Beiträge von Jota

    Schön zu sehen, wenn Dinge, die man den Gremien jahrelang anregt, umgesetzt werden. Wie bereits letzte Woche zum Thema DRS 2014 geschrieben, würde ich mir wünschen, dass sich landesweit vielleicht 8 Veranstalter für so ein Format finden und es unterhalb der DRM eine Serie gibt. Ob das dann Rallye Supercup oder Rallye Trophäe heißt - anyway. Wir sind derzeit selbst mit Partnern im Gespräch, da ich nach 8 Jahren Rallyepause wieder den Helm anziehe und wir ein kleines internationales Programm inkl. WM Lauf fahren wollen Könnte mir durchaus wie Zettinger vorstellen, bei dem ein oder anderen Lauf an den Start zu gehen. Bin gespannt was kommt.

    Man kann es sich auch schwer machen mit einer Serie. Wo ist das Problem einer "gesunden" und "interessanten" DRS 2014? Man nehme die Niederbayern, die Rallye Ulm und die Main-Kinzig, noch dazu die Lausitz, die Sachsen und die Thüringen Rally. Und als Bonbon oben drauf ein Saisonfinale bei Onkel Jürgen im Garten. Man sollte nur mal drüber nachdenken, warum man eine Rallye unbedingt teuer von der Orga machen will. Warum nicht einfach mal das Konzept ändern? Für alle Veranstaltungen gleicher Maßstab: eine Qualifikations WP am Freitag Abend (Zuschauerrundkurs für spektakel), Samstag drei verschiedene Wertungsprüfungen a 8 die je dreimal gefahren werden mit Service nach jeder dritten und am Ende der Rallye nochmal ein Zuschauerrundkurs. Macht 11 WPs und eine Länge von knapp 90 WP Km. Einheitliches Startgeld von 225 Euro zzgl. 25 Euro Helferpauschale . Training und Abnahme ab Freitag mittag 13.00 Uhr und Start erstes Auto um 18.30. Das ist vom Personal her für alle Veranstalter zu stemmen, den Aktiven reicht 1 Tag Urlaub, denn sie können Freitag morgen zuhause los und sind Sonntag oder Samstag Abend zuhause. Durch die regionale Verteilung und die Zuschauerfreundlichkeit haben alle einen Benefit. Warum muss immer alles XXL sein - einfach aus der DRS eine Serie für den kleinen Mann gemacht und schon klappt es. Nebenbei habe ich noch zwei ausgearbeitete Rallyes in der Schublade (NRW und Rheinland-Pfalz) und vielleicht hätt ja sogar die Mannschaft der Taunus Rallye oder auch die Bad Schmiedeberger Bock auf sowas. Quasi die Auferstehung der Rallye Trophäe :cool:

    Moin Moin, falls noch wer Spass dran hat, mit zur Köln-Ahrweiler zum guggen zu fahren - einfach melden per Nachricht. Wir haben noch zwei Plätze frei im Auto und starten am Samstag in Herrgottsfrühe Richtung Mayschoß. Soll ein entspannter Rallyetag werden - Startpunkt ist im Drei-Städt-Eck Wiesbaden - Limburg - Koblenz (Nähe Nastätten).

    Ganz ehrlich. Es wird auch viel zuviel darüber gequatscht.


    Ganz richtig. So viel, dass es inzwischen schwer wird den Leuten da draussen zu erklären, dass man mit einem Mini im Rallyesport ein positiv behaftetes Image zu den Fans transportieren könnte. Und die ganze negative Presse hilft niemandem!

    Früher war die DRM auch was Wert



    Widerspreche dir nicht. Meine nur, dass sich die Katze immer wieder in den Schwanz beisst. Jeder führt an was schlecht ist. Das wissen doch alle. Die Frage muss doch lauten wie lange soll das so gehen und wer kann welchen Beitrag leisten das es besser wird. Und an einer Serie nicht teilzunehmen kann das Hervorbringen einer Meinung sein. Daran teilzunehmen jedoch auch. Die DRM ist nun einmal alternativlos im Land.

    Vorraussetzung es wird das gehalten was angekündigt ist!!



    Bin mal neugierig und meine das keinesfalls kritisch, aber was ist denn angekündigt? Sehe auf der DRS Seite ebenso wie auf der DRM Seite lediglich einen Terminkalender und eine Angabe bzgl. Preisgeld.

