Rallycross WM (WRX) 2018

  • Sport1 überträgt einige Läufe live im Fernsehen. Dabei wird das gleiche gesendet wie man über youtube in der Vergangenheit gewöhnt war. Der "kleine Unterschied" ist, dass es einen deutschen Kommentator gibt, der sich - um es positiv auszudrücken - auch sehr bemüht und dass die Werbeunterbrechungen deutlich länger sind. Sogar so lang, dass sie nicht ganz in die Pausen der Übertragung passen und damit am Wochenende mindestens jeweils ein Lauf aus Q3 und einer aus Q4 in der Übertragung gefehlt haben. Für Buxtehude plant Sport1 wohl eine umfangreichere Live-Berichterstattung im Fernsehen von 13:30 - 15:00 Uhr.


    ACHTUNG: Laut vorläufigem Zeitplan starten die Halbfinale in Buxtehude bereits um 14:00 Uhr und nicht wie gewohnt um 15:00 Uhr. Das heißt, dass das Finale wohl gegen 14:45 Uhr steigen wird.


    Über http://www.sport1.de werden alle Läufe live im stream übertragen. Der Livestream ist dann noch für 7 Tage nach der Veranstaltung im Archiv von sport1.de anzuschauen und verschwindet dann aus dem Netz.

  • Um die diesjährige WRX mal zusammenzufassen: Führt Kristofferson nicht in der ersten Kurve so nimmt er direkt den Joker und hat dann eine Lücke vor sich, die er zufahren kann. Wenn dann auch einer der Leute vor ihm in die Joker geht, gibt er oder halt Solberg demjenigen einen kleinen Stups (wie auch dieses Rennen, siehe Finale) sodass Kristofferson vorbei kommt. Nicht unfair, aber sehr sehr taktisch. Alle anderen Teams/Spotter haben die Taktik offensichtlich bis zum Ende nicht durchschaut und jokern oftmals in den merkwürdigsten Momenten. Habe ich bis zum Ende nicht verstanden, aber nun gut. Hat der VW freie Strecke ist er eh unschlagbar, das wissen wir alle. Hoffen wir also nicht nur dass die Hersteller nächste Saison bessere Autos an den Start bringen sondern auch, dass die Teams bessere Spotter einstellen...
    Und von der WRX erhoffe ich mir irgendwie mehr Action. Es gibt kaum noch Überholmannöver, nur noch maximal 4-5 Startergruppen und für Privatteams ist es absolut unattraktiv überhaupt an den Start zu gehen.
    Läuft wie der hiesige in Texas haben darüber hinaus gezeigt, dass die WRX in den USA überhaupt keinen Anklang findet. Mit Glück hat man mal eine halbvolle Tribüne gesehen. Und das trotz verhältnismäßíg sehr günstiger Tickets.
    Ich denke wenn die WRX nicht gegensteuert, verliert sie zunehmend wieder an Attraktivität, welche sie die letzten Jahre aufgebaut hat. Schade, aber lieber eine gute Euro RX wie vor 6 (?) Jahren noch, als eine WRX wie sie heute ist.


    Meine Meinung.

  • Sport1 überträgt einige Läufe live im Fernsehen. Dabei wird das gleiche gesendet wie man über youtube in der Vergangenheit gewöhnt war. Der "kleine Unterschied" ist, dass es einen deutschen Kommentator gibt, der sich - um es positiv auszudrücken - auch sehr bemüht und dass die Werbeunterbrechungen deutlich länger sind.

    Das hast du wirklich sehr positiv ausgedrückt. Ich habe Sport 1 für Lettland und USA jetzt mal eine Chance gegeben, finde die Übertragung aber grottig. Der Kommentator hat null Fachwissen und kann die Spannung der einzelnen Rennen nicht transportieren. Zum Glück gibt es ja Möglichkeiten die Ländersperre zum umgehen... :D

  • Läuft wie der hiesige in Texas haben darüber hinaus gezeigt, dass die WRX in den USA überhaupt keinen Anklang findet. Mit Glück hat man mal eine halbvolle Tribüne gesehen. Und das trotz verhältnismäßíg sehr günstiger Tickets.


