Beiträge von JoHe

    Völlig lächerlich die FIA-Strafen für solche Vergehen!


    Auf den Rennstrecken und WP´s bekommen die Piloten von den Offiziellen der FIA inzwischen schon Strafen dafür, wenn sie mal etwas böse schauen oder sich über ihre Reifen beschweren. Aber im öffentlichen Straßenverkehr dürfen sie sich dann aufführen wie sie wollen (vgl. Ogier, Neuville), wo ist denn da noch eine klare Linie erkennbar?

    Sollten die Sportler nicht Vorbilder sein?
    So sind sie es sicher nicht und die FIA kann ihre Sicherheitskampagne für den öffentlichen Straßenverkehr gleich mit in den Müll werfen. Für die Veranstalter ist ein solches Verhalten wie das von Neuville auf jedenfall immer ein Bärendienst, wenn sich die Teilnehmer nicht an die Verkehrsregeln halten (z. B. durch Rasen oder Reifen anwärmen). So vergrault sich unser Sport auch noch den letzten, der ihn zwar nicht liebt aber doch zu unserem Wohle akzeptiert.

    Wenn Neuville in einem Interview gesagt hätte, Jean Todt ist eine Fehlbesetzung als FIA-Präsident oder die neuen WRC/Rally1-Regularien sind großer Mist, wäre er vermutlich zum 10- bis 20-fachen an Geldstrafe verurteilt worden oder sogar noch härter bestraft worden.

    Mein Fazit: FIA, Neuville und Co - setzen 6!

    Ich muss dich leider enttäuschen. Die "Staubsauger" fahren die Gleichen WPs wie alle anderen auch. ;)

    Ja, nicht ganz, sie fahren ja dann doch unstrittig einige weniger.


    Doch, die WPs sind zu 100% identisch. Stehen auch so in jedem Zeitplan mit gleichen Längen drin.
    Auf der WP Eisbergen ist es gut möglich, dass die Autos schneller sind, hoher Schotteranteil, viele Mutkurven ... Ruben Zeltner hat dort einen Abzweig verpasst und zwei Mal das Auto abgewürgt.

    https://www.adac-sport.com/ADA…TW_ON_Live_Ergebnisse.php

    https://www.dmsb-sport.de/50_A…TW_ON_Live_Ergebnisse.php

    Gestern standen um Live-Timing für WP 1/2 noch nicht dieselben Längen und für WP 3 tut es das jetzt noch nicht. Aber gut, da sind die Zeiten wirklich gut vergleichbar, das Wetter spielt ja auch super mit und verzerrt nichts.


    Dann lassen die Cupler ihre Staubsauger aber ganz schön fliegen!

    Wenn sie wenigstens nicht klingen würden wie Raumschiff Enterprise für Kassenpatienten…

    Sollte eigentlich beides 14,63 km sein

    Dann stünde es aber auch so dort. Ich glaube nicht, dass hier falsche Zahlen veröffentlicht werden.



    Übrigens auf WP 3 ist es genau dasselbe Spiel:

    Opel eCup: 5,48 km, DRM: 6,16 km



    Fahren beide die identischen Prüfungen, da ist nichts verkürzt

    Da habe ich aber andere Infos.


    Und schau ich mir die WP-Zeiten an, spricht das auch für die kürzeren Prüfungen bei den Staubsaugern.

    Weil bei aller Liebe und vielleicht Überlegenheit des E-Antriebs im Drehmoment, glaube ich nicht, dass ein gerade mal 136 PS-Corsa auf einer rund 6 km Langen WP einem Armin Holz im Citroën DS3 R3T oder einem Ruben Zeltner im Porsche über 10 Sekunden einschenkt. Und selbst der Rest der Staubsauger fast geschlossen schneller ist als die beiden. Wenn ich dann noch lese, dass es die 23. Zeit Gesamt im DRM-Feld wäre für den schnellsten eCupler, werde ich schon etwas stutzig.


