Todt in Schweden: „Das sollte sich nicht wiederholen“

  • Geile Aussagen.
    Was sollen die Veranstalter denn tun?
    Der Veranstalter sollte für sowas Rückstellungen bilden, damit auch mal ein Schotterjahr dabei ist. Und die FIA könnte ja was anderes als Spikereifen zulassen und durch den Zwangsanbieter liefern lassen.
    Und dann kann man am Ende des Jahres ja noch Kanada mit aufnehmen....


    Aber solche Aussagen sind einfach nur ausgegliederte Vertragsgespräche und unfair.

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  • War nicht mal der Sinn des Rallyesports, sich bei jeden Bedingungen und Streckenverhältnissen miteinander messen zu können?


    Ich male mal ein Zukunftsszenario an die Wand. Die Rallye XXX (hier kann man jeden Asphaltlauf einsetzen) muss leider wegen Dauerregens abgesagt werden. Der vertraglich gebundene Reifenpartner hatte sich auf die Wettervorhersage verlassen und war nicht in der Lage, die notwendige Menge an Regenreifen nachzuproduzieren.


    Realitätsfern? Das hätte man vor dreißig Jahren über die jetzige Diskussion auch gedacht.

  • Schweden ist als Winterrallye konzipiert. Dafür reisen die Zuschauer im Februar an und nicht für Schotter und Regen. Hat man auch dieses Jahr klar an den Fanzahlen gesehen.


    Und ich glaube sogar er hat gesagt „Das wird sich nicht wiederholen“.

  • Schweden ist als Winterrallye konzipiert. Dafür reisen die Zuschauer im Februar an und nicht für Schotter und Regen. Hat man auch dieses Jahr klar an den Fanzahlen gesehen.


    Und ich glaube sogar er hat gesagt „Das wird sich nicht wiederholen“.



    was sollen die schwenden denn machen??? die hätten sicher auch gerne schnee gehabt...

  • Melde sich wer all die Jahre ohne Schnee und Eis zur Rallye bei "den schwenden" gefahren wäre. Ich nicht und ich kenne da auch niemanden.

    - FIA Women in Motorsport -

  • was sollen die schwenden denn machen???


    Keine Winterrallye mehr ausrichten.
    Keine Rallye mehr ausrichten.
    Künstlich beschneien.
    Das gemeine Rallyevolk um Vergebung bitten.


    Lässt sich beliebig fortsetzen, der Möglichkeiten gibt es viele.
    Aber Punkt 1 und 2 wären vermutlich die vernünftigsten.

    Wayne hat angerufen. Er sagte, es interessiere ihn nicht, was K. so von sich gibt.
    Und scheisze geschrieben sei der Text auch.

  • Ich finde immernoch das das Problem ein FIA-Problem ist.
    Es wurde doch guter Rallyesport geboten am Wochenende.
    Die Gefahren kommen ausschließlich von der bescheuerten Idee mit Spikereifen fahren zu müssen.

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  • Sorry, aber bei solchen Streckenbedingungen für freie Reifenwahl oder Schotter- statt Spikereifen plädieren wohl nur Leute, die weit weg sind (auch von der Materie), sprich nicht vor Ort waren und sich schon gar nicht mit WM-Teilnehmern (gerne Junioren oder WRC3/2) austauschen, wie es sich so anfühlt, mit Autobahntempo durch den Wald zu toben ... WP 1 Schnitt Evans/WRC 131 km/h, Veiby/R5 124 km/h, Kristensson 114 km/h
    Nichts für ungut, aber in Schweden und der Rallye-WM sind nicht nur Dilettanten und geldgeile Funktionäre am Werk. Und zur Erinnerung: die Rallye Schweden fand 3x nicht statt: 1x Ölkrise, 1x Norwegen und 1x Wetter letzteres war - na le_moulinon - vor genau 30 Jahren in der Gruppe-A-Zeit ;)

  • Achso. Ich dachte immer das Rallye ausmacht, wer am schnellsten von A nach B kommt, egal bei welchen Bedingungen. Das man mit Autobahntempo durch den Wald jagen muss war mir nicht bewusst. Liegt wahrscheinlich, wie an 99% der hier im Forum beteiligten Personen an der Unwissenheit.
    Niemand zwingt die Fahrer so schnell zu fahren.
    Was sollen die Veranstalter denn machen. Wenn der Großteil der Sponsoren aus dieser Gegend kommt, bringt es nix 100 km in den Norden zu gehen. Und für was? Bilder?
    War doch ne geile Rallye auch ohne Schnee.


