Beiträge von Norman

    unterstellen wir den Sportkommissaren mal etwas Ahnung, die Unfallstelle wird schon entsprechend auffällig gewesen sein...


    Sorry, habe auch letztes Jahr öfters bei den Herren gesessen und kann sagen: Nein, haben sie leider nicht. Die Herren können sich nicht vorstellen, wie es ist im Renntempo im Bruchteil einer Sekunde eine Entscheidung treffen zu müssen. Ich möchte gerne erleben, was passiert, wenn wir demnächst bei Stoßstangen anhalten und Autos suchen. Von hinten kommt einer angeballert, der gefährdet wird und eine neue Zeit bekommen wir dann bestimmt nicht zugewiesen, weil es ja nichts war... Sollen wir jetzt bei jeder Bremsspur anhalten?

    Hallo Ronny,


    danke, dass du meine angesprochenen Punkte noch mal hervorhebst. Wie beschrieben, bemängel ich bei der 3-Städte gerade nicht, dass eine Kontrolle im 50er Bereich gemacht wird. Vielmehr genau den Punkt dn du hinterfragst. Ich kann dir als Teilnehmer gerade nicht sagen, ob die Kontrollen in einem im Bordbuch oder auf der Strecke ausgewiesenem 50er Bereich gemacht wurden. Es gibt darüber keine Information. Als Teilnehmer wärest du jetzt gezwungen, den Rallyeleiter auf zu suchen und zu versuchen herauszufinden, wo es genau gewesen sein soll. Im Rahmen einer transparenten Darstellung, sollte dies jedoch nicht nötig sein.


    Auch ist nicht immer ein Ortsschild vorhanden, da WP‘s Orte teilweise über Feldwege verlassen oder erreichen, wodurch oft nicht klar ist, ob noch 50 ist oder nicht. Dies könnte eventuell der Fall sein, da es auf der Rallye entsprechende Passagen gab. Auffällig ist, dass relativ viele hohe Überschreitung der Geschwindigkeit gemacht wurden, was den Verdacht nahe legt, dass es so ein Punkt gewesen sein könnte. Aber leider kann es so nicht fest gestellt werden.


    Ferner stellt sich für mich die Frage, hat die Verdoppelung der Strafe dem Rallyesport irgendwas gebracht? Der Teilnehmer ist trotzdem zwei mal gerast. Geändert hat es nicht. Setzen wir mal vorraus, der Teilnehmer war sich in dem Moment nicht bewusst, dass er was Falsches macht (wovon ich mal ausgehe, z.B. Schild nicht gesehen, Bordbuch nicht gelesen, abgelenkt durch Schrieb machen, o.ä.) hätte die Strafe ohne Verdoppelung den gleichen Effekt. Hier kann man sicherlich unterschiedlicher Auffassung sein, ich bin der Meinung, bevor ich Strafen erhöhe, muss ich den Personen eine Chance zur Verbesserung geben. Das wäre fair. Das andere bringt nur einfach dem DMSB mehr Geld.

    Ist etwas offtopic aber du bleibst bewusst pauschal? Was sind denn "negative Kontrollen durch DMSB-Verantwortliche"? Eine Anhörung zum RallySafe Rot? Schikanenfehler? Deutlich überhöhte Geschwindigkeit beim Recce?


    Gerne kann ich dir das etwas genauer beschreiben, ist aber nicht in drei Sätzen getan. Da ich nicht weiß ob du DRM fährst oder generell Rallye fährst, hole ich vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas weiter aus.


    Als erstes zur Definition:
    Eine positive Kontrolle sind Kontrollen, die die Hauptprioritäten haben z.B. den Sport sicher zu mache, das Ansehen des Sports zu verbessern oder für einen fairen Wettbewerb zu sorgen. Sie sollten i.A. auch immer auf eine Verhaltensveränderung hinwirken.


    Eine negative Kontrolle wird durchgeführt um andere Personen dabei zu erwischen, wie sie etwas falsch machen. Generell geht man bei der negativen Kontrolle auch i.A. davon aus, dass man Personen erwischen wird, die etwas falsch machen, da negative Kontrollen mitunter auch sehr zeitintensiv sein können. Die Ziele der negativen Kontrolle können auch unterschiedlich sein. Z.B. man will Geld kassieren, man fühlt sich gut, wenn man andere Personen bei etwas erwischt, man fühlt sich wichtig, man vertraut den anderen Personen nicht, dass sie sich an Regeln halten oder man denkt die Personen wollen extra Regeln umgehen. Der Effekt der Verhaltensänderung kann eventuell mit entstehen, ist aber eher ein Nebeneffekt. Negative Kontrollen tragen nicht zu einem Vertrauensvollen miteinander bei, belasten Beziehungen und führen oft zu Frust (oft auch auf beiden Seiten).


