Beiträge von Litermonti

    Euro-Rallye-Trophée 2021:

    27./28.03. 🇧🇪 Rallye des Ardennes, Dinant (B)
    10./11.04. 🇧🇪 Rallye Trois Ponts, Basse Bodeux (B)
    30.04.-02.05. 🇫🇷 Rallye de la Luronne, Luxeuil (F)
    07.-09.05. 🇫🇷 Rallye Dijon, Dijon (F)
    12.-13.06. 🇧🇪 Rallye Haute Senne, Braine-le-Comte (B)
    09.-10.07. 🇱🇺 Rallye Luxembourg, Hosingen (L)
    06.-08.08. 🇫🇷 Rallye de la Plaine, Mirecourt (F)
    19.-21.08. 🇩🇪 Saarland-Pfalz-Rallye, St. Wendel (D)
    21.-22.08. 🇧🇪 Rallye de la Famenne, Marche-en-Famenne (B)
    04.-05.09. 🇧🇪 Rallye de la Semois, Bievre (B)
    10.-12.09. 🇫🇷 Rallye de Lorraine, Saint-Dié-des-Vosges (F)
    16.-17.10. 🇧🇪 Rallye Mettet-Florennes, Mettet (B)

    Quelle: euro-rallye-trophee.eu

    Dann mal eine Gute(?)-Nacht-Geschichte

    Lange war der - nennen wir ihn - Hinterbirnbacher Herbstduathlon geplant, viele Organisator*innen haben ebenso viele Stunden ihrer knappen Freizeit geopfert. Die Stadthalle mit den Umkleiden ist gebucht, die Startnummern bestellt, der Rostwurstwagen angefordert. Und dann kam der Herbst. Und weil der regionale Dachverband ein Hygienekonzept ausgearbeitet hat, wird auch noch fleißig Desinfektionsmittel angefordert.
    Dann steigen die Zahlen. Erst wird der eine, dann der andere Lauf im Umkreis abgesagt.
    Aber man hat doch in Hinterbirnbach so viel Zeit dort hinein investiert! Und es sind doch auch zwei Athleten dabei, die schon bei der DM teilgenommen haben... Also ziehen die Hinterbirnbacher es durch, schön mit Hygienekonzept, 2er-Start, je 30 Sekunden Abstand.

    Ortswechsel. Vorderbirnbach. Hilde Müller möchte mit ihrem Mann Heinz an diesem schönen Samstag noch schnell einkaufen. Aber jetzt ist doch tatsächlich die K12345 gesperrt! 10 km Umweg nach Brombeerhausen... Weshalb eigentlich? Wie, eine Sportveranstaltung? Duathlon, so so... Ins Theater dürfen die beiden nicht mehr, und die Enkelin darf momentan ja auch nicht zum Fußball-Training. Das kann ja wohl nicht sein! Wenn die Monika das erfährt, ihr Schwager ist ja der Ortsvorsteher...


    Zurück in Hinterbirnbach. Jens Johmerer wollte heute eigentlich lange schlafen. Aber draußen ist mehr Treiben als gewöhnlich - die üblichen drei Gassigeher sind für gewöhnlich schweigsame Genossen, die Hunde zahm. Er schaut aus dem Fenster und traut seinen Augen nicht: Da laufen ja ständig Leute vorbei! Einer an den anderen gereiht, der eine wird überholt, der andere überholt am Anstieg. Und Zuschauer?!
    Schnell schlüpft er in die nächstbesten Schuhe und aus der Haustür hinaus. Ein paar Gesichter kennt er, aber sonst... Aha, alle
    zufällig vorbeigekommen. So so... Alle anderen dürfen nicht, nur die paar laufenden Hungerhaken stören ihn beim Schlafen, weil natürlich ein paar Außenstehende anfeuern und einige wenige Läufer schnaufen wie die Brienzer Dampflok. Jens ist die Missgunst ins Gesicht geschrieben, schließllich darf er auch nicht mehr auf den Tennisplatz mit Freundin Wiebke. Zum Glück kennt er da doch den Axel von der Lokalpresse, der freut sich immer über Anregungen für den Lokalteil...


    Natürlich macht der Veranstalter nichts falsch, setzt sein Konzept bestens um. Nur ist es an diesem Wochenende die einzige Freizeitveranstaltung, die im gesamten Bundesland stattfindet. Davon bekommt nicht nur Axel von der Lokalpresse Wind. Und bei den Vereinsvorsitzenden steht das Telefon nicht mehr still, schließlich sitzen dem Bürgermeister die Kaninchenzüchter mit ihrer Rassezuchtausstellung und die NordicWalking-Gruppe im Nacken und er muss sich ja aus der Affäre ziehen.



    Bin voll bei Hertelbert . Es ist absolut verständlich, die Veranstaltung, in der viel Herzblut steckt, durchführen zu wollen. Aber es ist in diesem November das falsche Signal. Da kann es keine Gewinner geben!
    Im Zweifelsfall sind es dann "immer die, die sich im Lockdown für etwas Besseres gehalten haben." Damit verspielt man eventuell wichtige Sympathien, die gerade der Rallyesport als Lärmquelle und "Umweltverschmutzer" eigentlich mehr benötigt denn je...
    Wenn man davon ausgeht, dass uns Corona noch bis ins Frühjahr 2022 beschäftigen wird, sollten Konzepte her - die dann aber auch über entsprechende Ebenen der Politik abgesegnet sein sollten. Und das wird sich im November nicht mehr ändern - das gäbe wieder Regelwirrwarr und den Schuh möchte sich mMn auch momentan niemand anziehen.

    Nett to know: Unser örtliches Leichtathlethik-Training, das ja per se auf dem Platz kompett individuell absolviert werden kann, wird auch für vier Wochen pausieren.

    Ich würde gerne
    ...einmal die große Hunsrück-Rallye erleben (der Hunsrück-Junior würde ich natürlich auch weiterhin gerne beiwohnen)
    ...wieder eine Saarland-Rallye mit WPs vom St. Wendeler Land bis zur französischen Grenze (oder darüber hinaus) sehen
    ...den Ried-Rallye-Sprint zur R35 angewachsen sehen :)

    Gunnar Karl Jóhannesson und Co. Ísak Guðjónsson gewinnen die isländische Fahrer- bzw. Beifahrermeisterschaft vor Daníel Sigurðarsson und Beifahrerin Erika Eva Arnarsdóttir. Der Mitsubishi-Besatzung reicht dazu ein vierter Platz bei der Haustrallý aus, um den Erfolg mit je 18,5 Punkten Vorsprung abzusichern.
    Gewinner des letzten Saisonlaufs werden Fylkir Jónsson und Heiða Karen Fylkisdóttir, die mit Fabelzeiten auf den letzten beiden Wertungsprüfungen unter widrigen Bedingungen das Klassement auf den Kopf stellen und 1:25 min Vorsprung herausfahren können.


    Die isländische Rallyeszene verfällt nun in den nordischen Winterschlaf, der etwas länger dauert als in Deutschland :) Vermutlich wird der Start in die neue Saison erst bei der Suðurnesjarallý am ersten Juniwochenende erfolgen.


    Punktestände | Bericht (isl.)

    [MENTION=15172]Heckler[/MENTION]
    Nehme mal an, dass die Berichte von Dirtfish.com zugrunde liegen. Da heißt es einmal "210 PS und 290 Nm", beim zweiten Bericht werden die 290 Nm aus dem Straßen-ST als Referenz genannt. Ich denke mal, dass der Rally3 mehr Drehmoment haben wird als im alten Bericht angegeben. Schließlich sei das einer der Gründe für den Wechsel auf die 1,5L-Maschine gewesen.