    Wäre meiner Meinung nach ein Fehler, erst international einzusteigen und dann wieder den Rückschritt in die DM zu machen


    Wieso definiert das jeder als "Rückschritt" DRM zu fahren? Früher war es einmal etwas wert, wenn man sich auch im eigenen Land gezeigt hat. Würde es eher positiv finden, wenn alle die im Ausland fahren mal wieder zuhause vorbeischauen für eine Saison. Dann würde der DRM auch wieder international mehr Beachtung geschenkt werden und ausländische Cracks würden zum "Germans" jagen vorbeikommen ;)

    Auf die großspurigen Ankündigungen von warmbold und östberg bin ich ja mal gespannt.



    Bitte nicht falsch verstehen, aber Antony hat doch gar nichts großspurig angekündigt. Er hat lediglich gesagt, dass er an einem Projekt bastelt und wenn es klappen würde, er auch sehr gerne in Deutschland starten würde. Finde das sympathisch und freue mich wenn es klappen sollte.

    Man hätte sich eventuell eher bemühen sollen, geeignete Veranstalter aus vorhandenen Cups und Meisterschaften zu rekrutieren oder kleinere Veranstaltungen bzw. Veranstaltergemeinschaften beim Schritt in eine höhere Liga zu begleiten.



    Das ist ja genau das, was ich meinte. Es hätte schon Möglichkeiten gegeben, die DRS als nationale Meisterschaft auf breitere Füße zu stellen. Beispiel gefällig?


    Der DMV hat zwei tolle Rallyes im Kalender. Die Rallye Ulm und die Rallye Main-Kinzig. Beides sind 200er Rallyes und beide hätten eventl. geringfügig erweitert werden können. Es hätte ja nicht gleich eine zwei Tagesveranstaltung mit 8 verschiedenen WP´s werden müssen. Aber z.B. 3 verschiedene etwas längere WP´s die man je dreimal gefahren wäre. Und als Bonbon oben drauf ein netter Zuschauerrundkurs mit direktem Zieleinlauf.


    So hätte man beide Vereine unterstützen können und gemeinsam einen guten Weg in die Zukunft gehen können.


    Und soweit ich weiß hat der Stadtrat das vom BUND bzgl. dem Motorsportverbot vorgelegte Abkommen nicht unterzeichnet, so dass im Frankenland auch noch Möglichkeiten bestanden hätte. Halt nicht als reine Schotterrallye.


    Aber für´s Gedankenmachen werden ja andere bezahlt :D

    Offtopic: frage mich halt nur, warum der AvD den Rallyesport so "stiefmütterlich" behandelt und nicht mal die Sache wirklich in die Hand nimmt.


    AvD Hunsrück Rallye = RIP
    AvD Rallye Franken = RIP
    AvD Rallye Baden-Württemberg = RIP
    AvD Rallye Rhein-Maas = RIP


    Das waren alles einmal wirklich tolle Rallyes unter AvD Flagge und die meisten davon könnte man aus dem Grab holen. Vielleicht hätte man aus der DRS eher eine Serie machen sollen, die in Richtung ehemalige Rallye Trophäe gehen ... z.B. "kleine" Nat.A Veranstaltungen mit einer WP Länge von 75km als reine Eintagesrallyes. Möglichkeiten gebe es genug. So hätte man in der Tat so manchen 200er Amateur gewinnen können ...


    Glaube, dass der Weg der Internationalisierung der DRS in die falsche Richtung führt. Ist aber halt "nur" EINE Meinung.

    Nur mal am Rande - sollte man vielleicht den Threat umbenennen in "Gassner jr. - wir könnens besser". Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Vermarktung um seine Person grottenelendig nach dem Titelgewinn war (jüngster deutscher Rallyemeister und mediatechnisch nix draus gemacht) und sein Aufstieg (SWRC) zu früh kam muss ich dennoch sagen, dass das ja echt schlimm ist. Nun lasst den Jungen seinen Job machen und hinterfragt doch nicht jeden WP Kilometer und jede Platzierung. Die Zeit wird zeigen wohin es ihn führt. So, wie auch bei den anderen deutschen Talenten.

