DMSB: Weitere Veränderungen im Rallyesport geplant

  • Nun geht ja mal was vorwärts.... - ein Schelm wer Böses dabei denkt!


    Ausräumen in der G finde ich gut.


    Flaggen-Einsatz ist sensationell und klare Regelung war längst überfällig!


    Wegfall der E-Pflicht in R35/70 halte ich für kritisch und kontraproduktiv....

  • Kluges Marketing. Erst "stelle ich frei" einen KFP zu machen. Danach erlaube ich reifen die OHNE KFP auf der öffentlichen Straße absolut illegal sind. So kann man es auch machen.
    Wenns so kommt, doch nur wieder heisse luft von wegen den Breitensport fördern.
    Also doch wieder KFP Pflicht für alle die "vorne" mitfahren wollen. Denn ein Reifen ohne e ist im normalen Straßenverkehr nicht zulässig.
    So will man die G fördern.
    Aber sie schaffen es nicht das man zumindest Bremsscheiben mit ABE verwenden darf. Geht ja nur um die Sicherheit!
    Übrigens hat vor nem Halben jahr ein anderer Verband schon den Schritt mit den "ohne E" Reifen gewagt. Wer war das nur?



    Und die Flaggenregel ist doch jetzt (so liest es sich zumindest) wieder die alte, oder?

  • In der G sollten auch weiterhin nur Reifen mit E Zugelassen werden , meine Meinung.
    Bremsscheiben in der G sollten ebenfalls Serie bleiben aber die Beläge würde ich freistellen.


    Früher gab es Rote Flaggen nur an Rundkursen am Start. Finde ich gut wie es geplant ist.

  • Wegfall der E-Pflicht in R35/70 halte ich für kritisch und kontraproduktiv....


    Naja gibt ja mittlerweile Autos im R35/70 Bereich die mit "E-Reifen" eher gefährlich sind zum Fahren. Und preislich ist doch dann eh kaum noch ein Unterschied
    .

  • naja r35 ist immer noch Einsteiger Sport. Halte es da einfach für kontraproduktiv, teure und schwerer beherrschbare reifen zuzulassen. Denn auch wenn internationale mehr Gripp machen. der Grenz Bereich ist nun mal deutlich kleiner als bei den meisten E Reifen.


    bremsscheiben sind sicherheitsrelevant. und bei 95% der Fahrzeuge ist die Bremse nun mal nicht rennsport-tauglich. Deshalb würde ich bremsscheiben MIT ABE Freigeben. Keine Sonderbauten. Das wäre meiner Meinung nach deutlich sinnvoller als die internationalen Räder für Anfänger. Kurventempo wird erhöht, aber die Bremsleistung darf man nicht verbessern. Nicht wirklich sinnvoll!

  • Hallo
    Ein Reifen ohne E ist sicher nicht teurer als einer mit. Im trockenen auch kaum besser als einer mit E. Aber im nassen sicher welten besser als mit E Kennung Reifen wo man mit solchen Reifen rum rutschen muss weils kein guten Regenreifen gibt. Ausserdem hat man auch die Möglichkeit oft für kleines Geld gebrauchte Reifen zu kaufen die noch gut sind. Also auch interessant.

  • Reifen ohne E in der Gruppe G finde ich nicht so gut, auch wenn Fritz da sicher Recht hat.
    Gebraucht stehe ich immer kritisch gegenüber, den ein Reifen vergisst nie....
    Nass besser würde ich nicht unbedingt unterschreiben, aber das kann ja jeder selbst testen!


