Neues Konzept für die Rallye Deutschland?

  • Grundsätzlich ist es doch egal in welchen Bundesland oder Region ein WRC Lauf geplant und evtl. gefahren wird, Hauptsache es wird gefahren. Und wenn der Veranstalter darüber nachdenkt wird es sicherlich Gründe dafür geben, das zu tun.

  • WM Lauf in Bayern, mmmmhhh, für mich näher ok, den Flair der Weinberge kann das nicht ersetzen. Wenn dafür die Hunsrück Rallye wieder zurück kommt, evtl. als ERC Lauf...... (träum).
    Vorrangig geht es hierbei mit Sicherheit mehr um wirtschaftliche Faktoren als um Wünsche der Fans. Also bleibe ich gespannt was kommt.

    Instagram: rallyematzes_pictureworld

  • Erstmal ist es egal in welcher Region eine Rallye Deutschland statt findet , wichtig ist , das Deutschland ( als Autoland ) überhaupt in der WM vertreten ist ! Es gibt nicht nur Weinberge und Baumholder ( obwohl das meine Region ist ) in Deutschland , auch in Bayern und in angrenzenden Ländern gibt es anspruchsvolle und tolle Prüfungen , wie sich in der " Neuzeit " und auch in der Vergangenheit gezeigt hat .
    Das man jetzt an eine Neuausrichtung der Deutschland denkt , rückt jetzt natürlich wieder die Spekulationen in den Vordergrund , die mit zur Absage in diesem Jahr geführt haben . Für mich bleibt die Vermutung , das innerhalb des ADAC im Saarland als Ausrichter des WM Laufs nicht alle in eine Richtung "geschwommen " sind oder " schwimmen " wollten um es mal vorsichtig auszudrücken und das liebe Geld wird auch eine wichtige Rolle gespielt haben . Auch hier in der Region hätte es die Möglichkeit gegeben Rallye Länderübergreifend statt finden zu lassen . Nichts gegen die Saarländer , aber es gibt dort schon sehr "spezielle Typen " die sich nicht gerne die Butter und die Wurst vom Brot nehmen lassen ! Anscheinend sind die Bayern da offener und können auch über den Tellerrand hinaus denken ! Gehört zwar nicht ganz zum Thema , aber genau diese Ankündigung zu dieser Zeit , zeigt für mich , das eine Rallye Deutschland nicht nur wegen der vom Veranstalter genannten Gründe abgesagt wurde .
    Ich würde mich freuen wenn die Bayern wie auch immer eine " neue Rallye Deutschland " auf die Beine stellen können und vielleicht auch schon 2021 zeigen können , was für tolle WPs es in Bayern , und den Nachbarländern gibt !

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  • Als Nicht-Münchener und Nicht-Bayer kann ich dazu nur sagen "was für ein Schmarn!!!"
    Man wird wohl nirgens mehr solche Gegebenheiten mehr vorfinden das man an 3 Tagen 3 so unterschiedliche Regionen befahren kann. Bei keiner Rallye im ganzen WM-Kalender haben die Fahrer und Teams solcher Herausforderungen das sie sich jeden Tag auf andere Gegebenheiten einstellen müssen wie bei der Deutschland-Rallye.
    Ich kan der Idee nichts abgewinnen.


    Vielleicht ändern sich die Gegebenheiten? Tourismus in den Weinbergen bringt vielleicht mehr als mal ein Wochenende Rallye? Baumholder ?Was ändert sich wenn evtl. die Truppen abgezogen werden ,was passiert mit dem Gelände, wer ist der Chef? Auch bei der Rallye D hat es ja in den letzten Jahren immer mehr Schwierigkeiten mit den Genehmigungen gegeben. Vielleicht wird ja irgendwas Naturschutzgebiet an der Mosel ?Vielleicht wollen manche Landwirte nicht mehr ?Vielleicht liegt es an der Regierung in den Gegenden (Grüne ?)


    Vielleicht kann man mit dem Zusammenschluß von 3 Ländern der Rotation entkommen und fest planen?

  • Wenn ich viele der Beiträge hier lese, muss ich mich schon fragen, ob hier Fachleute diskutieren oder spätpubertäre Träumer.


    Ich rechne inzwischen leider fest damit, dass der Rallyesport in Deutschland keine große Zukunft (mehr) hat, wenn die Verbände so weiter agieren.