    Es ist halt schon seltsam. Alle 2 bis 3 Jahre tauchen hier neue Namen von angeblichen Talenten auf und über die wird dann seitenweise philosophiert. Ich bin der Meinung, dass die ganzen deutschen Talente viel zu schnell zu Ehr kommen. Es kann doch nicht all der tatsächliche Erfolg gewertet werden, wenn man als Youngster mal ein gutes Jahr erwischt, wo teilweise die Konkurrenz schwächelte und man dann auch noch ganz gutes Material in seiner Klasse zur Verfügung hatte. Früher fuhren die Leute jahrelang auf teils unterlegenem Material in der DRM. Durch die Koeffizientenregelung kam immer mal wieder der Vergleich mit internationalen Startern. Da wusste ein Nittel, Depping und wie sie alle hießen genau, wo sie stehen. Und dennoch wurde nicht gleich einer derer auf den Thron gehoben. Die Leute hatten die innere Ruhe um sich zu verwirklichen und an den Aufgaben zu wachsen. Heute drehen die meisten gleich durch, nur weil ein Youngster mal die Gelegenheit bekommt auf einem von einer zukünftigen Werksmannschaft eingesetzen Auto ein Paar WP Kilometer zu sammeln. Es gab in den letzten 20 Jahren so viele Namen die kamen und gingen ... das vergessen anscheind viele. Schaut doch mal drauf was aus den teilweise guten Leuten aus dem JC wurde. Mir fällt einzig und alleine ein Holger Knöbel ein, der inzwischen wenn ich richtig rechne "vier" Titel auf unterschiedlichsten Fahrzeugen eingefahren hat. Da bestätigt sich seit Jahren das "Fahr"talent. Vor Jahren wurde hier über Amm, Steudten, Vollak, V-Man, Niegel, Schütt, Haaf, Jostes usw. genau das gleiche geschrieben. Wir sollten endlich aufhören die Leute gleich auf einen Thron zu setzen. Jeder sollte sich in Ruhe entwickeln können und wenn einer tatsächlich so talentiert ist, dann kann er das auch in der nationalen Meisterschaft zeigen. Aber dann halt auch mal über eine wirklich messbare Zeit. Denke halt, dass es manchem Youngster besser tun würde erstmal in der DRM 3 Jahre lang zu zeigen was geht, anstatt immer gleich auf internationales Parkett zu schielen. Und zum Thema "wann war zuletzt gutes Material in der DRM unterwegs". War der Gassner jr. Meisterevo ein schlechtes unterlegenes Auto in der Klasse oder wie muss ich die Nachfrage verstehen?

    Mal eine gewagte These: kann es nicht durchaus auch sein, dass die deutschen Jungs inzwischen mit zwar "etwas" Erfahrung auf potenten Autos aufsteigen, aber den tatsächlichen Wettbewerb im eigenen Land nicht erfahren konnten? Wenn ich mit gutem Material immer vorweg fahre und plötzlich in eine Meisterschaft komme in der alle ähnlich gutes Material haben, dann treten nun einmal Unterschiede auf. Und da sind wir wieder beim Thema Qualität der DRM. Kahle hat hierzu auch einmal Stellung bezogen und seine Meinung war damals auch, dass auf die Dauer immer nur im WRC vorweg fahren Tempo kostet. Hat er ja schmerzlich bei internationalen Auftritten dann erfahren. Aber so ist das halt. Es wird halt heute nicht mehr der Wettbewerb gesucht um sich zu beweisen, sondern die Serie und Rallye bei der man mit top Material und wenig fahrerischem Einsatz ganz vorne dabei bin. Man sollte sich mal fragen warum z.B. Leute wie Erwin Weber, Armin Schwarz, Armin Kremer, Matthias Kahle in ein Werkscockpit gekommen waren. Die hatten nicht mal schnell auf top Material einen Titel eingefahren und ab aufs internationale Parkett.

    Richtig! Ich jedenfalls freue mich auf die Taunus und wünsche mir eine feste und geschlossene Schneedecke...



    Richtig Sascha. Ich freue mich auch dass man im Taunus trotz Absage fürs Masters an einer Nat.A festhalten will. Drücke die Daumen Harry. Und wie geschrieben, die DRS sagt bestimmt nicht nein. Also, ran an den Hörer :)


    Und übrigens, für die, die meinen die Taunus sei nicht ideal, die sollten sich einmal an die alten Taunus Rallye Tae zurückerinnern. Sepp Haider im Citroen Visa, Manni Hero im Manta, Möller im 80er, ganz zu schweigen von Schwarz im Escort.

    Nur mal kurz nachgefragt: "Und wo ist bitte die Taunus Rallye Wiesbaden"? Laut Veranstalterhomepage und der darauf befindlichen Ausschreibung sollte die Taunus doch Masters Auftakt sein.


    Na dann sind ja inzwischen mit Taunus, Wartburg, Thüringen und Niederbayern schon vier leer ausgegangene Nat.A Veranstaltungen für die DRS bereit :confused: