Beiträge von 325 Rallye


    [MENTION=10054]325 Rallye[/MENTION]: hier prügelt keiner auf Einen am Boden liegenden ein (Belege). Und wer wie sie hier über zwei Jahre mitliest und von 2006 bis 2016 bei der Grabfeld (im F-Auto) fuhr, sollte etwas mehr Ahnung, Interesse und Meinung zudem Breitensport-relevanten Thema haben. Und wenn nicht, eher den Bach flachhalten, statt den Schluss zu ziehen "beide Seiten haben Schuld" & schlimmer: nach seiner Meinung zu schreiben: "man möge das Thema einfach mal eine Weile ruhen lassen ... das können alle Forumsteilnehmer für sich selbst entscheiden. sind selber groß und mitunter meinugsstärker ...
    Reiner Kuhn


    Ich habe zwei Kommentare von Meister88 als Zitat eingefügt. Diese sind gehässig und schadenfreudig und meinem Verständnis nach als "Eintreten auf einen am Boden liegenden" zu verstehen.


    Scheinbar kam meine eigentliche Message nicht an...


    Ich habe nach 16 Jahren aktiven Rallyesports in 2016 beschlossen, das Hobby an den Nagel zu hängen. Einer der Gründe (nicht der einzige, aber ein schwergewichtiger) war die Einführung des KFPs. Die Gruppe H hat mich persönlich nicht betroffen, aber ich verstehe, dass die Abschaffung der Gruppe H, Einführung KFP etc, zu massivem Unmut geführt hat und dies u.a. die Suche/Erschaffung nach einer Alternative zum DMSB gefördert hat. In diesem Sinne sehe ich auf jeden Fall auch eine Schuld beim DMSB.


    Aber ich werde mich ab jetzt wieder aus der Diskussion heraushalten, da es einfach zu nichts führt.

    Ich muss genauer sein: Ich verfolge das ganze Thema ausschließlich hier im RallyeMag Forum von Anfang an...
    D.h. auch ich habe keinerlei Insiderwissen, noch habe ich jemals mit einer der beiden Parteien (RSC, DMSB) gesprochen, etc.


    Aufgrund dieser "Fakten", die ich hier im Forum mitlese, kann und will ich mir keine feste Meinung zur Schuldfrage bilden. Es steht mir nicht zu, zu urteilen, solange ich nicht alle Details kenne.


    Aus der Ferne betrachtet wirkt es aber auf mich so, als hätten beide beteiligten Parteien evtl. Fehler gemacht, oder waren zumindest nicht an einem Konsens/Kompromiss interessiert (das ist übrigens sehr oft der Fall, wenn etwas vor Gericht landet).
    Ich drücke mich sehr vage aus, da ich mir kein Urteil erlauben möchte.


    Ich sehe nur, dass alle Diskussionen hier im Forum zu nichts mehr führen. Die Fronten verhärten sich immer mehr und der Ton verschärft sich immer mehr.


    Daher noch mal mein Appell, das Thema jetzt vielleicht einfach mal für eine weile Ruhen lassen...


    Und zum Schluss noch bemerkt: Für die Grabfeldrallye an sich (egal ob DMSB, RSC, NAVC, XYZ) - alleine die Veranstaltung an sich betrachtet - tut es mir furchtbar leid. Ich glaube jeder muss zugestehen, dass es eine gigantische Rallye in der deutschen, nationalen Rallyeszene war. Ich bin von 2006 - 2016 an jeder Veranstaltung gefahren und es war immer ein (wenn nicht das) Highlight der Saison. Ich erinnere mich an ein Jahr, in dem wir 50 (!!!) Starter alleine in der F8 hatten. Und ich bin bis Mitternacht wach geblieben, um meine Nennung um 0:01 Uhr abzuschicken, sodass ich auch einen Platz bekomme. Und trotz >200 Starter ist die Rallye immer reibungslos abgelaufen und es war immer eine super Stimmung. Der Verlust dieser Rallye ist ein harter Verlust für die nationale Szene...

    Ich verfolge seit mehr als 2 Jahren die ganze Diskussion um RSC etc.
    Der Ton verschärft sich immer weiter.