    Vielleicht sollte man auch nicht jeden Scheißdreck in Texas veranstalten. Und schon gar nicht auf dem COTA, diesem seelenlosen Paul Ricard des Westens. Die Formel 1 fuhr mal in Indianapolis, einer Strecke mit F1-Tradition im Herzen der amerikanischen Open-Wheel-Szene, heute fährt sie in Texas. Die WEC/ALMS fuhr mal in Road Atlanta und in Sebring, Strecken die vor Sportwagentradition kaum laufen können, heute fährt sie in Texas. Die MotoGP fuhr mal in Laguna Seca, einer der legendärsten Rennstrecken der Welt mit jahrzehntelanger Motorrad-Tradition, heute fährt sie in Texas. Irgendwann hat der Texaner auch mal den Kanal voll bzw. die Geldbörse leer, falls er überhaupt einmal im Jahr diese scheußliche Anlage betritt. In Deutschland hat man sich zum Glück besonnen und ist vom Hockenheimring wieder zum Estering gegangen, wo der Sport hingehört. Und das sage ich als Anrainer des Hockenheimrings, der zwei Tagesreisen zum Estering hat.


    Und ansonsten krankt das ganze an zu wenigen Autos, ganz einfach. Wie der ganze Werkssport, wohin man auch kuckt. Auch der Reiz alte Autos gegen neue Autos fehlt in der WRX. In bin jetzt kein RX-Experte also korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Am meisten Rallycross hab ich in den 80ern und 90ern gesehen als es auf Eurosport im Fernsehen lief. In meiner Erinnerung sind die Fahrer in den Vorläufen gar nicht mal zwingend aufeinander getroffen (wahrscheinlich wurden nicht alle übertragen). Es gab soviele Starter pro Klasse das es meistens A-,B-,C-,D- und E-Finale gab. (Wohlgemerkt keine Halb- und Viertelfinals) Der Sieger des E-Finales konnte dann ins D-Finale aufsteigen usw. Es gab immer einen Spitzenfahrer der in den Vorläufen gepatzt hatte und sich dann durch die Felder und Finals nach oben gekämpft hat. Und einen Quatsch wie die Joker-Lap gab es damals auch nicht. Wahrscheinlich verklär ich das ganze jetzt, war damals noch klein. Aber damals hab ich vorm Fernseher geklebt, heute schlafen einem die Füße ein.

  • Die Rallyecross Strecke auf dem COTA ist der letzte Scheiß, null Attraktivität.
    Jetzt gehts noch nach Abu Dhabi und Spa nächstes Jahr, das wird wahrscheinlich ähnlich bescheiden wie in Texas.
    und leise still und heimlich verabschieden sich die reinen Rallyecrossstrecken die wirklich Action bieten.
    Schon traurig genug das Lydden Hill weichen musste für Silverstone.


    Dieses ganze gefahre auf den lieblos dahingezimmerten Strecken auf den Grand-Prix-Kursen ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Da verliert der Sport komplett seinen Reiz.

    Tausche Volleyballschläger gegen W-Lan Kabel

  • Es gab soviele Starter pro Klasse das es meistens A-,B-,C-,D- und E-Finale gab. (Wohlgemerkt keine Halb- und Viertelfinals) Der Sieger des E-Finales konnte dann ins D-Finale aufsteigen usw. Es gab immer einen Spitzenfahrer der in den Vorläufen gepatzt hatte und sich dann durch die Felder und Finals nach oben gekämpft hat. Und einen Quatsch wie die Joker-Lap gab es damals auch nicht. Wahrscheinlich verklär ich das ganze jetzt, war damals noch klein. Aber damals hab ich vorm Fernseher geklebt, heute schlafen einem die Füße ein.


