leider noch nicht so ausführlich darlegten, nicht gleich dem unsrigen ist, wo ist da für Sie das Problem?


    Ich glaube auch, dass Sie viel zu wenig Einblick und vielleicht auch im Detail nicht den dazu nötigen Überblick haben, um was es im Rallye Supercup Deutschland überhaupt geht, damit Sie über meine Mitstreiter und mich so streng urteilen können. Ihre unpassende Aussage lässt mich darauf schließen.



    Viele Grüße


    Patrick Mohr

    12 Mal editiert, zuletzt von Padamoh ()


  • Mit welchen konkreten Maßnahmen soll denn Eurer Meinung nach der Rallyesport für Neueinsteiger interessant werden ?


    Überleben heißt ja nicht zwangsläufig, dass man sich auf Neueinsteiger konzentrieren muss. Neueinsteiger haben nach wie vor alle Möglichkeiten. Nur sie wurden ja in den vergangenen Jahren immer weniger genutzt...Beispiel Gruppe G.
    Überleben heißt ja auch, den Sport nach außen hin attraktiv zu halten. Und mit rudelweise Cupfahrzeugen gelingt mir das nur bedingt.

  • Überleben heißt ja nicht zwangsläufig, dass man sich auf Neueinsteiger konzentrieren muss. Neueinsteiger haben nach wie vor alle Möglichkeiten. Nur sie wurden ja in den vergangenen Jahren immer weniger genutzt...Beispiel Gruppe G.
    Überleben heißt ja auch, den Sport nach außen hin attraktiv zu halten. Und mit rudelweise Cupfahrzeugen gelingt mir das nur bedingt.



    Ok, eine Feststellung.


    Aber was wird vorgeschlagen, damit der Rallyesport für Teams (und Zuschauer) attraktiv wird (oder bleibt) ?


    Im Augenblick stellt sich in Deutschland der Rallyesport dar, als sei nur der Gesamtsieg interessant und erstrebenswert.


    Die "kleinen" Klassen sind abgehängt. Das war mal anders . Wie kommen wir da wieder hin ?


    Ok, das Starterfeld umdrehen ist eine anerkannt gute Lösung.


    Aber was kann man noch machen?


    Es grüßt


    FBE

  • Meine Gedanken, als Außenstehender, die Orga betrachtet:


    Soweit möglich, die Anzahl der Rennen minimieren. Sprich Veranstaltungen zusammenlegen und gemeinsam organisieren.
    So hat man evtl eine Gegensteuerung zu sinkenden Starterzahlen und mehr Freiheit bei Streckengenehmigungen.
    Dafür müssten aber Clubs über ihren Schatten springen und ihr "Baby" teilen, wenn nicht sogar aufopfern

  • Ich mach jetzt 33 Jahre Motorsport und immer wieder gab es Jahre mit schlechten Starterzahlen. Und immer wieder hat sich der Rallyesport erholt und er wirds auch diesmal.
    Nur können Aktive und Veranstalter da mithelfen. Es muss wieder ein Wir!!!! geben. Es muss zusammen an einem Strang gezogen werden. Das ist im Moment nicht der Fall. Jeder sucht nur seine Vorteile. Egal ob Aktive oder Veranstalter. Am Ende wollen wir aber alle das gleiche nämlich Rallyesport.

  • Es wird die Zeit kommen , wo Ihr mit Verlängerungskabel Service macht.
    Ironie aus


    Ich bin schon mal ein elektro Auto gefahren und würde es jeder Zeit gegen einen Verbrenner tauschen. Das Drehmoment ist unglaublich und er nimmt sofort Gas an. Das einzige Problem ist die Reichweite.

    Am besten sind die Antworten, welche mit der Frage nichts zu tun haben.

  • Ich weiß nicht ob es der Zukunft zuträglich ist, die "beleidigten" Aussteiger wieder zurück zu betteln.
    Aber der DMSB und ADAC könnten mehr in Öffentlichkeitsarbeit investieren. Artikel in Zeitungen veröffentlichen. Youtube Kanäle forcieren. Oder Fernsehübertragungen subventionieren aller Snooker. Wer kannte schon Snooker in Deutschland bevor Eurosport das rund um die Uhr übertagen hat. Und jetzt hat Snooker eine riesen Fangemeinde mit eigenem WM Turnier in Deutschland.
    Genug Geld müsste ja da sein. Zumindest der ADAC weiß schon gar nicht mehr wohin mit dem Geld, wenn man sieht in was die alles investieren.