    Wo soll das hinführen? Verstehen die Leute nicht, was sie damit anrichten?


    Und wie schon geschrieben, diese gehässigen Kommentare - muss das sein? Auf jemanden einprügeln, der schon am Boden liegt, ist doch das Letzte.


    Ich möchte mir nicht ausmalen, was wäre, wenn bei der Grabfeld etwas passieren würde...(ich hoffe, ich muss den Gedanken nicht weiter ausführen).



    Das ist genau das "AfD-Problem", das wir in unserer Gesellschaft haben: Aus dem Hintergrund zündeln und brandstiften...und dann den Unschuldigen spielen, wenn etwas passiert.



    Das ganze Thema RSC sollte einfach mal für eine ganze Weile ruhen. Die Fakten sind wie sie sind. Lasst den RSC entscheiden, wie er weitermacht. Wer sich nicht daran beteiligen möchte, kann doch einfach von weitem zusehen und muss das doch nicht ständig kommentieren oder die Leute anfeinden. Gleiches gilt natürlich auch andersherum. Die RSC'ler sollten auch langsam aufhören, weiter auf dem DMSB herumzuhacken.


    Speziell für so ein Forum wie hier mal ein Vergleich: Wenn ich in einem Uhrenforum aktiv bin und es gibt einen eigenen Thread zum Thema Rolex Uhren und ich selber bin überhaupt kein Fan von Rolex (die Marke scheint wirklich zu spalten), dann öffne ich einfach diesen Thread nicht und beteilige mich nicht daran. So einfach könnte das Leben sein.
    (Ist übrigens ein echtes Beispiel aus div. Uhrenforen - da gibt es ähnliche Probleme).

    Viel Spass, bei den Teilnehmern habt ihr ja früh und schnell Zeit für das grosse Rahmenprogramm in gut gefüllten Festzelt.


    Und ist damit RSC Meister 2019. Glückwunsch



    Warum können nicht einfach alle RSC/Grabfeld-Gegner/Hasser einfach ihre Frexxx halten und sich mit anderen Themen diesen Samstag beschäftigen?


    Muss es jetzt wirklich sein, dass auch noch der Hinterletzte mit pseudo-intelligenten, sarkastischen Kommentaren seinen Senf dazu gibt?


    Die Situation ist schlimm genug, jetzt noch gehässig Salz in die Wunde streuen muss schon ein wahnsinnig erhebendes Gefühl sein!?


    Das Phänomen der "Internet/Forum/Social Media Trolle" ist wirklich eine Seuche dieses Jahrhunderts...aber wir müssen uns wohl damit arrangieren...

    Man braucht auf jeden Fall Leute, die mit Passion und Leidenschaft dabei sind und das Beste unter den gegebenen Randbedingungen herauszuholen.


    Zu Deinem Punkte bzgl. Reglement/FIA Vorgaben: Ich bin der festen Überzeugung, dass die (groben) Rahmenbedingungen wie z.B. Fahrzeugklasse aber auch Fragen bzgl. des Antriebsstrangs (z.B. Hybrid) von den Herstellern vorgegeben wird. Die machen schon sehr gute Lobbyarbeit bei der FIA, um ihre Interessen durchzusetzen. Sonst drohen sie einfach mit Rückzug...


    Bzgl. Publikum und Zielgruppe: Da glaube ich persönlich, dass das Publikum sehr anpassungsfähig ist. Und ob ein WRC, der zus. x kW elektrische Leistung hat, um den Verbrenner zu unterstützen, wirklich weniger Attraktiv ist, bezweifle ich. Die Autos müssen auf jeden Fall emotional = brachial? aussehen und v.a. spektakulär gefahren werden.


    Nur am Rande: Ich bin auch der Überzeugung, dass die Formula E mittelfristig die Formel 1 abhängen wird... Das Gesamtpaket ist für die Fans einfach viel attraktiver.
    Und wenn Formel 1 nicht mehr bedeutet, das Maximale herauszuholen, was technisch möglich ist, stattdessen es nur noch um Budgeteinhaltung und Effizienz der Boliden geht, hat das meiner Meinung nach nichts mehr mit der Spitzenklasse des (Formel)Motorsports zu tun...

