Beiträge von JoHe

    Ich will niemandem etwas Böses, Aber…


    Ein Urteil, eine Urteilsschrift oder sonstiges lese ich da nicht. Nicht mal ein Aktenkennzeichen.


    Ich lese eine Pressemitteilung von einer Seite, die aber in der Vergangenheit auch nicht immer objektiv berichtet hatte…

    Das OLG Frankfurt am Main wird ja am 15.11. nicht gleich zwei duzend Kartellrechtsentscheidungen getroffen haben. Und sicher keiner weitere mit Bezug zum Motorsport und dem DMSB. Vom Gericht bekommen Sie auf Nachfrage immer eine Urteilsabschrift in anonymer Form. Vielleicht gibt es auch eine Pressemitteilung vom Gericht dazu. Forschen Sie doch einfach auch mal selber dazu nach, hier ist wohl noch etwas Eigeninitiative gefordert. Mund auf, fertiges Brathähnchen rein, Mund zu ist halt in solchen Fällen nicht der Regelfall.


    Ein Urteil selbst wird nie von einen der Prozessbeteiligten veröffentlicht, zumindest habe ich das noch nie erlebt. Ort und Datum sowie Gericht und Rechtsgebiet sind aber schon mal einige Infos.


    Mehr dazu auch hier: https://www.rallye200-info.de/…zenznehmer-sanktionen.php


    Halten Sie uns auf dem Laufenden.

    Am Ende profitiert niemand das der RSC gewinnt denn sein Pferd ist tod

    Tod ist nur derjenige, über den niemand mehr spricht. Schön, dass Ihr Beitrag zum Überleben des RSC damit einen klitzekleinen Beitrag leistet. Das Urteil ist auch ein Beitrag dazu, aber ein massiver und einer, der alles verändern wird. Ein Erdrutsch. Ein Meteoriteneinschlag in Frankfurt am Main.


    Das Pferd (also der deutsche Rallyesport) ist zäher als man denkt, hat es doch selbst den DMSB und seine (Fehl-) Entscheidungen über viele Jahre hinweg überlebt. Jetzt wird es über den Winter behutsam wieder aufgepäppelt. Das kommt schon durch. Und nächstes Jahr im Frühjahr steht es wieder bzw. endlich strahlend da. Darauf freue ich mich persönlich besonders.


    Es werden alle profitieren von dieser Entscheidung, ich bin mir da sehr sicher. Auch alle im DMSB.

    Ab jetzt herrscht Wettbewerb und das wird gut sein für uns alle!


    Mein Dank gilt auch dem Fahrer, der geklagt und gewonnen hat. Ich danke ihm für seinen Einsatz für unseren Sport!!

    ...ich lese immer DMSB.

    Ist der DMSB in München , von wo der komplette Irrsinn ( fern- )gesteuert wurde ?

    Da haben Sie natürlich recht. Schreiben wir also lieber ADAC statt DMSB.

    Weil mehr als eine völlig unselbstständige und nahezu komplett fremdfinanzierte Filiale in Frankfurt am Main des ADAC ist der DMSB noch nie gewesen. Der ADAC zieht in München die Fäden, der DMSB bezieht von Veranstaltern, Aktiven, Sportwarten, Fans und der gesamten Motorsportgemeinde dafür die Prügel. Der ADAC steht als der große Förderer und Sponsor da, der DMSB ist der böse Dachverband, so funktioniert das System seit nun mehr 25 Jahren.

    Den Start bei Grabfeld nicht ... aber dann ...

    „Den Start nicht verbieten dürfen“ bezieht sich ja logischerweise auch auf das „danach“. Weil es kann ja nur etwas unter Strafe stehen, was als „verboten“ gilt.

    Auch bei Mord, Vergewaltigung und Diebstahl ist der reine Versuch schon strafbar und nicht erst die „erfolgreiche“ Tat selbst. Übrigens ist es sogar auch strafbar, wenn man von einer geplanten Straftat im Vorfeld Kenntnis erlangt und trotzdem nichts dagegen unternimmt.