    Da werden also die Zahlen und damit kürzeren WP-Längen schon passen.

    Die , die wirklich Interesse am Rallye fahren haben und in den Sport einsteigen wollen , die haben doch in den letzten Jahren gesehen wie der Hase läuft ! Der ADAC hat zB. junge Leute gelockt und auch gefördert , wenn dann mal jemand es geschafft hatte den nächsten Sprung zu machen um sich auf Internationaler Bühne zu zeigen und zu lernen , dann stand der junge Mann / Frau allein da und musste sehen wie er den weiteren Weg finanziert bekam ! Die Geschichte die Armin Schwarz hier auf die Beine gestellt hat wäre ein Weg gewesen , allerdings was ist nach dem Gewinn der Trophy und einem Jahr in der Junior WM , auch da sind wieder viele ?????

    Genauso ist es. Der ADAC hat viele junge Leute inzwischen total abgeschreckt von solchen Nachwuchsserien, weil sie alle in die Sackgasse führen - früher oder später ist kein Geld(-geber) mehr da. Vielleicht ist Armin Schwarz auch genau an diesen Vorbehalten gescheitert, für die er ja wohl gar nichts kann. Auch wenn schon die Frage bleibt, ob und wie geht es nach dem Jahr JWRC weiter?


    Die Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport - vor allem im Rallyesport - ist seit Jahren einfach nur noch "setzen sechs" und international gesehen fast schon eine Schande, auf alle Fälle aber kein bisschen (mehr) konkurrenzfähig. Wo das ganze Geld von DMSB, ADAC und Co hinfließt, das dafür eigentlich problemlos vorhanden sein müsste und auch von der öffentlichen Hand zur Verfügung steht/stünde, bleibt deren Rätsel. Eine uneigennützige Förderung junger Fahrer ohne eigene wirtschaftliche Interessen der Geldgeber im Hintergrund - egal ob DMSJ oder ADAC Stiftung Sport - gibt es nicht, davon bin ich inzwischen felsenfest überzeugt. Was sehr schade ist, denn als gemeinnützige Vereine gehört das zu ihren satzungsgemäßen Aufgaben und Verbände in anderen Sportarten machen das ja genau deshalb auch wie beispielhaft vor.

    Ein altes Prinzip unserer Markwirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen, was zu welchen Konditionen angeboten wird. Ganz offensichtlich hat die Idee von Armin Schwarz dabei nicht die Nachfrage erhalten, die sie gebraucht hätte.

    Also wurden Idee und Konzept der Trophy am Markt vorbei entwickelt. Das war auch zu befürchten. Eine Einsteigerserie im Rahmen der deutschen Meisterschaft und dazu noch mit teuren homologierten Autos klingt nicht gerade nach einem vielversprechenden Mix.


    Sehr lobenswert finde ich aber die Idee mit dem neuen Kraftstoff. Aber auch da ist die Idee für mich nicht ganz zu Ende gedacht bzw. scheitert an grundsätzlichen Dingen. Warum? - Ganz einfach, außerhalb dieser Serie können die Cupautos so nicht fahren, da sich ein DMSB diesem Thema komplett verschließt und nur fossile Kraftstoffe erlaubt, was final dazu führt, dass - wie viel zu oft schon - Entwicklungen in Deutschland völlig verpennt werden.


    Nicht nur Corona hat seinen Teil dazu beigetragen , dass hier eine Absage erfolgt ist . Viele junge Männer und Frauen die diese Trophy angesprochen hätte und vielleicht den Weg für Größeres geebnet hätte , sind halt der Meinung , dass ist ein Hobby fürs Wochenende und wenn dann sollte das Auto mindestens Allradantrieb und 300 PS haben ! Wer fängt heutzutage schon klein an ......?

