Rallye-WM 2023 ohne Deutschland

  • Lest euch nur die drei Vorworte im Heft zur Rallye Mittelrhein durch.

    Seit ich die gelesen habe ist (für mich ganz persönlich) klar: Das Thema ist durcher als durch.

    Schade um das zentraleuropäische Highlight und viele "Hand und Fuß" Gespräche mit Fans aus vielen Nationen.

    Sportlich lässt sich ja in der Region noch einiges nationales genießen.

    Noch, (?) also alles mitnehmen was geht...

    Schade!

  • Von dem Konzept die Rallye Deutschland in Bayern, Österreich und Tschechien auszutragen, das hätte mich als Promoter auch nicht überzeugt.

    Das Konzept den Service am Nürburgring und die WP's an der Mosel und in der Eifel rund um den Ring ( ggf. auch WP's vom Eifel-Rallye-Festival ) zu fahren, das wäre meiner Meinung nach das bessere Konzept gewesen.


    Aber man hatte sowieso den Eindruck das der ADAC keinen WM-Lauf mehr haben möchte, und deshalb hat man das Bayer, Österreich, Tschechien Konzept vorgelegt.

    Nicht das man noch den Zuschlag bekommen hätte wenn man das andere Konzept vorgelegt hätte.

  • Aus meinem Empfinden heraus, würde ich hier gerne ein wenig widersprechen. Aber nicht grundlegend.

    Auch ich habe den Eindruck, dass man beim ADAC nicht wirklich wusste, was man will. Wie sonst kann man erklären, dass man die Bewerbung erst im Juli abgegeben hat, während es sonst immer hieß, dass die Deadline Mai, allerspätestens Juni gewesen wäre.

    Leider liegt hier aber auch ein Punkt, den man so bisher nicht beleuchtet hat. Natürlich wäre das Konzept am Nürburgring viel besser. es wäre kompakter, es wäre die Infrastruktur da, man hat bereits Erfahrungen mit der Gegend und den lokalen Themen (Anwohner, Behörden, Politik, Polizei, Zuschauerlenkung, usw...). Dafür müsste aber auch jemand da sein, der dies auch übernehmen kann und will. Die Rallye Mittelrhein ist angetreten, um das Ganze dann in einen WM-Lauf münden zu lassen. Aber als es dann darum ging, dass die Bewerbung für 2023 in trockene Tücher kommen sollte, hörte man dann eher von internen Problemen und dass für 2023 eine Bewerbung vom Nürburgring nicht möglich ist. Frühestens für 2024.


    Was soll man dann in München in der Zentrale machen? Soll man dann keine Bewerbung abgeben? Also hat man halt das 3-Länder-Konzept abgegeben. Aber halt zu einem Zeitpunkt, der überhaupt keinen Sinn mehr machte...

  • Hallo liebe Rallyegemeinde, ich glaube man kann erst davon ausgehen das es keinen deutschen WRC-Lauf in 2023 gibt wenn der offizielle Kalender veröffentlich ist. Sicherlich bekleckert sich der ADAC in der Vorgehensweise nicht mit Ruhm (das ist ja öfters so) aber Lösungen wie z.B. mehrere Veranstalter (Regionen) zusammen zu bringen haben unter dem Strich natürlich den Hintergrund auch mehrere Zahler für den Geldtopf des erforderlichen Fee's zu bekommen. Sportlich, austragungstechnisch und attraktiv bekommen die 3 Beteiligten die Nummer wohl locker hin! Aber die entscheidene Frage ist ob das Fee für den Promotor zusammen kommt, den der lebt auch nicht von Luft und Liebe. Es gibt halt Journalisten die meinen immer das richtige zu wissen und es gibt welche die es dann abschreiben und schon ist alles erledigt. Wir hoffen mal das man in den Gremien noch Geldquellen findet (Tourismusverbände, Sponsoren, etc.?) und dann wird sich zeigen ob oder ob nicht. Warten wir es doch einfach einmal ab und lassen die Betroffenen ihren Job machen. Und wenn nicht 2023 dann vielleicht 2024. We will see. ;) :)

  • Es gibt halt Journalisten die meinen immer das richtige zu wissen und es gibt welche die es dann abschreiben und schon ist alles erledigt.

    Soll uns was sagen? Ist irgendetwas falsch an der Meldung? Dann gerne konkret. Es gibt halt Journalisten, die ... lassen wir das. Bin auf ihre Sachargumente und Infos gespannt. Oder ist nach ihrem dumpfen Poltern "schon alles erledigt." Gerne Feuer frei ... vielleicht kann ja Harry22 aushelfen

  • Denke auch erst mal abwarten. Papier ist geduldig und schnell wird von der schreibenden Zunft Propaganda gemacht. Ich persönlich glaube an keinem WRC Lauf in D.