    So eine Aussage von Todt ist einfach deplatziert. Er kann sich ja gerne in Gesprächen mit dem Veranstalter konstruktiv einbringen. Aber das so über die Medien zu machen ist unterstes Niveau und gefällt mir nicht.
    Selbst als Ahnungsloser...

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  • Bei der Monte sind solche Bedingungen natürlich OK. Siehe z.B. 2018 2017
    https://www.youtube.com/watch?v=iqjbdMePGOA
    https://www.youtube.com/watch?v=coxbJaqY5uk
    Schnee, Eis, Regen, trockene Untergründe, tlw. schlammig. Es wird ja wirklich alles getan um das Alleinstellungsmerkmal der Monte zu erhalten.
    "Jeder hat so seine Meinung und alle haben natürlich recht und alle anderen sind weit weg und der Rest ist vorne dabei."

  • [MENTION=2224]Lancia_037_Rally[/MENTION]:
    - dass Todts Absage deplatziert ist, unterschreibe ich gerne & habe dies auch so - als Journalist - kommentiert. Und übrigens in dem Gespräch mit ihm (mal wieder) jenen gegeben, der ihn auch konfrontiert und direkt nachfragte, wie ein Veranstalter den Schnee garantieren soll/kann?


    - nichtsdestotrotz ist das Schweden-Konzept ein (völlig)anders als jenes der Monte und so von allem Beteiligten auch gewünscht ... Diese Aussage, Großteil der Sponsoren kommt aus dem Värmland, ist wie zu belegen? Und ein Blick auf die Karte könnte helfen zu sehen, dass die Region100km nördlich noch die gleiche ist, nur ohne genügend Hotels etc. Ergo wäre ein Remote-Service (?WRX-Strecke Höljes mit Höhenlagen drumrum) sehr wohl eine Option - siehe Wales oder Monte.


    - und die "simple Logik", Rallyefahrer sollen/müssen halt ihren Speed anpassen und langsamer fahren, funktioniert nur bedingt. denn egal wer warum da abfliegt, der Schaden für "unseres" Sport wäre immens. Keiner will Formel-1-Piloten mit 40km/h sehen und WRC im Schritttempo ... ich denke auch ihr nicht. Eh egal, das Risiko tragen ja andere.
    RK

  • Ja. Nochmal. Ich maße mir auch nicht an eine bessere Lösung zu haben.
    Aber es gibt ein paar Faktoren die beeinflusst werden müssen, damit "sowas nicht wieder stattfindet"


    - Rallye absagen. Ein Schaden für den Veranstalter (und die Region) den man durch Rücklagen absichern könnte. Aber auch ein Schaden für den Promoter, nachdem schon Chile raus ist.


    -Rallye ohne Schnee durchführen. Finanzieller Schaden durch höheren Wiederherstellungsaufwand der Strassen, weil man mit Spikes gefahren ist. Höhere Gefahr für Piloten weil Spikes nur auf vereistem Boden funktionieren und auf Schotter und Matsch plötzlich andere Reaktionszeiten benötigt werden.
    - Rallye ohne Spikes fahren. Teilnehmer fahren plötzlich eine vereiste Finnland Rallye und sollen ihren Reifen entsprechend wählen können.
    -Rallye ganz wo anders stattfinden lassen. Bringt das Problem erstmal woanders hin.


    Mir ist egal welche Lösung verwendet wird (Es gibt knapp 8 Milliarden Menschen, da muss meine Meinung nicht die Beste sein).
    Es wurde doch gut gelöst. jeder hat ein bischen Federn gelassen damit es klappt und Elvyn hat verdient gewonnen.


    Ich kritisiere nur die Aussage von Todt, der so tut als hätte es nur vorher einen Anruf bei Petrus gebraucht, und so tut als hätte das jemand vergessen.