    Mir ist klar, dass der Vergleich auch rechtlich extrem hinkt, aber vielleicht macht diese extreme Übertreibung deutlich, wie unsinnig die o.g. Argumentation aus meiner Sicht ist, denn es wird - so meine ich - auch danach ruhig bleiben und nichts passieren.



    Was nicht geklärt ist: wie verhält sich der DMSC gegenüber RSC-Startern?
    Daran ändert auch nicht der beendete Rechtsstreit etwas.

    Dazu würde ich mal das lesen: http://www.grabfeldrallye.de/News/


    Die Grabfeld-Rallye hat das doch sehr ausführlich ausgearbeitet und dargestellt.

    Ich glaube nicht, dass sich der DMSB mit diesem Wissen aktiv gegen die FIA, deutsche und europäische Gericht wie auch die EU selbst gleichzeitig stellen wird. Da kommt er mit solchen vergleichsweise „Trinkgeldern“ im „sechsstelligen Bereich“ wie in dem Verfahren gegen den RSC nicht mehr hin, wenn sich alle gerade genannten gleichzeitig oder auch nacheinander auf ihn stützen.


    Außerdem ist es doch seit nach 2018 schon auffällig ruhig bis komplett ruhig beim DMSB in Bezug auf die Causa „RSC“ geworden. Ich denke, dort hat man inzwischen nicht nur viel Geld sondern schlicht auch die Lust daran verloren, sich mit denen aus Franken zu zanken.

    Und wenn man mal ganz ehrlich ist, was soll(te) eigentlich am Ende dabei rauskommen? Ich glaube, dass weiß nicht mal einer in Frankfurt und München so ganz genau zu erklären.

    Was sie dort (also die Verantwortlichen innerhalb des DMSB für das erlebte RSC-Fiasko) jeweils aber gewiss mit wenige Freude erklären mussten, warum sie so viel Geld in den RSC versenkt haben. Wie soll sich das denn noch jemals amortisieren?

    Kostet vielleicht deshalb u. a. plötzlich für jeden DMSB-Sportwart das DMSB-Handbuch seit diesem Jahr über 60 Euro, das es früher mal gratis zur Sportwartlizenz einfach dazu gab?

    Wer das als "Werbung" deutet kann nicht im Ansatz verstanden haben, was da gerade in der Ukraine passiert, sorry.
    Oh weia....


    Schwarze Fähnchen nach einem Unglück auch verbieten?

    Ich sag ja nicht, dass ich nicht auch der Meinung bin, hier gehört unbedingt ein Zeichen gesetzt. Das steht ja so dort in meinem Beitrag auch nicht drin.

    Ich sage nur, dass solche poltischen Statements - auch Friedensaufrufe - im DMSB-Rallye-Reglement nicht zulässig sind, da diese nunmal, aus meiner Sicht, ganz klar politische Aufrufe bzw. damit auch "politischer Natur" sind.

    Ich kann mich noch gut an diverse Bestrafungen in den 1980er Jahren erinnern, als Aufkleber wie "Atomkraft? - Nein, danke!" oder Aufkleber zum Thema "Bomben schaffen keinen Frieden!" nach dem NATO-Doppelbeschluss und gegen ein weiteres, atomares Wettrüsten zwischen NATO und UdSSR bei der ONS auf - sagen wir mal - ganz, ganz wenig Verständnis gestoßen sind.

    Und im übrigen, ein "Schwarze Fähnchen" - wie Sie es nennen, also Trauerflor, hat auch nichts mit "Werbung" oder einem "politischen Aufruf" zu tun.

    Hier sollten mal mehr Leute richtig lesen und verstehen, was von meiner Seite im o. g. Beitrag eigentlich geschrieben steht!

