Beiträge von rallyegünni

    Suche folgende Infos!
    Bevor Opel 1979 den Kadett Cup statete, schickten sie das Team Jochi Kleint/Gunter Wanger mit einem 60 Ps Kadett C zur Rallye Köln Ahrweiler - müßte 1978 gewesen sein. Dieser Test sollte scheinbar zeigen, das ein derart schwaches Auto trotzdem konkurnezfähig, und somit auch für einen Nachwuchscup geeignet sein würde.
    Dieses Fahrzeug mit dem Kennzeichen GG-CA 700 ereichte bei dieser Rallye eine beachtliche Platzierung (siehe Zeitungsausschnitt)!
    In der Ausschreibung des Cup`s für 1979 ist das Fahrzeug mit diesem Kennzeichen optisch verändert, und dient als Klebeanweisung der Sponsoraufkleber für alle Cupteilnehmer (siehe Foto).
    Da ich selber dieses Fahrzeug so gut es ging nachgebaut habe, interessiert mich jegliche Information speziell zu diesem Kadett, und vor allem alles aus der RKA was den Wagen betrifft, zB Starterliste, Ergebnisliste und sonstige Berichte in dem ZUsammenhang.
    Anbei noch ein Foto meines Nachbaus.


    Wer kann helfen?
    Günni

    Hallo
    Ich suche Kontakte zu ehemaligen Teilnehmern des Opel Kadett Cup!


    Weil ich zu dieser Zeit selber aktiv Rallye gefahren bin, aber leider nicht am Cup teilnehmen konnte, baue ich jetzt aus "Sentimentalitätsgründen" und Spass am historischen Motorsport ein entsprechendes Auto auf.
    Bisher habe ich schon einen dicken Ordner voller Informationen, aber so ein paar Kleinigkeiten fehlen mir noch - wer kann helfen?


    Günter Eberlein

    Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr. Wie wäre es damit den Rallyesport gleich ganz zu verbieten? Dann passiert nichts mehr. Du hast deinen Spaß ja gehabt.


    Und warum jetzt hier auf Reiner Noller eingeschlagen wird verstehe auch wer will. Nur weil er einer der besten Fahrer ist und einer der wenigen die es sich noch leisten können ein richtig schnelles Auto an den Start zu bringen? Armselig. Ich war am Wochenende im Hunsrück und ich habe absolut Niemanden getroffen der sich nicht gefreut hätte das Noller da war.


    Ich wußte das ich mit meiner Meinung polarisiere, aber - wo habe ich über den Reiner Noller was geschrieben??!!
    Ich schrieb über Fahrer (ohne Namen zu nennen) , die es sich zwar leisten können solch ein Auto einzusetzen, aber sich und andere damit gefährden - und nochwas, ich finde solche Autos in den richtigen Händen auch sehenswert, nur nicht in Stümperhand, die um die Kurve getragen werden und dann auf Grund von Motorleistung und Traktion nach der "Ecke" dann die R35 Rallye gewinnen !
    Übrigens - ich würde mir nicht zutrauen mit solch einem "Überauto" jemals solche Erfolge zu haben wie damals (Gewinner Intern. Gaumeisterschaft Nordrhein, intern. westdeuscher Rallyepokal usw.), nur zur Info, das ich schon weiß wovon ich schreibe und mich nicht selber zur "Elite der Überautosfahrer" zähle.


    Günni

    Genau so sehe ich das auch!
    Hatte selber das Vergnügen 13 Jahre Rallyesport bis hin zu intern reservierten Rallyes mit ca 150KM WP zu fahren, allerdings ab mitte der 70ger bis ende der 80ger:
    Mir ist klar, das die Startgelder von damals kein Vergleich sind mit heute, aber ich sehe da noch ein anderes Problem - die Sicherheit!
    Wir waren damals auch keine Nasenbohrer, aber in den vielen aktiven Jahren von mir, ist mir nur ein schwerer Unfall bei Rallye 200 (heute eben R35) bekannt!
    Und hier sehe ich eine Entwicklung die ich mit Sicherheit in Verbindung bringe.
    Bei einer R35 dürften meiner Ansicht nach bestimmte Fahrzeuge überhaupt nicht starten (ich weiß, jetzt habe ich viele Feinde)!
    Wenn ich die Autos der Starterfelder sehe, fahren "gut betuchte" mit Autos, die noch vor kurzem in der DM oder gar WM eingesetzt worden sind. Oder eben die gleichen Modelle mit fast entsprechender Ausstattung/Leistung.
    Ich bin da ganz ehrlich - die gehören auf anderes Geläuf und auch oft nicht in die Hände von Hobbyrallyefahrern, die sich nur bei solchen kleinen Rallyes verwirklichen können.
    Wenn diese Fahrer mit furchtbaren Folgen (wie es ja in den letzten Jahren leider zu oft zu lesen war) schwer verunglücken, sollte man über andere Sicherheitsmaßnahmen nachdenken - und das wäre im Falle von kleinen Rallyes einfach mit einem Verbot von bestimmten Fahrzeugen oder Leistungen zu bewerkstelligen!
    Hier könnten meiner Ansicht nach auch die Sicherheitsmaßnahmen bei diesen kleinen Rallyes entspannt werden und somit die Nenngelder etwas stabiler bleiben.