    Das mag schon sein, aber glaub in Deutschland ernsthaft noch ein junger Fahrer daran, der W. Röhrl 2.0 zu werden?
    Vermutlich setzt sich hier wohl langsam der gesunde und nachhaltige Realismus durch.


    Dazu kommt noch, es gibt immer weniger junge Fahrer also Einsteiger in den Sport und eine Serie im Rahmen der Deutschen Meisterschaft befindet sich nicht gerade auf Einstiegerniveau.

    Außerdem hat jetzt gerade Corona einigen den Geldbeutel deutlich schmäler werden lassen.

    Und zudem ist es nun mal für 99 Prozent der Fahrer nicht mehr als ein gelegentlicher Wochenendspaß, für den es genug günstigere Alternativen gibt, als es homologierte Autos sind. Da auch noch das Schrauben und Tüftlern bei diesen Autos komplett außenvor ist, was für viele fast noch wichtiger ist als das Fahren selbst, sind sie eben für viele Jüngere uninteressant und auch völlig unerschwinglich.

    Opel und dem ADAC geht es doch nicht um den Nachwuchs, das ist doch auch nur eine vorgeschobene PR-Story.
    Es geht darum, den ersten elektrischen Cup im Rallyesport zu veranstalten und diesen zur Produkt- und Imagepflege bestmöglich darzustellen, um sich damit in erster Linie selbst größtmöglich positiv zu profilieren. Da haben ja bekanntlich sowohl der ADAC als auch Opel in der öffentlichen Wahrnehmung jeweils großen Nachholbedarf.

    Zuerst einmal möchte ich den Leuten in Sulingen für ihre Einsicht danken, es mit der Rallye unter diesen Gesamtumständen sein zu lassen. Auch wenn sich dieser Entscheidungsprozess dann doch etwas hingezogen hat.


    Grundsätzlich halte ich ja solche Aufrufe für sinnvoll und gerade in der jetzigen Zeit für sehr nützlich, aber ich denken, da sollten mehr die kleinen Rallye 200 (d.h. Rallye 35 und Rallye 70) bedacht werden, denn solche Großveranstaltungen aus der DRM, die eh schon mit viel Geld vom ADAC gestützt und stark subventioniert werden.


    Abschließend möchte ich noch sagen, wenn in Sulingen spätestens seit nach Ostern noch wirklich ernsthaft jemand davon ausging, dass diese Rallye Anfang Mai 2021 stattfinden kann - bei allen erfolglos versuchten "Profisport-Tricks" hin oder her - dann war das doch wirklich sehr blauäugig. Ich hoffe, hier ist nicht zu viel Geld ausgegeben worden, ab dem Moment, an dem eigentlich jedem Neutralen schon klar war: Mai und Rallyesport, das wird dieses Jahr wieder nichts.

    Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.

    Ich denke/befürchte inzwischen, dass Projekt ist zum R(h)einfall bei Schaffhausen/Rüsselsheim geworden.



    Zudem und da kann ich meine Standpunkt nur nochmals mit Nachdruck vertreten, finde ich es verantwortlunglos und eingedenkt der hochkritischen Situation gerade völlig rücksichtslos wie engstirnig - wohl fast schon verbohrt - eine Rallye zu veranstalten. Es hat sich wohl der Todesfall von unserem langjährigen Rallyekollegen und Freund, Andreas Dingert, noch nicht bis nach Sulingen rumgesprochen, muss man solche Ansteckungsszenarien mit all deren gefährlichen Folgen dann auch noch provozieren?

    Dafür habe ich wahrlich inzwischen keinerlei Verständnis mehr, auch wenn ich seit über 45 Jahren diesen Sport liebe und weiß Gott wie viel Geld und Zeit ihm leidenschaftlich gerne hingab!

    Das, was Opel und der ADAC für den Sound bezahlt haben, hätten sie auch ein vernünftiges Auto bauen können, weil günstig war dieses Sound-Design auf keinen Fall.