    Ein WM-Lauf in einer Region bedeutet nicht, dass damit ein Boom des Rallyesports ausgelöst wird, sondern vielmehr, dass damit große Probleme für kleine und mittlere Veranstaltungen entstehen. Für viele Veranstalter der Region Saarland/RLP wird es wohl fast schon einer Erlösung nahekommen, was ihre Rallyes betrifft.


    Da ich selber aus dieser Region stamme, weiß ich auch von vielen Quellen und aus Gesprächen, dass von der ORGA-Seite der Deutschland-Rallye vieler Orts doch "verbrannte Erde" hinterlassen worden ist - auf vielfältiger Art und Weise. Vielleicht ist daher auch der Fortgang ins ferne Bayern - zudem Heimat des ADAC - ein nicht ganz freiwillig angedachter bzw. notwenig werdender Schritt.


    Vielleicht will man damit aber auch noch etwas anderes erreichen, den Namen "Deutschland-Rallye" damit sterben zu lassen um als "3 Länder-Rallye" einen etwas paneuropäischen Touch zu bekommen, womit durchaus die Möglichkeiten einer Rückkehr in den WM-Kalender sich steigern lassen.

  • ...


    Sehe ich auch so, Corona kam da wie gerufen und gerade zur rechten Zeit. Eine Deutschland-Rallye im Herbst wäre wohl schnell ein Fiasko geworden. Kurze Tage, Regenwetter, rutsche Betonwege in Baumholder und und und.


    Deine Aussage zu den Bayern kann ich leider nicht ganz so bestätigten. Viele Bayern - auch innerhalb das ADAC - nutzen den berühmten Tellerrand nicht um über selbigen hinauszublicken sondern oft wohl nur, um von selbigen nahezu selbstherrlich und voller Stolz auf ihr "Reich" und "Volk" herabzublicken.
    Ich sehe da eher eine vom ADAC gewollte Konzentierung der Veranstaltung auf Bayern. Wenn es dort schon keine permanten Rennstrecken gibt für Formel 1, Moto-GP und Co, dann wenigstens den WM-Lauf der Rallye.

    Einmal editiert, zuletzt von JoHe ()

  • schön, dass jeder in der - übrigens von (Fach-)Schreiberlingen publizierten und vom ADAC (noch) nicht bestätigten Idee - seine ihm passende Begründung für die Absage der diesjährigen Rallye Deutschland findet ;-) - vor allem da die Idee mit der 3-Städte/Länder-Basis zwar nicht älter ist als die 2021 auslaufende Vereinbarung mit dem Saarland, aber eben älter als Corona ... und handelte Personen liefern immer - ob sie wollen oder nicht - Argumentationsmaterial, siehe Gates, Merkel etc. für Verschwörungstheoretiker ...

  • @Kunhnqvist: Genau so ist es. Das Konfliktpotenzial ist ja mit auslaufender Vereinbarung mit dem Saarland, Idee einer länderübergreifenden Rallye, Idee eines Umzugs in ein anderes Bundesland, Probleme durch die Pandemie-Beschränkungen usw. klar benannt. Dass wir nie die ganzen ADAC-Interna erfahren werden, ist doch klar.


    Mir tun nur immer die leid, die sich an der Basis den Arsch aufreißen (bspw. vor ein paar Jahren in Trier) und dann von Entscheidungen übertölpelt werden…

  • schön, dass jeder in der - übrigens von (Fach-)Schreiberlingen publizierten und vom ADAC (noch) nicht bestätigten Idee - seine ihm passende Begründung für die Absage der diesjährigen Rallye Deutschland findet ;-) - vor allem da die Idee mit der 3-Städte/Länder-Basis zwar nicht älter ist als die 2021 auslaufende Vereinbarung mit dem Saarland, aber eben älter als Corona ... und handelte Personen liefern immer - ob sie wollen oder nicht - Argumentationsmaterial, siehe Gates, Merkel etc. für Verschwörungstheoretiker ...