    Interessant finde ich auch diese Aussage: "Wir werden allen Teilnehmern für ihr Wettbewerbsfahrzeuge Aufkleber mit einem Friedensaufruf und der Ukrainischen Flagge zur Verfügung stellen, um zumindest unserer Solidarität Ausdruck zu verleihen."

    Mal ganz unabhängig davon, wie man zu dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine steht, möchte ich doch zu der Aussagen von Herrn Osterhaus anmerken, gemäß Art. 29.1 DMSB-RyR ist den Teilnehmern die Anbringung "jeglicher Art von Werbung an ihren Fahrzeugen unter folgenden Voraussetzungen gestattet:
    [...]
    - sie darf nicht politischer oder religiöser Natur sein"


    Für mich ist das, was Herr Osterhaus aber ankündigt - mal unabhängig von der Absicht dahinter - eindeutig eine Werbung politischer Natur, die vom DMSB als nicht erlaubt bzw. verboten gilt.

    Soweit sind wir also schon, dass ein "Alte-Herren-Pokal" in der Deutschen Meisterschaft installiert werden muss und dann auch noch so frenetisch bejubelt wird... Wie sich die Zeiten in unserem Sport doch geändert haben, früher war er mal der Sport der jungen Wilden, die aber wohl mit unserem Sport auch gemeinsam in die Jahre gekommen sind...

    P. S.: Ich gehe allmählich auf die 70 zu, da kann ich mir das schon erlauben, eine Ü40-Meisterschaft als "Alte-Herren-Pokal" zu bezeichnen, auch wenn dort natürlich einige sehr starke Fahrer antreten werden und wohl mehr Spannung herrschen wird, als bei der handvoll "Junger", die sich zeitgleich um den "echten" Deutschen Meistertitel wettstreiten.

    Soweit sind wir also schon, dass ein "Alte-Herren-Pokal" in der Deutschen Meisterschaft installiert werden muss und dann auch noch so frenetisch bejubelt wird... Wie sich die Zeiten in unserem Sport doch geändert haben, früher war er mal der Sport der jungen Wilden, die aber wohl mit unserem Sport auch gemeinsam in die Jahre gekommen sind...

    P. S.: Ich gehe allmählich auf die 70 zu, da kann ich mir das schon erlauben, eine Ü40-Meisterschaft als "Alte-Herren-Pokal" zu bezeichnen, auch wenn dort natürlich einige sehr starke Fahrer antreten werden und wohl mehr Spannung herrschen wird, als bei der handvoll "Junger", die sich zeitgleich um den "echten" Deutschen Meistertitel wettstreiten.

    ... gewollt schon. Nur nicht finanziert.

    Schade, Nordirland ist ausgesprochen schön! Eine bezaubernde Landschaft und die Prüfungen dort erste Sahne.

    Das stimmt, der ADAC hat kein Geld mehr für den Rallyesport.

    Das Ende des Rallye-Masters haut genau in diese Kerbe. Seitdem Hermann Tomczyk dort nicht mehr Sportpräsident ist, scheint in München noch mehr contra Motorsport und vor allem Rallyesport zu laufen.

    Bei der Bewertung meiner Beiträge bitte ich Sie doch um etwas mehr Contenance, werter Meister88. Diese Beiträge basieren oft auf der Selbstreflexion des Gegenübers durch eine Persiflage in sehr hyperbolischer Art, so wie oben geschehen. Manchmal aber auch in der sehr trockenen nahezu pragmatischen Schilderungen von Tatsachen und Fakten wie auch der Wiedergabe meiner ganz persönlichen Meinung. Als langjähriger, freier Journalist - wenn auch nur nebenberuflich - erlaube ich es mir, ganz selbstbewusst behaupten zu dürfen, dass ich hier wohl weder „Mist“ schreibe, noch bisher in diesem Forum solchen von mir gab

    Aber das „frustriert“ weise ich jedoch geharnischt von mir. Mein Hund, meine Frau und meine tollen Kinder wie Enkel werden Ihnen in ähnlicher Weise davon berichten können und machen mich zudem zu einem sehr glücklichen Menschen. Bei Ihnen hingegen gelange ich da oft zu einem sehr adversen Eindruck, wenn ich mir das erlauben darf zu sagen. Wo wir wieder auf die erwähnte Selbstreflexion zurückgelangen.


