Rallye-WM 2020: Zwei europäische Läufe weniger

  • Mexico 2018-29 Starter , Argentinien 2018 -27 Starter , Australien 2018 -25 Starter ,
    solch gigantischem Zuspruch kann sich natürlich kein Promotor entziehen.

  • wird doch immer mit den Absatzmärkten im jeweiligen Land schöngeredet....
    wobei Japan nachvollziehbar ist - Kenia eher nicht, allerdings wäre eine Neuauflage der Safari schon ne geile Sache


    der Rest wie oben schon geschrieben...

    Vive le Sport

  • Wenn sie konsequent sind nehmen sie Korsika raus (gibt schon einen französischen Lauf) für Japan und Portugal (fast pleite) oder Spanien (nur noch Asphalt) für Kenia.
    Ansonsten finde ich auch das sich Chile und Argentinien abwechseln könnten.
    Und Kroatien ist ja auch wieder im Gespräch. Die könnten mit der Türkei wechseln.
    Ansonsten wäre es gut wenn Italien wieder aufs Festland kommt.
    Und ehrlich gesagt sollte sich Deutschland auch warm anziehen. Ohne Weinberge ist einfach kein WM-Niveau drin.
    Ist aber nur meine Meinung.

  • Warum ohne Weinberge?
    Ist da was an mir vorbei gegangen?


    Die Hersteller bestimmen sicher mit wo sie sich profilieren wollen.
    Das die Japaner auch einen Lauf in Japan wollen ist verständlich, oder? Zumal es ja angeblich noch andere Japaner gibt, die Interesse zeigen.
    Als erstes würde ich in der Tat die Läufe mit dünnem Feld auf den Prüfstand stellen.

    57.Rallye Wittenberg
    18./19. März 2022
    ;)

  • Die Chinesen werden auch bald einen eigenen Lauf fordern...
    Eigentlich wäre Rotation das einzig sinnvolle...wenn es D nur alle 2 Jahre im Wechsel mit FRA geben würde könnten auch alle mit leben


  • Und Kroatien ist ja auch wieder im Gespräch. Die könnten mit der Türkei wechseln.
    .


    Die Rallye Croatia wurde 2018 abgesagt, weil kein Budget aufzutreiben war. 2019 steht sie nicht mal im Kalender der kroatischen Meisterschaft. Wer soll da bitte über einen WM-Lauf reden? Kroatien ist nicht die Türkei, wo einfach ein De Facto-Diktator seinem Finanzminister sagt, dass er Geld in einen WM-Lauf stopfen soll, der die Bevölkerung nicht im geringsten interessiert. Kroatien hat viel mehr Motorsportfans als die Türkei und die Leute sicher nicht weniger Geld als die Türken, aber die Zahl der Zuschauer interessiert den Promotor nicht im geringsten. Da geht's nur um die Marie (auf deutsch: Kohle).

  • Verstehe nicht was alle gegen Korsica haben?
    Für mich die beste Rallye im Kalender und ein Pflichtermin jedes Jahr!


    Das sind die Nichtschwimmer die nicht wissen wie sie dort hinkommen sollen ;)
    Zweite "Problem", aber oft genannt, das auf Grund der Topografie kein WP-Springen möglich ist.
    Von den Bildern und den strecken finde ich die Rally auch großartig...
    Wenn man sowas wieder aufs Festland legen möchte, könnte man wieder in Italien aufschlagen, San Remo oder so...

  • Die Chinesen werden auch bald einen eigenen Lauf fordern...
    Eigentlich wäre Rotation das einzig sinnvolle...wenn es D nur alle 2 Jahre im Wechsel mit FRA geben würde könnten auch alle mit leben


    Damit würde ich ungern leben wollen.

  • Wo wäre da das Problem?


    Ich würde halt gerne jährlich zur Heimveranstaltung.
    Ganz zu schweigen von Problemen die in der Organisation entstehen können, wenn pausiert wird. Genehmigungen, Personal,...
    Ich hätte da echt Bedenken.

