Beiträge von J.-M.

    Ja, Tom hat Recht. Man braucht nichts bezahlen. Ich war 2010 dort, habe aber damals auf der offiziellen Website ein sog. Supporter Package bestellt, welches dann per Post zu mir nach Hause kam. Das kostete damals ca. 20 - 22 Euro, war aber mit vielen Infos zusätzlich bestückt. Als ich dann dort war habe ich festgestellt, das teilweise Rallyemagazine mit Programmteil und Kartenmaterial in grossen Supermärkten in den Zeitschriftenabteilungen für kleines Geld zu haben war. Das offizielle Kartenmaterial war zum suchen der WPs nicht so gut, da der Maßstab viel zu groß war. Am besten kaufst du dir eine Generalkarte in einem kleinen Masstab vom Elsass. Das hat mir damals viel geholfen, da die Entfernungen zwischen den WPs manchmal ganz schon gross sind . Viel Spass.
    Jörg

    Es ist nicht zu glauben, genau gestern habe ich mit Freunden noch Fotos von der Deutschland 2003 durchgesehen und uns eine DVD von 1999 angeschaut mit dem Sieg von "Buga" in Korsika auf dem Xsara Kitcar. So ein Asphaltglüher gibts nicht nochmal. Und heute muss ich diese wirklich traurige Nachricht lesen. Mein Mitgefühl gilt der Familie und den Freunden von ihm.
    Jörg

    Hallo, ich danke Maels für den Anstoss zu diesem Thema. Ich bin beeindruckt wie viele Leute sich in kurzer Zeit Gedanken zu dem traurigen Anlass gemacht haben. Ich selber besuche seit etlichen Jahren diverse Rallye und Rundstreckenveranstaltungen und sehe auch die Entwicklungen. Ich muss mich der Meinung von Heyrot anschliessen. Selbst bei einer kleinen Rallye muss man als Fahrer schon einen gutgemachten Evo 8 an den Start bringen um vorne zu sein. Aber da fängt ja alles an. Ich habe selber auf Clubsportebene in den Anfang 80zigern Motorsport betrieben. Wir hatten viel Spass und es ging uns hauptsächlich ums Fahren. Wir hatten keine Sponsoren und es war sch...egal wenn auch mal kein Pokal mit nach Hause kam. Aber dann will man vorne mitmischen und das Auto wird verändert. Man lässt sich ein spezielles Getriebe bauen, kauft spezielle Reifen und erhöht die Motorleitung. Das geht dann nicht mehr ohne Sponsoren und wenn man Geldgeber gefunden hat ist plötzlich der Leistungsdruck da. Man fährt dann anspruchvollere Veranstaltungen und geht auch ein höheres Risiko ein - man muss dem Sponsor ja was bieten. Diese Spirale ist aber ab einem bestimmten Niveau nicht mehr aufzuhalten. Die technische Entwicklung in einem technischen Sport geht immer nach vorne. Die Herausforderung ist bei Rallyes seitens des Veranstalters die Streckenführung auf die Autos anzupassen ohne aber eine gewisse Spektakularität zu verlieren, sonst kommen ja keine Zuschauer. Ich selber fahre ja zu WM oder IRC Läufen um die Besten zu sehen, und es gibt dann eben nur eine Handvoll die eben z.B. auf der letzten Rille bremsen können. Meine Lieblingsrallye ist die Ypern, aber ich bin selber jedes Jahr fasziniert und erschrocken zugleich wenn ich den Speed und das Bremsvermögen sehe. Da frage ich mich schonmal ehrlich ob das sein muss, das Super 2000 Fahrzeuge ist grossen Gang auf den Geraden im Begrenzer sind oder Gruppe A/N Allradler an der 200 Km/h Marke sind oder darüber. Und dann die ewige kleine Schar von bekloppten die, wenn der Hubschrauber weg ist sich ins Unterholz setzen damit die Autos am besten noch über die Schuhspitzen fahren. Das ist gerade in Belgien ein Problem. Ich habe auch kein Patentrezept und man kann nur hoffen das die Veranstalter in Zukunft weiterhin in der Lage sind attraktive und sichere Rallyes zu veranstalten. Die technische Entwicklung geht weiter, dort wird man die Sache nicht angehen können.
    Jörg