    Mit der Bremse muss ich leider beipflichten ( hatte ich vorhin vergessen )! Ich habe Gott sei Dank Serie eine Brembo-Anlage drin. Scheibe ist auch nicht das Thema nur die Beläge kannst du nach 3 WP eigentlich in die Ecke werfen und ich habe auch bei 1,5 to schon mehrfach bei 180 ins Nirvana getreten...
    Gut, wenn man das Thema dann auch noch anfässt, dann geht der Zirkus mit ABS ja / nein wieder los.
    Ich kann damit leben! Bremse bleibt Serie, man weiß ja, dass man die nicht so (über-)belasten sollte. Mit Reifen ohne E wird das Bremsthema aber auch nochmal kritischer... - ich bleibe dagegen. Haben in ner Einsteiger-Gruppe auch nichts zu suchen, das aus mehreren Gesichtspunkten!

  • leider werden auch hier die "kleinen" wieder mit Füßen getreten. Für 17 oder 18 Zoll mag das mit den gebrauchten stimmen (wer gerne mit nem Reifen mit unbekannter Vorgeschichte Rennen fährt kann das machen. Ist hald wie Russisch Roulette mit einer Pistole).
    Aber such doch mal internationale in 14 oder 15 Zoll!!!! So Corsa C oder Fiesta XR2i. Da gibt's garnix!!!!
    Es ist doch jetzt schon so, das unter 17 zoll die Auswahl nicht die beste ist. Aber z.b. in 15 noch gute Auswahl gibt. Bei internationalen sieht das anders aus!
    Und hald wieder teurer.




    Leider wird hier nur eine weitere Möglichkeit geschaffen, für Fahrer Mit Geld, sich einen Vorteil zu erkaufen. Wer gerne diese Räder fährt, hat doch auf allen A Rallyes genug Möglichkeiten dazu. Aber im Einsteiger-Sport haben die Reifen nichts verloren!


    Einerseits wird darüber gejammert, das die Durchschnittsgeschwindigkeiten immer höher werden, andererseits macht man es immer schneller.
    Und jeder der schon mal internationale gefahren ist, weis, das diese zwar super sind, aber einen schmalen Grenzbereich haben. Nicht wirklich "einsteiger-Freundlich".



    Einerseits muss man mit Serien bremsen rumfahren, was auf der Rallye nun mal ein Sicherheitsrisiko darstellt, aber ein Rennfahrwerk mit unibal Domlagern, das darf ich einbauen?!???! Irgendwie dämlich!


    Der Sport wird durch solche Entscheidungen weiter verteuert und für einsteiger unerschwinglicher gemacht. Da braucht man sich nicht wundern wenn sich alternativen auftuen!

  • Es gibt genügend Reifen bis 15 Zoll mit oder ohne E die funktionieren. Und für den Regen gibts bis 15 Zoll den Avon cr 28. Ein top Regenreifen. In 17 und 18 Zoll gibt es keinen Regenreifen mit E. Und ich bleibe dabei ein Reifen ohne E ist billiger als einer mit. Aber es gibt ja einige Anbieter die Doppelbezeichnung der Größen haben und die sind nicht schlechter oder besser als andere reine internationale Reifen.
    Und gebrauchte Reifen kann ich mir anschauen. Und wenn die als max. eine Rallye gelaufen sind und haben keine sichtbaren Beschädigungen also warum nicht kaufen. Eure eigenen schmeist ihr ja auch nicht nach jeder Rallye runter. Und die kosten oft weniger als die hälfte bei 70 Prozent Profil. Also wo liegts Problem.


    Zum Thema Bremsen Gruppe G wäre eine Freistellung der Beläge sicher nicht schlecht. Doch was ist wenn ich bei meiner Sonntagsausfahrt mit nicht zugelassenen Belägen einen Unfall baue? Könnte zu einem Problem werden wenn es ein Sachverständiger das sieht. Aber es gibt ja Bremsbeläge mit KBA Nummer wie ZB. ein Ferodo DS 2500 der sicher eine gute Alternative ist. Glaube kaum das diese Beläge bei einem kleineren G Auto überfordert sind. Was natürlich bei einem Großen G Auto anderst aussieht. Aber das hat derjenige dann selbst gewählt und sollte auch mit klar kommen wie 16v Trainer schon sagt.