    Glaubt ernsthaft jemand, dass die Fahrzeughersteller Motorsport betreiben, weil sie das so toll finden?
    Es geht dabei einzig und alleine ums Geld (Marketing) und vielleicht noch Prestige (auch Marketing).


    Wenn die Hersteller beschließen, dass sie über die WRC mehr Kompaktklassekunden ansprechen können, dann fahren sie auf einmal mit Polo, Yaris, I20, ...


    Wenn sie jetzt der Meinung sind, dass Hybrid im Trend ist, oder marketingtechnisch mehr gepusht werden muss, dann fahren eben Hybride in der WRC.


    So einfach ist die heutige Welt - und war sie wahrscheinlich schon immer.



    Ich bin aber auch der Meinung, dass das Thema Sicherheit mit einem Hochvolthybriden extrem komplex zu beherrschen wird. Und natürlich auch die Kosten - aber das hat erst sekundäre Auswirkungen, wenn die ersten Privatiers die Autos kaufen und auf einmal der Batteriehersteller nicht mehr existiert...



    Noch kurz zum Thema Hybrid im Straßenverkehr: Jegliche Art von Pauschalaussage kann nur falsch sein. Dafür sind die Einflussfaktoren viel zu vielfältig. Kleines Beispiel: Wenn man jeden Tag ca. 30km pendelt und ggf. alle 2 Wochen eine Langstrecke fährt, kann ein Hybrid absolut Sinn machen. Es kommt nur darauf an, wie viel der Strom zum Laden kostet (vs. Benzin) und wie der Strom hergestellt wird. In einer idealen Welt wird der Strom zu 100% regenerativ hergestellt und ist deutlich günstiger als Benzin. Dann macht es ökonomisch und ökologisch Sinn. Ändert man einen Parameter, kann die ganze Rechnung komplett anders aussehen...


    Top Danke. Das hilft weiter. Ich hoffe, dass neben der Grabfeldrallye noch weitere RSC Rallyes im Süddeutschen Raum dazukommen.


    Ich finde es absolut klasse, dass jemand die Initiative ergreife und aktiv etwas verändert (anstatt nur zu meckern). Und ich möchte nicht wissen, wie viel private Zeit (hunderte/tausende von Stunde) in das "Projekt" RSC bereits eingeflossen sind...

    Frage 1 wird dir nicht mal der DMSB beantworten (können/wollen). Seit der Einführung des KFP gibt es seitens des DMSB keine Stellungnahme zu dem Thema(es sein denn ich hab was nicht mitbekommen, dann bitte ich um Korrektur). Ebenso wie zum Thema Steuern für ein Kfz mit eingeschränkter Nutzung.
    Wenn man es genau nimmt, darfst du mit einem, über den KFP zugelassenen Kfz, an keiner Veranstaltung außerhalb des Dunstkreises des DMSB teilnehemen. Auch nicht im Ausland.


    Frage 2 wird dir nur der RSC e.V. beantworten können. Gibt ja die Möglichkeit, das der Rallyeleiter über die Ausstellung einer Stufe2 als Tageslizenz entscheidet.
    Wäre ja auch ziemlich blöd, wenn es das nicht gäbe...ist ja schließlich die erste Veranstaltung...ergo würde ja niemand mit ner Stufe2 an den Start gehen können ;)


    Zu 1) Diese Frage sollte nicht der DMSB beantworten bzw. es ist mir ziemlich egal, was der DMSB dazu sagt. Es gilt einzig und allein die StVO bzw. StVZO. Wenn z.B. mit diesem KFP bei der §70 Ausnahmegenehmigung auf den DMSB KFP referenziert wird, dann muss man tatsächlich genauer hinschauen, was im KFP steht. Oder wenn sie sogar direkt in die Fzg. Papiere für die §70 auf DMSB Veranstaltungen referenzieren. Dann würde das aber auch nicht bei NAVC Veranstaltungen klappen. Die Entscheidende Frage ist also, was steht in den Fahrzeugpapieren eines "KFP Autos"?