    Bin gespannt, wie die Performance des Wagens ist. Auf den Testvideos von Solans sieht es schon flott aus, aber ohne optische Referenz und/oder Zeiten wird man da kaum verlässliche Aussagen treffen können ;)
    Und ob der Plan der FIA, durch die Rally3 mehr homologierte Fahrzeuge auf anderen Kontinenten abzusetzen, Anklang findet, bleibt ebenfalls spannend :D

    Im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs oder hier insbesondere der Deutsch-Französischen Beziehungen sollte sich doch ein Weg finden lassen:-). Jedenfalls wurde in Turckheim am Berg in 2005 mal die Gruppe H explizit ausgeschrieben.


    Habe mal nachgeschaut, weil da etwas im Hinterkopf geklingelt hat. 2016 war in der SRM tatsächlich die Gruppe E für luxemburgische Teilnehmer ausgeschrieben und auch immer mit ca. 10 Teilnehmern vertreten. Das war aber mWn ein Einzelfall, weder im Vorjahr noch in den darauffolgenden Jahren wurde die Regelung fortgeführt...
    War hier im Forum zufällig jemand in die Umsetzung dieser Sonderregelung involviert? :)


    Und ich sehe gerade: Glückwunsch an Max & Lina zum hervorragenden achten Gesamtrang und Klassensieg in der R2 :) (allen anderen Klassensiegern und gut Platzierten natürlich auch :cool:)

    [MENTION=9531]vevesse[/MENTION]
    Ging mir eher um die reglementierten Freiheiten der Klassen. Die FN und FA in Frankreich fahren nach ex-Homologation und könnten demnach in der CTC bzw. deutschen F starten, aber die F2000 erlaubt mehr Modifikationen als die deutsche F, oder liege ich damit falsch?

    Vielleicht einigen wir uns darauf:
    Wir sind für jede Rallye oder rallyeähnliche Veranstaltung froh, die momentan mit ein paar wenigen oder ganz ohne Zuschauer stattfinden kann.

    Klar, zig Personen auf dem Minigolfplatz auf engstem Raum sind nicht cool. Dicht gedrängte Gruppen alkoholisierter Personen in der Altstadt sind ebenso wenig lobenswert. Kneipen ohne "Zettelwirtschaft" in den aktuellen Zeiten auch eigentlich nicht. Vielleicht ist das auch alles ordnungswidrig.
    Aber das gibt doch niemandem den Freifahrtschein, die Praktik des teilweisen "Nichtkontrollierens" auch für den Rallyesport zu proklamieren....


    Wenn die Behörden Auflagen machen, weil sie das Personenaufkommen nicht einschätzen können, dann sei es drum. Dann haben wir das zu respektieren. Punkt. Racecard lösen und man ist dabei ;)



    PS: Im Übrigen wundert es mich, dass das in Italien so gut geklappt hat. Bei uns könnte man alle Zufahrtswege absperren, dann würden sich die Leute eben durchs Unterholz schlagen. Man sei an diverse Tipps erinnert, wie man zB in den Weinbergen nicht erkannt wird :rolleyes:

    Ab dem 24.8. sind im Saarland wohl wieder 1000 Personen unter freiem Himmel zulässig.
    So viele halten sich ja nie auf einem ZP auf,bzw hat der Veranstalter ja die Möglichkeit die ZPs entsprechend zu gestalten.


    Ich denke daß Kohle&Stahl,Saar Ost,Potzberg etc stattfinden können und hoffentlich werden


    Dass unser Ministerpräsident die Zulassung und Durchführung von Volksfesten ab Anfang September ins Gespräch gebracht hat, dürfte sich wohl eher positiv auf die beiden ersten, von dir genannten Rallyes auswirken :)
    Bleibt zu hoffen, dass die behördlichen Auflagen dann auch für die betroffenen Veranstalter annähernd kostendeckend umzusetzen sind (s. Wartburg)...

    Auf den Inseln Europas drehen sich morgen wieder die Räder :)


    Mit 71 Teilnehmern (im Vorjahr nur 49!) beginnt die 36. Ausgabe der Rallye Villa de Santa Brígida morgen um 10:45 Uhr in der gleichnamigen Stadt auf Gran Canaria. Auf dem Programm stehen 7 WPs über knapp 70 km. Erwartet wird ein spannender Kampf zwischen den beiden Hyundai-Canarias-Fahrern Yeray Lemes und Antonio Ponce sowie den beiden C3 R5 von Luis Monzón und Emma Falcón.


