Grabfeld-Rallye (30.06.2018)

  • [MENTION=3812]Kuhnqvist[/MENTION]: Was zur Hölle ist eigentlich ihr Problem? Als neutraler Betrachter lässt sich leider keine konstruktive Kritik erkennen.
    Nicht jeder kann es sich finanziell oder zeitlich leisten zu (internationalen) FIA-Veranstaltungen zu reisen, ob als aktiver Fahrer oder Zuschauer. Wenn man dann seinen Spaß bei einer nationalen Veranstaltung findet ist das doch berechtigt oder etwa nicht?
    Und bevor hier zum X-ten Mal wieder was von Pseudonymen oder religiösen Zügen kommt (sorry aber da muss ich echt lachen, im Gegenteil scheint es mir ein religiöser Zug ihrerseits zu sein, fast in jedem Beitrag auf die Verbittertheit über Pseudonyme und angebliche religiöse Züge hier hinzuweien): Nein ich bin weder unter einem "dummen" Pseudonym gestartet (gehe aber nicht zum lachen in den Keller), bin auch kein Jünger des RSC (und habe nichts gegen DMSB) noch war ich vor Ort. Trotzdem freut es mich allgemein für Rallye-Deutschland wenn eine Veranstaltung erhalten bleibt, besonders wenn sie beim Großteil derer, die vor Ort waren sehr gut ankommt und da ist es mir sowas von egal unter welchem Verband dies geschiet. Wie engstirnig muss man sein um anderen diesen Spaß an unserem gemeinsamen Hobby absprechen oder zumindest mies reden zu wollen? Ich verstehs einfach nicht. :confused:

    Buy the ticket, take the ride..

  • Tach zusammen,


    hab mal an Hand des offiziellen Endergebnis zusammengerechnet, ich hoffe ohne Fehler.


    Gruppe RH: 42 Starter, 16 Ausfälle. Genau ein Drittel.


    Gruppe RF 54 Starter, 27 Ausfälle. Genau die Hälfte.


    Auffällig, in beiden Gruppen die weitaus höchste Ausfallrate in der immer äußerst hart umkämpften Zwei-Liter-Klasse.


    In "unserer" H15 kein Ausfall bei 7 Startern.


    Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...


    Jedenfalls sollte der Dmsb jetzt aber schleunigst die F abschaffen... Und umgehend die H15 nicht nur wieder aufnehmen, sondern auch noch großzügig sponsoren...


    Auch hier, Ironiemodus wieder Off.


    Gruss Jo


  • Das klingt sehr gut !


    Ich kann mir nach Jannik's Bericht sehr gut vorstellen, dass die Grabfeld-Rallye die absolut perfekte Rallye war. Eine Rallye, die sich jeder Veranstalter eigentlich genau so wünschen würde.


    Eigentlich.


    Wenn da nicht der absolut unsägliche Streit der deutschen und/oder bayerischen Funktionäre wäre.
    Starrkoepfig wie die deutsche/bayerische Politik.


    Diese Betonkoepfe müssen an den Pranger. Und nicht pauschal eine ganze Organisation wie der DMSB.


    Auch auf Journalisten herumhacken ist nicht angebracht. Diese mögen bitte aufklären, wie es möglich war, dass ein gestellter Antrag zu einer Serie mit eigenem (legitimen) technischen Reglement nach fast 9 Monaten Bearbeitungszeit plötzlich von unseren bayerischen "Freunden" abgelehnt wurde.....


    Jetzt bitte die Beton-Köpfe entfernen und beim ADAC zurück zum gesunden Menschenverstand.


    Aus der Entfernung grüßt


    Frank


    P.S.
    Habe nicht geglaubt,dass die Rallye so reibungslos abläuft. Meine Hochachtung gilt dem Veranstalterteam aber auch den Teams, die an den Start gingen.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank E. ()

  • [MENTION=1039]Carbon[/MENTION]: eine "Test"fahrt anzuführen, wenn es um Wettbewerbsausfälle bei einer Samstagsfahrt geht, da muss man erstmal drauf kommen ... vor allem, wenn die Wellen (warum auch immer?) schon beim Losfahren den Geist aufgaben ... aber auch das zeigt, wie manche hier ticken - Äpfel-Birnen ...