    ZU 2) Laut dem RSC Reglement werden Lizenzen anderer Verbände anerkannt. NICHT zum Start bei RSC Veranstaltungen aber für die Bewertung der Kriterien für Stufe 2. D.h. wenn ich die Kriterien aufgrund DMSB Veranstaltungen nachweisen kann, wird das anerkannt. Damit dürften ca. 90% keine Probleme mehr haben. Die wenigen (wie ich z.B.), die aber in den letzten zwei Jahren überhaupt keine Veranstaltung gefahren sind, haben ein Problem. Außer der RSC erteilt eine "Generalausnahme" für die nächsten zwei Jahre.

    Zwei Fragen, da ich nach mehrjähriger Pause wahrscheinlich wieder in den Rallyesport einsteigen werde, und die Grabfeldrallye immer sehr gerne gefahren bin:
    1) KFP: Schränkt der KFP die Nutzung im Straßenverkehr auf DMSB Veranstaltungen oder Test-u. Einstellfahrten ein? Das müsste ja auch für NAVC relevant sein und daher müsste es eine einfache Antwort geben.
    2) Tageslizenz bzw. Lizenzbedingungen des RSC: Da ich mehrere Jahre nicht mehr aktiv gefahren bin, kann ich die Bedingungen zum Erhalt einer Lizenz der Stufe 2 nicht erfüllen/nachweisen. Mein Auto wird auf jeden Fall mehr als 200 PS haben, d.h. ich benötige die Lizenz Stufe 2. Wie wird das in der Anfangszeit gehandhabt?

    Grundsätzlich darf mal jeder seine Meinung äußern - egal ob passiver Zuschauer oder aktiver Fahrer.


    Als Aktiver würde ich sagen, dass ein Rallyeauto mit entsprechend viel Leistung und nur mit 160 km/h Spitze falsch übersetzt ist.
    Wenn man aber bei 200 am Begrenzer ist, sollte das für normale R35 reichen. Wenn es dann immer noch Stellen gibt, an denen man mehrer 100m mit 200 km/h am Begrenzer ist, passt meiner Meinung nach die Streckenführung nicht.


    Aber ich fürchte, die Diskussion wird ausufern wie die Schotter Diskussion. Die Einen finden Strecken besser, je materialmordender sie sind ("das ist halt Rallye") und die anderen sagen, dass hier immer noch größtenteils Serienautos rumfahren (auch wenn sie sich Gruppe F nennen).

    Es geht doch in erster Linie nicht darum, warum die Beschwerde oder der Protest keinen Erfolg hatte, sondern warum die Strafe zurückgezogen wurde.
    Entweder es wurde falsch gestempelt oder nicht. Das lässt sich mit der Stempelkarte in wenigen Sekunden eindeutig klären.

    Gibt es nicht die Möglichkeit, einen Protest gegen die nicht-serienmäßige Motorsteuerungssoftware zu schreiben?


    Das nachzuweisen würde deutlich schneller gehen und wäre bei weitem nicht so viel Aufwand wie eine Leistungsmessung auf einem Allradrollenprüfstand.


    Ein Spezialist könnte in 5 min die Motorsteuerungssoftware auslesen (über die serienmäßige OBD-Dose) und prüfen, ob sie der Serie entspricht.

    Ich habe doch nur geschrieben, dass unter diesen Bedingungen die ganzen elektronischen Helferlein eines Gruppe G Autos dem Menschen überlegen sind.
    Wenn dann noch ein bisschen die Leistung optimiert wurde, ist das Gesamtpaket bei diesen Bedingungen einfach den F/N Autos überlegen.


    Das ganze kann bei 20° und Sonnenschein wieder ganz anders aussehen. Da müsste wiederum ein M3 mit 350 PS und 200 - 300 kg weniger auf der Wage deutlich überlegen sein. Auch die F/N Allradler könnten da wieder leichte Vorteile haben bzgl. Gewicht.
    Leistungsmäßig sehe ich bei F/N keinen Vorteil ggü. den Gruppe G Allradlern (wegen des Airrestrictors).


    Trotzdem muss jeder für sich entscheiden, ob dieses elektronisch unterstütze Fahren mit einem G Auto für einen in Frage kommt.