    Ich kann nur jetzt schon alle bedauern, die sich das den ganzen Tag lang im Auto anhören müssen. Außer ganz großen Star Wars-Fans hält das vermutlich ja kein Mensch aus...

    Die Nennungsliste für die Rallye liest sich echt schon nicht so schlecht - für deutsche Verhältnisse zumindest.

    Aber wer denkt gerade ernsthaft ans Rallyefahren oder glaubt, dass er das darf bis dahin?


    Ich finde, wir haben gerade ganz andere Probleme, so sehr ich unseren Sport seit über 45 Jahren auch liebe.


    Bei uns in der Nachbargemeinde darf seit letzter Woche nicht mal mehr der 18-Loch-Golfplatz öffenen. Bis dahin durften maximal 5 Spieler gleichzeitig auf das zig Hektar große Areal.
    Die Fußballer dürfen nicht mal richtig trainieren, Training in Sporthallen ist fast ganz untersagt und dann wollen wir solche Veranstaltungen im (Wettkampf-) Rallyesport mit aller Macht durchziehen, mit all dem, was dazu gehört?


    Ein super Zeichen und eine echte Steilvorlage an unsere Gegner, bitte weitermachen!

    Zunächste ein großer Sargnagel für unseren Sport. Langsam laufen uns alle großen und bekannten Motorsportserien davon oder kommen nur noch als Gelegenheitsgast zu uns.

    Oder sind das bereits die ersten kontreten Auswirkungen der starken Bemühungen des ADAC (bzw. der ADAC-Zentrale München zusammen mit dem ADAC-Südbayern), die Deutschland Rallye als "Drei-Länder-Rallye" im Südosten unserer Republik in Südostbayern, Österreich und Tschechien heimisch zu machen, von denen man ja schon länger Zeit hört?


    Sei es wie es sie, für uns im Westen ist es zwar ein herber Schlag, der aber gleichzeitig neue Chancen bietet. Das Aus der Deutschland Rallye im Saarland könnte gleichzeitig wieder mehr Geld des ADAC-Saarland für DRM, Rallye 70 und Rallye 35 sowie außerdem mehr Raum und Luft zum Leben für viele Veranstalter bedeuten, da eben nicht schon durch die Rallye Deutschland ganze Landkreise und Kommunen "besetzt" sind und diese rallyesportlich übersättigt, aber auch der ADAC im Saarland wieder mehr Spielräume bekommt ohne den Finanzklotz WM-Lauf am Bein.

    Genau genommen einen Rally2

    chassis #32

    Hoffentlich hat er JoHe und *Freak gefragt ob Fabio damit fahren darf ;)

    Was soll dieser recht unsachliche Kommentar?

    Ich bitte Sie um Aufklärung.


    Vielleicht ist Ihnen nicht bekannt, dass ich ein großer Fan moderner Autos im Rallyesport bin.

    Vermutlich deuten Sie damit meinen zu Recht kritisch Beitrag zum Hin und Her des DMSB bezüglich der (erneuten) Zulassung der Rally2-/R5-Fahrzeuge im Rallyesport an. Ich habe lediglich kritisiert, dass in Frankfurt/Main die letztes Jahr endlich und auch richtigerweise getroffene Entscheidung, auch im Bereich der Rallye 70 diese Fahrzeuge zu zulassen, zunächst nicht mehr für dieses Jahr beizubehalten worden ist, dann wieder doch!

    Sie waren offensichtlich nie ein Aktiver und wissen daher nicht, wie schlimm und oft auch sehr teuer dieser ONS/DMSB-Zickzack seit Jahrzehnten für die Sportler ist.


    Ich zumindest für meinen Teil finde es sehr gut, dass sich auch A. Schwarz wieder einen Rally2/R5 zugelegt hat. Jedes solche Fahrzeug in unserem Land tut unserem deutschen Rallyesport gut.

    Ich habe keinen Frust und hatte eine sehr schöne Kindheit, vielleicht besser als die Kinder/Jugendlichen sie heute haben.


