Beiträge von Thorin

    Selten so viel Mumpitz gelesen.

    Wie wäre es mal damit, einfach den gesunden Menschenverstand zu benutzen und auf die Idee zu kommen, das sich die Coronaproplematik auch 2021 durch unser gesamtes Leben ziehen wird.

    Statt Energie, Zeit, Geld, persönlichen Einsatz und gute Beziehungen zu Behörden dafür zu verwenden mal ein Jahr bewußt auszusetzen und vernünftig für 2022 zu planen, macht halt jeder Veranstalter in völliger Arroganz und Ignoranz den eigenen Stiefel weiter als wäre man irgendwo im Wundertraumland.

    Erzgebirge im April - sorry, in einem Landkreis, der Deutschlandweit mit die höchsten Inzidenzwerte hat, wo eine Lockdownverlängerung bis zum Frühjahr sehr wahrscheinlich ist, gleich mal einen DRM-Lauf planen zu wollen kann nur noch schallendes Gelächter auslösen.

    glücklicherweise hat in diesem Land jeder das Recht auf eine eigene Meinung und das Recht, diese auch kundzutun. Zudem wird auch jeder für sich persönlich eine Argumentationskette haben, die diese Meinung vollumfänglich als die einzig Richtige ansieht.


    Aber nur mal so ein paar Gedankenspiele:

    Was, wenn es eben nicht die beste Entscheidung wäre, das Jahr 2021 komplett auszusetzen? Was, wenn dann ja insgesamt schon zwei Jahre ohne Veranstaltung ins Land gezogen sind und anschließend beim nächsten Antrag die Genehmigungsbehörde sagt: Warum wollt Ihr denn jetzt wieder mit so nem antiquierten Sch.... anfangen. Ging doch auch die letzten beiden Jahre ohne. Hat Euch ja in 2021 niemand gezwungen, dass Ihr nichts durchgeführt hattet? Oder was, wenn sich dann die (ja eh schon nicht im Überfluss vorhandenen) Sportwarte schon andere Beschäftigungen gesucht haben und jetzt in 2022 viel lieber Angeln gehen oder mit der eigenen Frau spazieren gehen, als sich den Stress anzutun, bei ner Rallye draussen zu stehen.

    Ich kann nicht beurteilen, ob dies bei allen Behörden oder bei allen Sportwarten so sein wird. Aber ich kenne aktuell zumindest schon so manchen Sportwart, bei dem dies nach 2020 schon eingetreten ist.


    Zudem die Frage: Hast Du eine bessere Glaskugel als alle anderen? Es sind jetzt alles Spekulationen, wie lange ein Lockdown gehen wird und welche Ausprägungen dieser dann wieder haben wird. Aber ich für meinen Teil glaube nicht, dass im April noch jegliche Sportveranstaltung im Freien verboten sein wird.


    nächstes Gedankenspiel: Dann könnten die Veranstalter doch die möglicherweise "sicheren Zeiten" von Juli bis September nutzen. An den 13 Wochenenden von Anfang Juli bis Ende September müssen dann sämtliche DRM-Veranstaltungen, aber natürlich auch alles andere untergebracht werden. Glaubst Du denn dann, dass dies so einfach möglich ist? Die Leute werden irgendwann aus ihrem Trott ausbrechen wollen und vielleicht auch mal noch Urlaub machen wollen. Ob Ausland oder nicht, ist erstmal komplett egal. Und dann soll alle 2 Wochen ein DRM-Lauf stattfinden? Glaubst Du, dass hier die Chefs alle jubeln werden und dem geneigten DRM-Fahrer dann natürlich jeden Urlaub geben wird?



    Aber vielleicht kannst Du mir ja noch ne andere Frage beantworten: Du gibst hier Deinen Wohnort mit ERZ an. Insofern stelle ich einfach mal die Vermutung an, dass Du vom Einzugsgebiet der Rallye Erzgebirge nicht so weit weg liegst? Also wirst Du Dich ja bestimmt dort auch in die Orga mit einbringen, oder? Wieso musst Du dann Deine Kritik am Veranstalter hier im Forum äußern und hast dies nicht intern bei ner Orgabesprechung gemacht? Interessiert mich einfach nur.