    Mir ist es doch völlig egal was beim ADAC in München und beim ADAC in Saarbrücken läuft oder nicht gelaufen ist , ob es da Herren gibt die Streitigkeiten und Kompetenzen auf dem Rücken einer Veranstaltung austragen mussten und ob Verträge auslaufen oder nicht , am Ende hat der Ruf der Rallye Deutschland drunter gelitten . Corona hat sicher auch seinen Beitrag geleistet , dass es am Ende keine Veranstaltung gegeben hat . Man kann nur hoffen das alle Beteiligten Lehren aus der Angelegenheit gezogen haben und sollte wie auch immer , eine Rallye Deutschland wo auch immer auf festem Boden stehen, wo Verantwortliche an einem Strick ziehen ( was in Deutschland leider immer weniger der Fall ist ) Trotzdem bleib ein fader Beigeschmack mit Blick auf die ( nicht stattfindende ) Ausgabe 2020 !

    Einmal editiert, zuletzt von Lauda12 ()

  • [MENTION=6402]Lauda12[/MENTION]: na, schon eigene Schlüsse gezogen ("fader Beigeschmack")? ... Interessanter: wo (außer hier) bitte - besser bei wem - hat denn der Ruf der Rallye Deutschland gelitten? Selbst im Saarland ist beim ADAC Sport und Rallye (leider) nicht alles ...

  • [MENTION=6402]Lauda12[/MENTION]: na, schon eigene Schlüsse gezogen ("fader Beigeschmack")? ... Interessanter: wo (außer hier) bitte - besser bei wem - hat denn der Ruf der Rallye Deutschland gelitten? Selbst im Saarland ist beim ADAC Sport und Rallye (leider) nicht alles ...


    "fader Beigeschmack " ganz einfach ! Das weiter über die wahren Gründe der Absage spekuliert wird und die Wahrheit nie ganz ans Licht kommen wird , es sei denn einer der Herren aus Saarbrücken hat das Bedürfnis irgend wann zu reden .....warum auch immer .
    Aber wie schon geschrieben , mir ist es egal was da passiert ist .....ich hoffe man lernt aus den Vorgängen !

  • na klar, Rallye WM in den bayrischen Alpen, wo man gerade die E-Biker zum Feind erklärt..?


    Ja. Das nennt sich Verbotskultur. Kirchen- und Kuhglocken. E-Biker und Wanderer, die ins Tal "Echo" rufen sind Ruhestörer. Ebenso jedes bewegte Kraftfahrzeug.
    Trotz Allem hoffe ich, das man sich der jahrzentelangen Erfahrungen der 3 Städte Rallye (früher München-Wien-Budapest) bedienen kann. Die Verbotskultur ist in den Nachbarländern (noch) nicht soweit fortgeschritten. Hierzulande bietet sich z. Bsp. Oberhinkhofen an, in Verbindung mit weiteren 3-Städte WP's. Natürlich müssen die Gelbbauchunken ihr OK geben, welche unter den Panzerketten der Truppenübungen überlebt haben ;). Ich meine das 3 Ländereckkonzept hat potential für einen WM Lauf.

    Historic sideways. Querzeit statt Bestzeit. Gewinnen können die anderen.

  • Wenn ich viele der Beiträge hier lese, muss ich mich schon fragen, ob hier Fachleute diskutieren oder spätpubertäre Träumer.


    Ich rechne inzwischen leider fest damit, dass der Rallyesport in Deutschland keine große Zukunft (mehr) hat, wenn die Verbände so weiter agieren.


    Fachleute haben vor gut 25 Jahren erkannt, das sich Deutschland zu einer dritten Welt-Rallye Nation entwickeln wird. Ein RIESEN DANKESCHÖN an alle, welche in D Rallyes heute noch möglich machen !!!


    ... oder spätpubertäre Träumer.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Ich freue mich auf eine neue Rallye Deutschland!

    Historic sideways. Querzeit statt Bestzeit. Gewinnen können die anderen.

  • FIAT 131 RACING: Trotz Allem hoffe ich, das man sich der jahrzentelangen Erfahrungen der 3 Städte Rallye (früher München-Wien-Budapest) bedienen kann.


    Vergiss es, die 3 Städte hat in den vergangenen 15/20 Jahre reichlich verbrannte Erde in Ostbayern hinterlassen. Da gibt es genügend Gegenden, wo die Rallye explizit ausgeschlossen ist. Die müssen froh sein, wenn die 21iger 3 Städte überhaupt läuft, geschweige den eine Rallye im Deutschland-Format.

    Und in Oberhinkofen wurde auch - glaube mit einer Ausnahme - in den letzten 25 Jahren nicht mehr gefahren.
    Da träumst Du offensichtlich noch von den Schweden-Volvos. Die kommen auch nicht mehr -:)

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