Beiträge von Heckler

    Also Heckler ,

    der Meinung bin ich auch nicht.

    Zu meiner Zeit kamen Ascona und Manta 400 in den nationalen Sport , und die waren auch dem normalen Escort und Ascona weit überlegen.

    Nur das ein 400er nicht das 10fache gekostet hat.

    Es zieht halt mehr und mehr die Aufmerksamkeit von den "jungen Wilden" ab.

    Wer testen will kann ja gerne als 0 fahren.

    Aber du hast da einen anderen Standpunkt. Das ist ja legitim. Bin trotzdem der Meinung es schadet dem Sport.

    Ok, verstehe deine Sichtweise. Dann frage ich mich hinsichtlich Punkt c) aber: Wo ist dann das Problem, wenn jemand mit einem R5/R2 (wir sollten echt mal anfangen die neuen RallyX-Klassen analog der alten Abkürzungen zu benennen - weniger sperrig) eine R70 gewinnt?


    Im DRM-Feld fahren doch de facto alle R5/R2 in einer Wertung. Die GT ist ein Enhancement, das den (finanziell) ambitionierten Amateur locken soll, damit alle was davon haben und das funktioniert. Der Anreiz ist jetzt auf einmal für diese Leute da und budgetmäßig ist es einfach mindestes Faktor 1,5 bis 2 - nach oben natürlich offen - um dann von den Fights um P10 zu dem Fight um die Top 3 zu avancieren und manchen werden fahrerisch auch dann niemals dort ankommen - bitte explizit wertungsfrei aufnehmen, auch wir wären mit dem 10-fachen Budget und aktuellem R2 sehr wahrscheinlich nicht in der Lage, die Schlagzahl ganz oben mitzugehen und um ein Gesamtpodium aus eigener Kraft mitzufahren.

    Naja. Ich bin halt der Meinung amateursport mit profi Material ist Quatsch.

    Vor allem schadet man damit vor allem dem Nachwuchs. Da sich junge somit noch weniger zeigen können.

    Wieviel r5 sind pro r70? Ein oder zwei.

    Hier schadet man dem Amateur und Nachwuchs Sport massiv.


    Aber ich weiß das manch ein r5 Fahrer sich freut endlich einen gesamtsieg in der Statistik zu haben. Aber dem Sport schadet es nun mal.

    Um nur rudimentär auf die drei Aussagen einzugehen...


    a) Die Gruppe H wurde nicht abgeschafft um die Anzahl der Klassen zu reduzieren - aber hier off-topic

    b) Witzig, dass der Draft des Reglements inkl. Punktevergabe nicht mal publik ist aber jetzt schon zerrissen wird, weil jetzt gibts ja 2 Titel - wo steht das? Wartet doch einfach mal das Reglement und die Punktevergabe ab, bisher redet ihr alle über ungelegte Eier. Die Macher haben das schon ein Konzept, das die Trophy weder komplizierter noch unattraktiver für die Teilnehmer macht. PDCA - einfach mal nachlesen ;)

    c) Die Aussage trieft einfach nur vor Neid - vollkommen egal wer sie bringt - und ich habe noch keine einzige Diskussion gehört, in der es sachlich um sportlichen Wert und Attraktivität für Zuschauer geht. Solche Aussagen gehören in die Facebook Comment Section und nicht in ein Fachforum...

    Die Neid karte ist immer der beleg für fehlende Argumente.

    Würde ich gerne einen r5 bzw rallye 2 fahren. Klar

    Würde ich mir eine eigene Klasse wünschen weil ich ein Problem damit habe nicht erster zu sein. Nein


    Ich fahre seit Anbeginn mit unterlegem Material.

    Doch auch top Material würde mich nicht zum Sieg führen weil es einfach bessere Fahrer gibt als mich.

    Auf was soll ich also neidisch sein?

    Das es Menschen gibt die mehr Budget haben als ich? Wieso?

    Auf Menschen die mehr fahrerisches Talent haben als ich? Wieso?


    Ich baue Autos die keiner gebaut hat. Einfach nur weil mich die herausforderung reizt.

    Ich fahre bei großen Rallyes mit unterlegen Material. Weil mich die Herausforderung reizt.

    Und es fühlt sich geil an wenn man mit als unterlegenen doch das ein oder andere Mal einen der großen schlagen kann.

    Warum? Weil ich dann wirklich stolz drauf sein kann was ich geschafft habe.

    Das mag für dich pipifax sein. Für mich ist es mein Hobby. Ganz frei von Neid.


    Und jetzt stellt euch vor. Alle r5 würden im drm Feld in einer Wertung fahren. Wenn auch im p10 noch gekämpft werden muss. Das wäre wirklich eine geile drm.

    wie gut das wir die Gruppe H abgeschafft haben um die Anzahl der Klassen zu reduzieren. ;) ;) ;)

    Ich finde das auch merkwürdig. Es gibt nun mal in jeder Klasse Autos, die mehr oder weniger Konkurrenzfähig sind.
    In der NC6 kannst auch mal 80PS unterschied haben.
    Oder beschäftigt euch mal mit der NC3. Da fährt von 150-250PS mit. Da kommt keiner auf die Idee die Klasse aufzusplitten.
    Leider kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, das diese "aufteilerei" nur dazu dient, das jeder einen "Titel" abbekommt. Das man die ganzen Titel dadurch entwertet, scheint niemand so wirklich zu interessieren!
    Schlimm genug das man mit dem R5 jetzt schon die Amateure auf der R70 verprügeln muss.
    Manch einer hats eben nötig!

    Aber natürlich gibt jetzt wieder die Freaks für die alles unter R5 eh keine richtigen Rallye Autos sind sondern nur "Bastelbuden".

    Und natürlich freut sich jeder Veranstalter um jeden Starter. Obs nicht aber sinnvoller wäre, "unten" zu optimieren anstatt immer nur "oben" ist halt die Frage!

    Super, da freut man sich ja als relativ junger rallye fan darauf bald garkeine Veranstaltung besuchen zu können.


    Als ich mit einem Jahr 2005 die Rallye erstmals besuchte hab ich mich in den Sport verliebt.


    Tja was soll man dazu sagen

    WRC 2023 in Deutschland? An sich geil und doch fragt man sich "für wen eigentlich"?

    Das Problem ist doch, das viele Menschen in diesem Sport auch unterschiedliche "Interessen" vertreten. Leider scheint der Sport selbst, die wenigsten "Vertreter" zu haben.
    Da bekämpfen sich Verbände untereinander, nur im am ende "recht" zu haben.
    Da Bekämpfen sich Veranstalter von Meisterschaften, anstatt zusammen zu arbeiten.
    Da werden Reglements geändert um kleinen Interessensgruppen einen "gefallen" zu tuen.

    Der schaden für den Sport, scheint oft völlig egal zu sein. Auch die völlig widersprüchlichen Argumentationen werden ignoriert.
    Es wird einerseits immer teurer. Ich weis, *heul leise*. Fakt ist aber das dadurch immer weniger Fahrer aktiv sind.
    Es werden 300t€ teure Fahrzeuge im unteren Amateursegment eingesetzt, was natürlich den "jungen wilden" Die Chancen nimmt, mediale Aufmerksamkeit zu erringen.
    Es werden "Cups" ins leben gerufen die ein derart hohes Budget verlangen, das schon vor dem ersten Start klar ist, das die Teilnahme in Deutschland beschränkt ist, da Budgets nicht aufzutreiben sind.
    Eine "Jugendförderung" fand jahrelang NICHT STATT. Auch jetzt ist die Auswahl von "Talenten" für außenstehende schwer nachvollziehbar.
    Der ADAC Junior Sprint Cup kann hier hoffentlich etwas in die Richtige Richtung bewegen.
    Das gute alte "OC Clubauto" des bösen bösen ADAC war in Bayern ein geiler, bezahlbarer einstieg in den Sport. Aber auch hier nur, bis man meinte, das Reglement für die Meisterschaft zu "optimieren"! Einfach mal schauen wieviele der heute noch aktiven, auf so einem Hobel angefangen haben!
    Dann muss man sich von "Fachleuten" erklären lassen, das ein "Einsteigerfahrzeug" für 40t€ (plus Steuer) quasi geschenkt ist! Ich weis ja nicht mit wievielen Jugendlichen ihr so kontakt habt. Wer von denen hat 40t€ auf der Hohen Kante?

    Der Einstieg in den Sport ist derart teuer geworden. Und wer es schafft, wird trotzdem Ignoriert. Denn selbst die selbsternannten "Hardcore Fans" wechseln nach spätestens Startnummer 20 die WP weil sie nur die "schnellen" sehen wollen. Die hinteren Klassen finden in der Berichterstattung meist nicht statt. Wie sollen die jungen so Sponsoren aktivieren?
    Aber wenn ein junger im 2. Jahr in einen evo steigt, wird sich das maul zerrissen wen er mal was kaputt macht.
    Auch hier gäbe es einfache Lösungen wie z.B. die umgedrehte Startreihenfolge (im Schottercup ja erprobt). Man muss sie nur machen. Aber dann ist das Geheule groß, sollte bei einem RC2 mal eine WP abgebrochen werden. Das der NC8 Fahrer (der ja das identische nenngeld zahlt) das Regelmäßig hat, interessiert wieder keine Sau!

    Aber es sind auch die Teilnehmer selber.
    War es früher noch ein "run" sobald die nennlisten offen waren, wird heute allgemein von vielen erst kurz vor Schluss genannt. Und das oft obwohl starts sowieso geplant sind. Traurigerweise oft gerade die "bekannten namen" die sich sehr zeit lassen.

    Macht es natürlich für den Veranstalter auch nicht einfacher. Letztes Opfer dieser Praktik, die Niederbayern. Ich habe zig leute angeschrieben die fest versichert hatten auch fahren zu wollen. Genannt haben sie aber nicht. Dann wird die Veranstaltung abgesagt wegen zu wenig Nennungen. Dann jammert wieder jeder.

    Doch die Veranstalter haben ja auch kein leichtes Leben. Da werden Veranstalter beschimpft, wenn keine Zeitpläne und detaillierte Karten für zuschauer geliefert werden. Aber wenn das Programmheft wo das drin steht, dann 5€ kostet, wird gemeckert. Man beschwert sich über "inkompetente" Streckenposten die auch noch so wahnsinnig sind, auf die Zuschauerzonen zu verweisen, weil der Hardcorefan es ja viel geiler Findet mit dem Bier in der Hand, kuvernaussen an einer r4 rollt zu stehen.
    Komischerweise hört man von diesen Leuten kein Sterbenswörtchen, wenn streckenposten gesucht werden. Die muss man dann für teuer geld im Ausland einkaufen.
    Dann wird das nenngeld um 20€ teurer. DAS führt dann zu einem Regelrechten Shitstorm weil ja das "Preis/Leistungs Verhältnis" nicht mehr stimmt. Komischerweise genau von den Leuten, deren Reifenauswahl zur Veranstaltung mehr kostet, als manches Teilnehmerfahrzeug komplett.

    Wir haben auch viele Menschen, die unserem Sport nicht sehr offen gegenüberstehen. Das mag einerseits an der politischen Situation liegen. Aber auch an dem Verhalten von uns Teilnehmern. Da wird beim "Besichtigen" teils in einem Tempo gefahren, der geneigte NC8 Fahrer wäre froh, das "in Wertung" hin zu bekommen. Aber es ist egal, "ich darf das". Eigentlich nicht. Aber es sagt keiner was.
    Von dem "Trainieren" ausserhalb der offiziellen Besichtigung wollen wir garnicht sprechen, obwohl wir auch alle wissen das es sehrwohl passiert.
    Genau so sieht es mit dem "Reifen heizen" aus. Jeder weis, das es verboten ist. Kein Schwein hält sich daran. Und nein. Das machen nicht die Fahrer mit einem NC8 Auto. Das sind die "Top Fahrer". Doch warum wird nichts gemacht? Weil die Veranstalter auch keine Teilnehmer "verjagen" wollen und auch garnicht das Personal haben, diese Sachen wirklich zu kontrollieren! ich bekommen jedes mal einen Hass, wenn ich mit Startnummer 20 zu den WPs der ersten Schleife Fahre und die Spuren sehe. Denn genau diese Spuren sind dann der Grund, warum im Jahr darauf im betreffenden Gemeinderat Widerstand gegen die Rallye kommt.
    Wir liefern quasi die Gründe selbst, uns den Sport kaputt zu machen!

