WRC :: Rallye Schweden (14.-17.02.2019)

  • Da hat Tänak den Herren Neuville und Ogier aber was zum Nachdenken mitgegeben, für die nächsten Wochen...Donnerwetter, die Nerven muss man erstmal haben. Kein Sieg, sondern eine Machtdemonstration und Demütigung :O
    .


    Das kann man einfach mal so stehen lassen.
    Die Zeit auf der PS war ja mal hammerhart.

    Wayne hat angerufen. Er sagte, es interessiere ihn nicht, was K. so von sich gibt.
    Und scheisze geschrieben sei der Text auch.

  • Ja. Ist sowieso etwas undurchsichtig. Es gewinnt auch ein Citroën die WRC2 pro Wertung und Kalle Rovanperä als Neunter R5 ist da zweitplatzierter.
    Ich halte diese pro Wertung für überflüssig, aber scheinbar kann so jeder mal mit vorn dabei sein egal wo er landet. Und wer in der Pro Wertung gewertet wird taucht automatisch nicht in der normalen WRC2 Liste auf - und umgekehrt.

    DO IT SIDEWAYS !

  • Vor einigen Wochen hat man ja hier mit den sprichwörtlilchen Steinen nach mir geworfen, als ich geschrieben habe, dass Hyundai Mikkelsen ständig extrem einbremst.


    Und dann gibt es auch noch eine ganze Reihe Rallyeexperten, die auf Andi draufhauen. Hier mal kurz und knapp was zur Schweden:


    Thierry macht auf WP5 einen Fehler. Andreas fährt auf den nächsten Prüfungen davon - ist vier mal schneller als Thierry - und liegt am Ende des zweiten Rallyetages ganze 35 Sekunden vor Neuville. Bis zum Ende der zweiten Etappe liegt Andreas auf P2 im Gesamt. Natürlich musste er "mal wieder und zum inzwischen unzähligsten Male im Sinne von Belgien das Tempo drosseln". Am Ende der Rallye kommt P4 - 44 Sekunden vor Leob - dabei heraus.


    Und dann gibt es tatsächlich Leute, die hier fordern, dass Andreas seinen Platz in Alzenau räumen sollte. Vielleicht wäre es in der Tat ein guter Weg, nochmal mit Malcolm zu sprechen und dann befreit ohne Teambremse aufzufahren. Dann würden denke einige gewaltig doof schauen.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?


  • Mag natürlich sein, aber schau dir einmal Onboards von Andreas an - da sieht jede Kurve wie ein Beinahe-Unfall aus. Ich glaube der Hyundai passt absolut nicht zu seinem Fahrstil.

  • Vor einigen Wochen hat man ja hier mit den sprichwörtlilchen Steinen nach mir geworfen, als ich geschrieben habe, dass Hyundai Mikkelsen ständig extrem einbremst....


    Unzählige Male für Belgien bremsen, ernsthaft? Ich bin ja nun alles andere als ein Neuville-Fan, aber seit die beiden gemeinsam bei Hyundai fahren, war doch Neuville bei nahezu jeder Rallye um Lichtjahre schneller als Mikkelsen.


    Kannst ein paar konkrete Beispiele nennen, wenn es denn "unzählige" gibt?

  • [MENTION=674]erni[/MENTION] ... schau dich mal ein wenig unter ewrc seit Catalunya 2017 um und hier besonders die Ergebnisse der WP´s vom ersten und zweiten Tag. Es gab inzwischen zahlreiche Situationen in denen AM deutlich vor TN lag und dann plötzlich ist das Auto, mit dem man bis dahin gut unterwegs war nicht mehr ganz so gut fahrbar. Bis halt TN vorbei ist. Und dann sind die Zeiten meist auf dem gleichen Level. Bin überzeugt, dass Andi andere Resultate einfahren könnte, als es meist der Fall ist.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

  • Meine ich das nur oder hat Lappi seinen Fahrstiel in der Rallye umgestellt man hat ihn bis Samstag so quer wie die anderen gesehen, als dann die Zeit auf Colin's crest trotz mega gutem Gefühl langsamer war hatte er nachmittags eine eher runde Fahrweise.