    Ich bin ehrlich: Ich habe mir von Petter Solberg mehr erhofft. Die Aussage "ein Platz auf dem Treppchen (3.) ist o.k." ja so wird der nie Weltmeister. Ständig gibt es irgendwas zu meckern, Zuviel Regen, dann wieder kein Regen, dann zu trocken oder Boden zu hart, immer ist etwas. Die Wetterbedingungen sind für alle gleich (meistens), egal der Loeb haut eine Bestzeit nach der anderen dahin und gut ist. Das ist eben Weltklasse auch wenn es oft langweilig ist und der Sieger schon vorher feststeht. Dabei bewundere ich ja am meisten den Malcolm Wilson, der das als Teamchef alles ertragen muss und dabei nicht durchdreht. Laut einem Bericht in "Sport-Auto" hat der Latvala bis einschliesslich Griechenland 42 WM Punkte verschenkt und der Solberg 28. Die Bilanz sähe dann ganz anders aus, zumal ja der Fiesta denke ich, dem DS3 in nichts nachsteht. Vielleicht sollte auch Ford mal mehr Kohle bei M-Sport reinpumpen, sonst saufen die wenn VW richtig in Wallung kommt, nämlich ab und sehen dann vielleicht gar kein Land mehr. Ansonsten kann man ja nur noch auf gute Einzelergebnisse hoffen, denn die Fahrer-WM Chancen sind doch gleich Null.
    Gruß Jörg (frustierter Ford Fan)

    Das Wort "Wenn der Latvala mal..." ist genau der Knackpunkt. So wird es noch ewig dauern bis JML mal Weltmeister wird. Ab und Zu mal schneller zu sein als die Franzosen reicht eben nicht. Das es sehr schwer ist die Kombi Loeb/Citroen zu knacken ist klar, aber wie oft ist es schon passiert das die Ford Jungs aus Fehlern oder Problemen von Citroen während einer Veranstaltung kein Kapital geschlagen haben. Da fallen die Citroen aus oder haben Probleme, ja da muss man zuschlagen und die Punkte einsacken. Mexico, Portugal und Griechenland sind Paradebeispiele dafür, wie man einen "Elfmeter ohne Torwart vergeigt" (Zitat in "Sport Auto").

    Man kann es sehen wie man will, die Kombination Citroen/Loeb ist und bleibt fast unschlagbar. Die machen einen Top-Job, und zwar das gesamte Team. Ich bin selber Ford-Fan und man muss schon verdammt leidensfähig sein wenn man von Rallye zu Rallye hofft, das die Ford Jungs mal die Maxmialpunktzahl einfahren. Aber so ist der Motorsport - der beste Mann im besten Auto mit dem besten Team im Hintergrund, dann natürlich auch das beste Budget und das gesamte Team arbeitet auf einen Mann hin - so werden Serienweltmeister produziert. Ich kann nur hoffen, das VW ab dem nächsten Jahr den Franzosen Parolie bieten kann, und das sich Citroen der Herausforderung stellt. Dem leidgeprüften Malcolm Wilson kann man nur wünschen das er nicht aufgeben soll und er eventuell eine Fahrerumstellung vornehmen soll/muss, weil ich denke das der Fiesta RS WRC ein gutes und zuverlässiges Auto ist.
    Jörg

    Hallo Schiffi,
    Ergebnisse Pneumant Rallye 23.-24.4.1999 2.Lf zur deutschen Meisterschaft
    1. Kremer - Berssen Subaru Impreza
    2. Gassner - Schrankl Proton Pert
    3. Steinacker - Schmidt Mitsubishi Carisma
    4. Schelle - Weiß Opel Astra Kitcar
    5. Depping - Moufang Ford Escort Cosworth
    Gruss Jörg

    Hallo Le Moulinon, Klasse, da hat sich mit Dir ja sogar ein Zeitzeuge erinnert. Vielen Dank dafür. Ja Ford wäre vielleicht besser beraten gewesen den Vatanen mit dem Escort BDA loszuschicken. Ich selber habe seit Mai ´77 in der Händlerorganisation bei Ford gearbeitet und weiss noch das der Fiesta damals gross beworben wurde. Der heckgetriebene Escort stand ja 1979 schon in der Ablösung. Deshalb haben die ja den Vatanen und den Roger Clark auch bei der Monte 79 jeweils auf Fiestas eingesetzt.
    Gruss Jörg