    Ich gebe hier nur hin und wieder höflich aber bestimmt meine Meinungen, Beobachtungen und Erfahrungen aus gut 40 Jahren Motor- und Rallyesport wieder, die ich als Aktiver, Fan, Förderer und Funktionär/Veranstalter im Clubsport, Bereich Rallye200 und international sammeln durfte.


    Wenn Sie andere Meinungen vertreten, begrüße ich das sehr. Eine sachliche Diskussion kann für alle Seiten sehr befruchtend und gewinnbringend sein. Aber packen Sie diese doch bitte in sachliche und untermauerte Argumente und nicht nur in plumpe Diffamierungen. - Vielen Dank dafür.



    Aber wieder zurück zum eigentlichen Thema: Hat man jetzt in der Zwischenzeit eigentlich „schon“ etwas offizielles von der geplanten Delegierung des Rallyesports an „Schwarz-gelb München“ gehört? Übermorgen geht das Jahr zu Ende und es hieß doch mal, ab 2022 soll dies schon gelten.

    War das doch nur ein wildes Gerücht oder ist in dieser Sache nun wirklich etwas dran?



    Hertelbert: Da gebe ich Ihnen recht!

    20.08 ist DRM

    Saarland Pfalz Rallye

    Ich finde es unklug meine erste Rallye auf einen DRM Termin zu legen.

    ACHTUNG, WICHTIGER HINWEIß AN ALLE VERANSTALTER:

    Bitte ab sofort keine Rallye mehr zwischen dem 01.01. und dem 31.12. jeden Jahres terminieren, damit man nicht das "Risiko" hat, am Tag eine Rallye zu veranstalten, welchen die Saarland-Pfalz-Rallye schon für sich beansprucht. Das ist nämlich sehr "unklug".


    Also jetzt mal Spaß bei Seite, solche Beiträge finde ich "unklug", Herr Griebel entschuldigen Sie bitte meine Worte.
    Aber wenn die Saarland-Pfalz-Rallye, wie über viele Jahre hinweg, im März stattfinden würde, wäre nicht nur geografisch genug "Luft" dazwischen sondern auch kalendarisch.

    Wer seinen Termin wechselt, muss eben damit rechnen, dass auch andere plötzlich am selben Termin sind. Am "20.08 ist DRM", das klingt ja fast so, als wäre das ein Feiertag, ein Termin an dem gefälligst keine andere Rallye stattzufinden hat oder gar ein Termin, den man sich unbedingt merken müsste. Warum darf - wie schon jemand schrieb - nicht ein Veranstalter über 500 km (!) entfernt an diesem Tage auch eine Rallye durchführen, ohne deshalb gleich als "unklug" (ergo. "dumm") sich hier öffentlich bezeichnen zu müssen. Ich finde, da haben Sie sich schon etwas im Ton vergriffen und eine gewisse Realitätsentfremdung ließt sich da für mich auch raus.


