DMSB verlangt Stellungnahme von Grabfeld-Startern

  • Hut ab Thomas Du/Ihr habt wenigstens EIER in der Hose . Gott sei dank hab ich vor 2 Jahren mit dem ganzen einen Schlußstrich gezogen . Aber wenn ich die möglichkeit habe meinen (euren alten) Sierra wieder fit zu bekommen dann werde ich auf jeden Fall beim RSC fahren . Gruss Jürgen Kirchen

  • Ich wurde Anfang der 90er Jahre von dem Sport infiziert und seit Mitte der 90er Sitze ich in den bunten Autos.
    Die Starterzahlen haben schon immer sehr geschwankt .Um die Jahrtausendwende musste man in Südbayern froh sein wenn man auf einer 200er 40 Starter hatte.


    Ausreden damals , die Feuerfeste Kleidung ist zu teuer . Andererseits bastelte man in einige 1300er Polo 86C einen Rundstreckenmotor mit 150 + PS der mehr gekostet hat als der Rest des Autos ,damit nicht genug beschiss man dann auch Jahrelang noch mit dem Hubraum (1600er) in der Einsteigerklasse und vergraulte somit potentiellen Nachwuchs der sich eben nicht gerne von 170+PS nur verhauen lassen wollte .Die schuldigen damals wie heute nicht nur der DMSB mit dem zu offenen Reglement das von den Technikern nur schwer oder mit großen Aufwand zu kontrollieren ist und die sich nicht mit den Fahrern und Veranstaltern in die Haare kriegen wollen. Sondern meiner Meinung nach die Fahrer die es nötig haben zu bescheißen weil sie es Fahrerisch nicht drauf haben .Die vermiesen nämlich dem Nachwuchs die Lust aufs Rallyefahren.
    Heute wird selbst in der Gruppe G schon mehr Leistung gefahren als ein Gruppe N Mitsubishi je erreichen kann.


    Sicher hat der DMSB auch vieles Falsch gemacht : Gelbe Flaggen Regelung - meines Erachtens nach immer noch sau Gefährlich ohne . Tankreglement - mehr als dämlich -lieber soll mal ein Tankstelle in Flammen aufgehen anstatt einfach eine Tankzone mit Feuerwehr einzurichten.
    Was ich gut finde was der DMSB macht - HANS Pflicht . Der Ansatz mit den MIC Fahrzeugen nicht schlecht - aber auch hier nicht immer astrein bei der Durchführung .


    Ich möchte auch weiterhin im Ausland starten - da bleibt wohl nur ein FIA Anerkannter Verband.


    Bei manchen Dingen zerfleischen sich die Veranstalter und Vereine selbst. Lieber werden zig halborganisierte Rallyesprints(weil das Personal fehlt) in einem Gebiet gefahren anstatt ein paar vernünftige 35/70 er Rallyes miteinander zu Veranstalten. Weil jeder Angst hat das zu wenig hängen bleibt.


    Andere Veranstalter schreiben eine 70er aus ,kommen aber gerade so dank Rundkurs(en) auf bisschen über 35 km .Und bringen dann kurz vor der Veranstaltung ein Bulletin raus wegen "Genehmigungsgründen ".Unter vorgehaltener Hand hört man aber das es schon lange bekannt war. Das Nenngeld wird dann nicht teilweise zurückerstattet ,weil man ja auf dem hohen Ross sitzt und nicht mit anderen Zusammenarbeiten will.


    Leute ,redet miteinander ,Organisiert miteinander Material ,Feuerlöscher ,Fahrzeuge,Helfer für die einzelnen Veranstaltungen, das senkt die Kosten und die Nerven.


    Das war jetzt nicht ganz zum Thema und man könnte noch Stundenlang diskutieren.

  • Bei manchen Antworten hier, kann man kaum glauben das es sich um erwachsene Menschen handelt.
    Da wird nur über den DMSB geschimpft... Der böse DMSB zieht auch noch durch was er vorher sogar noch angekündigt hat, wie kann er nur? Wo er das doch sonst noch nie gemacht hat......
    Bei einigen kommt’s mir vor, als würden hier pubertierende, bockige Kinder schreiben.
    Der böse böse DMSB ist ja so unglaubwürdig und weiß nicht was er tut. „Wenn alle die Lizenz zurückgeben, ist der DMSB pleite... „
    Einen scheiss ist er, er merkt die 500 Lizenzen kaum...