    Ich wollte lediglich darauf hinweisen, das keiner - auch kein Fachjournalist im Werksauto bei ner Probefahrt - gegen technische Gebrechen gefeit ist...nicht mehr und nicht weniger...war das so schwer zu verstehen?


    Die Veranstaltung wurde, allen Unkenrufen zum Trotz, von den Behörden genehmigt und sauber abgewickelt.
    Niemand wurde verhaftet und kein Fahrzeug wurde von der "Rennleitung" aus dem Verkehr gezogen.
    Es hagelte keine Proteste und es gabe auch keine Schlägereien aufgrund von unzureichender Gerichtsbarekeit vor Ort.
    Und ein Linzenzentzug hat bislang ja wohl auch noch nicht stattgefunden.
    Die Rallye war gut besucht, von Teams und Zuschauer gleichermaßen und alle hatten ihren Spaß.
    Und 50% Ausfallquote ist ja nun auch schon das ein oder andere mal vorgekommen. Also...was gibts da zu hintergfragen? Es sei denn, man sucht nur wieder einen Grund, um Stimmung zu machen!


    In diesem Sinne, Daumen hoch RSC und viel Glück bei der weiteren Planung

  • Endlich mal wieder ein Video-Abend auf youtube, der Spaß gemacht hat.


    Nach wie vor unschlagbar, wenn die Rallye-Autos, die uns das letzte Jahrzehnt so viel Freude gemacht haben, artgerecht bewegt werden.


    Daumen hoch Grabfeld, geiles Ding.

  • Die Grabfeldrallye mag eine herausragende nationale Rallye sein aber sie ist nicht der Nabel der Rallyewelt....


    Doch, für die Gruppe H Fahrer schon. Ich für meine Person sehe nicht ein ,so weit zu fahren....... Aber es steht jedem frei. Der eine ist SUPER begeistert und der nächste sagt .. na ja war ganz gut . Ich freue mich das alles geklappt hat und jetzt sollten wir zur Tagesordnung übergehen

  • So in der Art wollte ich auch antworten. Für mich ist die Grabfeld und das RSC-Thema zur Zeit wirklich das mit Abstand Interessanteste in der Rallyeszene Deutschland.


    Und ich hoffe, dass das auch noch lange so bleibt und sich nicht einfach verläuft... Das wir einfach zur Tagesordnung übergehen, das hätte der Dmsb vermutlich ganz gerne ;-)


    Gruss Jo

  • Doch, für die Gruppe H Fahrer schon. Ich für meine Person sehe nicht ein ,so weit zu fahren....... Aber es steht jedem frei. Der eine ist SUPER begeistert und der nächste sagt .. na ja war ganz gut . Ich freue mich das alles geklappt hat und jetzt sollten wir zur Tagesordnung übergehen





    .....zu welcher Tagesordnung ?


    Keiner erklärt genau die seltsamen Zusammenhänge. Keiner greift die im Verborgenen agierenden Funktionäre an.


    Etwa einfach seelenruhig abwarten, bis einige wenige Funktionäre den deutschen Motorsport völlig zerstört haben ?


    Das fragt sich


    Schmidtchen Schleicher


    ,

    3 Mal editiert, zuletzt von Frank E. () aus folgendem Grund: ....ich meine nicht etwa Funktionäre des RSC

  • Nun lief die Veranstaltung durchweg positiv und alles was kommt sind 5 belanglose Sätze dazu


    Die Grabfeld war am 30.06., das Rallye-Mag war (zumindest bei mir) heute am 05.07. im Briefkasten.
    Das sind 1 Sonntag und 3,5 Werktage wenn die Post so zur Mittagszeit da ist.