  • Hier mal kurz und knapp was zur Schweden:


    Thierry macht auf WP5 einen Fehler. Andreas fährt auf den nächsten Prüfungen davon - ist vier mal schneller als Thierry - und liegt am Ende des zweiten Rallyetages ganze 35 Sekunden vor Neuville. Bis zum Ende der zweiten Etappe liegt Andreas auf P2 im Gesamt. Natürlich musste er "mal wieder und zum inzwischen unzähligsten Male im Sinne von Belgien das Tempo drosseln". Am Ende der Rallye kommt P4 - 44 Sekunden vor Leob - dabei heraus.


    Kann man so sehen.. Dabei übersiehst du aber, dass Mikkelsen zwischenzeitlich nur durch die Ausfälle von Sunninen und Latvala auf den zweiten Platz nach vorne gerückt ist und sein Abstand zum führenden stetig wächst, wobei er das ganze Wochenende mehr oder weniger stabile Zeiten setzt (im Durchschnitt etwa Top 6 Zeiten), während Neuville sich ab dem zweiten Tag - wo er kein Nachteil mehr wegen der Startposition hat - sukzessive mit top Zeiten (Durchschnittlich Top 3) nach vorne arbeitet.

    [MENTION=674]erni[/MENTION] ... schau dich mal ein wenig unter ewrc seit Catalunya 2017 um und hier besonders die Ergebnisse der WP´s vom ersten und zweiten Tag. Es gab inzwischen zahlreiche Situationen in denen AM deutlich vor TN lag und dann plötzlich ist das Auto, mit dem man bis dahin gut unterwegs war nicht mehr ganz so gut fahrbar. Bis halt TN vorbei ist. Und dann sind die Zeiten meist auf dem gleichen Level. Bin überzeugt, dass Andi andere Resultate einfahren könnte, als es meist der Fall ist.


    Da du keine konkreten Beispiele genannt hast, habe ich mir tatsächlich mal die Mühe gemacht und die Zeiten- und Ergebnislisten inklusive Fahrerkommentare dazu ab Oktober 2017 angeschaut. Leider konnte ich dabei nichts finden, was deine Thesen stützen würde.
    Wenn Mikkelsen bei einer Rallye zwischenzeitlich mal vor Neuville lag, ist er meist durch Fahrfehler (Dreher, Ausritte usw.) oder technische Defekte (Plattfüße, Getriebe etc.) zurück oder ausgefallen. Allermeistens jedoch ist Neuville von Anfang an schneller unterwegs. Gerne kannst du andere Beispiele nennen, wenn ich etwas übersehen habe..
    Fakt ist aber, dass Mikkelsen sich nur langsam und schwer an den Hyundai gewöhnen kann, selbst in Schweden 2019 wünscht er sich immernoch ein reaktiveres Auto. Er kommt vom Polo (sehr präzise) über den C3 (spitz und bissig) in den i20 (weicher, reagiert langsamer) und das liegt ihm wohl einfach weniger, da hat ja selbst Loeb so seine Problemchen mit.

    Buy the ticket, take the ride..

  • Kann man so sehen.. Dabei übersiehst du aber, dass Mikkelsen zwischenzeitlich nur durch die Ausfälle von Sunninen und Latvala auf den zweiten Platz nach vorne gerückt ist und sein Abstand zum führenden stetig wächst, wobei er das ganze Wochenende mehr oder weniger stabile Zeiten setzt (im Durchschnitt etwa Top 6 Zeiten), während Neuville sich ab dem zweiten Tag - wo er kein Nachteil mehr wegen der Startposition hat - sukzessive mit top Zeiten (Durchschnittlich Top 3) nach vorne arbeitet.


    Da du keine konkreten Beispiele genannt hast, habe ich mir tatsächlich mal die Mühe gemacht und die Zeiten- und Ergebnislisten inklusive Fahrerkommentare dazu ab Oktober 2017 angeschaut. Leider konnte ich dabei nichts finden, was deine Thesen stützen würde.
    Wenn Mikkelsen bei einer Rallye zwischenzeitlich mal vor Neuville lag, ist er meist durch Fahrfehler (Dreher, Ausritte usw.) oder technische Defekte (Plattfüße, Getriebe etc.) zurück oder ausgefallen. Allermeistens jedoch ist Neuville von Anfang an schneller unterwegs. Gerne kannst du andere Beispiele nennen, wenn ich etwas übersehen habe..
    Fakt ist aber, dass Mikkelsen sich nur langsam und schwer an den Hyundai gewöhnen kann, selbst in Schweden 2019 wünscht er sich immernoch ein reaktiveres Auto. Er kommt vom Polo (sehr präzise) über den C3 (spitz und bissig) in den i20 (weicher, reagiert langsamer) und das liegt ihm wohl einfach weniger, da hat ja selbst Loeb so seine Problemchen mit.