    Mit Ihrer Meinung frage ich mich allerdings schon, ob eine Motorsport-Forum der richtige Platz für Sie ist.


    Offensichtlich hat bei Ihnen der Mainstream schon vollen Erfolg gehabt.

    Da freuen sich unsere politischen Fachkräfte sicher sehr.

    Es lebe der „menschgemachte Klimawandel“.


    Möchten Sie meine CO2-Steuer, die wir dem bösen Klimawandel zu verdanken haben, gleich mitbezahlen?

    Vielen Dank für Ihre erneute Antwort.


    Ich frage mich, nach dem ich Ihren wirklich schwer zu lesenden Text inhaltlich erfasst und durchdrungen hatte, ob Sie eigentlich lesen, was ich schreibe. Vielleicht bin ich auch (nicht mehr) in der Lage, so zu schreiben, dass man versteht, worauf ich hinaus möchte. Mein Abitur ist inzwischen auch schon über 45 Jahre her.


    Warum ziehen Sie eigentlich jede meiner Aussagen ins Lächerliche?

    Ich war z. B. bei der Rallye Mont-Blanc in Frankreich im letzten Jahr, über 200 Starter und mehr als 40 WRC, Rally2 (R5) und RGT am Start.

    Oder 2019 in Belgien bei der Rallye du Condroz-Huy, knapp 140 Starter und auch knapp 40 WRC, Rallye2 (R5) und RGT dabei.

    Davon kann man in Deutschland nicht mal träumen, solange ist nämlich keine Nacht.


    Das Thema ist und war doch nicht die Rundstrecke und welche Rundstrecken-Meisterschaften in Portugal oder Österreich stattfinden.


    Kalle Grundel und Frau Mouton sind in den 1980er Jahren in der DRM gefahren. Ich schrieb, dass zu dieser Zeit Weltklassepiloten in Deutschland fuhren, sah das damals sogar persönlich, nicht nur am TV im Aktuellen Sportstudio, sondern auch an der Strecke.


    Natürlich ist es für die Planbarkeit schlecht, wenn man erst kurz vor dem Saisonstart davon erfährt, dass diese Fahrzeuge auch in diesem Jahr wieder bei den Rallye70 startberechtigt sind, nachdem es ja Ende letzten Jahres als bereits abgelehnt kommuniziert worden ist.


    Und nun ist für mich dieses Thema beendet, meine Frau und mein Hund wollen auch noch etwas von mir haben. Schönes Wochenende!

    JoHe: zwar betrifft mich die Rally2- R70-Regelung nicht wirklich, angefangen vom Budget. Könnte mir so oder so kein gesamtsiegfähiges Fahrzeug leisten und würde mit dem Budget wohl eher woanders fahren. Dennoch würde ich gerne ein paar Dinge anmerken ... welchen Anschluss verloren? - welches Prestige, welcher deutschen Meisterschaft(en)? - Ich meine, Deutschland (mit zig Rennstrecken, VLN, DRM, GT Masters &&&) muss sich mit seiner DRM nicht verstecken, weder hinter Finnland, Belgien, Österreich oder oder - auch in Finnland, Schweden, Belgien, Italien etc. geht/muss die talentierte Jugend nach ersten Anfängen im regionalen Bereich, zügig ins Ausland um den Aufstieg zu schaffen. Und ja, auch ein Suninen oder Rovanperä sind probeweise bei einem DRM-Lauf gestartet, wie früher Eklund etc. bei der Hunsrück (EM) - und warum nicht planbar? wegen R70 Rally2 Zulassung? - und zum Thema Entscheidungsträger: auch die französischen Teams haben ihre Probleme mit dem FFSA, oder Italiener mit dem ACI, Finnen mit dem AKK etc., ob zu recht oder nicht ... wenn man eine Regelung nicht gut findet, okay, gerne. Aber die Gegenargumente und herangezogenen Vergleiche sollte schon etwas besser sitzen ... (m)eine Meinung

    Vielen Dank für Ihre Meinung.