    Aber vielleicht sind auch die Verantwortlichen von der Saarland-Pfalz-Rallye auch selbst "unklug", wenn sie ihre Rallye am selben Wochenende veranstalten, wie eine Rallye d'Autun in Frankreich (weniger wie 500 km entfernt) oder vor allem eine Rallye de la Famenne in Belgien stattfinden. Vor allem, da diese Rallye in Belgien gerade mal 210 km entfernt liegt, dort aber in den letzten Jahren nicht selten weit über 100 Teilnehmer fuhren und wie die Saarland-Pfalz-Rallye auch zur Euro Rallye Trophée gewertet wird (also sogar selbes Prädikat!). Anderen, welche dasselbe Prädikat ausschreiben am selben Wochenende Konkurrenz zu machen, die auf ihrem angestammten Termin liegen, ist nicht nur "unklug" sondern auch eine Frechheit, aus meiner Sicht. Vielleicht wird man ja auch deshalb bei der Saarland-Pfalz-Rallye schon fast traditionell mit extrem schwachen Starterfeldern abgestraft.


    Einen Grund für eine Wallfahrt nach Altötting zu "Ehren des DRM-Termins der Saarland-Pfalz-Rallye" sehe ich eher nicht. Obwohl das sich wohl fast schon wieder lohnen würde, dort die eine oder mehrere Kerzen anzuzünden, um für ein besseres Ergebnis als den wirklich sehr schwachen 39 Autos in Wertung der Saarland-Pfalz-Rallye aus dem Vorjahr und den noch viel blamableren 31 davor bei unserem Herrgott Fürbitte zu leisten.

    In Altötting soll ja auch das Bier sehr gut sein, vielleicht hilf das ja auch etwas seinen Starter-Kummer zu vergessen ...

    Sportlich gesehen ist die Sachsen-Rallye sicherlich ein Verlust für die DRM. Aber den ADAC da jetzt einfach als den einzigen Schuldigen und damitals Buhmann hinzustellen, damit macht man es sich sehr einfach. Der AvD hat den ADAC in letzter Zeit in vielen Bereichen reichlich provoziert. Da gibt einige Beispiele: Zum Beispiel eine Anzeigenkampagne, mit der gezielt gegen den ADAC geschossen wurde, oder die große Unterstützung für die sebstgefällige DTM, die mangels eigener Ideen und nur des eigenen Urlebens Willen jetzt im GT3-Teich fischt und damit direkt dem ADAC GT Masters Konkurrenz macht. Wenn man so agiert, muss sich der AvD auch nicht wundern, dass sich der ADAC das nicht alles gefallen lässt. Da braucht der AvD mit seinem Vorsitzenden jetzt nicht seine Hände in Unschuld waschen. So überrascht wird man dort sicher nicht gewesen sein, sonst wäre man wirklich sehr naiv. Und ob die Sachsen Rallye wirklich die meisten Zuschauer hat, bin ich mir auch nicht sicher. An die mindestens 15.000 der 3-Städte muss man auch erstmal herankommen.

    Für die Veranstalter der Sachsen Rallye ist diese Situation leider sehr schade, da sie einen tollen Job machen und nun zwischen die Räder gekommen sind.

    In manchen Punkten gebe ich Ihnen recht.


    Es verwundert aber auch gerade nicht sehr, wie stark ADAC und AvD gegeneinander arbeiten, schließlich sind sie ja Konkurrenten im Bereich der Automobilclubs. Es wäre wohl besser gewesen, man hätte die beiden nie miteinander im DMSB e. V. bzw. in der ONS „zwangsverheiratet“. Ich möchte nicht wissen, was dort hinter den Kulissen vor sich geht. Da werden Dinge passieren, von denen wir als Fußvolk nicht mal zu träumen wagen.


    Und wer leidet seit Jahrzehnten unter diesem immer schlimmer werdenden Zwist?

    Wir alle als Sportler, Veranstalter und unser ganzes Umfeld.


    Es sind gerade die schlechten und schwierigen Zeiten, in denen schwelende Streite eskalieren wie sich auch die wahren Abgründe offenbaren. Und solchen Zeiten leben wir - dank Corona - gerade.