    Wird wahrscheinlich schwer hier, ggf. gegen TN zu argumentieren, jedoch glaube ich nicht wirklich, dass Du dir tatsächlich die Läufe im Einzelnen angesehen hast. Sonst wäre dir aufgefallen, dass das keinesfalls von mir aus der Luft gegriffen ist. Nimm dir als Beispiel die Wales Rallye. TN und AM anfangs gleich auf. AM geht nach Fehler von TN deutlich davor. Und dann plötzlich langsame Zeiten, bis TN wieder vorbei ist. Ab dann sind die Zeiten auf nahezu identischem Level.


    Nimm Monte 18. AM vor TN nach Fehler von TN und im Nachgang AM mit Fehler. Auf Gesamt P2 liegend. Nimm die Schweden 18. AM im direkten Schlagabtausch mit TN und erst zum Ende hin plötzlich Tempo raus. Wie viele Beispiele soll ich dir nennen, anhand deren deutlich wird, dass AM sobald das Tempo zu dicht an TN ist, plötzlich unerwartet Tempo raus muss?

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

  • Wird wahrscheinlich schwer hier, ggf. gegen TN zu argumentieren, jedoch glaube ich nicht wirklich, dass Du dir tatsächlich die Läufe im Einzelnen angesehen hast. Sonst wäre dir aufgefallen, dass das keinesfalls von mir aus der Luft gegriffen ist. Nimm dir als Beispiel die Wales Rallye. TN und AM anfangs gleich auf. AM geht nach Fehler von TN deutlich davor. Und dann plötzlich langsame Zeiten, bis TN wieder vorbei ist. Ab dann sind die Zeiten auf nahezu identischem Level.


    Nimm Monte 18. AM vor TN nach Fehler von TN und im Nachgang AM mit Fehler. Auf Gesamt P2 liegend. Nimm die Schweden 18. AM im direkten Schlagabtausch mit TN und erst zum Ende hin plötzlich Tempo raus. Wie viele Beispiele soll ich dir nennen, anhand deren deutlich wird, dass AM sobald das Tempo zu dicht an TN ist, plötzlich unerwartet Tempo raus muss?


    Scheinbar habe ich die Zeiten der Läufe sogar genauer studiert, denn falls du Wales 2017 meinst, ist Neuville direkt in der ersten WP nur durch eine Zeitstrafe (10 Sekunden) zurück gefallen, hat insgesamt aber 18 Top 3 Zeiten (5 Bestzeiten) gesetzt, während Mikkelsen bei halb so vielen Top 3 Zeiten (2 Bestzeiten) bleibt.
    Und falls du Wales 2018 meinst, da hat Neuville bis zur zweiten Etappe und seinem Fehler schon über 50 Sekunden auf Mikkelsen rausgefahren und arbeitet sich am letzten Tag mit 3 aufeinanderfolgenden Top 3 Zeiten wieder nach vorne, während Mikkelsen mit 2 Fahrfehlern auf 5 WPs patzt und nach hinten fällt.


    Und Monte 2018, ernsthaft? Da rutscht Neuville in WP 1 auf Eis in den Graben, hat auf WP 3 einen Plattfuß wo Mikkelsen eine Abzweigung verpasst und schließlich auf WP 4 durch ein Problem mit der Lichtmaschine ausscheidet.
    So weit, so nichts aussagend!? :rolleyes:
    Wenn man dann die Zeiten nach seinem Restart vergleicht, sieht man dass Neuville nach seinem Dreher im Endspurt 6 Top 2 Zeiten nacheinander (4 Bestzeiten) in den Asphalt brennt, wo Mikkelsen bei 4 Top 3 Zeiten (1 Bestzeit) steht.


    In Schweden 2018 lagen die beiden tatsächlich ziemlich gleich auf, bis Mikkelsen auf WP 10 einen Dreher fabriziert und von Platz 2 auf 4 zurück fällt. Danach gehts mit ähnlichen Zeiten weiter und er kommt noch auf den dritten Platz nach vorne.
    Schweden 2019 siehe oben.


    Man kann in die Zeiten ja wirklich viel hinein interpretieren, aber von absichtlichem Tempo rausnehmen (müssen) sehe ich immernoch nichts. Vielleicht kannst du ja noch andere Beispiele nennen wo es danach scheint.