    Hallo OPA20V, vielen Dank für deine schnelle Hilfe. Mit Deiner Hilfe kann ich jetzt versuchen das gesuchte Heft zu bekommen.Ich habe auch sehr viele alte Motorsportmagazine und Zeitschriften, aber leider diese Ausgabe nicht. In den 70zigern habe ich Sportauto und sportfahrer nur sporadisch gekauft. Ich warte bis zur Motorshow in Essen, da sind ja immer Händler die so alte Sachen verkaufen. Trotzdem vielen Dank.
    Gruss Jörg

    Ich habe ein Modell Ford Escort RS 2000 geschenkt bekommen, mit dem der Norbert Haug zusammen mit Bernd Ostmann als Co die Rallye Stuttgart 1979 bestritten hat. Ich habe versucht zu dieser Veranstaltung Informationen zusammen zutragen, was aber in diesem Fall nicht so einfach ist. Mich würde interessieren in welcher Zeitschrift eventuell ein Rennbericht vielleicht mit Bildern gedruckt wurde. Oder ob das ein Lauf zur DRM war oder eine Ergebnisliste. Vielleicht kann jemand helfen?
    Gruss Jörg

    Ich denke man kann froh sein das alles so gut abgegangen ist. Gott sei Dank ist dem Hirvonen und seinem Co nichts passiert. In letzter Zeit ist wieder viel passiert - das braucht der Rallyesport jetzt am allerwenigsten. Ich hoffe nur ,dass dieser Abflug dem Mikko nicht zuviel Selbstvertrauen gekostet hat.
    Jörg

    Das meinte ich damit auch nicht, dass VW schon in 2013 um die WM kämpft. Aber für mich sind die Wolfsburger im Augenblick die einzigsten, die Citroen paroli bieten können. Ich denke die bereiten sich genauso akribisch vor wie die Franzosen. Natürlich weil VW auch ein reines Werksteam ist (ohne Kundenautos) mit viel Manpower, die sich auf das wesentliche konzentrieren können. Man sieht ja bei Ford wie die sich seit Jahren abmühen und immer wieder versuchen auf dem Level zu bleiben. Klappt aber meistens nicht: Warum? Weil der Malcolm Wilson sich darum kümmern muss das erstmal seine Firma läuft. Aus dem Grund die ganzen Kundenfahrzeuge die aufgebaut und betreut werden müssen. Wenn der so ein Budget zu Verfügung hätte wie Citroen und sich mit seinen Ingineuren und Technikern auf nur zwei Autos konzentrieren müsste, ich bin überzeugt hätten die Leute von M-Sport in der Vergangheit bessere Ergebnisse abgeliefert. Vielleicht wird Ford ja das Budget im Hinblick auf VW auch aufstocken. So ein grosser Konzern wie Ford muss doch ein Interesse daran haben auf Augenhöhe mitzufahren. Ich habe grossen Respekt vor M-Sport und finde es gut wie die Jungs sich immer wieder motivieren und die Lust nicht verlieren. Wie ich bereits meinte - Nächsten Jahr um die gleiche Zeit wissen wir wo die Reise hingeht.
    Gruss Jörg

    Ob Test als Vorauswagen ja -oder nein, ich freue mich auf VW im nächsten Jahr. Ich denke so wie die sich vorbereiten, werden die Wolfsburger ein ordentliches Feuerwerk abbrennen. Für uns Fans kann das alles nur Recht sein. Ich habe nur Angst das die anderen Hersteller, wenn die eventuell kein Bein mehr auf den Boden bekommen, die Lust verlieren und aufhören. Das ist dann wieder suboptimal. Aber das kann man nicht beein-
    flussen. Nächstes Jahr um diese Zeit weiss man mehr.

    Ich fände es sehr schade wenn Griechenland rausfliegen würde. Ohne selbst je live dagewesen zu sein, denke ich, haben die Griechen einen ordentlichen Job gemacht. Dann ist es ja auch noch ein Schlag ins Gesicht für die ganzen freiwilligen Helfer die drumherum noch zuarbeiten. Dazu käme noch, dass dann ja die letzte brutalo Schotterveranstaltung wegfallen würde, wo es schon keine Safari mehr gibt. Michelle Mouton wäre gut beraten das noch mal zu überdenken.
    Gruß Jörg