    Und eine wirklich günstige Einsteigerklasse wäre gut. Selbst in der Gruppe G ist so viel erlaubt, dass ein konkurentzfähiges Auto richtig Geld kostet.

    Am besten sind die Antworten, welche mit der Frage nichts zu tun haben.

  • Meine Gedanken, als Außenstehender, die Orga betrachtet:


    Soweit möglich, die Anzahl der Rennen minimieren. Sprich Veranstaltungen zusammenlegen und gemeinsam organisieren.
    So hat man evtl eine Gegensteuerung zu sinkenden Starterzahlen und mehr Freiheit bei Streckengenehmigungen.
    Dafür müssten aber Clubs über ihren Schatten springen und ihr "Baby" teilen, wenn nicht sogar aufopfern


    Hm,


    deine "Lösung" würde dem DMSB bestimmt prima gefallen... Aber unter Retten oder meinetwegen wieder vorwärtsbringen verstehe ich was gänzlich anderes, als weniger Veranstaltungen.


    Die Veranstaltungen hatten ja bis vor Kurzen noch gute Starterzahlen, also fehlt es doch wohl plötzlich an Aktiven...


    Meine Meinung, um den Rallyesport wieder attraktiver zu gestalten, müsste man wohl (auch) an der Wurzel des Übels anpacken. Sprich den DMSB umkrempeln, oder wenn das nicht geht, die Konkurrenz ausbauen...


    Aber dazu müssten Aktive und Veranstalter sich schon einig sein. Aber das ist ja auch nicht so leicht mit der Einigkeit. Liegt wohl weniger am Guten Willen, als auch daran, dass jeder das im Detail oder auch im Großen Ganzen anders sieht.


    Fritz K. scheint da eher den Duldsamen zu geben, der die Umstände nimmt wie sie sind und halt ein neues Auto aufbaut... Für mich käme das nicht so leicht in Frage. Koch-Assman habe ich auch dieses Jahr noch nicht gesehen... Viele Andere sind garnicht betroffen und wollen das ganze Theater nicht recht verstehen, oder es interessiert sie nicht.


    Da bin ich keine Ausnahme, ohne Frank wüsste ich kaum, dass der Rallyesport im Norden Deutschlands praktisch kaum existiert, und es hat mich auch nicht weiter interessiert. So hat jeder seine mehr oder weniger berechtigte Sicht der Dinge, wie soll da großartige Einheit aufkommen?


    Persönlich neige ich dazu, einfach mit den Füßen abzustimmen. Da kann man auch sagen, ich mache es mir einfach... Aber mich beim DMSB zu engagieren und meine Ideen erfolgreich einzubringen, dazu hab ich auch wieder nicht die Zeit, die Lust und bestimmt auch nicht die Fähigkeiten. Was soll man also zusammen tun? Den Padamoh unterstützen scheint mir sinnvoll, auch wenn ich da kaum Aussichten auf Erfolg sehe. Und dann denke ich wieder, "sei nicht blöd,vergiss alles mit DMSB und AC-DC und unterstütze den NAVC". Denn die machen aus meiner Sicht viel mehr richtig, die Strukturen sind offener und Beschlüsse werden im Rahmen einer Sportfahrertagung gefasst. Also von den Aktiven, nicht von "nur noch"-Funktionären.


    Gruss Jo

  • Moin


    Eine Lösung wäre maximale Reifenbreite max 205 mm, dann ist das mit der Leistung egal und die "keinen " hätten wieder Gesamtsieg Aussichten!
    Und es wird wieder Auto gefahren, nix Schienen!
    Gruß Rainer

  • Mich als Nicht-Aktiver würde mal brennend interessieren wer denn wirklich auf Ergebnis fährt und wer nur für den Spaß. Fernab der potentiellen Gesamtsieger habe ich als Besucher von vorwiegend R35/70 eigentlich den Eindruck es geht sehr vielen um Spaß und Geselligkeit, ein tolles Hobby unter Gleichgesinnten halt.
    Aber der mangelnde Nachwuchs bzw. Neueinsteiger werden ja wohl kaum alle mit den Gedanken zu Hause bleiben dass sie eh keine Chance haben.
    Mich als Zuschauer fasziniert an der Rallye eher die Vielfalt an Fahrzeugen, unterschiedliches Können der Aktiven, Improvisation und ein gutes Gespräch vor Ort.
    Ich finde zwar die reduzierten Starterfelder echt Schade, aber beim Zuschauen vor Ort war das dann weit weniger schlimm wie erwartet.
    Trotzdem würde ich mir natürlich wieder größere Felder und ein paar spektakuläre Autos zurück wünschen.
    Eines aber noch viel mehr:
    Aufhören sich hier im Forum gegenseitig zu verprügeln und Gleichgesinnte oder Veranstalter pauschal anzugreifen. Das zieht die Sache nämlich noch weiter runter als sie jetzt schon ist.