    Nach dem Desaster 2020 schon etwas naiv mit dem selben Timing im neuen Jahr wieder durchstarten zu wollen? Gibts da keinen Plan B bei den DRM "Machern"?

    es ist jeder gerne willkommen, seinen Erfahrungsschatz in die Orga der Veranstaltungen einzubringen.

    Es gibt aber dann doch so einige Punkte, die ein Veranstalter wenig bis gar nicht beeinflussen kann, die aber eben für den Termin ausschlaggebend sind. Seien es Vogelbrutzeiten oder andere Schutzzeiten für Tiere usw... Oder eben auch nur die Aussagen der genehmigenden Gemeinden, dass es eben nur zu einer bestimmten Zeit möglich ist, die Genehmigungen grundsätzlich mal zu erhalten.


    Ihr könnt Euch sicher sein, kein Veranstalter legt es darauf an, die Veranstaltung wegen Corona ein weiteres Mal nicht durchführen zu können. Aber aus einem gegebenen Korsett auszubrechen ist auch nicht immer so einfach, wie es für den geneigten Fan zu sein scheint.

    Wie soll ein Rallyeveranstalter bei diesem Durcheinander jemals planen. Denn die nächsten Monate ist nicht wirklich Besserung in Sicht . Da gehen bestenfalls Ein-Tages-Veranstaltungen.

    dieses Problem haben alle. Egal in welcher Branche, egal in welcher Sportart.


    Und zur Planung ist das ganz einfach. Geplant wird jetzt ohne Corona. Und dann wird kurz davor an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.


    Denn wer jetzt das Planen sein lässt. Wird auch keine Veranstaltung machen.

    Hatte mir überlegt so für Schotter den Michelin crossclimate und sonst so rein Asphalt den Michelin Pilot Sport 4

    Nicht dass ich zur Thematik der Reifen auch nur irgendwas sinnvolles beitragen könnte. Aber: Was und wo willst Du denn dann fahren? Der Schotter kommt ja jetzt öfter in Deinen Aussagen vor. Also schließe ich auf Schottercup?

    Moin, ich möchte mal dran erinnern, dass sich 2022 die Olympia rallye jährt...

    Wäre das nicht ein neues Konzept für Deutschland Rallye?

    würde der Herr Todt schon alleine aus Nostalgiegründen bestimmt durchwinken....


    Und da könnten genügend Veranstalter von Nord bis Süd mitspielen... Angefangen bei der Cimbern bis runter zum Freilassinger Rallye Sprint

    Was mit all denen die als Marshall tätig sind?


    Ich weiß nicht ob es schon gilt aber Arbeitgeber können wohl Mitarbeitern die sich bewusst in ausgewiesene Risikogebiete begeben zwangsweise ohne Lohnfortzahlung in Quarantäne schicken.

    Trifft dies auf die Lausitz zu?

    Um ehrlich zu sein, lese ich die Verordnungen bei uns in Bayern so, dass ich mich nicht in ein ausgewiesenes Risikogebiet im Ausland begeben darf. Im Inland hat dies meiner Meinung nach keine Relevanz. Denn aktuell würde ich bei meinem eigenen Landkreis ja nicht mal einen Fuß vor die Tür setzen dürfen. Und dort wo mein Arbeitgeber sitzt ist es genauso.

    Bei den Risikogebieten geht es um die ausländischen Gebiete

    Eine Frage, auf die ich keine Antwort habe:
    Hat man sich denn für 2021 beworben?


    Beispiel aus dem Berufsleben: wenn ich mich nicht auf eine Stelle bewerbe, darf ich nicht böse sein, wenn ich nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde.


    Insofern die Frage, ob wir denn überhaupt berücksichtigt werden konnten?