    Einige Beispiele dazu:
    Bekleidungskontrolle:
    Positive Kontrolle: Offizielle stehen vor der Wertungsprüfung, kontrollieren die Teilnehme vor dem Start, ob die Sicherheitskleidung komplett angezogen ist. Wenn nicht, kann dies bis zum Startverbot auf der Prüfung kommen oder zur Disqualifikation. Sehr sinnvolles Verhalten. Die Kontrollen werden von den Teilnehmer auch meist gerne akzeptiert, da sie zur Sicherheit beitragen.
    Negative Kontrolle: An der Ziel ZK stehen Offizielle, und jeder bei dem nur die Sturmhaube aus dem Anzug schaut oder der schon seine Handschuhe zwischen Zieldurchfahrt und Stopstelle ausgezogen hat, erhält eine Geldstrafe. (Geschehen letztes Jahr DRM, mit etlichen Geldstrafen). Sicherer wird der Sport dadurch nicht, ein gewisser Erzhiehungseffekt kann vorhanden sein, definitiv entsteht aber Frust und Wut bei den Fahrern, insbesondere wenn dann unklare Regeln (geht die WP bis zum Ziel oder bis zum Stop) direkt zum Nachteil der Teilnehmer ausgelegt werden.


    Geschwindigkeit Recce:
    Positive Kontrolle: Im Roadbook oder auf der Strecke, werden Abschnitte gekennzeichnet, auf denen auf jeden Fall Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten sind, wegen besonderer Gefahrensituationen, empfindlichen Anwohner, behördlichen Auflagen o.ä. Diese Abschnitte werden kontrolliert, Überschreitungen werden mit Geldbußen belegt, zusätzlich wird im Idealfall auf die Teilnehmer hin gewirkt und die Auswirkungen des Fehlverhalten noch einmal verdeutlicht. Dies ist sehr sinnvoll für unseren Sport, der nicht überall Freunde hat und verschiedene Gefahren mit sich bringt.
    Negative Kontrolle: Es wird eine Abschnitt auf einer Landstrasse raus gesucht, irgendwo im Wald, auf dem 100km/h ist, wo leicht mal zu schnell gefahren wird, insbesondere wenn man parallel einen Schrieb am machen ist und sich auf Besonderheiten der Strecke am konzentrieren ist und sich dabei noch im fließenden Verkehr befindet. Eine Gefährdung von dem Verhalten geht wenn überhaupt kaum aus, dem Sport schadet es nahezu gar nicht. Aber man kann richtig kassieren und hat eine sehr hohe Anzahl an 'Straftätern'. (Gängige Praxis auf der Sachsenrallye, hier wurden die Strafen gleich gar nicht veröffentlicht, damit das nicht so deutlich von außen gesehen wird; zur 3-Städte kann ich hier nichts sagen, da gar nicht klar ist, an welcher Stelle die Kontrolle statt fand). Das hier ein Unverständnis und Wut aufkommt kann der ein oder andere sicherlich verstehen.


    Zu dem Punkt ist auch das DRM Regelment Punkt 7.2 Durchführung der Wettbewerbe zu beachten:
    'Um durch den Veranstalter ausgewählte Abschnitte zu analysieren, sollten diese entsprechend im Road Book respektive auf der WP (Beschilderung) entsprechend erkennbar und gekennzeichnet sein. Dem Teilnehmer wird jedoch im Vorfeld nicht mitgeteilt, welche Streckenabschnitte auf den Wertungsprüfungen im Rahmen der Besichtigung ausgewertet werden. Wichtig ist eine Nachvollbeziehbarkeit für den Teilnehmer.'
    Dieser Punkt wird bei den meisten Veranstaltern missachtet. Während diese Jahr noch 6 von 8 Veranstalter immerhin die Kontrollen nur an den Stellen gemacht haben, an denen die Teilnehmer auch wirklich über Roadbook oder Schilder darauf hin gewissen wurde, ist mir kein Veranstalter bekannt der tatsächlich so transparent für die Teilnehmer war, dass überhaupt eine Info darüber erfolgte, wo der Verkehrsverstoß genau statt gefunden hat (z.B. durch Straßebezeichnung oder Roadbook-Zeichen). - Und nur um die Fragen vorweg zu nehmen, wir haben diese Saison nur einmal eine Strafe bekommen, weil wir 9km/h zu schnell gefahren sind. Aber es reicht schon die ständige Panik beim Abfahren, dass man ja ein paar KM/h zu schnell fahren könnte, weil dann wieder was kommt oder auch das Gefühl was aufkommt, wenn man dann wieder an eine Stempelkontrolle kommt und dort der/die arme/r Fahrerverbindungsfrau / -mann 20 Zettel verteilen muss.


