Beiträge von Lars

    Jau, den Film hab ich auch gesehen im Ost-Fernsehen! Platte Story, aber ganz schöne Original-Rallye-Aufnahmen reingeschnitten. War die betreffende Rallye ein EM-Lauf? Ich meine mich an einen SEAT 131-Fahrer zu erinnern.

    Hallo,


    ich habe gerade den Vorbericht zur Mexiko-Rallye gelesen. Natürlich jammert Mikko Hirvonen als Startnummer 1 über die Rolle als Straßenkehrer. Ich kann das bald nicht mehr hören. Man meint ja, die WM wird nur noch nach Startnummernglück entschieden! Klar haben die ersten Nachteile, aber warum tut man nichts dagegen? Man könnte den Veranstalter z. B. verpflichten vorab mehr Vorausfahrzeuge einzusetzen. Oder die WM-Teams, jeweils (lokale?) Nachwuchsfahrer mit aktuellen Auto vorzuschicken, die so unter WM-Bedingungen testen und sich an das Niveau herantasten könnten. das hat Lancia - illegalerweise - 1983 bei der San Remo auch schon gemacht, um mit dem heckgetriebenen B037 eine saubere Bahn zu haben. Also, es ist Zeit etwas zu ändern, damit dieser Blödsinn des absichtlichen Langsamfahrens aufhört.


    Lars

    Hallo,


    letztens hieß es, dass es nur in Monte Carlo 1997 und Brasilien 1981 weniger Starter bei einem WM-Lauf gab. Das stimmt aber so nicht. In den 80ern gab es für WM-Läufe eine Mindeststarterzahl von 50 Autos! Das führte dann dazu, dass insbesondere in Südamerika und bei der Bandama-Rallye (Elfenbeinküste) unzählige Taxis und andere Klapperkisten über die Rampe rollten und dann verschwanden. So hatte die Brasilen 1981 offizielle 53 Starter, von denen nach 1.669 Kilometern und 21 WP noch 19 das Ziel sahen. Bei der Bandama kamen von den 51 Startern nach 5.087 km ganze neun in Ziel.


    Lars

    Hallo,


    die Geschichten über den Verbleib ehemaliger Werkswagen und Prototypen find ich immer interessant (vgl. Gruppe S-Kadett). Ich erinnere mich noch an die Einstellung des Ford-Rallyeprojekts mit dem heckgetriebenen Escort RS 1700 T. Wer weiß, hätte Ford damals mit Xtrac kooperiert, wäre vielleicht ein vernünftiges Auto bei herausgekommen.


    Nach der Einstellung wurden mindestens zwei Autos nach Südafrika verkauft, um sie dort rallyemäßig einzusetzen. Weiß jemand, wie lange sie dort noch im Einsatz waren und ob sie überlebt haben?


    Lars

    Ein Streckensprecher ist schon gut, wenn er fachliche bestens informiert ist ( z. B. Alfred Gorny) oder wenigstens unterhaltsam ist. Natürlich nicht an jeder Ecke, aber wenn ich an die alte 3-Städte denke, passte der Sprecher (M. Hagemann war das, glaube ich) hervorragend auf die Zuschauerprüfungen in Plattling und Oberhinkofen.


    Wenn man den puren Sound hören will (mal ehrlich, wie viele Autos im Starterfeld HABEN überhaupt einen geilen Sound??) kann man aich genung andere Ecken aussuchen.


    Für wichtiger halte ich aber ein Infomobil.


    Lars

    Dein Bild ist übrigens so klein, dass man tatsächlich nichts erkennen kann :D[/QUOTE]


    Ich habe seinerzeit tapfer mit einer Agfa-Pocketkamera geknipst. Damit musste man immer halb auf der Straße liegen, um ein Auto formatfüllend zu erwischen (und dann meist unscharf)!

    Hallo,
    das zweite Rallye-Auto, das ich überhaupt live gesehen habe, war 1983 bei der Hessen der Scuderia-Kassel Mercedes. Ich war so ergriffen, dass ich fast vergessen hätte zu fotografieren (Kuppe Frielendorf). Wa für ein Teil! Für Rallies fast so praktisch wie die Audi 200. Ist jetzt das Auto von Stehr das Original oder ein Nachbau?