    Aber wenn ein Herr Mohr was von über einem Dutzend Anfragen schreibt, dann schreit jeder JUHU. Dabei ist der RSC bei Falschmeldungen ganz weit vorne. (Siehe DMSB duldet den RSC)


    Nur mal zum Vergleich. Wenn ich ein Auto zum Verkauf inseriere, hab ich durchaus auch mal mehr als ein Dutzend Anfragen, aber noch keinen Einzigen Verkauf........


    Jeder kann fahren wo und mit wem er will, sich dann aber bitte hier nicht beschweren, dass man vergessen hat zu lesen was man unterschrieben hat. Immerhin sollte ja jeder voll geschäftsfähig sein, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von MeaCupra () aus folgendem Grund: Falsch zitiert

  • ... Das war jetzt nicht ganz zum Thema und man könnte noch Stundenlang diskutieren.


    Doch tome, es war genau auf den Punkt und trifft auch das Thema. Die Probleme im Rallyesport sind nämlich extrem vielschichtig und an ALLEN Stellen, eben auch bei den Aktiven, den Veranstaltern und dem Verband zu suchen.


    Aber es ist menschlich und entspricht der Zeit, dass selbst Menschen, die sich eigentlich für die selbe Sache begeistern auf nichts einigen können und sich jeder selbst der nähste sein mag.


    Man muss nur mal mit Leuten sprechen, die sich für teures Geld einen R1, R2, R3 oder sogar R5 gekauft haben. Die sind auch nicht erfreut, wenn plötzlich eine "Bastelbude" im Freestyle daherkommt und denen um die Ohren fährt. Gibt immer zwei Seiten. Und so auch zu dem Thema. Ursache und Wirkung.


    Der DMSB hat ganz sicher formal nach seinen ganz ureigenen Regeln völlig Recht, wenn man gegen Lizenznehmer vorgeht. Aber halt auch nicht zivil- oder wettbewerbsrechtlich.


    Am Ende des Tages gilt es aber festzuhalten, dass der DMSB es jahrelang nicht geschafft hat vernünftig mit Intelligenz und Sachverstand Regeln zu machen die akzeptiert werden. Noch dazu kamen aus Südbayern aberwitzige Visionen vom Sport. Das kombiniert mit Arroganz, Überheblichkeit, Selbstverliebtheit führt auf der Gegenseite - den scheinbaren Verlierern - zu der gerade erlebten Motivation zur Rebellion. Einer nicht ganz unberechtigten.


    Um konstruktiv zu bleiben: nehmen wir das Thema Klasseneinteilung. Der DMSB schafft es bis jetzt nicht eine gescheihte Einteilung zu vollziehen. Jahrelang nicht. Somit unübersichtlicher Wettbewerb und Raum für fast jeden, sich seine Klasse zum dominieren nach Belieben regional zu suchen. 20 Foristi und 100 Zuschauer mögen sich über manchen Localhero im Überauto freuen. Doch 100 andere potenzielle klassensiegfähige Ascaris fahren mehr oder weniger frustriert nach Hause. Sowas schafft Unmut unter den Aktiven.


    Der Verband ist nun einmal da um Regeln für "ALLE" zu machen, den Sport für "ALLE" zu fördern und die Interessen "ALLER" zu berücksichtigen.


    Um beim Thema zu bleiben und Kuhnqvist sinngemäß zu zitieren: die Verlierer stehen fest: ALLE.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

  • [MENTION=7327]compitech[/MENTION], ich hab da falsch zitiert.
    Das war so nicht gedacht. Ich meinte die Allgemeinheit der Kommentare. Sorry


    Gruss


    Christian

  • Im Grunde der richtige Weg: am Kopf beginnen, ergo international gegen den Weltverband klagen. Soll heißen: einen potenten Industriemogul suchen und das "System" der FIA mit seinen Landesverbänden kippen. Dann die Regeln ändern und es gibt wieder volle Starterfelder und mehr Spaß für alle ... sorry: Äpfel (Schwimmhalle) mit Birnen (öffentlicher Straßenverkehr) ...