    Das stimmt so nicht ganz und ist wahrscheinlich im Rückblick - wie du selbst so schön schreibst - etwas verklärt dargestellt ;)


    Damals gab es drei Quali-Läufe und danach i.d.R. C-, B- und A-Finale. Da es bei den Quali-Läufen noch ein Streichergebnis gab, kam es nicht selten vor, dass ein damaliger Dominator (z.B. Isachsen oder Hansen) zwei Bestzeiten in den ersten beiden Quali-Läufen fuhr, damit schon für die Pole im A-Finale qualifiziert war und deshalb den 3. Quali-Lauf auslassen konnte bzw. noch maximal für einen Startversuch nutzte. Dann fuhr er noch das A-Finale, gewann das und hatte damit mit drei Starts übers WE die 20 Meisterschaftspunkte eingetütet.


    Es gab dann später noch einen Versuch, ein D-Finale vorzuschalten, wenn sich eine bestimmte Mindestzahl an Fahrern für die Finale qualifizierten. Das kam allerdings in meiner Erinnerung äußerst selten vor. Das heldenhafte "Durch-die-Finale-kämpfen" gab es ebenfalls sehr selten. Meist waren es die gleichen Top-Fahrer, die sich direkt für das A-Finale qualifizierten. Ich kann mich so ganz spontan nur an einen Fall erinnern, bei dem sich jemand vom C-Finale zum Tagessieg gekämpft hatte. Ich meine das wäre Richard Hutton in der damaligen Dvision 1 (Escort Coswortth) gewesen.


    Von daher finde ich das jetzige Rennformat deutlich besser. Jeder Fahrer muss sechsmal antreten um die maximale Punkteausbeute zu holen, bzw. den Tagessieg einzustreichen. Die Joker-Lap finde ich zumindest dann interessant, wenn sie nicht wie z.B. in Austin, Montalegre, Lydden Hill oder Hell direkt in der ersten Kurve liegt.

  • Seit langer zeit muss ich mich auch mal wieder melden :-D . Der aktuelle Trend auf immer mehr F1 Strecken zu gehen finde ich geht absolut in die Falsche richtung , man erhofft sich dadurch neue Fans , lässt aber im gegenzug Traditionsstrecken fallen die Jahr um Jahr etliche Fans anziehen . Diese Fans kann man wenn man so weiter macht auch verlieren durch diesen schnellen wandel immer teurer , neue strecken ,elektromotoren usw . Ich habe diese Serie 2014 für mich entdeckt und hoffe das man auch auf die Fans hört .


    Wie ist denn eure meinung zur entwicklung der WRX ???

  • Bisher bekannt für 2019
    Bestätigt:
    - Auftakt Abu Dhabi
    - Circuit de Spa Francochamps


    Vermutung/Gerüchte:
    - USA (Circuit of the Americas) bleibt im Kalender
    - Mettet fliegt aus dem Kalender
    - Estering hat nicht alle Auflagen des Promoters für 2018 erfüllt (fällt auch weg?)

  • Weiß denn Jemand von Euch bis wann mit dem vollständigen Kalender der World RX für 2019 zu rechnen ist? Ich meine, dass das doch immer im November war, oder?


    Man muss ja schließlich so langsam mal mit der Urlaubsplanung anfangen ...

  • Der Kalender für 2019 ist da , kein Estering und kein Montalegre in der WRX. Ich werde wahrscheinlich nach Spa nächstes Jahr fahren .Nur wenn noch Teams am Start sind :-D


    kurze zusamnenfassung der Teams für 2019 :
    PSRX Volkswagen
    GC Kompetition (renault)
    GRX Taneco (Hyundai )
    EKS und Team Hansen unklar durch verlust von Audi und Peugeot.


    Volkswagen soll auch schon über einen Rücktritt nachdenken .


    Was die Serie sich in den letzten Jahren aufgebaut hat , scheint sie jetzt alles zu verlieren . einfach nur Traurig über die Entwicklung .
    Man kann nur hoffen das jetzt noch 1 oder 2 teams einsteigen sonst siehts düster aus

  • Ich hab das Interesse verloren. Nicht an dem Sport selbst, aber an der Berichterstattung. Noch nicht mal jetzt gibt es eine Zusammenfassung von den Semis oder vom Finale selbst. Traurig. Wie will der Promoter soetwas vermarkten?