    Ahndung von Verkersverstößen beim Recce
    Positive Kontrolle: Verstöße an oben beschriebenen Stellen werden geahndet. Den Teilnehmern wird eine Möglichkeit gegeben das Verhalten zu verbessern. Tritt nach Hinweis keine Besserung ein, wird die Stafe erhöht. (Laut Regelment: 1. Verstoß: 10€/km, 2. Verstoß: 20€/km)
    Negative Kontrolle: Man kontrolliert das gesamte Recce. Die erste Überschreitung wird mit 10€ geahndet und die 2. schlägt man dann doppelt zu ohne das der Teilnehmer die Möglichkeit hatte sein Verhalten zu korrigieren oder sich überhaupt bewusst zu werden, dass er etwas falsch gemacht hat.
    Jetzt auch wieder passiert auf der 3-Städte Rallye, vorher aber auch schon oft. Es ist hier offensichtlich, dass nicht der Erziehungseffekt der mit der Strafe erzielt werden soll im Vordergrund steht. Hier wird eine Strafe schon erhöht, bevor die Person Bewusstsein über das Fehlverhalten hatte und er somit auch eventuell nicht wusste, dass er sein Verhalten verändern muss (z.B. Schild übersehen o.ä.). Auch in der StVO wird dies so gehandhabt, dass ein zweiter Verkehrsverstoß der erfolgt, bevor die Person vom Ersten wusste, so geahndet wird, als ob es den Ersten noch nicht gab, weil ja noch kein Erziehungseffekt eintreten konnte. Bei der DRM leider nicht.


    Ich könnte noch viele weitere Beispiele nennen, ob wir jetzt über Umweltschutzmatten beim Tanken (Strafe für Ausländisches Team, startet das 1. Mal in der DRM erhält sofort Geldstrafe) sprechen, durchdrehende Räder und Bremsvorgänge in der Vorstartzone, scheinbar undichte Tankfässer oder Tankanlagen usw....
    Auch ein schönes Beispiel bei der 3-Städte Rallye erhalten drei Teams eine Verwarnung, weil sie an einem Unfall nicht angehalten haben, bei dem Nachts kein Fahrzeug zu sehen war, bei dem aber das Rallysafesystem scheinbar einen Unfall anzeigte. Als erstes erfolgt die Anzeige nach neuestem System sehr unaufällig und ist schwer zu sehen für den Beifahrer der normal während der WP nicht auf das Display schaut. Zum anderen Fragte ich einen Sportkommissar, wie ich mich denn in der Situation verhalten soll, wenn mir so etwas passiert, da ich es ja gerne richtig machen würde. Interessanter weise wurde mir genau das Verhalten beschrieben, für das die anderen Teams eine Verwarnung erhalten haben...


    Ich könnte noch lange weiter schreiben. Der Frust über die Saison hat sich immer weiter angestaut, dass bereits bei den letzten Läufen die Lust verloren gegangen war. Wir ziehen daher unsere Konsequenzen und werden die DRM im nächsten Jahr eher aus der Ferne betrachten. Vielleicht kommt es ja doch mal zu einem Umdenken. Mir tut es leid für die Veranstalter, die viel Mühe und Zeit in den Sport stecken. Auch die leiden teilweise unter diesen und sicherlich noch anderen Punkten.

    Leider war es für uns auch in keiner Weise nachvollziehbar.
    Da wir das letzte Team waren mit Startnummer 10, was nach dem Rostek Unfall noch durchgefahren wurde hat uns diese Regelung extrem benachteiligt.


    Mal zum Vergleich:
    Unser Zeit WP2 5:18.4 - 13. und schlechtestes Zeit in der Division
    Zugewiesen Zeit für alle anderen Teams 5:08.6
    Somit hatten wir auf jedes Team 10 Sekunden verloren.


