Paddon und die elektrische Zukunft

  • Eines muss man Paddon lassen: Der Junge gibt scheinbar niemals auf! Respekt vor diesem Engeagement und auch Mut, neue Wege zu beschreiten. Ich hoffe für ihn, dass sich das in Zukunft auszahlen wird!


    [MENTION=1039]Carbon[/MENTION] So ganz würde ich den Verbrenner noch nicht abschreiben, auch nicht im Werkssport. Die Frage wird eher sein, ob synthetischer Kraftstoff oder Wasserstoff eingespritzt werden wird (zu Letzterem war kürzlich auch ein Artikel in der FAZ, bei dem einem Team der Uni Graz Literleistungen bis 85 kW gelungen sind) :)
    Außer, es gäbe natürlich einen Quantensprung in der Batterietechnik, sei es hinsichtlich Recyclierbarkeit oder aber einer Abkehr von seltenen Rohstoffen bei hoher Energiedichte... Das wäre aus umwelttechnischer Sicht natürlich wünschenswert, nur soundtechnisch... Wobei man dann vielleicht auch ein bisschen Strom für den Soundgenerator abzweigen könnte ;)

    5 aus 12 ist nur dann 5 aus 88 überlegen, wenn es etwas zu gewinnen gibt

  • Es rückt in großen Schritten näher...
    Hätte gedacht, das ich drumrum komme bevor ich sterbe...
    Aber so laaaangsam....


    Kannst Dich wieder entspannen. Hier rückt gar nichts näher.
    Wir sehen auf den Fotos ein niedliches Modellauto im Maßstab 1:8 oder sowas. Und dann soll im Herbst ( also in ca. 3 Monaten ) dieses Elektroding an einem Rallysprint teilnehmen. Und man phantasiert von bis zu 1000 PS und VW und Rekord am Pikes Peak brechen. Mit 1,5 Mille Budget. Muhaha.


    Das Projekt wird genauso schnell in der Versenkung verschwinden wie Paddon selbst nach seinen letzten krampfhaften Versuchen in die WM zurück zu kommen.

    Wayne hat angerufen. Er sagte, es interessiere ihn nicht, was K. so von sich gibt.
    Und scheisze geschrieben sei der Text auch.

  • Das Projekt wird genauso schnell in der Versenkung verschwinden wie Paddon selbst nach seinen letzten krampfhaften Versuchen in die WM zurück zu kommen.


    Du meinst die vier Läufe, die er dieses Jahr im werksunterstützten Hyundai-NZ-WRC gefahren wäre, wenn Corona nicht dazwischengegrätscht wäre? Oder die vier Läufe, die er nächstes Jahr im WRC plant, falls seine Partner postcovid weiter dabei sind?

    Rallyevideos aus Deutschland und Mitteleuropa: Youtube

  • Kannst Dich wieder entspannen. Hier rückt gar nichts näher.
    Wir sehen auf den Fotos ein niedliches Modellauto im Maßstab 1:8 oder sowas. Und dann soll im Herbst ( also in ca. 3 Monaten ) dieses Elektroding an einem Rallysprint teilnehmen [...]


    Wenn man YouTube Glauben schenken darf, ist dieses Bild auch bereits 9,5 Monate alt. Ich denke mal, dass seither schon einige Fortschritte erzielt wurden :) Spannend bleibt es auf alle Fälle...


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    5 aus 12 ist nur dann 5 aus 88 überlegen, wenn es etwas zu gewinnen gibt

    • Offizieller Beitrag

    Es ist soweit:

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  • Beim Gewicht von 1500 kg ist natürlich der Kona selbst schon ziemlich schwer, wenn man bedenkt das der Elektro Fabia von Kreisel dagegen 200 kg weniger wiegt, funktionieren tut es aber anscheinend trotzdem.

    Ich würde mich schon darüber freuen wenn mir jemand die Lottozahlen vom nächsten Wochenende sagen könnte, aber hier weiß man sogar was in 20 Jahren ist 0.o

  • Das Schöne am Motorsport ist: Über kurz oder lang muss er für die Promoter Geld einspielen.

    Und - ich lasse mich gerne eines Besseren belehren - niemand möchte sich Autos anschauen, die wie Zahnbohrer klingen.

    Elektro Rennsport geht eine Weile subventioniert gut, aber eben auch nur eine Weile. Siehe E-RX, siehe F1 vs FE, siehe E-Moto-GP.

  • Eigentlich ist es, einfach gedacht, doch ganz einfach. ;)

    Das was sich auf der Straße durchsetzt wird eines Tages (sofern es dann Motorsport noch gibt) auch auf den Wettbewerbsstrecken widerspiegeln.

    Entweder man hat dann da noch Interesse dran oder nicht.

    Oder aus Mangel an Alternativen arrangiert man sich dann doch irgendwie mit der neuen Situation.

    Aber mir jetzt mit der Thematik schon den Puls oder Blutdruck hochzujagen, nö.


    Ich habe z.B. bereits diese persönlichen "Weltuntergänge"

    "überlebt" die dann doch gar keine waren.

    Ende der Gruppe B, Rückzug von Werken aus der WRC, Wechsel von 2,0 auf 1,6 L WRC, Ende der Gruppe H,...

    (Da war bestimmt noch vieles mehr, aber vergessen da nicht mehr wichtig).