  • Also die Berichterstattung lief ab 13.00 Uhr im Live Stream auf Sport1 und ab 23.00 Uhr im Fernsehen auf Sport1, wobei die Qualität der Berichterstattung sehr zu wünschen übrig gelassen hat. Im Live Stream war weder Zeit für kurze Interviews mit dem Zweit- und Drittplatzierten, noch die Darstellung dieser auf dem Podest bei der Siegerehrung. Dafür wurde keine Gelegenheit ausgelassen, den großartigen Weltmeister mit seiner herausragenden fahrerischen Leistung und den 11 Laufsiegen in dieser Saison zu würdigen und dieser wurde letztendlich auch als einziger bei der Siegerehrung gezeigt, mit Solbergs Frau zur Ehrung der errungenen Teammeisterschaft... wenn sich nur noch alles um Kristoffersson und VW dreht und dies genauso in der Berichterstattung weitergegeben wird, braucht man sich nicht wundern, wenn das Interesse von etablierten Teams (Olsberg, EKS) und Herstellern (Peugeot, Audi) an der WRX schwindet.


    Im Fernsehen wurde ab 23.00 Uhr das gleiche Bildmaterial in verkürzter Form gezeigt. In den Qualifikationsläufen behauptete der Reporter doch ernsthaft, dass die Peugeot auf dem gleichen Niveau wie die Volkswagen fahren würden und nur der Audi S1 enttäuscht. Für die Berichterstattung, die erst viele Stunden nach dem Rennen ausgestrahlt wurde, war es nicht möglich, den Ausfallgrund von Bakkerud im Semi zu ergründen. Ebenso bleibt unklar, was sich im Finale im Staub abgespielt hat, aus dem als erster Fahrer an zweiter Position Ekström aufgetaucht ist, während gleichzeitig das Rennen für Solberg und Timmy Hansen zu Ende war.

  • Ich hab das Interesse verloren. Nicht an dem Sport selbst, aber an der Berichterstattung. Noch nicht mal jetzt gibt es eine Zusammenfassung von den Semis oder vom Finale selbst. Traurig. Wie will der Promoter soetwas vermarkten?


    Nur in Deutschland nicht sichtbar, da Sport1 die Rechte für DE erworben hat.


  • Im Fernsehen wurde ab 23.00 Uhr das gleiche Bildmaterial in verkürzter Form gezeigt. In den Qualifikationsläufen behauptete der Reporter doch ernsthaft, dass die Peugeot auf dem gleichen Niveau wie die Volkswagen fahren würden und nur der Audi S1 enttäuscht. Für die Berichterstattung, die erst viele Stunden nach dem Rennen ausgestrahlt wurde, war es nicht möglich, den Ausfallgrund von Bakkerud im Semi zu ergründen. Ebenso bleibt unklar, was sich im Finale im Staub abgespielt hat, aus dem als erster Fahrer an zweiter Position Ekström aufgetaucht ist, während gleichzeitig das Rennen für Solberg und Timmy Hansen zu Ende war.


    Punkt 1: das mit den Peugeots scheint aus einer falschen Übersetzung der Kommentare der englischen Kommentatoren resultieren. Die haben nämlich gesagt, dass die Peugeot dieses Wochenende in Schlagdistanz zu den VW zu liegen scheinen, was sie aber spätestens ab Q3 wieder revidiert haben.
    Ansonsten konnte auch im Originalstream nicht geklärt werden was genau passiert ist. Das war aber schon am Estering dieses Jahr auffällig. Wie in jedem Jahr wurde viel zu wenig gewässert, was aber erst der Fall ist, seit IMG involviert ist. Das bedeutet, dass der Promoter hier offensichtlich Vorgaben macht, vermutlich um die Streckenverhältnisse nicht zu verändern, aber aus Zuschauersicht ist das sowohl an der Strecke, noch am TV zu tolerieren. Ich bin froh, dass 2019 "nur" die EM am Estering gastiert.

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