    Unsere Zeit WP5 5:17.4 - 6. beste Zeit in der Division
    Vergleich:
    Tomek David: 5:26.1
    Melanie Schulz 5:34.8
    Rolf Petersen 5:43.8
    Uwe Gropp 6:00.5


    Das heißt im 2. Durchgang waren die Teams zwischen 9 und 43 Sekunden langsamer als wir. In der WP2 haben sie aber eine um 10 Sekunden schneller Zeit als wir zugewiesen bekommen. Das heißt, wir wurden in WP2 zwischen 20 und 53 Sekunden benachteiligt. Was das mit fair zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen.


    Insbesondere ist die Regelung sehr fragwürdig, da bei späteren Unterbrechungen eine andere Regelung getroffen wurde. Auch andere Zeitzuteilungen waren sehr merkwürdig.


    Aber was wollen wir schon erwarten, wenn sportliche Entscheidungen heute lieber durch schlecht aufgebaute Schickanen getroffen werden. Wenn Fahrer mit negativen Kontrollen durch DMSB-Verantwortliche tyranisiert werden, dass der gesamte Spaß am Sport verloren geht. Wenn man bei Anhörungen wie ein Schwerverbrecher behandelt wird, mit einer überzogenen Arroganz, obwohl man einerseits nach Reglement und andererseits nach gesunden Menschenverstand entschieden hat.
    Eine Rallye bei der über 50 Entscheidungen durch den Rallyeleiter, zzgl. Verwarnungen durch Sportkommisare usw., getroffen werden, zeigt deutlich, dass es im Deutschen Rallyesport zur Zeit in die falsche Richtung läuft.


    Wir durften dieses Jahr vier mal in der Nachtpause von Freitag auf Samstag bei den Sportkommisaren sitzen, ohne das wir tatsächlich etwas falsch gemacht hatten. Die Nachtruhe wird dadurch entsprechend verkürzt und die Konzentration auf die eigentliche Rallye fällt hinten runter. Ein normaler Umgang ist für manche Offizielle leider ein Fremdwort und auch mal mit Fingerspitzengefühl zu handeln, liegt einigen Personen fern. Das ist sehr schade, da es der Sicherheit schadet, wenn die Fahrer sich nicht mehr auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können und es schadet dem Sport, sowie dem Spaß dabei. Ferner ist es für Außenstehende kaum noch nachvollziehbar.


    Für uns alles Grund genug uns nächstes Jahr aus der DRM zurück ziehen. Ein Sport, bei dem ich mich permanent ärgern muss, Angst haben muss, dass ja wieder irgendwas falsch gemacht werden könnte (da mittlerweile extrem nach Fehlern gesucht wird und diese gleich überzogen bestraft werden) und man sich wieder für irgendwas rechtfertigen muss, macht in der Form für uns keinen Sinn, die in diesem Sport Spaß und Ausgleich suchen.
    Wir werden nächstes Jahr ein R3 oder R5-Programm fahren. Fest steht aber, dass dieses nicht in der DRM stattfinden wird.


    Norman Kreuter

    Auch das gibt es:



    Gerne möchte ich euch als Betroffener über den Vorfall aufklären, bevor hier irgendwelche Gerüchte kursieren:


    Beim Rausfahren aus dem 1. Service hatte uns unser Team das Signal gegeben Strecke frei. Wir haben dann noch vom Rückwärtsgang in den 1. Gang geschaltet und sind angefahren. Genau in dem Moment fuhr Max Schuhmann mit relativ hoher Geschwindigkeit durch, wodurch es zu einer leichten Berührung kam. Sicherlich dumm gelaufen und von beiden Seiten ein Fehler gemacht worden.
    Darauf ist Max in seinen Service gefahren, wir zum Service-Out, da wir nur noch drei Minuten bis zur Stempelzeit hatten. Als wir in der Warteschlange standen, gab es einen Schlag von hinten auf das Fahrzeug. Im ersten Moment dachten wir, dass uns ein anderes Fahrzeug von hinten auf unseren Wagen mit etwa 20km/h drauf gefahren ist. Wie sich später rausstellte, war dies jedoch ein Fußtritt, welcher eine starke Beule in der Heckklappe hinterlassen hat. Danach wurde die Tür aufgerissen und es wurde recht emotional verschiedene Dinge in unser Auto gerufen, die hier nicht wieder gegeben werden müssen. Da wir in Zeitdurck waren und zum Stempeln mussten, fragte ich, ob er sie noch alle hat, habe ihm seine überhöhte Geschwindigkeit vorgeworfen und im gesagt er soll abhauen (natürlich auch etwas lauter, wofür wir auch eine Verwarnung der Sportkommissare erhalten haben). Nach einem weiteren Schlag auf das Dach und ein reißen an der Tür, ist Herr Schuhmann dann wieder verschwunden.
    Zu Gute halten muss man ihm sicherlich, dass er wohl mit einer krummen Hinterachse im Stress und mit Frust unterwegs war. Und die Emotionen in dem Moment übergekocht sind und ein Ventil gebraucht haben.
    Nach der Rallye hat er sich für sein Verhalten entschuldigt und eingesehen, dass es eine sehr dumme Aktion war.
    Zur Richtigstellung: Die 500€ an den DMSB sind nicht um den Schaden zu regulieren. Diese gehen an den DMSB als Strafe. Die Regulierung des Schadens kommt noch on Top dazu. Also teurer Spaß für kurz die Nerven verlieren.
    Da wir im Moment davon ausgehen, dass im nachhinein ein sportliches Verhalten gezeigt wird und der Schaden anstandslos und schnell beglichen wird, sehen wir die Sache damit als erledigt und abgehackt an und wünschen dem Team Max Schuhmann für die weitere Saison alles Gute. Auch sollten ihm andere Personen hier bitte nicht sein Verhalten nachtragen, da es sicherlich eine sehr emotionale Situation war. Ebenso möchten wir uns natürlich für die Berührung im Servicepark entschuldigen, da wir daran auch mit verantwortlich waren.


    Gruß
    Rallyeteam
    Norman Kreuter / Michaela Kreuter

    Hallo Bernd,
    du darfst bei der DRM auf Regenreifen wechseln, da es dort einen Service gibt. Den gibt es bei R35 nicht. Bei der DRM darfst du auch während einer Schleife nur die Reifen verwenden, welche du an Bord hast. Eine R35 geht aber nur über einen Nachmittag. Damit hast du mehr Planungssicherheit, als bei einem DRM-Lauf, welcher 1,5 Tage geht.
    Bei der DRM kann es dir genauso wie auf einer R35 oder einer R70 passieren, dass du auf den falschen Reifen unterwegs bist, weil du plötzlich von Regen überraschst wirst. Das ist aber auch gerade die Kunst beim Rallyefahren, sich dann darauf einzustellen und den Fahrstiel anzupassen. Wenn es dir zu gefährlich wird, kannst du immer noch erheblich langsamer fahren oder das Auto abstellen. Das bleibt dir natürlich selber überlassen. Aber vielleicht ist der Rallyesport dann auch nicht das richtige.
    Selbstverständlich wird das Rallyefahren gefährlicher, wenn es nass ist. Das ist aber auch bei Schnee usw. Ebenso hast du WP's bei denen du z.B. trockenen Asphalt hast, aber in den Höhenlagen Schnee. Auch in so einem Fall wird die Frage sein, wie viel Risiko du gehen möchtest.


    Um also deine Frage abschließend zu beantworten.
    Bei R35 darfst du 6 Reifen kennzeichnen lassen.
    Bei R70 glaube ich dass du bei der Pause noch mal entscheiden darfst, welche Reifen du fahren möchtest, aber bereits 4 oder 6 bereit gestellt haben musst (bin mir aber nicht sicher).
    Bei DRM und Nat. A darfst du fahren was dem Regelment entspricht und bei jedem Service neu entscheiden. Raus fahren darfst du aber auch höchsten mit 6 Reifen die du dann bis zum nächsten Service fahren musst.
    Ich hoffe, dass bringt dir etwas Klarheit.


    Gruß
    Norman

    Ja, den Start hatte ich auch schon in Gefahr gesehen und mich schon gefragt, wie wir den Betonpfosten wieder aus dem Auto bekommen...


    Aber um zu wissen, ob die Beule eventuell von wo anders kam, hätte ich gerne mal ein Video gesehen. Hat keiner da gefilmt?

    Hallo zusammen,


    hat eigentlich jemand Aufnahmen von unserem (Str.-Nr. 39) kleinen Ausrutscher auf WP5 (im Video zu sehen bei 4:20min). Würde mich mal interessieren, wo die Beule hinten rechts am Auto her kam.


    Danke im Voraus.


    Gruß
    Norman


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