    Worauf ich hinaus will. An der aktuellen Situation sind wir irgendwie alle schuld. Die einen weil sie mist machen. Die anderen weil sie ihn zulassen.

    Ich liebe diesen Sport von ganzem Herzen und hab in meinem Leben viel geopfert um Ihn (wenn auch auf unterstem Niveau) betreiben zu können.
    Wenn wir alle mal unsere Persönlichen Wünsche hinten anstellen und Rallye nicht als "Wettbewerb den ich gewinnen will" ansehe sondern wirklich wieder als Sport.
    Wenn wir wieder zusammenhalten, Veranstalter und teams unterstützen wo es eben möglich ist.
    Wenn wir den Sport wieder als gemeinschaft verstehen, wären wir auch wieder an dem Punkt das der Verband, das tut, was die Sportler wollen. Oder er macht sich eben überflüssig (hatten wir ja auch schon mal in D).

    Für mich ist und bleibt Rallyesport die "Königsklasse des Motorsports". Egal ob im NC8 Fiesta oder im WRC. Doch das wir jammend das wir niemanden "von uns" im WRC haben und gleichzeitig wissentlich den Amateursport zugrunderichten, stimmt mich extrem traurig.

    Denke da ist eine pauschale Antwort schwierig. Da ja
    1. nicht jeder Reifen auf jedem Auto funktioniert
    2. Nicht jeder Fahrstil zu jedem Reifen passt
    3. Das Budget ja oft die Vorgaben macht.

    Ich fahre aktuell einen BMW E87 130i.
    Sauschwer (1,5 tonnen)
    Bissl Leistung (265 PS).'

    Davor ein E36 Coupe mit
    1100kg und 175PS

    Reifen hatte ich vom Extrem VR1 bis zum Pirelli RKW7 schon verschiedenstes drauf. Reduziere die liste jetzt mal auf reifen die auch noch verfügbar sind. Ist natürlich nur eine Sammlung persönlicher Erfahrungen

    Extrem VR 1: Ein Runderneuerter Intermed. Naja für nicht mal 100€ das stück. Tatsächlich funktioniert der Reifen im Nassen wenn er neu ist relativ gut. Typisch für Runderneuerte ist das feedback an der Lenkung mist. trocknet es auf ist der Reifen schnell überfordert. Finde ihn aber als Low Budget Regen-Reifen durchaus brauchbar. Vor allem Wie oft braucht man denn wirklich regenreifen?
    Die idee den Reifen im trockenen einzusetzen wenn es sehr kalt ist (Oktober morgens), hatte ich auch mal. War eine dumme Idee.

    Federal 595 RS-R bzw RS-Pro. Die eierlegende Wollmilchsau für den ganz kleinen Geldbeutel. Der Reifen kann alles irgendwie aber nichts besonders gut. Klingt jetzt etwas böse. Mein ich aber garnicht so. Für mich der ultimative Anfänger Reifen, da er den Fahrer nie überfordert und den Grenzbereich brav ankündigt. Ein Regenschauer zwischendurch ist auch kein Weltuntergang. Aber natürlich nichts womit man den Klassensieg anpeilen kann.

    Toyo R888R ist für mich ein Totalausfall. Finde das Feedback an der Lenkung schrecklich. Auf der Bremse nicht wirklich berechenbar. Bin nie damit zurecht gekommen.