    Vergleicht man die Saison 2018 wird der Unterschied ziemlich deutlich (Bestzeiten: 40 zu 13, WM-Punkte: 201 zu 84) und in dieser Saison setzt sich der Trend leider fort. Und das sehe übrigens nicht nur ich so, wie die aktuelle Mitteilung hier zeigt. Wenn das alles immer gewollte Einbremsungen wären, würde die Degradierung wenig Sinn machen, oder?


    Ich bin beileibe kein Hyundai Fanboy, aber die Unterstellung der ständigen Teamorder entbehrt sich für mich jeder Grundlage. Dafür sind die Zeiten einfach zu konstant und die Fahrfehler und technischen Probleme durch die das passiert müssten ziemlich raffiniert geplant sein - zu raffiniert.

    Buy the ticket, take the ride..


  • Vielen Dank, dass Du mit deinen Ausführungen meine These bestätigst. TN macht einen Fehler und AM kann frei fahren. Resultat: gleiche Zeiten wie TN. Kommt der Event dem Ende nahe oder TN wieder in theoretische Schlagdistanz - zack, sind die Zeiten von AM plötzlich schlechter oder er macht einen Fehler.


    Machen wir es uns doch ganz einfach: erkläre mir kurz und knapp, weswegen AM ein angebliches Problem mit dem Hyundai hat, wenn die gefahrenen Zeiten - solange TN hinter ihm liegt - in der Spitze sind - und die Zeiten von AM dann plötzlich zum Ende der Rallye hin schlechter sind? Darauf muss er ja dann deiner Meinung nach eine ganz einfache Antwort geben. Die Aussage, AM würde mit dem Hyundai nicht klarkommen, kann wohl bei den Zeiten nicht ganz hinkommen.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

  • Vielen Dank, dass Du mit deinen Ausführungen meine These bestätigst. TN macht einen Fehler und AM kann frei fahren. Resultat: gleiche Zeiten wie TN. Kommt der Event dem Ende nahe oder TN wieder in theoretische Schlagdistanz - zack, sind die Zeiten von AM plötzlich schlechter oder er macht einen Fehler.

    Häh? Hast du meinen Text überhaupt gelesen? Du hast Wales, Schweden und Monte angeführt und ich habe es anhand der Zeitenanalyse klar widerlegt. Wo siehst du dich da bestätigt? Wenns eben zu lange war hier nochmal in Kurzform:
    Wales '17 - AM anfangs vor TN (wegen Zeitstrafe) aber über die gesamte Rallye langsamer (wie allzu oft)
    Wales '18 - TN (trotz Fehler und Zeitverlust) über die gesamte Rallye schneller als AM (mal wieder)
    Monte '18 - TN schneller als AM, beide mit Fehlern.
    Schweden '18 - AM konstant in etwa gleich schnell (minimal langsamer), patzt aber (wieder) durch Fehler.
    Schweden '19 - TN permanent schneller, außer zweiter Durchgang erste Etappe als Straßenkehrer und Dreher mit Frontschaden.
    Mit schneller meine ich dabei mehr Top-Zeiten.

    Machen wir es uns doch ganz einfach: erkläre mir kurz und knapp, weswegen AM ein angebliches Problem mit dem Hyundai hat, wenn die gefahrenen Zeiten - solange TN hinter ihm liegt - in der Spitze sind - und die Zeiten von AM dann plötzlich zum Ende der Rallye hin schlechter sind? Darauf muss er ja dann deiner Meinung nach eine ganz einfache Antwort geben. Die Aussage, AM würde mit dem Hyundai nicht klarkommen, kann wohl bei den Zeiten nicht ganz hinkommen.

    Vielleicht der Druck? Ich kann dir die Frage nicht beantworten, Mikkelsen aber sehr wohl, schließlich stammen von ihm die ganzen Kommentare (die du wohl gerne übersiehst?) in denen er sich über das Auto beschwert.
    Zusammenfassend hat TN zu Anfang der Rallyes des öfteren Probleme, auch durch seine Startposition (weil er in der WM vorne liegt), legt aber dann immer weiter zu (wie andere auch) während AM eher stagniert. Die Gründe dafür bei Neuville oder dem Team zu suchen kann ernsthaft nur von einem Mikkelsen Fan kommen. :rolleyes: Deshalb wars das dazu jetzt auch von mir, scheinbar willst du es nicht hören oder verstehen, deshalb ignorierst du wohl auch die Ansagen vom Hyundai-Teamchef..