    Damit trifft man eigentlich den Nagel auf den Kopf. Es gab wie schon oben erwähnt diese Regelung 2020 das man mit einem R5 Auto bei R70 fahren darf, wenn am selben WE kein DRM Lauf ist. Da die DRM abgesagt wurde, war das egal. Dieses Jahr wurden bei der R70 wieviel R5 gesichtet? Sporadisch Rostek, Satorius, Milon, Holz, Göttig, Földesch. oftmals nur einzelne Teilnehmer bei Ihren Heimrallyes oder als Pre Event Test und kein riesen Ansturm. Wie groß war der Shitstorm gegen diese Teilnehmer? Wenn öffentlich via FB sowas an den Pranger gestellt wird.

    Schaut man über die Grenze wo immer alles "besser" ist. Wenn ein Pech mit dem Top Focus WRC bei seiner Heimrallye (R70/Sprint) an den Start geht ist da Ausnahmezustand. Man stelle sich vor ein Riedemann fährt im Polo R5 die BuBi, da ziehen gleich 10 ihre Nennung zurück.

    Wenn man als Privatier zum Spaß mit einem R5 fährt und von einem Gaskranken Youngster im Cup ADAM gebügelt wird, ist das Gelächter groß. Wer hat denn da noch Freude an so einem Engagement.

    Es wird immer gesagt der Rallyesport in Deutschland ist kaputt und interessiert keinen, da wird ADAC und DMSB als Buhmann vorgeschoben. Vielleicht sollte man auch die ein oder andere Denkweise und Einstellung zu dem Thema mal überdenken. Ja man kann augenscheinlich viel kaputt reglementieren, aber anstelle alles kaputt zu reden auch mal Dinge hinterfragen und sich den Gegebenheiten anpassen. Neue Impulse annehmen, akzeptieren, mitgehen. Wieviele Gruppe H Autos wurden den Anforderungen angepasst um weiter aktiv zu sein? Wieviele Gruppe H Autos stehen aus Protest in der Garage?

    Einfach den Sport mal wieder an erste Stelle stellen und weniger persönliche Interessen, dann ist allen geholfen.

    Hundert Punkte für den ersten Teil Ihres Beitrags, vielen Dank!


    Ich kenne diese Beiträge bis Facebook nicht, weil ich dort nicht bin, aber dieses ganze R5-Bashing (entschuldigen Sie bitte dieses neudeutsche Wort, das ich von meinen Enkel aufgefasst habe) ist für mich fast so wie das Verhalten vieler sog. Impfgegner. Man hat sich - warum und wie freiwillig auch immer - dagegen entschieden bzw. entscheiden müssen und nun sollen alle anderen darauf gefälligst Rücksicht nehmen. So geht das aber nicht.


    Jede Rallye in Deutschland - ja jede egal wie groß und welche Ebene - müsste von einem R5/Rally2 gewonnen werden, falls kein anderer schneller ist. Das ist in anderen Ländern auch so. Nur so kommen die jungen Leute mit solchen Fahrzeugen genug ins Fahren. 5, 6, 7 Mal DRM im Jahr reicht da bei weitem nicht. Denn so ist man nämlich mindestens den Freitag immer erstmal damit beschäftigt, wieder "reinzukommen", bevor man dann wieder angereifen kann. Niemand gelangt so zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Das haben viele immer noch nicht ganz verstanden, befürchte ich.


    Klar, dass "Schwarzgelb München" zuerst mal ihre DRM mit der "guten Hand voll" R5/Rally2, die es aktuell in Deutschland nur gibt, irgendwie über Wasser halten möchte - was auch nur sehr bedingt funktioniert, aber eine solche Regelung ist ja wieder mal sowas von typisch Deutsch. Wenn die DRM attraktiv genug wäre und jeder Geld aus unerschöpflichen Quellen besäße, würden die Leute auch mehr dort fahren, ist halt nun mal nicht so. So ist es aber Sozialismus in Vollendung. Wer sich solch unsinnige Regelung ausdenkt, sollte einen Preis dafür bekommen.