    Vielleicht war es ja zeitlich einfach nicht mehr machbar, einen ausführlicheren Bericht zu drucken ?
    Nur so als Idee.

    Wayne hat angerufen. Er sagte, es interessiere ihn nicht, was K. so von sich gibt.
    Und scheisze geschrieben sei der Text auch.

  • Ich tappe ebenso im Dunkeln, was kann denn die Grabfeldrallye für den Starterrückgang mehrerer Rallyes in Deutschland? Erst bei der Haßbergrallye in Ebern und jetzt noch bei der Rallye Rund um den Alheimer. Das Argument dass die Grabfeld die Starter von den anderen DMSB-Veranstaltungen wegzieht ist meines Erachtens auch auch falsch, da mehr als die Hälfte der Starter zur Grabfeld entweder ausschließlich NAVC-Veranstaltungen bestreiten oder aus diversen Gründen für mindestens ein Jahr pausiert haben. Mir scheint das eher so als versuche man nun für alles Negative in Deutschland einen Sündenbock zu finden.


  • Naja, wenn die Grabfeld bzw. der RSC für den Startermangel am Alheimer verantwortlich ist, dann sicher auch am Startermangel in Ebern - macht Sinn, liegt ja auch viel näher.
    Das wirklich tragische daran ist halt das viele Rallyemagazin Leser das wahrscheinlich einfach lesen und dann so hinnehmen, ohne sich eine eigene Meinung bilden zu können - die vermutlich die meisten Zuschauer, die bei der Grabfeld live vor Ort waren haben werden.

  • Da es auf diese Frage


    Kann mir jemand den Zusammenhang erläutern warum die Grabfeldrallye am Starterrückgang in Ebern verantwortlich sein soll?


    Ich versuche mir irgendwie eine Argumentation dafür zusammen zu reimen, aber ich komme einfach auf keine einleuchtende Erklärung! Vielleicht könnt ihr mir hier weiter helfen?l


    sowieso keine zufriedenstellende Antwort geben wird, bringt vielleicht eine andere Frage bezüglich des Textes die mögliche Aufklärung???


    in der aktuellen Printausgabe wird geschrieben:
    "... bei der 21. ADAC-Haßberg-Rallye in Ebern. Die renomierte Veranstaltung leidet sichtlich unter der tiefen Verunsicherung im Umfeld der Grabfeld-Rallye: Nach 97 Startern 2016 und 68 im Vorjahr kommen diesmal nur 52 Teams..."


    Demnach wäre ja die tiefe Verunsicherung im Umfeld der Grabfeld-Rallye nur für den Verlust von 16 Teams verantwortlich. Welche noch tiefere Verunsicherung muss denn da nach 2016 eingesetzt haben, so dass 2017 schon ein Verlust von 29 Teams zu verzeichnen war?

  • Das Argument, dass eine Rallye Teilnehmer von einer anderen Rallye abzieht, kann insofern stimmen, wenn eine Veranstaltung sich aus irgendeinem Grund als attraktiver für die Aktiven präsentiert als die andere. Auf welche Weise auch immer. Hobbyfahrer ohne Titelambitionen tendieren nun einmal dazu, dort zu fahren, wo sie ihrer Meinung nach den besten Gegenwwert für ihr Nenngeld bekommen. Dies der offenbar attraktiveren Veranstaltung zum Vorwurf zu machen ist etwas lächerlich. Das war bei uns jahrelang nicht anders wenn es um die ÖRM und die Challenge gegangen ist. Den ÖRM-Leuten ist dabei nie aufgefallen, dass der typische Challenge-Fahrer bestenfalls dann einen ÖRM-Lauf fährt, wenn er in seinem Bezirk stattfindet (zumeist aus Zeit-, aber auch aus Kostengründen). Und manchmal nicht einmal dann, wenn er ausschließlich auf Asphalt fahren will (kurze Abschnitte auf WP ausgenommen), der ÖRM-Lauf aber überwiegend auf Schotter stattfindet.