  • die ds2500 haben schon seit jahren keine Zulassung mehr! Soviel dazu!
    Kannst ja mal rumfragen wie viele Fahrer von dem EBC Yellow stuff (aktuell der Gröbste Belag vom Reibwert her mit e) zufrieden sind!
    Aber selbst der tötet jede Serien scheibe in kürzester zeit(blau)


    [MENTION=3896]Brainiac[/MENTION]. Ja die Sachen sind nicht Pflicht. doch ein talentierter Einsteiger wird es hier NOCH schwerer gemacht Fuß zu fassen!

  • [MENTION=3896]Brainiac[/MENTION]. Ja die Sachen sind nicht Pflicht. doch ein talentierter Einsteiger wird es hier NOCH schwerer gemacht Fuß zu fassen!


    Nenn mir 3 Namen. Ganz ehrlich: ich kenn auf Anhieb keinen. Das widerspricht sich auch irgendwo.

    Forza Italia!

  • Warum widerspricht sich das? Warum kann das ziel nicht sein eine einsteigerklasse zu schaffen wo junge Fahrer nicht mit dem Material sondern mi ttalent nach vorne kommen können?
    Die namen kann ich dir aktuell nicht nennen, da die klasse ja nicht existiert. Der DMSB will ja (zumindest so die aussage) die g stärken um aus ihr wieder eine einsteigerklasse zu machen. Die Freigabe internationaler reifen spricht da aber 1000% dagegen!


    Das ist ja das Problem. Das selbst in der vermeidlichen Einsteigerklasse hauptsächlich das Budget zählt! Geld ist in diesem Sport immer wichtig. Das ist mir klar. Aber leider wird der Fokus immer mehr auf Budget und immer weniger auf Talent gelegt!
    In Niederbayern fährt ein ex Corsa Cup Auto in der G. DAS ist ein Einsteiger Fahrzeug. Kein GEvo mit zweifelhaften leistungsangaben der beim Start jede 747 blass aussehen lässt.

  • Corsa cup Fahrzeug als Einstieg hmm


    Mir fehlen selten die Worte :-D


    MFG

  • nur zum Verständnis. das Auto ist ein ex Slalom Auto (aufgebaut vom ADAC) und hat rennfertig vom ADAC gekauft 6t€ gekostet (nach 3 oder 4 Jahren im Slalom).
    Grandiose 1,4 Liter treiben wahnwitzige 90 ps auf die Vorderräder. Natürlich braucht man da UNBEDNIGT internationale Räder!!!!

  • und das ist hier relevant weil?...……..


    Schon mal darauf gekommen, das es bei Fakten nicht darum geht wer sie schreibt, sondern um die Fakten?
    Übrigens. Der Esel nennt sich immer zu erst. Hat man mir schon in der ersten Klasse beigebracht!


    Es ist hald nach wie vor schade das hier nur auf den persönlichen Vorteil geschaut wird. Die kosten für den Einsatz eines Fahrzeugs immer weiter in die Höhe zu treiben (und das tuen internationale Räder) ist wohl der Falsche weg um mehr Starter zu den Veranstaltungen zu bekommen.



    Zwar hat man nun (endlich) diese bescheuerte Klassenzusammenlegung in der G abgeschafft. Trotzdem bringt man neue "Kostentreiber" ins Spiel.
    Wieso keine G ala Gruppe 1 vom NAVC (so ein blick über den Tellerrand ist oft hilfreich). DAS sind seriennahe Fahrzeuge. DAS sind günstige Fahrzeuge. Auch wenn ich hier ähnlich der Gruppe G nach oben eine Deckelung wünschen würde.
    Aber auch hier ist besonders bei aufgeladenen Motoren das Problem der Kontrollierbarkeit.
    Auch ein "turbo-Faktor" oder zumindest eine Berücksichtigung des Drehmoments bei der Einstufung wäre sinnvoll und würde deutlich mehr Konkurrenzfähige Autos in den jeweiligen Klassen ergeben.