    Das nennt sich Wetter. Darauf hat keiner Einfluss.
    Und wenn es mit dem Klimawandel zusammenhängt, muss sich der Präsident einer Motorsportorganisation und Ex-FerrariF1-Chef vielleicht eher bei den Schweden entschuldigen...;)

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  • Auch nochmal: bei Todt sind wir uns ja einig. Das ist das eine. Das andere: Du sprichst vom Großteil der Sponsoren aus dem Värmland - Quelle? Bist gegen 100km weiter nördlich, wo 30% der Route laut Kennern schneesicherer wären. Und am schlimmsten: von schnellstens von A nach B (darf auch Schritttempo sein), aber scheinbar ohne Rücksicht auf das übermäßige Sicherheitsrisiko, dass aber eben da ist, egal ob mit 50, 100 oder 150 km/h weil Verzögerung am nächsten Baum auf 0 km/h auf 3 cm!
    Und zur Info: die Streckenaufbereitung in Schweden ist ein Klacks gegenüber der Strecken-Präparierung, sagen jedenfalls die die es machen in Schweden ... ich mag Meinung, aber eben nicht falsche Info/Ansagen. Oder bitte Quelle ...

  • Es gibt eine einfache Lösung:


    Die Spike Reifen werden 2 cm breiter mit der stabilen Karkasse der weichen Schotterreifen. Die erlaubten Spikes halbieren wir vom Reglement her in der Länge.
    Schon haben wir nicht mehr das Problem das die Schotterwege kaputt gefahren werden.
    Die Fahrer haben die Sicherheit der Spikes, die durch die halbe Länge nicht mehr ausreißen. Die Karkasse hält auch solche Verhältnisse aus.
    Guter Nebeneffekt: Die Kurventempi sinken etwas ab, was den Fahrern deutlich mehr Sicherheit gibt.


    Es ist also allen geholfen.
    Die Reifen werden sowieso nur für diese Veranstaltung hergestellt, dann können sie auch wie oben beschrieben erstellt werden.


    Der Sport bleibt auch mit einem etwas geringerem Durchschnitt immer noch erstklassig.


    Ich verstehe nicht warum die FIA mit solchen Themen ein Problem hat. Es entstehen nur Vorteile

  • @ Kuhnqvist, bitte nicht aus dem Kontext reißen. Ich habe behauptet das es nicht geht 100 km nördlicher zu gehen, wenn die Sponsoren alle aus der Umgebung sind. Diese Information hab ich tatsächlich aus dem Bericht den wrc-experte hier teilt. Ich war nicht da, kann mir meine Meinung also nur über das machen was die Medien für mich aufbereiten.
    Und wieder nochmal. Mir geht es nicht darum was man alles könnte und wer, was warum nicht machen kann. Ich kann bei Spikelängen überhaupt nicht mitreden weil ich die Dinger noch nie mit Popometer steuern musste.
    Mir geht es lediglich um die Aussage von Todt. Und mein Argument ist das man dem Veranstalter jetzt die Schuld in die Schuhe schiebt obwohl man selbst zwei unmögliche Bedingungen ins Spielfeld geschmissen hat (und zwar, keine Absage und mit Spikepflicht).


    Wenn wir uns einig sind, dass die Aussage von Todt mist ist, können wir das Gespräch einfach beenden. Alles andere ist doch mumpe.

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  • jene "Sponsoren" aus dem Raum Hagfors von denen u.a. im Rallye-Magazin berichtet wurde ist eine private Investorengruppe, die "natürlich die Heimatregion Värmland bevorzugt, gleichwohl auch woanders (in Schweden) sein Invest profitabel einsetzt" ... O-Ton Glenn Olsson CEO & Chef der Rallye Schweden ...
    Ansonsten bin ich dabei, Todt daneben, aber Reifenlogik und Routenänderungen sollte man denen überlassen die dafür verantwortlich sind und nicht aus der Entfernung erklären, warum wer wie wo fahren sollte, oder eben nicht.
    Bis demnächst. RK


  • Ansonsten bin ich dabei, Todt daneben, aber Reifenlogik und Routenänderungen sollte man denen überlassen die dafür verantwortlich sind und nicht aus der Entfernung erklären, warum wer wie wo fahren sollte, oder eben nicht.
    Bis demnächst. RK


    Danke für die Info. Ich hatte es vor der Rallye schon angesprochen und Michelin soll ja unbeantwortet Schotterreifen angeboten haben was hätte denn dagegen gesprochen die reinen (abgesagten) Schotterprüfungen so zu fahren?

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