  • Da gehe ich vollkommen mit, antürlich gibt es dieses Phänomen dass der normale Hobbyfahrer die Veranstaltungen für sich heraussucht die ihn am meisten anspricht. Ist ja auch richtig so, so soll es ja auch sein. Das hat es ja schon immer gegeben und wird auch immer so bleiben. In diesem Fall finde ich das Argument nur etwas fehl am Platz, da die meisten Starter der Grabfeldrallye ohnehin nicht bei den vom Startereinbruch betroffenen Veranstaltungen gefahren wären, da sie entweder noch nie dort gefahren sind, weil sie z.B. keine DMSB-Veranstaltungen fahren oder schlicht und einfach aufgrund des Fahrzeuges auch nicht startberechtigt wären. Und wie du schon sagtest, der erfolgreichen Veranstaltung dann die Schuld in die Schuhe zu schieben ist da meiner Meinung nach Fehl am Platz. Obwohl man diese Aussage natürlich mit etwas Fantasie in die andere Richtung herumbiegen kann: Wenn unter DMSB-Flagge die Starterzahlen wegen dem RSC Konflikt einbrechen ist es natürlich möglich zu hinterfragen, ob es denn sinnvoll wäre mit der Hoffnung auf bessere Starterzahlen zum RSC zu wechseln? Zumal dann auch als Außenstehender bei mehreren Veranstaltungen besser einzuschätzen wäre, wie erfolgreich der neue Verband nach erfolgreicher Pilotveranstaltung nun wirklich ist.

  • Dabei wäre auch noch der kleine Umstand zu erwähnen, dass nicht wenige DMSB-Starter die Grabfeld-Rallye bewusst ausgelassen haben, weil die Konsequenzen für ihren weiteren Saisonverlauf bei DMSB-Veranstaltungen nicht abzusehen waren, so dass aus den Top 15 der Ergebnisliste der Grabfeld-Rallye 2017 bis auf ganz wenige Ausnahmen (Berlandy, Ramonat) kaum jemand die diesjährige Grabfeld-Rallye gefahren ist.

  • Ja logisch...


    Wenn überhaupt wird nur umgekehrt ein Schuh draus. Die "Spaltung" und die Drohungen haben der Grabfeld Teilnehmer gekostet, nicht den Dmsb-Läufen.


    Der Schuldige am allgemeinen Teilnehmerschwund ist eindeutig der Dmsb selbst. Selten ist eine Schuldfrage mal so klar, und es bleibt so wenig Platz für Grautöne...


    Wahrscheinlich argumentiert die Dmsb-Gefolgschaft ja so: "Wir haben die H verbannt, und wenn es jetzt außer unseren keine Veranstaltungen gäbe, dann hättens auch alle brav geschluckt und neue Autos besorgt und uns für den Kfp ihre Kohle in den A... geschoben. Und wir hätten keinen Teilnehmerschwund... Also ist der RSC und der NAVC Schuld am Teilnehmerschwund."


    Aber es gab und gibt Alternativen. Schade aber auch...


    Gruss Jo

  • Ich lese immer nur Hessen, Hessen, Hessen, Thematik in Hessen usw. Um was geht es denn da?
    Um das wirre Zeug vom Gorny das wegen der Grabfeld am Ahlheimer die Starter fehlen? Wird das auch noch von anderen Leuten behauptet? Eine groteskere Umkehrung von Ursache und Wirkung hat man ja wohl noch nicht gesehen.
    Scheinbar soll das wirklich die neue Strategie vom DMSB werden. Für das selbstverschuldete Desaster hat man endlich einen Schuldigen gefunden, den RSC. Heute muß man sagen, zum Glück hat es den RSC 2017 noch nicht gegeben, sonst hätte so mancher die Propaganda wahrscheinlich noch gegelaubt. Wie ging dieser schöne Spruch nochmal? "Wir können sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie zwingen immer dreister zu lügen."

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