  • Da hier scheinbar gerade "Wünsch dir was" gespielt wird, lass ich auch mal einen raus:

    Aus der 3-Städte-Rallye wird die 3-Länder-Rallye (Tschechien, Deutschland, Österreich). Warum? Weil "endlich" (nur meine bescheidene Meinung) Herbert Diess Vergangenheit bei VW ist und dieser einer der größten Gegner eines Skoda WRC Projektes war. (Zwischenfrage an Kuhnqvist: oder gab es etwa nicht die Überlegung in Mlada den 17er Polo als Basis für eine WRC Rückkehr zu nutzen? :) ) Daraus wird ein Schuh, wenn man bedenkt, dass ein östereischicher Energydrinkhersteller seine Logos ganz gerne wieder in der WRC in einem solchen Projekt sehen würde.


    Und um das Ganze zu Ende zu spinnen, wird es in Frankreich nahe der deutschen Grenze einen weiteren WRC Lauf geben in Zusammenarbeit mit Belgien - nämlich dann, wenn Citroen unter Federführung von Loeb seine Rückkehr in die WRC verkündet und Neuville mit ins Projekt holt.


    Übrigens gibt es ja auch einen chinesischen Fahrzeughersteller der ein durchaus nicht ganz unkonkretes WRC (Grund)Interesse derzeit hat und bereits mehrfach zu Gesprächen in good old england war.

    "new goals require new ways"

  • Harry22: vielleicht weil der Harry22 die Wortmeldung liked und damit ja der gleichen Meinung ist!? Oder doch nicht? Dann umso schlimmer, bei einer "normale" Meldung ohne Sachargumente den Überbringer der (womöglich schlechten) Nachricht zu diskreditieren. Sehe inhaltlich keine journalistischen Defizite. Der ADAC war entgegen eigener Aussage des Sportpräsidenten, der ab Mai keine Fragen mehr persönlich beantworten wollte und dünnen Antworten "eines Sprechers" vorschickte, nicht nur (auf Ansage) zu spät dran, sondern gab trotz reichlich Wettbewerber viel zu spät angeblich ein zu schlechtes (nahezu keine Details, in keinem Bereich) Konzept für eine Rallye die sieben Monate später stehen muss, weil 13 Monate später laufen muss ab. Auweia. Außen vor, ob man Nürburgring/Mosel/Baumholder hätte forcieren sollen, oder die deutlich kompliziere (u.a. Zuständigkeiten in allen Bereichen, insbesondere Finanzierung) 3-Länder-Variante. Dann gegen die Journaille poltern, ist ziemlich billig. Deshalb gerne bessere Infos, ernste Sachargumente und klare Meinung. Danke dafür!

  • Da ja der Nürburgring erwähnt wurde, gebe ich zu bedenken das der Unterschied zu Rennen auf dem Ring ja darin besteht das man nicht (nur) auf dem Ring fährt. Man fährt im Regelfall im näheren Umland.

    Da steht für mich die Frage wie es dort u.U. noch aussieht. Schließlich war die nähere Umgebung ja vom Unwetter betroffen und ist heute noch lange nicht wieder da wo sie vor der Katastrophe waren. Infrastruktur und Wege zB.

    Das könnte auch ein Argument gegen eine Rallye im Umland sein. Da haben Behörden noch ganz andere Probleme als Tallyestrecken zu genehmigen.

    Das muss nicht stimmen, aber ich könnte es mir vorstellen.

    58.Rallye Lutherstadt Wittenberg
    25. März 2023

  • Vom Unwetter vor einem Jahr ist in erster Line nur das Ahrtal betroffen . In den Regionen wo WPs stattfinden würden gibts keine Beeinträchtigungen durch das Unwetter im letzten Jahr , zumal auch Rund um den Nürburgring schon einige Rallyes statt gefunden haben ! Ich denke da haben einige Herren in München ein Traum gelebt ( 3 Länder ) der geplatzt ist ohne eine Alternative ernsthaft im Köcher zu haben

  • Der ADAC hat einfach kein Interesse mehr an einen Rallye WM Lauf in Deutschland. Keiner dort setzt sich mehr dafür ein, deshalb gibt man die Nennung einfach zu spät ab und hat sowieso kein Konzept und schon weiß man das Deutschland nicht aufgenommen wird. Punkt.

    Leider, Schade, aber so ist die Realität.

    DO IT SIDEWAYS !

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