    1. Wenn ein Protest darüber geschrieben wurde, ist es wirklich so kompliziert das nachzuprüfen wie viele Gänge sich schalten lassen ? Ich glaube nicht. Falls doch könnten die technischen Kommissare das bei der nächsten TA nachholen um wenigstens zu sehen ob es jetzt passt ?


    Der erste Teil der Frage muss von den TK-Kollegen beantwortet werden. Landläufig glaubt man, dass es nicht so schwer sein könnte. Aber es bringt leider nichts, dies bei der nächsten Veranstaltung zu prüfen. Ja, man könnte sich dann sicher sein, dass es bei eben jener Veranstaltung dann Reglementkonform wäre. Aber es bringt leider noch keinen Aufschluss über die Veranstaltung bei der es den Protest gab.


    Aber man kann wohl festhalten, dass die Bearbeitung der Proteste nicht so lief, wie man es eigentlich erwarten würde.

    Ja.


    Bei R200 hab ich eins über Googl gefunden


    Um ehrlich zu sein, widerstrebt es mir, Dir Recht zu geben.
    Denn immerhin sollte der Veranstalter am Besten wissen, welches Ergebnis er veröffentlicht.


    Das "offizielle Endergebnis" auf Rallye200-info.de wurde am selben Abend gedruckt. Wie funktioniert das, bei einem laufenden Protest, welcher nicht am Tag der Veranstaltung entschieden werden konnte? Ich wage mal zu behaupten, da hat jemand geschlampt... Wer auch immer das war.

    Und in Oberhinkofen wurde auch - glaube mit einer Ausnahme - in den letzten 25 Jahren nicht mehr gefahren.


    Die 3-Städte wurde 2003 das letzte Mal in Straubing ausgerichtet, bevor sie dann 2004 von der VG Ostbayern in der Passauer Gegend veranstaltet wurde.
    Somit wurde Oberhinkofen im Rahmen der 3-Städte das letzte Mal 2003 gefahren. In den Jahren 2005-2007 wurde dann noch die Walhalla Rallye in Oberhinkofen veranstaltet. Leider musste diese Veranstaltung aber dem Umwelt- und Naturschutz zum Opfer fallen. Ob es die Gelbbauchunke war, kann ich nicht mehr genau sagen, aber der Weg nach Oberhinkofen ist seitdem versperrt. Mittlerweile ist Oberhinkofen kein Standortübungsplatz mehr. Das Gelände ging zuerst an die BImA und ist seit 2013 als "Nationales Naturerbe" geschützt und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt verwaltet.


    Der StÜPl Metting dagegen ist noch immer in Bundeswehrnutzung. Jedoch ist auch hier kein Motorsport möglich. Bei einem Versuch das Ganze vor einigen Jahren noch einmal für eine Rallye 35 zu nutzen wurde zwar von Bundeswehrseite eingeräumt, dass dies zwar grundsätzlich möglich wäre, aber um das interne Bundeswehr-Genehmigungsverfahren anzustoßen muss erst eine spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt werden. Das bedeutet, dass sämtliche Tiere auf dem StÜPl kartiert werden müssen. Die Kosten hierfür hätte der Nutzer, sprich der Rallye-Veranstalter zu tragen. Und erst wenn das Ergebnis feststeht würde geprüft werden, ob eine Rallye noch stattfinden könnte. Aber es wäre bestimmt irgendein schützenswertes Tierchen gefunden worden. Zuschauer wären sowieso gar nicht mehr erlaubt gewesen, da hier ein schützenswerter Magerrasen wächst, den man nicht zertrampeln darf. Wenn die Bundeswehr dies bei "Hören und Sehen in der Nacht" macht, sei dies ja wieder etwas anderes...

    "Irgendwann..." so hatte ich mir vorgenommen. "Irgendwann werde ich dieses Forum hier mal verstehen..."