  • Kroatien hat viel mehr Motorsportfans als die Türkei und die Leute sicher nicht weniger Geld als die Türken, aber die Zahl der Zuschauer interessiert den Promotor nicht im geringsten. Da geht's nur um die Marie (auf deutsch: Kohle).


    Was mich interessieren würde: Wenn die Volkswirtschaften bestimmter Länder so schwach aufgestellt sind, daß sich das Aufgebot an Teilnehmern und Zusehern in extremen Grenzen hält (worin sich ja auch die Kaufkraft und allgemeine wirtschaftliche Potenz einer Nation widerspiegelt), woher kommt dann die Marie/Kohle? Und wer soll dann motiviert sein, eine solche im Übermaß auszuschütten?


    Ich frage mich nur...

  • In bestimmten Ländern wird einfach politisch bestimmt, dass Geld zur Verfügung gestellt wird. Wenn niemand da ist, der einer solchen Entscheidung widerspricht oder ihre Sinnhaftigkeit hinterfragt, weil jeder der es tut Gefahr läuft als Staatsfeind oder so was Ähnliches hingestellt und entsprechend behandelt zu werden, dann passiert das eben. Siehe auch Fußball-WM in Qatar, wo die Ballesterer noch viel schlechter sind als in Österreich und sich auf normalem Weg nie für einen Platz im Asien-Kontingent qualifizieren könnten. Mit solchen Veranstaltungen stellt man sich international auf und versucht zu renommieren und das Ausland zu beeindrucken. Wenn man keine oder sehr wenige einheimischen Zuschauer hat und sich auch die lokale Presse dafür nicht interessiert, spielt das für die Machthaber keine Rolle. Prestigeprojekte werden ohne Rücksicht auf die Kosten durchgezogen.

  • [MENTION=7158]Österreicher[/MENTION]:


    Danke. Damit wäre Alles darüber gesagt, wie die FIA zu Dingen der Moral steht.


    Ich finde, daß eine derartige Autorität, nämlich die maßgebliche Führungs-Institution des Sports schlechthin, die ein gewisses Image zu verkörpern hat, sehr wohl verpflichtet wäre, bei solchen Dingen mit Bedacht auf das Ansehen des Sports und auf das eigene Ansehen klar abzuwiegen.


    Und dann noch immer wieder diese heuchlerischen Behauptungen, man müsse die Rallyes deswegen auf das heutige kleinwüchsige Format zusammenkürzen, und man dürfe deswegen keine wechselnden Untergründe mehr einbauen, weil sonst ein Stillstand bei der technischen Entwicklung herrschen würde. Als ob nicht Jeder, der ein wenig Ahnung von Fahrzeugtechnik hat, erkennen könnte, daß das aktuell gängige technische Reglement durchgehend auf Stillstand programmiert ist. Mehr, als es jede noch so lange und harte Rallye sein könnte.


    Und jeder Mensch, der daran Kritik übt, wird in bester Schergenmanier diskriminiert und ins dümmliche bis asoziale Eck gedrängt. Alles wahnsinnig weltoffen, nicht wahr?

  • Im Grunde ist der Sport doch nur noch Mittel zum Zweck , der Zweck großer Sportveranstaltungen ist in erste Linie das Geld verdienen , dann kommt an zweiter Stelle , das ,das Land in den die Veranstaltung statt findet sich positiv zeigen möchte und an dritter Stelle kommt erst der Sport. Nicht anders ist es in der Rallye WM , da zählt schon lange nicht mehr Tradition und die Dinge ,die Rallyesport von anderen Motorsport unterschieden haben . Die Autos müssen immer spektakulärer und futuristischer werden , die Kosten für die Hersteller sind kaum noch zu stemmen, Veranstalter wissen nicht mehr wie sie Kosten stemmen sollen , Hauptsache Promotor und FIA fahren reichlich Kohle ein ! Wenn es so weiter geht , dann verkommen viele Sportarten zu Zirkusveranstaltungen ,dazu wird auch die Rallye WM eines Tages gehören , es sei denn man besinnt sich und dreht die Schraube ein klein wenig wieder zurück und rückt den Sport in Vordergrund und versucht die Kosten für Hersteller und Veranstalter zu senken !

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