    Dem zweiten Teil kann ich so nicht unterstützen. Das der ADAC und der ADAC 2.0 (auch bekannt als DMSB) in den letzten Jahren vieles aus Unwissenheit, Unfähigkeit und Ignoranz heraus zerstört haben, stelle ich mal als unstrittig heraus. Soweit zu gehen und ihnen Vorsatz und Strategie dahinter zu bescheinigen, mag ich jetzt nicht, obwohl es sich wohl auch nicht gänzlich ausschließen lässt. Das Ende der o. g. Fahrzeuggruppe bezeichne ich stark euphemistisch als maximal unglücklich und als Eigentor zur ungünstigen Zeit. Ob und wenn ja wie viele dieser Fahrzeuge jetzt nun umgebaut worden sind bzw. werden konnten und wie viele in der Garage stehen, ob jetzt aus Protest, Zeit- bzw. Geldmangel, Interessensverlagerung oder einfach, weil der Besitzer mit dem Sport abgeschlossen hat, mag ich nicht beurteilen. Für mich ist es aber ein Faktum, dass es nicht nur ein Bärendienst für unseren Sport war - wenn gleich auch kein nicht korrigierbarer - der dem Rallyesport sicher nicht geholfen und gar nach vorngebracht hat, ganz im Gegenteil, sondern auch den Veranstaltern viele Fans wie auch Teilnehmer und damit Geld gekostet hat. Die "R5-Regelung" schließt sich da für mich nahtlos an.

    Und abschließend gebe ich auch zu bedenken, wären moderne, leistungsstarke und attraktive Fahrzeuge mit FIA-Homologation auf allen Ebenen unseres Sportes schon immer zulässig gewesen - was ja leider bis zum heutigen Tag noch nicht der Fall ist - und nicht ab ca. 2000 immer weiter beschränkt bzw. nicht (mehr) zugelassen worden - viele bis zum heutigen Tag, wäre keine nationale Fahrzeuggruppe jemals so stark in den Fokus und Erfolgsgenuß wie auch in die Attraktivität bei den Aktiven und Fans gleichermaßen geraten, wie die o. g. DMSB-Gruppe dies deshalb tat.

    Über den Sinn der Regelung kann man streiten, aber die Reglements macht nicht der ADAC, sondern der DMSB.

    Ich glaube, dass hat sich für kommendes Jahr (also 2022) geändert.

    Ging nicht mal hier die Meldung rum - so vor 2 oder 3 Wochen, dass der DMSB den Rallyesport an den ADAC organisatorisch und regulativ übergeben haben soll?


    Also macht doch nun der ADAC im Namen des DMSB das Reglement für den DMSB.

    Mal ganz davon abgesehen, dass dies wohl seit 1998 schon inoffiziell so gelaufen ist, ist es nun doch auch offiziell so, oder?

    Eine offizielle Mitteilung des DMSB dazu habe ich allerdings noch nirgendwo gelesen. Falls der ADAC jetzt aber vom DMSB ab dem Jahreswechsel mit der Sportorganisation im Rallyesport betraut sein sollte, wird es langsam mal Zeit diese Information auch uns Fußvolk mal Kund zu tun...

    Wird dort wohl so schlecht bezahlt oder ist gar das Arbeitsklima eine Katastrohe oder woran liegt es, dass jedes Jahr zu dieser Zeit eine solche Anzeige vom Holzer hier im Magazin veröffentlicht wird?
    Es scheint ja dort zumindest offensichtlich eine hohe Fluktration an Mitarbeitern zu herrschen, oder?

    Schon recht auffällig, um ehrlich zu sein.

    Das ist ja vielleicht ein ganz nettes Konzept. Aber welcher junger Nachwuchspilot aus Deutschland soll sich diese „eEM“ mit den eCorsas (noch) leisten können oder spielen diese gar keine Rolle (mehr) oder nur noch eine unbedeutende Nebenrolle?