    Aber aktuell bin ich gefühlt weiter davon weg, als jemals zuvor. Egal... Meine Sicht der Dinge:


    Ich kenne ich keine Details was den WM-Ablauf angeht. Aber wenn ich mir die Veranstaltungsausschreibung durchlese, dann steht da als Veranstalter: ADAC e.V. München. Der sportliche Ausrichter der Veranstaltung ist ADAC Saarland SFW GmbH in Saarbrücken. Insofern ist es nicht der ADAC im Saarland der die Veranstaltung absagt, sondern der ADAC e.V. in München. Ergo gibt es nun (neben ganz viel anderen) vier Parteien zwischen denen Verträge in irgendeiner Form geschlossen sind. FIA, WRC-Promoter, ADAC e.V und ADAC Saarland SFW GmbH. Und bei einer Veranstaltung in dieser Größenordnung kann man sich sicher sein, dass hier Verträge geschlossen sind. Und da kommen wir dann vielleicht auch zu der einen oder anderen Krux dieser Verträge. Es ist schön, wenn hier gefordert wird, dass man dann doch den Service weglassen kann. Oder dass man dann keine VIP-Zelte aufstellen muss... Kennt jemand dieser vorschlagenden Personen die Vertragsdetails? Weiß jemand, ob dies den so einfach möglich ist? Und natürlich mag man im Saarland jetzt ein wenig glücklicher sein, da die Finanzierung der ADAC Saarland SFW GmbH wohl nicht so geklappt hat, wie man es sich erhofft hatte. Aber man hatte sich vertraglich dazu verpflichtet die sportliche Ausrichtung durchzuführen. Mit allen Konsequenzen.


    Wenn hier eine Absage kommt, dann wird diese natürlich auf Corona und die Unmöglichkeit der Nachverfolgung aller Zuschauer hinweisen. Was sollte denn sonst als Grund aufgeführt werden? Aber kennt hier jemand die genauen Forderungen der zuständigen Behörden? Wer die Nachrichten der letzten Tage und Wochen verfolgt, der wird feststellen, dass sich die Zahlen derzeit wieder erhöhen. Dies mag durch erhöhte Testzahlen bedingt sein. Aber es ist in erster Linie erstmal egal. Dieser Effekt macht es den Genehmigungsbehörden nicht einfacher hier eine Genehmigung zu erteilen.


    Und somit wieder auf meinen ersten Satz zurückzukommen...
    Da veranstaltet jemand nen WM-Lauf und wird dann anschließend zerrissen, weil dieses oder jenes in der Orga nicht gut war.
    Und jetzt veranstaltet jemand keinen WM-Lauf und wird dann zerrissen, weil es doch heutzutage ach so leicht ist, dann doch etwas zu veranstalten, aber diese Leute wohl zu dumm sind, dies einfach umzusetzen...


    Kritiker jeglicher Couleur... Jetzt wäre Eure Stunde selbst etwas auf die Beine zu stellen. Die Veranstalter wären Euch dankbar, wenn Ihr es jetzt schaffen würdet, für sie Veranstaltungen durchzuführen. Es muss ja keine WM sein. Ne Rallye 35 wäre schon genügend Arbeit.

    [MENTION=3812]Kuhnqvist[/MENTION]
    hier beispielsweise.


    Bist Du aus Luxembourg, Romania, Bulgaria, Andorra, Sweden, Portugal, Spain, Croatia, Belgium, Czechia, Austria oder Switzerland?
    Denn für Deutschland gilt dieses Prozedere nicht. Wie beschrieben, gilt es nur die "restricted countries"


    Aber das kann sich bis dahin ja noch ändern... Wie uns die Gurkerlflieger aus Mamming gelehrt haben...

    Ok, ich gebe zu, ich bin im Fußball nicht wirklich zu 100% informiert. Da ich selbst mit meinem Heimatverein nie über die dritte Liga von unten hinausgekommen bin (und das war in der C-Jugend), habe ich mich da aktuell auch nicht deutschlandweit informiert.