    Über 4000 km nördlich von Santa Brígida startet mit der Hamingjurallý rund um die in den Vestfjords gelegene Ortschaft Hólmavík der zweite Lauf zur isländischen Rallyemeisterschaft. Mit nur 12 Nennungen fällt das Starterfeld hier deutlich magerer aus, auch im Vergleich zu den Vorjahren. Auch hier werden 7 WPs zu bestreiten sein, die über 113 km rauen isländischen Schotter führen. Auftaktsieger Gunnar Karl Jóhannesson bekommt es dabei mit Vorjahressieger Daníel Sigurðarson (Evo 8 ) und Subaru-Pilot Skafti Skúlason zu tun.

    Kannst Dich wieder entspannen. Hier rückt gar nichts näher.
    Wir sehen auf den Fotos ein niedliches Modellauto im Maßstab 1:8 oder sowas. Und dann soll im Herbst ( also in ca. 3 Monaten ) dieses Elektroding an einem Rallysprint teilnehmen [...]


    Wenn man YouTube Glauben schenken darf, ist dieses Bild auch bereits 9,5 Monate alt. Ich denke mal, dass seither schon einige Fortschritte erzielt wurden :) Spannend bleibt es auf alle Fälle...


    https://www.youtube.com/watch?v=s9ZbpP5VSbs

    Eines muss man Paddon lassen: Der Junge gibt scheinbar niemals auf! Respekt vor diesem Engeagement und auch Mut, neue Wege zu beschreiten. Ich hoffe für ihn, dass sich das in Zukunft auszahlen wird!


    [MENTION=1039]Carbon[/MENTION] So ganz würde ich den Verbrenner noch nicht abschreiben, auch nicht im Werkssport. Die Frage wird eher sein, ob synthetischer Kraftstoff oder Wasserstoff eingespritzt werden wird (zu Letzterem war kürzlich auch ein Artikel in der FAZ, bei dem einem Team der Uni Graz Literleistungen bis 85 kW gelungen sind) :)
    Außer, es gäbe natürlich einen Quantensprung in der Batterietechnik, sei es hinsichtlich Recyclierbarkeit oder aber einer Abkehr von seltenen Rohstoffen bei hoher Energiedichte... Das wäre aus umwelttechnischer Sicht natürlich wünschenswert, nur soundtechnisch... Wobei man dann vielleicht auch ein bisschen Strom für den Soundgenerator abzweigen könnte ;)

    [MENTION=3812]Kuhnqvist[/MENTION]
    Ich denke (bzw. hoffe), dass es ihm lediglich um die große Ansammlung von Menschen ging und nicht um die Beweggründe an sich :confused:


    Zurück zum eigentlichen Thema...
    Persönliche (pessimistisch-realistische) Meinung: Ich denke, dass außerhalb von ohnehin zugangsbeschränkten Gebieten (TrÜbPl, Verkehrsübungsplätze, Rennstrecken, Privatgelände wie z.B. IVG, etc.) wenig bis gar nichts stattfinden wird. Gerade im Hinblick auf den Herbst, in den jetzt viele Veranstaltungen geschoben wurden und der aber doch das Risiko eines erneuten Aufflammens des Infektionsgeschehens birgt.
    Aus Beifahrersicht würde ich mich natürlich überaus freuen, noch so oft wie möglich im Auto zu sitzen, aber nunja... Hoffentlich werde ich eines Besseren belehrt :)

    Gunnar Karl Jóhannesson und Ísak Guðjónsson (Mitsubishi Lancer Evo 10) gewinnen mit der Suðurnesjarallý den ersten Lauf zur isländischen Meisterschaft und distanzieren dabei Skafti Skúlasson (Subaru Impreza) sowie den amtierenden Meister Baldur Arnar Hlöðversson (Mitsubishi Lancer Evo 7) um 47 Sekunden bzw. zwei Minuten.