    Die große politische geschwungene Keule ändern wir und auch die Motorsportverbände doch eh nicht.

  • Oft ist es aber auch genau andersherum. Besonders die Langstreckenmeisterschaften wie WEC bieten eine hervorragende Basis für die Entwicklung neuer Technologien. Allrad in Serienautos kam auch erst nach ersten Versuchen im Motorsport. Was sich im Motorsport durchsetzt, wird sich irgendwann auf der Straße widerspiegeln. Zumindest, wenn es um Werkssport und nicht um Kundensport geht.

    Ich finde das Projekt wirklich interessant, weil es vor allem aufzeigt, was bis jetzt möglich ist (auch in finanzieller Hinsicht) und wo Defizite bestehen. Und solange es Leute gibt, die Lust auf diese Entwicklung haben, ist doch alles gut. Sicherlich gibt es da auch Entwicklungen die in die falsche Richtung gehen, aber wie sollen wir es anders herausfinden, ohne es probiert zu haben. Wenn niemand neues probiert, würden wir heute noch in Höhlen sitzen und Wände bemalen.

  • Oft ist es aber auch genau andersherum. Besonders die Langstreckenmeisterschaften wie WEC bieten eine hervorragende Basis für die Entwicklung neuer Technologien. Allrad in Serienautos kam auch erst nach ersten Versuchen im Motorsport. Was sich im Motorsport durchsetzt, wird sich irgendwann auf der Straße widerspiegeln. Zumindest, wenn es um Werkssport und nicht um Kundensport geht.

    Ich finde das Projekt wirklich interessant, weil es vor allem aufzeigt, was bis jetzt möglich ist (auch in finanzieller Hinsicht) und wo Defizite bestehen. Und solange es Leute gibt, die Lust auf diese Entwicklung haben, ist doch alles gut. Sicherlich gibt es da auch Entwicklungen die in die falsche Richtung gehen, aber wie sollen wir es anders herausfinden, ohne es probiert zu haben. Wenn niemand neues probiert, würden wir heute noch in Höhlen sitzen und Wände bemalen.

    Naja so nicht ganz richtig ,der erste Groß- Serienallrad war von Subaru und aufgrund einer Ausschreibung eines Stromkonzerns entwickelt worden ,da diese Fahrzeuge brauchten um an Stromleitungen Wartungen und Reparaturen in den verschneiten Bergen durchführen zu können.

  • Es gab aber zuvor schon Versuche im Motorsport, insbesondere am Formelfahrzeugen mit Allradantrieb. Auch im Offroadbereich gab es meines Wissens nach eigene Entwicklungen.

  • Du hast von Großserie gesprochen .

    Versuche gab es schon 1895 mit einem Dampfwagen mit Allrad,1900 von Porsche mit 4 Elektromotoren an den Radnaben,1903 dann das erste mal für den Motorsport entwickelt.

    Für die Kriegsmaschinerie wurde dann wohl am meisten geforscht.

  • Das ist richtig. Mir ging es darum, dass Forschungen aus dem Motorsport irgendwann auf der Straße einzuhalten werden. Damit wollte ich verdeutlichen, dass z.B. der Allradantrieb auch zuerst im Motorsport war und dann im Serienauto Fuß gefasst haben. Der Motorsport ist also nicht nur allgemeine Volksbelustigung, sondern vor allem auch Spielwiese für Konstrukteure und Ingenieure. Motorsport ist aus meiner Sicht auch immer ein wichtiger Bestandteil der Produktentwicklung. Deshalb find ich es ja auch super, dass man den Schritt gegangen ist, und eben solche Konzepte wieder zum Leben erweckt.

  • Das Thema ist ja noch viel größer.

    Gehe ich mit meinen Akten, möglicherweise sogar aufgeblähten 22,2V Lithium-Polymer Akkus zu einem Fachhändler, der gesetzlich verpflichtet ist diese anzunehmen und für fachgerechte Entsorgung zu sorgen, sagt er: "Wir müssen nur die Akkus entgegennehmen, die wir auch verkaufen." Noch schlimmer: "Zudem müssen wir nur Akkus aus dem aktuellen Sortiment zurücknehmen." Welchen Sinn macht das denn bei einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 2-5 Jahren, wenn die "aktuelle Kollektion" immer nur ein Jahr im Programm ist.


    Also geht's zum Wertstoffhof (Schadstoffbereich): "Nee, die sind zu groß. Die nehmen wir nicht an. Da müssen Sie Remondis o.ä. mit der Abholung beauftragen". Diese ist natürlich kostenpflichtig (kostet fast so viel wie der Kauf des Akkus).

    Also was mache ich? Entladen, Kurzschließen, ggfs.kontrolliert abbrennen lassen und in den Restmüll schmeißen?

    Ich habe keine Ahnung, aber gesetzeskonform loswerden tut man den Kram nicht.

  • Da sind die businessinsider aber scheinbar voll outside...

    Es laufen schon Pilotanlagen, aber halt derzeit "nur" Pilotanlagen.


    compitech

    Meinen übrig gebliebenen Laptop Akku durfte ich im Baumarkt da lassen.

    Wir haben hier in der Region aber auch zweimal jährlich so ne Art Wertstoff und Problemmüll-Annahme (LKW an zentralen Punkten), die hätten ihn auch genommen.

    Dein zuständiger "Entsorger" kann Dir vielleicht weiterhelfen.

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