  • Meine Gedanken, als Außenstehender, die Orga betrachtet:


    Soweit möglich, die Anzahl der Rennen minimieren. Sprich Veranstaltungen zusammenlegen und gemeinsam organisieren.
    So hat man evtl eine Gegensteuerung zu sinkenden Starterzahlen und mehr Freiheit bei Streckengenehmigungen.
    Dafür müssten aber Clubs über ihren Schatten springen und ihr "Baby" teilen, wenn nicht sogar aufopfern


    Ich denke so verkehrt ist der Gedanke nicht , gerade wenn man hier den Südwesten der Republik betrachtet . Hier haben sich in den letzten Jahren viele viele Veranstaltungen auf engstem Raum aufgetan , weil jeder Verein irgend wie etwas auf die Beine stellen wollte ( daran gibt es auch nichts zu meckern ) . Nur hat man meiner Meinung nach vergessen , das sich die Uhr weiter dreht und auch die Zeit im Rallyesport nicht stehen bleibt und es muss die Frage erlaubt sein , müssen / sollen Fahrzeuge vor Baujahr ( von mir aus ) 2000 und wenn man ganz extrem ist vor 2010 in aktuellen Meisterschaften um Punkte kämpfen ? Warum schafft man es nicht für Fahrzeuge vor 2000 / 2010 eine eigene Meisterschaft auf die Beine zu stellen , wo auch um Punkte und Zeiten gefahren wird . Bei vielen Veranstaltungen gibt es Historisches Starterfeld , es muss doch möglich sein, irgend wie die ehemaligen Gruppe H Fahrzeuge und Fahrzeuge vor 2000/ 2010 irgend wie zu integrieren oder zwischen Aktuellen und Historischen Fahrzeugen zu platzieren, ohne das der Reiz dieser Fahrzeuge verloren geht !
    Ich bin auch jemand der die " alten Zeit "mag und vermisst , aber trotzdem dreht sich die Uhr weiter und man muss sich neuen Herausforderungen stellen, wenn man diesen Sport nicht untergehen lassen will ! Ich weiß das Rallyesport nicht billig ist , aber vielleicht sollte der ein oder andere mal darüber nachdenken ob er sein Geld in ein " altes Auto und alte Technik " steckt oder in ein aktuelles Auto und aktuelle Technik , wer um Meistertitel fahren möchte der tut das mit " aktuellen Autos " und wer mit seinem " alten Auto " um Meistertitel fahren möchte der tut dieses auch , aber halt nicht mit den aktuellen Autos zusammen , was aber nicht heißt das alle Autos nicht an einer Veranstaltung teilnehmen können . Und zu den " vielen Veranstaltungen " hier im Saarland zeigt sich , das wegen der Deutschland Veranstaltungen abgesagt werden mussten , weil auf kleinem Raum für zu viel Rallye einfach kein Platz und keine Akzeptanz bei den Behörden und Anwohnern vorhanden ist ! Manchmal ist weniger einfach mehr und besser und das muss sich auch im Rallyesport durchsetzen .