    Aber was ich damit sagen wollte. Ich bin selbst in die Orga von Motorsportveranstaltungen (Lizenzfrei bis DMSB) involviert. Ich persönlich habe nie erwartet, dass mir ein DMSB, ein Landessportverband oder ein ADAC ein Hygienekonzept vorsetzt und sagt, dass ich damit wieder etwas veranstalten kann. Es liegt an jedem Verein selbst, ob und wie man etwas auf die Beine stellen will - und natürlich unter Anderem an den Behörden, wie man etwas auf die Beine stellen kann. Aber gerade das ist hier die Erwartungshaltung vieler. Leider ist das so nicht darstellbar.

    Gedanklich bin ich da voll bei dir, wird bloß die Vögel bei den Behörden die ne Rallye zu genehmigen haben nicht interessieren....


    Verhätnimäßigkeit ist bei den ganzen Maßnahmen eh keine gegeben.



    Die Corona-Thematik hat alle mit einer vollen Breitseite erwischt. Niemand war darauf vorbereitet. Und jetzt muss man versuchen das Beste daraus zu machen.
    Wenn jetzt immer der Vergleich mit Fußball gebracht wird, dann kann ich das nicht nachvollziehen. Fußball hat in den letzten Jahren schon immer eine Sonderstellung und eine besondere Lobby. Die hat der Motorsport und Rallye-Sport im Speziellen leider schon sehr lange nicht mehr. Für Fußball wurde aber auch nur für die 1.-3. Liga ein Konzept erarbeitet. Sonst drehte sich bisher auch kaum ein Ball. Dies kann man aber in keinster Weise auf den Rallyesport ummünzen. Ein Fußballstadion ist ein Fußballstadion, egal ob es in München, Frankfurt oder Berlin steht. Jede Rallye ist aber dann doch wieder unterschiedlich zu den anderen Veranstaltungen ihrer Art.


    Und die "Vögel in den Behörden" hatten auch keine Vorbereitungszeit auf diese Thematik. Bisher hatte man (zumindest bei uns in Bayern) die Genehmigungen der einzelnen Gemeinden als Baulastträger eingeholt um dann die gesamte Genehmigung beim zuständigen Landratsamt, im Speziellen bei der Verkehrsbehörde, einzureichen. Dort wurde noch die untere Naturschutzbehörde gehört. Aber in der Regel war es das. Diese Stellen kennen meist auch schon den Rallyesport. Jetzt muss man aber plötzlich ein Hygienekonzept abklären. Wenn man Glück hat, geht das "nur" über das Ordnungsamt, wenn nicht, muss auch noch das Gesundheitsamt mit eingeschalten werden. Diese Personen hatten sich (im schlechtesten Fall) in ihrem ganzen Leben noch keinen Gedanken gemacht, was Motorsport oder Rallye denn wirklich bedeutet. Also fängt man da jetzt von Adam und Eva an um zu erklären.
    Final bekommt man dann die Aussage, dass das ja alles schön und gut ist, aber die aktuell gültige Rechtslage gilt nur noch für 14 Tage und die Veranstaltung ist doch erst in 3 Monaten. Warum sollte sich der Beamte also jetzt schon Gedanken darüber machen. Bis dahin ändert sich doch die Rechtslage nach der er genehmigen kann sowieso noch 3 Mal.


    Wichtig ist es jetzt, dass wir Clubs und Veranstalter haben, die pioniersmäßig jetzt wieder etwas auf die Beine stellen können. Und selbst wenn das Ganze jetzt komplett anders aussieht als wir es bisher kannten. Aber nur so können andere Vereine und Veranstalter nachziehen. Und leider gibt es aktuell auch genügend Veranstalter, denen es zu viel Arbeit ist, jetzt auch noch ein Hygienekonzept zu erstellen. Wobei ich es teilweise verstehen kann. Denn wenn ich von Beginn an schon weiß, dass ich die Zuschauer eh nicht in den Griff bekomme. Dann lasse ich es aktuell auch lieber sein. Nur mal so als Denkansatz.