    Nankang AR1 Für den "kleinen Geldbeutel" war ich tatsächlich bis letzten Samstag immer recht Glücklich mit dem . Leider hat er letzten Samstag so garnicht funktioniert (das warum ist nicht so 100% klar, vermutlich war es ihm zu warm). Aber Preis Leistung halt ich nach wie vor für gut.

    Dunlop Direzza 03g. In der Mischung R1 war der Reifen damals eine absolute wucht. Leider nicht mehr lieferbar. Aktuell habe ich noch einen Satz in Hart. Natürlich dauert es bis er auf Temperatur ist. Aber Feedback an der Lenkung, Bremsverhalten und auch Verschleisß sind absolut top! Vor allem finde ich es extrem einfach, diesen Reifen im Grenzbereich zu bewegen. Aber nicht gerade günstig.

    Pirelli Trofeo R. Komischer Reifen. Durch die asymetrische konstruktion etwas anders zu fahren. In der Theorie ist der Reifen eigentlich schon gut. Ich tat mir nur immer schwer das zu nutzen da ich einlenkverhalten immer etwas indifferent fand. Der Reifen kann schnell sein, wenn der Fahrer weis wie! Vor allem im Grenzbereich aber etwas "zickig". Und auch wenn das Profildesing die Vermutung zulässt, im nassen absolut unbrauchbar!

    Pirelli RK5 bzw RKW7. Bei einem Reifen der über 400€ pro stück kostet, erwarte ich absolute top Performance. Und das liefert er. Das einzige ist der etwas hohe verschleiß. Aber irgendwo muss die performance auch herkommen. Aber im Grenzbereich will dieser Reifen kundige hand, sonst ist die Rallye schneller vorbei als einem lieb ist!

    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen!

    Jota: verstehe Ihren Ansatz, kann dem aber nicht ganz folgen. Zum einen kann und sollte hier jeder auch Meinung posten (dürfen) - gerade dafür sind (Fach-) Foren da. Zum anderen versuche ich zwar die Thematik Technik (beliebte "brüllende Autos"!?) und die Auseinandersetzung zwischen RSC und DMSB so gut es geht zu trennen. Gehört aber scheinbar zusammen, wenn ich die Likes unter diversen Wortmeldungen richtig deute, die zwar auf die Thematik Technik (Gruppe H) eingehen, den entscheidenderen Teil der uns alle betreffenden Problematik - ob aus Desinteresse, Unwissenheit oder ganz bewusst - , ignorieren, - womöglich weil sich der "Pyrotechnik in der Bezirksliga" bewusst!?

    Zudem: Ich bin weder Bundestrainer noch schieße ich, schon gar nicht in großen Spielen, Tore, erlaube mir aber mit meiner durchaus langjährigen Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen des Motorsport, hier trotz einigem Gegenwind, (m)eine dezidierte Meinung zu vertreten. Und ehrlich gesagt, ich würde mich freuen, wenn gerade die Liker mit konträrer Meinung diese hier auch äußern würden. Kommunikation ist der erste Weg zur Annäherung und Verständnis. Bis heute werden hier auch einfache Fragen an und über den RSC nicht beantwortet. Das gibt mir zu denken ... und ich befürchte nach der "Grabfeld" herrscht dann wieder Ruhe, bis zum nächsten Eklat ...

    Und ja, ich sehe nicht, dass Ninchen, Head und meiner einer Stress miteinander haben - trotz unterschiedlicher Meinung. Es sind eher andere, die hier zwar mitlesen, ab und an ein Daumen hoch oder runter verteilen, bestenfalls den Duktus einer Wortmeldung kritisieren, aber eigentlich wenig bis Nichts zum Thema beitragen, statt hier selbst in der Sache Stellung zu beziehen - gilt übrigens auch für den angeblich mitlesenden und an diesem Wochenende gerne entschuldigten Herr Mohr, dem ich und seinen "Mitstreitern", trotz anderer Meinung und Gesinnung (wurde von ihm ja auch schon durchbeleidigt) eine unfallfreie Veranstaltung wünsche.