    Buy the ticket, take the ride..

  • Hallo zweipunktnull,
    Jetzt sag mal ehrlich, wie kannst du ohne rot zu werden behaupten AM hätte zur Zeit nur annähernd das Niveau wie Neuville?
    Enttäuschender als Mikkelsens Leistung war ja wohl kaum etwas im den letzten 1,5 Jahren.
    Im Polo war er stark, aber das ist von dem heutigen Niveau meilenweit entfernt.
    Denke das musste mal gesagt werden.

  • Sag mal Kave, wo recherchierst Du denn bitte?


    Wales Rallye 2018: WP 1 bis 9 war TN schneller. WP 10 bis 18 war jedes mal AM schneller. Nach WP 18 liegt AM 19 Sekunden vor TN. Ab dann AM Stück für Stück langsamer als TN, damit dieser vorbei kommt.


    Australien "Seuchenrallye" für ALZ: AM 9 mal schneller als TN. Und auch hier die Anmerkung, nach den groben Fehlern voller Angriff und durchweg top Zeiten.


    Türkei: bis zum Schnitzer von TN war AM souverän davor und 9x schneller als TN.


    Aber bitte. Nicht notwendig drüber weiter zu dikutieren. Hier sind ne Menge Rallyeprofis am Werk. Die würden alle schneller am Raderl drehen wie AM. *kopfschüttel*

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

  • Also ehrlich Du bist echt drollig zweipunktnull.
    So eine starke Meinung bei so wenig Ahnung.
    Hut ab.
    Ich klinke mich wieder aus. Mit blinden über Farbe zu diskutieren hat keinen Sinn.

  • Eins versuche ich noch um deine Mikkelsen Brille zu durchdringen.

    Sag mal Kave, wo recherchierst Du denn bitte?


    Ich recherchiere bei ewrc-results.com. Der große Vorteil dabei ist, dass es auch Kommentare der Fahrer und die Startreihenfolge der einzelnen Etappen zu sehen gibt. Würde ich dir auch empfehlen, statt die reine Zeitenlisten zu betrachten. Denn dann würdest du auch merken (oder auch nicht), dass die von dir angezweifelten Zeitenunterschiede relativ einfach zu erklären sind:

    Wales Rallye 2018: WP 1 bis 9 war TN schneller. WP 10 bis 18 war jedes mal AM schneller. Nach WP 18 liegt AM 19 Sekunden vor TN. Ab dann AM Stück für Stück langsamer als TN, damit dieser vorbei kommt.


    WP 1-9 (Etappe 1, TN startet erster), WP 10-18 (Etappe 2, AM startet erster) und Etappe 3,TN startet wieder vor AM. Bei den damaligen Bedingungen war vorne starten ein Vorteil..


    Australien "Seuchenrallye" für ALZ: AM 9 mal schneller als TN. Und auch hier die Anmerkung, nach den groben Fehlern voller Angriff und durchweg top Zeiten.


    Same. TN startet vorne. AM fliegt raus und startet ab Etapppe 2 als letzter der WRCs -> plötzlich bedeutend schneller. Bei den Bedingungen war Straßenkehren ein Nachteil.

    Türkei: bis zum Schnitzer von TN war AM souverän davor und 9x schneller als TN.


    Souverän davor? Beim Schnitzer von TN lag AM 2,6 Sekunden hinter ihm, weil er seine Reifen zu früh aufgebraucht hatte. Aber egal, abgesehen davon dass Türkei sowieso eine Chaos Rallye war, gilt es auch hier wieder die Startreihenfolge zu beachten: Etappe 3, AM muss als erster raus und fällt zurück.. huch, kennen wir doch, oder!?

    Aber bitte. Nicht notwendig drüber weiter zu dikutieren. Hier sind ne Menge Rallyeprofis am Werk. Die würden alle schneller am Raderl drehen wie AM. *kopfschüttel*


    Das klingt jetzt etwas eingeschnappt. Niemand hat etwas in dieser Richtung behauptet. Man wird in der WRC-Jahreswertung nicht drei mal 3. wenn man nicht Auto fahren kann, ohne Zweifel. Dennoch wurde AM so hoch gehandelt und ist dann doch (nach meinem Empfinden) tief gefallen. Und diese Leistungsschwäche zu erklären mit "der muss für Belgien ja immer langsam machen" hört sich schwer nach Fanboy an und finde ich etwas albern.
    Just my thoughts :o

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