    Lars
    Rally.jpg

    Hallo Alfred,


    viele herzliche Glückwünsche zum 60. auch aus der alten Heimat. Leider schaffe ich terminlich höchstens mal eine Rallye im Jahr und die gute alte Reinhardswald um die Ecke gibt es nicht mehr. Wenn es sich passt, schaue ich bestimmt mal im Organisationsbüro vorbei.


    Gruß aus Bollensen,


    Lars Behrend

    Ja, wirklich schade! Ich freue mich immer, wenn ich Stories über wiederentdeckte Werkswagen und deren Neuaufbau finde. Ich hoffe, der ein oder andere Wagen, ob nun hässlich oder nicht, kann noch gerettet werden!

    Hallo,


    das Auto war schon konzeptionell bei Erscheinen nicht mehr auf der Höhe der Zeit, es hatte bestenfalls Urquattro-Niveau. Die konnten aber bei den zahlreichen Problemen mit dem Bock schon froh sein, wenn sie die Zeiten eines 80er Quattro Grp. A. erreichten.


    VW war da anfang der 90er Jahre schlauer, die haben den viel zu spät und halbherzig entwickelten Güllepumpen-Golf gleich in die DM abgeschoben, bevor sie in der WM auf die Mütze gekriegt hätten.


    In einem anderen Forumsbeitrag zur Olympia-Rallye wurde kurzlich auf die Website http://www.automobilsportclub-hamburg.de verwiesen. Dort sind unter Beiträge die WP-Skizzen dargestellt. Waldleiningen wurde als WP 24 gefahren. Ist das die Orginal-Strecke, wie sie in den 80ern gefahren wurde?


    Lars

    1982 hat man sich die Sache relativ einfach gemacht. Man fuhr praktisch eine "Hessen", dann gings richtung "Hunsrück" und zum Nürburgring. Wenn man die Strecken-/WP-Länge mit der heutigen WM vergleicht, war das schon ein ganz schönes Brett!


    Ergebnisse:
    1. Weber/berg Opel Ascona 400 5:33,15
    2. Haider/Diekmann Mercedes 500 SLC 5:38,39
    3. Warmbold/Bilstam Mazda RX 7 5:53,56
    4. Krecek/Motl Skoda 130 LS 6:08,45
    5. Schwarz/drobe Ford Escort RS 6:12,15
    6. Meyer/Eisenhard VW Golf GTI 6:16,54
    7. Bock/Fellinger VW Golf GTI 6:21,14
    8. Blume/Schuster Ford Escort XR3 6:23,28


    Bestzeiten:
    Weber 27
    Haider 14
    Warmbold 1
    Stock 1

    Meine Meinung: Eine gute Orga ist das A und O. Mehr oder weniger schöne WP gibt es fast überall. Eine sauber organisierte und finanzierte Rallye mit Rückhalt bei den Behörden setzt sich durch. Lokalpatriotismus ist hier fehl am platz.

    Ist auch meine Heim-Rallye gewesen!
    Schön war immer der Sultmer-Berg in Northeim. Von den WP´s her war es ohne Schnee sonst leider eher unspektakulär. im Harz hätte man seinerzeit von den Strecken her eigentlcih einen WM-Lauf fahren können. Leider ging das schon anfang der 80er nicht mehr (und heute wegen Nationalpark schon gar nicht). Sind eigentlich vor 1984 mal richtig WP´s im Harz gelaufen?

    Schon der alte Fuchs Cesare Fiorio hat Anfang der 80er nachts Straßenkehrer losgeschickt, damit die heckgetriebenen Lancia Rally gegen die Quattros nicht völlig auf verlorenem Posten standen. Das müsste nur offiziell legaliesiert werden.


    Dass es solche Taktikspielchen gibt ist doch kein Wunder. Man lässt die Werke testen und trainieren, damit die entscheidenden Zahntelseunden gefunden werden. Dann muss man solche Eskapaden halt auch ertragen, weil es halt einen Zeitvorteil bringt.


    Meine Meinung: Untrainierte/Ungetestete WP´s lassen es mehr auf den Fahrer ankommen (ist halt ein Sicherheitsproblem). Warum keine Asphalt-Schotter Mischprüfungen oder -etappen? Wechselnde bedingungen sind doch die Wurzeln des Rallyesports! Sonst könnte man gleich alles wie beim RoC in der Halle fahren.