    War am Sonntag im Ungarn am Rabaring bei Fenesi autoüveg-Rallyesprint. Eigentlich fast eine Rallye, wo man 6x eine 9,1 km Start-Ziel-SP fahren konnte (nur mit Co). Ein paar Kleinigkeiten waren anders als bei einer normalen Rallye (z.B. brauchte man keine Straßenzulassung) und die Technik im Prinzip frei, nur Hubraumklassen. Rund 130 Teams, davon neun aus Österreich, 32 Grad, keine Wolke, kein Schatten, viele Zuschauer, viel Spaß und grenzenlose Erleichterung, dass es endlich wieder losgegangen ist. Beim Händeschütteln hat auch keiner gezögert. Beiliegend ein Foto des Sieger-BMW mit M3-Motor. DSC00539.jpg


    es gibt auch in Deutschland genügend Beispiele, wo die Vorgaben nicht eingehalten werden.
    Aber als Veranstalter kann ich es mir nicht leisten, die Vorgaben nicht einzuhalten. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Nichts zu machen oder eben das umsetzen, was in Zusammenarbeit mit den Genehmigungsbehörden möglich ist.

    Warum Angst?
    war lediglich ein situationsbericht wies in unserem Nachbarland im bezug auf Rallyes abläuft,habe nicht gesagt das ich das gut finde.Halte mich natürlich an das Besuchsverbot für die Rallyeveranstaltungen in Deutschland auch wenn ichs total übertrieben finde.Die Veranstalter,Gemeinden und Landratsämter können ja für die Auflagen auch nichts dafür.


    Ich glaube, dass es keinen Veranstalter gibt, der hier das Ganze absichtlich als Schikane für den Zuschauer macht.
    ABER: Mein Ziel als Veranstalter ist es doch, dass ich Veranstaltungen mache. Ich persönlich investiere die Arbeit für eine Motorsportveranstaltung in erster Linie um die Teilnehmer fahren zu lassen. Zuschauer gehören dazu, sind aber für mich nicht der Trigger, warum ich die Veranstaltung mache.
    Insofern versuche ich doch jetzt mal alle Vorgaben die ich von Behörden und Gemeinde bekomme so umzusetzen, dass ich die Teilnehmer fahren lassen kann. Leider sieht das im Moment so aus, dass ich laut Vorgabe der Staatsregierung keine Zuschauer erlauben darf, dass ich den persönlichen Kontakt der Personen so weit wie möglich minimieren muss und dass ich sämtliche mögliche Infektionsketten so weit wie möglich nachvollziehen können muss.
    Ich als Veranstalter lege der Genehmigungsbehörde ein Hygienekonzept vor und definiere eine Person aus meinem Verein, die für die Einhaltung des genannten Konzepts verantwortlich ist. Wir können uns sicher sein, dass auch hier Kontrollen stattfinden werden und auch hier dann Strafen für den Veranstalter, bzw. die verantwortliche Person kommen werden.
    Aus diesem Grund können die Veranstalter nur versuchen das Ganze rigoros durchzusetzen. Denn wir haften hier für Fehlverhalten von anderen Personen.



    Im Moment kann kein Veranstalter Detailfragen zu seiner Veranstaltung beantworten, da mit Corona und den zugehörigen, von behördlicher Seite geforderten Maßnahmen noch immer eine ziemlich große Unbekannte im Spiel ist.
    Aber man kann sich gewiss sein, dass kein Veranstalter (vorsicht, O-Ton Süd:)"auf der Brennsuppn dahergeschwommen ist". Die notwendigen Maßnahmen werden hier getätigt sein und neben dem MIC steht beispielsweise auch ein spezielles Auto für den e-Cup am Start der WP...
    Diese Themen und Fragen sollten laufen. Bei anderen Themen bin ich in diesem Jahr eher gespannt, wie wir alle es hinbekommen werden, allgemein gesprochen, aber auch auf den e-Cup bezogen.