    By the way: Welche Meisterschaft kann man 2019 rund um die Grabfeld-Rallye fahren ...?
    RK

  • So ich wollte keinen Extra Thread aufmachen. Ich hab mir grad die Lizenzbestimmungen durchgelesen und dabei ist mir aufgefallen, das der Satz das man nirgends anders eine Lizenz haben darf fehlt. Bei Verweigerungsgrund steht nur der Ethikkodex der FIA und "schaden des ansehens des Motorsports". Ist zwar wieder wischi waschi formuliert, aber für mich kein Grund, nicht beim RSC oder NAVC zu starten.


    Aber vielleicht hab ichs nur überlesen. Hoffe auf das 4Augen Prinzip.


    Wäre zumindest mal ein schönes Weihnachtsgeschenk (man wird ja noch hoffen dürfen).

  • Kann man nur über den europäischen Gerichtshof. Die Erfolgsaussichten würde ich als sehr gut bezeichnen, aber machen müsste es jemand, der genügend Geld hat und von Verbänden nicht erpressbar ist. Die mächtige UEFA hat dort auch Niederlagen kassiert und musste sich anpassen - Bosmann-Urteil z.B.

  • Das ist mir ja bekannt. WIe gesagt ich war eben verwundert. Weil in den 2018er lizenzbestimmungen stand ja klipp und klar drin, das man keine andere Lizenz in Deutschland haben darf als die vom DMSB. Und nun steht das eben nicht mehr drinn (oder ich habs eben überlesen).

  • schade. hab grad festgestellt das der betreffende Passus nicht in den Lizenz Bestimmungen drin ist sondern im ISG! Schade! Aber wäre auch zu schön gewesen!

  • Herr Mohr verriet bei seiner kostenlosen Lizenzberatung 2019 (DMSB Lizenzen erst nach der Grabfeld lösen) Bewährungsstrafen von ca. 2.000 Euro

    - FIA Women in Motorsport -

  • ??? Hab zwar bislang wenige von deinen Beiträgen gut gefunden, aber immerhin hab ich sie meistens noch verstanden ;-)


    Gruss Jo

  • Nicht ganz.
    Bewährungsstrafe mit 2000€ Strafe im Wiederholungsfall.
    Das sagt mir, dass der DMSB garnicht so böse ist wie viele behaupten. Er hätte durchaus auch rigoroser Vorgehen können.


    Die Idee mit der Lizenz nach der Grabfeld ist grundsätzlich nicht so schlecht, dazu müsste die Veranstaltung allerdings bereits Anfang des Jahres sein...

  • Nicht ganz.
    Bewährungsstrafe mit 2000€ Strafe im Wiederholungsfall.
    Das sagt mir, dass der DMSB garnicht so böse ist wie viele behaupten. Er hätte durchaus auch rigoroser Vorgehen können.


    Die Idee mit der Lizenz nach der Grabfeld ist grundsätzlich nicht so schlecht, dazu müsste die Veranstaltung allerdings bereits Anfang des Jahres sein...


    Und dann habt ihr ein Auto das DMSB fähig ist ? Oder dann sind die Bedingungen so wie ihr sie haben wollt das ihr bei DMSB Veranstaltungen startet?
    Dann wäre es ja gar keine "Revolution " mehr . Sondern eine einzige Veranstaltung die einfach anders sein will aber doch nicht konsequent genug.

  • Habe ich das richtig verstanden: Nach scheinbar berechtigten (aus DMSB-Sicht) Schüssen von den Bug (Verwarnungen mit Bewährungsstrafen im Wiederholungsfall) - siehe Lizenzbestimmungen/Vertagsverhältnis, empfiehlt Patrick Mohr nun Rallyesportlern bis zur "Grabfeld" (also ein halbes Jahr) auf eine DMSB-Lizenz zu verzichten, um (s)eine (kleine) Rallye fahren zu können?
    Kopfschütteln reicht da kaum noch! Halte das, auch und gerade den vielen Ehrenamtlichen (wer hat den ausgebildet?) Helfer im Motorsport (wieviel Veranstaltungen in wieviel Bereichen?) im Allgemeinen und im Rallyesport im Speziellen gegenüber für "ziemlich daneben" ...
    (m)eine Meinung RK

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