    Ich persönlich würde aus vielen Gründen ein Verbot von Allradfahrzeugen auf jeden Fall bei R35 verbieten. Ich bin auch wirklich ein liebhaber der Gruppe H, aber da sollte man auch einen etwas anderen Weg gehen um das Aufrüsten mit modernen Komponenten bei den alten Autos einzudemmen.


    Aber meine Meinung ist nur die eines alten Mannes und wird hier sicher in der "Luft zerissen".


    Günni

    Das was J.-M. schreibt kann ich so auch unterschreiben, aber das Verhalten von Mercedes im Vorfeld kann man nur als lächerlich und stümperhaft bezeichnen!
    Wenn ein Hersteller sich auf ein Enganement auf höchster Ebene einlassen will, sollte es doch genügend Spezialisten in deren Umfeld geben, die sagen können, ob im Fahrzeugangebot überhaupt etwas konkurenzfähiges vorhanden ist.
    Es war absolut lächerlich zu glauben, das ein Herr Röhrl auch mit einer "Schubkarre" in der Lage ist richtige Rallyes zu gewinnen (eben nicht dieser Wüstenmurks).
    Für mich war das mal wieder eine Vorführung von Aroganz in diesem Konzern (bei dem ich auch selber gearbeitet hatte).


    Für die Fans von Walter Röhrl war es eine Katastrophe, als er ohne Arbeitgeber da stand. Für Walter Röhrl war es eher schade, das er eine möglicherweise sichere Arbeitsstelle verlor, da sein Drang nochmals Weltmeister zu werden offensichtlich nicht mehr so wichtig war war.


    Ich jedenfals finde die Karriere des Herrn Röhrl absolut beeindruckend, er war für mich als kleiner Amateur im Rallyesport das größte Vorbild in Bezug auf seine Leistungen und eben auch auf seine Menschlichkeit!


    Ich gratuliere ihm von ganzen Herzen zu seinem 70 Geburtstag und hoffe das er uns noch lange als Sportler und Mensch erhalten bleibt!


    Günni

    Hallo Frank
    Da hast du wohl recht, vieleicht findest du einige Mitstreiter. Ich selber bin jetzt Rentner und habe durch eine Rücken OP keine Möglichkeit mehr den gelibetn Sport auszuüben. Das was mir noch geblieben ist, sind Nachbauten alter Rallyeautos zum dahinrollen. Finanziel wäre aber solch ein Trip für mich immer noch unereichbar.


    Aber Korsika kann ich nur empfehlen.
    Bin so um 1995 rum 3 Wochen auf Korsika gewesen, habe da fast alle WM-WP´s abgefahren und dabei regelmäßig in einen Fahrrausch gekommen.
    Es gab da eine Situation die ich nie vergessen werde.
    Wir waren mit einem Volvo Amazon in den Korsischen Bergen mal wieder auf einer WP unterwegs und kamen auf einer Passhöhe an eine Kreuzumg mit 4 oder 5 Abzweigen, die alle in unterschiedliche Talrichtungen führten.
    Um mich zu orientieren hielt ich auf einem relativ großen Schotterplatz an. Jetzt erst bemerkten wir, das dort ein kleines Bistro/Bar stand. Wir entschlossen uns dort ein kühles Getränk zu gönnen.
    Als ich den Raum betrat bekam ich den Mund nicht mehr zu - die gesamte Bar war zugepflastert mit Pokalen, Plakaten, Bildern mit Autogrammen aller Stars die dort mal gefahren sind und eben alles was mit Rallye zu tun hat.
    Nachdem ich mich fast satt gesehen hatte mußte in Ermangelung meiner französischen Sprachkenntnisse meine Freundin alles das Fragen was ich wissen wollte.
    Der Wirt was sichtlich begeistert das wir uns dafür interessierten und gab bereitwillig Auskunft.
    Nachdem ich alles übersetzt bekommen hatte, vergas ich fast etwas zu trinken.