    Für mich bloß reiner ADAC-Größenwahn, der höchstens noch 0,0 mit einer DEUTSCHEN Nachwuchsserie zu tun hat.

    Ich glaube, dass der DMSB sich hier schon selbst darum bemüht hat. Und entgegen Ihrer Vermutung... Es kann nicht nur der ADAC etwas dafür. Denn beim DMSB im Hauptamt gab es auch eigene Köpfe, die "eigene" Entscheidungen getätigt haben.

    Danke für Ihre erneute Antwort.

    Das glaube ich ihnen sofort. Wenn der DMSB, d. h. ADAC, so weitermacht, schafft sich der DMSB selbst ab.

    Oh ja, da haben Sie auch recht, da machen manche im Lyoner Stern, was sie gerade wollen. Speziell der Rasenmäherpilot aus Sachsen ist da ein ganz spezieller Fall für im DMSB-Hauptquartier.

    Nur um es richtig einordnen zu können. In diesem Jahr sind 99 Teams gestartet, davon 14, die im Mitropa Rally Cup gewertet werden. Ohne wären es also 85, wenn nicht doch der eine oder andere trotzdem starten würde.


    Wenn ich mir den Rest der DRM-Veranstaltungen so ansehe, dann liegt man hier immer noch deutlich über dem Standard im Jahr 2021.

    Woher kommt denn der Groll gegen den ADAC, wenn man mal ganz neugierig fragen darf?

    Da gebe ich Ihnen recht mit den Zahlen.


    Aber es ist trotzdem schon auffällig, dass der ADAC (vor allem ADAC-Südbayern) seit Jahren in Deutschland den Rallyesport systematisch kaputt macht, dann aber bei seiner nationalen "Leuchtturm-Veranstaltung" im Bereich Rallye alles aus allen Herren Ländern zusammenzuraffen versucht, damit diese Rallye gut läuft, genug Starter (auch mit Fahrzeugen, die sonst in Deutschland gar nicht fahren dürfen, warum auch immer) wie Zuschauer anlockt und damit finanziell erfolgreich wird. Und weil das alles noch nicht zu reichen scheint, macht man auch noch eine Rallye 70, die das DMSB-Reglement völlig überbeugt, was z. B. den Ablauf und die WP-Längen betrifft.

    Es ist kein spezieller oder gar persönlicher Groll, der sich auf ein oder ein paar wenige Ereignisse zurckführen lässt, vielmehr ist es eben der Groll den man nach rund 40 Jahren Rallyesport/Motorsport auf ganz natürliche Weise gegen den ADAC entwickelt bzw. entwickeln muss, wenn man so zurückblickt und noch mehr, wenn man in die Zukunft schaut ...

    Nun... der DMSB wollte ALLE Motorsportdisziplinen auslagern und "delegieren". Dies ist in diesem Jahr gelaufen. Man konnte sich dafür bewerben. Die Frage, die sich jetzt stellt: hat sich denn der AvD denn überhaupt für irgendetwas beworben? Der ADAC hat sich wohl für einiges beworben. Aber im Endeffekt wurden in diesem Jahr so gut wie alle Fachausschüsse aufgelöst, da der DMSB (abgesehen von Rundstrecke, wo anscheinend das große Geld gemacht wird) eigentlich nichts mehr mit dem Sport zu tun haben will...


    Ach so... Nein, so kann man es nicht schreiben. Denn immerhin die Lizenzen darf man weiter über den DMSB kaufen und bezahlen.

    Ach ja, und das Geld für Veranstaltungsanmeldungen wird wohl auch der DMSB weiterhin einstreichen.

    Ich danke Ihnen für Ihre Antwort und bin gerade geschockt.

    Wieso löst man dann den DMSB in diesem Zuge eigentlich nicht gleich ganz auf?

    Ach ja genau, dann hätte ja der ADAC rein gar nichts mehr zu melden, tut mir leid, ich vergaß.