    Ist ihnen eigentlich bewusst das auch kein Rallye2 ohne §70 irgendwas in Deutschland machen darf?

    Ist ihnen bekannt das der DMSB KEIN Monopol auf das Erstellen eines Dokuments zur Sonderzulassung hat? Dies bietet (unter anderem) auch der RSC an.

    Es wäre also hilfreich und konstruktiv, wenn Sie mal etwas "Journalistische Sorgfalt" walten lassen würden, BEVOR Sie derartige Behauptungen aufstellen.

    Ich selbst war und bin kein Fan der Gruppe H.
    Deren Ausfallquote übrigens 2016 niedriger als heute bei Rallye 2-5 Fahrzeugen.
    Hier also eine mangelnde technische Qualität der Fahrzeuge zu bemängeln, ist sachlich schlicht falsch.

    Aber ich stimme Ihnen sogar in einem Punkt zu. Ein Kadett c mit sequenziellen Getriebe ist für mich irgendwie "falsch". Das ist aber auch ein Opel Adam mit selbigem. Im Kadett hing wenigstens noch ein Serien Motorblock (wenn auch weit vom serienzustand entfernt).


    Worum ich sie einfach bitten möchte. Hören Sie auf immerzu mit zweierlei Maß zu messen.
    Etwas mehr sachlichkeit wäre schön. Sie könnten es ja zumindest mal versuchen!

    Bin jetzt nicht der BMW Fachmann, aber z.b. ein E30 316 geht auch, wenn technisch machbar.

    Aber wie gesagt, da gibt es viele Möglichkeiten und viele Autos, die das können.


    Mit genug Geld und dem passenden Grundmodell kann man ganz tolle Sachen bauen, gerade in den kleineren Klassen.

    Da bin ich nicht so tief in der homologation obs da einen 316 mit edk homologiert gab! War aber in emmersdorf auch keiner in der nc4

    am start!

    Aber z.B nicht in der Nc 4

    Naja. Genau wie in der nc3 gibt es da sehrwohl Möglichkeiten.

    Deshalb ist es nie zielführend irgend welche pauschal Aussagen. Einfach mal konkret werden.

    Z.b. ein 1300er der mit edk homologiert ist könnte sehrwohl legal in der nc4 starten.

    Also ich verstehe diese Diskussion nicht ganz.
    Es war doch von Anfang an klar, das in Kenia gefahren wird. Meiner Meinung nach (was man so aus den Bildern rückschließen kann) eine extrem anspruchsvolle Rallye die an Fahrern mit Vernunft sondern gerichtet ist und nicht nur an den "schnellsten".
    Es ist auch eine Rallye die durch ihre außergewöhnlichen Bedingungen auch Schwachstellen der Fahrzeugkonstruktion aufzeigt.

    Vielleicht haben die Fahrer durch die hohe Pace verlernt, etwas auf das auto zu achten. Das rächt sich bei einer (in dieser Form aktuell sicherlich) einmaligen Rallye.

    Für mich war Rallye immer, unter den gegebenen Bedingungen den Speed zu fahren, den das Auto auch durchhalten kann!

    ja das mit den "gerechneten Zeiten" finde ich auch schwierig. Aber es ist, vor allem wenn innerhalb einer klasse abgebrochen wird, schon extrem schwierig eine "faire" lösung zu finden.
    Nur hier wäre ein Lösungsvorschlag mal das wichtigste!
    Ich persönlich wäre ja für "alle die selbe zeit". nur wie machst du das bei abbruch innerhalb einer klasse (nc3 ist ja doch sehr groß).
    Denn ein anderer kann argumentieren man würde ihm dadurch die "Aufholjagt" kaputt machen.

    Ums klar zu stellen. Das ist NICHT konkret geregelt. Die verschiedenen "Arten" der Berechnung differenzieren deutlich und es wird IMMER jemand was dran auszusetzen haben.

    Somit muss ich aus Erfahrung sagen, ich glaube nicht das es eine "faire" Lösung für alle geben!