    Sie schreiben fast so, als seien Sie für die Promotion des DMSB zuständig und/oder sind offensichtlich noch recht unerfahren im Sport, weil sonst wüssten Sie die Antworten auf den Großteil Ihrer Fragen. Zudem vermischen Sie Rallyesport mit Rundstrecke, weder VLN noch GT-Masters sind nämlich Rallyesport, sondern Rundstrecke.

    Mein Beitrag bezog sich - logischerweise in einem RALLYE-Forum - rein auf den Rallyesport.


    Ich bin - auch Dank meiner geografischen Nähe - sehr oft in Frankreich oder Belgien. Diese Meisterschaften und auch das fahrerische Niveau der Spitzenpiloten wie auch der Anspruch der Strecken lässt sich mit Deutschland wahrlich nicht vergleichen. Früher war das aber anders.


    Der deutsche Rallyesport und allen voran die DRM ist längst international gesehen nicht mehr die erste Adresse. Keine internationalen Top-Fahrer fahren noch mit oder nur mal en passant für eine einzelne Veranstaltung.


    Natürlich senden auch andere Länder ihre jungen Talente ins Ausland. Aber zum einen wesentlich jünger an Lebensjahren als unsere deutschen Talente und zum zweiten gehen sie dort, anders als unsere Talente, nicht alle mit fliegenden Fahnen unter.


    Finde Sie, dass dieses hin und her bei den Rally2 (R5) den Anschein einer Planbarkeit für Veranstalter und Aktive erweckt?

    Ich tue dies nicht. Wie so oft beim DMSB ist keine klare Linie erkennbar.


    Ihr letzten Satz mit der persönlichen Diffamierung meiner Person hätten Sie sich allerdings schenken können, finde ich zumindest.

    Bitte was? Fridays for Future steht für so ziemlich das Gegenteil von Egoismus. Es ist ansich schon traurig genug, wenn Kinder auf die Straße gehen (müssen), damit vertraglich festgelegte Ziele (Parisabkommen) eingehalten werden, weil die Politik versagt. Aber denen dann noch egoistisches Handeln vorzuwerfen ist schon echt stark.

    Und wer muss denn bitte darunter leiden, die armen Energiekonzerne? Würde man durch immense Subventionen nicht an einer Energieerzeugung aus dem letzten Jahrhundert (Kohle/fossil) festhalten und stattdessen mehr Investitionen in erneuerbare Energien stecken, sind auch diese Arbeitsplätze kein Argument. Naja egal, das ist wieder ein anderes Thema..

    Dieselben Kinder, die sich täglich mit Muttis Hybrid-SUV in die Schule fahren lassen?

    Dieselben Kinder, die zweimal jährlich in den Urlaub mit ihren Eltern fliegen müssen - am besten so weit weg wie möglich - leider hat die Erde nur gut 40.000 Umfang, damit man mit Freunden, Nachbarn und Arbeits-/Schulkollegen mithalten kann?

    Dieselben Kinder, die in der Grundschule schon ein eigenes Handy, Tablet und einen eigenen Laptop benötigen?

    Dieselben Kinder, denen nicht zu zumuten ist, gebrauchte Kleidung oder die Kleidung ihrer älteren Geschwister zu tragen, weil sie ständig das neuste brauchen?

    Dieselben Kinder, die ganzjährig alles haben und brauchen auch an Lebensmitteln von überall aus der Welt?


    Na gut, da war ich in meiner Kindheit vor über 50 Jahren offensichtlich sehr egoistisch, weil all das hatte ich nicht...


    Die Kids, die auf der ganzen Welt für unseren Wohlstande und die Elektromobilität jeden Tag unter widrigsten Umständen buckeln müssen, hätten ganz andere und ehrliche Gründe zum Demonstrieren!