    Ich hoffe trotzdem inständig das das ein oder andere "Anfänger-Team" das Aufflackern der Gruppe G nutzt um in den Sport einzusteigen. Nachdem G3 und G4 Autos nun nicht mehr potentielles Kanonenfutter für die G1 sind, sollte dies etwas Schwung in die Gruppe bringen.
    Aber die G sollte einfach seriennah bleiben sonst wird sie eine "F light".
    Es ist hald sehr unausgegoren wein einerseits absolutes Rennmaterial (Reifen, Fahrwerk) verwendet werden darf, aber dann bei sicherheitsrelevanten dingen (Bremse) der serienstand erhalten bleiben muss. Meines Erachtens nach nicht wirklich sinnvoll!


    Aber ich bleibe dabei. Wer internationale Reifen kaufen und fahren will, kann dies bei jeder A Rallye machen. Aber bei einer R35 hat sowas nichts verloren!


    Wer das Große Spielzeug haben will, soll auch mit den Großen spielen und nicht mim großen Geld kleine Kinder verhauen!

  • ganz kalt.


    Aber wieso machst du nicht einfach mal einen KONSTRUKTIVEN Vorschlag um den Einstieg in den Rallyesport für junge Teams zu erleichtern? Anstatt nur über die Vorschläge anderer mit geballtem Unwissen zu richten?
    Darfst mich auch gerne berichtigen wenn ich irgendwo sachlich falsch liege (die ds 2500 haben übrigens seit 2008 kein e mehr).
    Man sollte bei dem Thema reifen auch bedenken das es genug Fahrer gibt die nicht "schnell Daheim" reifen um montieren sondern hier auf Fremdleistungen angewiesen sind. Ist auch ein Kostenpunkt für "kleine Teams". Nicht wild, aber es läppert sich!


    Aber das ist nicht der Knackpunkt. Internationale Räder sind etwas schwieriger zu fahren und teurer. 2 Argumente gegen eine Verwendung in der untersten Kategorie des Rallyesports.
    Für den "höherklassigen" Sport ist gegen eine Verwendung nichts einzuwenden (ist ja auch heute schon bei der A legal). Aber es gibt KEIN Sachliches Argument (mir ist zumindest keines bekannt, bitte aber hier gerne um Berichtigung), Reifen der WRC in der UNTERSTEN KATEGORIE DES RALLYESPORTS zu verwenden. Ja. In 18 Zoll ist das Angebot an guten Regenrädern nicht so üppig. Ist es in 14 Zoll auch nicht. Da musst du nehmen was du kriegst. Für die ändert niemand das Reglement (zum Beispiel einen wechsel auf nicht Serien Felgen). Aber da fehlt halt die "Lobby"


    Dieser "Engpass" betrifft maximal 10-15% des Starter Feldes (evo 7-10 sti und m3´s). Wieviel Regen-Rallyes hattest du letztes Jahr? Wie oft hättest du "heavy Rain" wirklich gebraucht? Ulm 2017 war glaub richtig nass. Wäre interessant was das Gruppe G Auto für reifen drauf hatte! (übrigens serie 18 Zoll)
    Für diese minimale Anzahl an Veranstaltungen diese Kostenexplosion ist unverhältnismäßig.
    Für sachliche Gegenargumente bin ich gerne jederzeit offen!


    Ich persönlich bin halt der Meinung der Sport ist teuer genug. Und so direkt übervoll ist glaub aktuell kein Starterfeld im DMSB Rallye Bereich (NAVC sieht das etwas anders aus). Also sollte man sich doch Gedanken machen WIESO und darauf eingehen! Hier schwächelt besonders die G. Da wäre eine kostenreduzierung doch eher zielführend (so mal ganz naiv gesprochen)
    Wie gesagt gerne lerne ich dazu und lese einen Konstruktiven Vorschlag!

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