    Wir gingen dann wieder zum Auto, ich setzte mich rein, drehte das fenster runter und lauschte. "Was ist"? kam es vom Beifahrersitz "fahren wir jetzt"!
    Ich lauschte immer noch gespannt in die Stille - und da - jetzt hörte ich es - ein hochdrehender Motor, eine Renault Alpine-ich bekam Gänsehaut! Das Geräusch kam näher und brüllte infernalisch. Jetzt, jetzt kam sie mit heraushängendem Heck auf das Plateau - die Menschenmenge auf dem Schotterparkplatz jubelte und sprang fast auf die Fahrbahn - es muß ein Nationalheld gewesen sein!
    Die Alpine tauchte ab in einem der in´s Tal führenden Wege - der Klang des Motors war immer noch gut zu hören und brachte mir nochmal ein wohliges schauern über die Pelle!
    Ich hörte schon ganz entfernt den nächsten Teilnehmer und wollte gerade sagen was das wohl für ein Rallyeauto sei, kam von rechts " Haaalllloooo, hier fährt kein Auto, das einzige was ich höre ist eine wunderbare Stille und ein paar Singvögel"!


    Ich hatte einfach genau das geträumt, was uns der Wirt erzählt hat. Genau so muß es hier gewesen sein, wenn hier oben bei mehreren WP´s die über diese Passhöhe führten, die Hölle los war!


    Diese Geschichte habe ich nicht erfunden, die habe ich bis heute als ein ganz tolles Urlaubserlebniss im Kopf abgespeichert. weil sie fast real war - ich würde viel dafür geben, wenn ich dort mal stehen könnte und das alles nicht träumen müßte - und die Krönung wäre, in einem Rallyeauto zu sitzen, und das alles aus dieser Perspektive sehe zu können.


    Entschuldigung für meine Träumereien!


    Gruß Günni

    ..meine Respekt habt ihr, vor allem weil das Ende eures Abenteuers noch gespikt war mit Unsägbarkeiten die niemand nach einer solchen Anstrengung braucht!
    wirklich schade , das solche Veranstaltungen durch Regelemente und andere "Stolperfallen" aus dem Wunschbereich der "Amateure" ausgeschlossen sind.
    Alle die das irgendwie miterlebt haben, sei es als Leser, Zuschauer, oder gar als Servicemann oder Fahrer, können warscheinlich solche Erlebnisse mit dem nötigen Herzblut nachvollziehen!
    Was bleibt,sind eben die tollen Erinnerungen, die euch niemand nehmen kann - und das ist eben auch wichtig!
    Nicht nur nach vorne schauen, wie manche meinen - hinten war auch nicht alles schlecht.


    Günni

    ...hab mal was ähnliches geschrieben in einem anderen Forum, allesrdings über Erinnerungen aus 13 Jahren Amateurrallyesport von 1974-87.


    Die Resonanz war damals auch erstaunlich, angefangen von "früher war doch alles besser", bis "habe mich bei meinen Eltern beschwert, das ich nicht früher geboren wurde"!


    Es ist beeindruckend , wenn jemand so spannend solche Erinnerungen schreiben kann - man glaubt beim Lesen fast selber dabei zu sein - großes Lob für dich und schön zu ende schreiben!


    Günni

    Tolle Starterlisten aus der Zeit werden hier veröffendlicht !!!
    Wenn ich mir die Liste der Hunsrück 82 anschaue läuft mir ein freudiger Schauer über denn Rücken.
    Bis zur Startnummer 100 kennt man aus der Zeit bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Teams, und die waren Vorbilder für uns!
    Sogar viele Starnummern weiter tauchen noch etliche Namen auf die man kannte oder die heute mal wieder irgendwie auftauchen.


    Ich war zu dieser Zeit auch Rallyefahrer, aber eben nicht bei diesen großen Veranstaltungen, aber immerhin oft als Zuschauer dabei.
    Der damaliige Kadett Cup von 1979 bis 81 hat mich ganz besonders interessiert, wäre gerne dort gefahren, aber da reichte die Zeit leider nicht .
    Aus diesem Grund, und auch weil ich gerade ein Cup Auto nachbaue, würden mich Starterlisten davon sehr inetressieren.
    Bei der Hunsrück sind die ja auch mitgefahren, sollte doch auch ein paar Listen von geben.
    Würde mich freuen wenn wer was hat!


    Günni

    Hallo Hans
    Nein der Peter Stahl ist nicht mein Cousin, aber ich kenne ihn sehr gut. Ich war zu dieser Zeit viel mit den Rallyefahrern aus dem "Pott" befreundet. Dazu gehört natürlich auch der Peter Stahl.
    Mein Cousin ist zu der Zeit auch Rallye auf einem Kadett C GTE gefahren und heist Peter Götten. Seine Beifahrer waren abwechselnd zuerst ich bis ca 1976, dann Verschiedene Co´s und zum Schluss bei den größeren Rallyes seine Frau Anne.


    Günni