  • Wenn wie bei uns im Saarland viele Veranstaltungen auf engem Raum sind, ist es doch klar, dass da irgendwann nicht mehr so viel Akzeptanz des Umfelds gegenüber dem Rallyesport aufgebracht wird. Das soll jetzt wirklich keine Kritik am Sport sein, und auch aus Zuschauersicht sehe ich natürlich gerne möglichst viele Rallyes. Aber da sollte dann auch das Starterfeld stimmen; 60 Teilnehmer sind für mich immer noch sehenswert, aber ich habe schon öfter am Streckenrand gehört: "Da braucht man ja gar nicht hinzufahren für knapp ne Stunde pro WP."
    Es heißt ja nicht, dass Veranstaltungen wegfallen müssen, man kann ja auch über einen Zwei-Jahres-Rhythmus nachdenken, sodass Veranstaltungen, die üblicherweise zeitlich dicht beieinander liegen, sich eben abwechseln. Das funktioniert halt nur dann, wenn sich die Vereine gegenseitig unterstützen.
    Und vielleicht könnte man so auch neue Veranstaltungen aus der Traufe heben bzw. Traditionsveranstaltungen wiederbeleben (ich werfe hier einfach mal die "Lebacher Land" in den Ring), denn ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere keine Lust hat, seit zwanzig Jahren jedes Mal die gleichen oder ähnlichen Strecken zu fahren.
    Die Meinung eines einfachen Zuschauers.

    #stayathomeandhealthy

  • Zuviele Rallyes auf einem Haufen... nun das mag ja in gewissen glücklichen Ecken so sein. Aber erkläre das mal mir als NRW-ler. Wir haben exakt eine Veranstaltung im nicht ganz kleinen Bundesland. Oder erkläre es einem Norddeutschen, wie Frank.


    Es sind bestimmt nicht zu viele. Schlecht verteilt sind sie schon, aber dagegen hilft ein Rundumschlag wie H-Verbot und KFP-Zwangsbeglückung nicht. Da müssten andere Anreize her...


    Aber ich denke, der Dmsb hat keinerlei Interesse, Rallyes in der Breite zu fördern. Da genau liegt der Hund begraben, man müsste wohl erstmal den Dmsb beseitigen, damit es wieder aufwärts geht...


    Gruss Jo

  • Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!


    Ja
    Das wird irgendwann vorbei sein. Nicht nur in Deutschland. Nicht wegen dem DMSB.
    Die Gründe sind verschieden, Technik, Freizeitalternativen, Besiedlung, Behörden, etc.
    Übrigens, kein KFP hindert irgendjemand am Rallyefahren.
    Zumindest 2 Monate braucht man sogar keinen.

    - FIA Women in Motorsport -

  • Ich verstehe überhaupt nicht warum sich immer an dem Gegensatz alte Autos neue Autos hochgezogen wird. Den Beitrag von Lauda12 halte ich in diesem Zusammenhang für kompletten Quatsch von vorne bis hinten. (Sorry, nicht persönlich nehmen bitte). Die "alten Autos" sind halt nunmal da. Warum soll man die nicht aufbrauchen? Warum soll einer wie der Joachim seinen Golf denn weggeben. Das Auto ist doch gut. Und wenn er Geld zuviel hat kann er hier und da was verbessern. Wieso sollte er es sich antun ein neues Auto aufzubauen? Und dann stellt sich die nächste Frage. Wo kommen die Rallyeautos überhaupt her? Werksautos und Cup-Adams werden wahrscheinlich vom Werk auf Rohkarossen aufgebaut, oder? Und wenn nicht, Geld spielt dort eh keine Rolle. Aber wo bekommt der Amateurfahrer sein Auto her? Ich hab das bislang so verstanden das das abgelegte Straßenautos sind. Der verwohnte Innenraum wird eh entfernt, der Motor soweiso neu aufgebaut und mit Motorsporteilen verfeinert und wenn die Karosse nicht durchgerostet ist kanns losgehen. (Bitte korrigieren wenn ich hier falsch liege) Das so ein Auto dann seine 10 bis 20 Jahre auf dem Buckel hat sollte auf der Hand liegen. Wieso sollte jetzt jemand ein brandneues Auto hernehmen und daraus ein Rallyeauto machen? Das ist doch viel zu teuer. Wieso sollte man einen ungenutzten Innenraum wegschmeißen? Wieso sollte man ungenutzte Motorteile durch Motorsportteile ersetzen? Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn. Nur damit man ein neues Auto fährt? Und überhaupt müssen diese "neuen Autos" erstmal beweisen das sie überhaupt besser sind. Von alter Technik kann bei den Top Gruppe-H-Fahrzeugen ja keine Rede gewesen sein.
    Über diesen Neu-Fetish muß man mich jedenfalls mal aufklären. Wie ist das bei Euch daheim? Kühlschrank, Waschmaschine, Herd und Radio. Kommt das auch alles nach fünf Jahren auf den Müll auch wenn es noch einwandfrei funktioniert. Nur weil jetzt einfach mal was neues hermuss?

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