Beiträge von Rauber-Racing

    Achso, so meintest du das. Ich glaube der Unterschied ist zwischen den beiden Fahrzeugen aktuell noch gar nicht so sonderlich groß. Das war bei Markteinführung des R2evo auch zum R5 der Fall.

    Die beiden Autos waren sich technisch im ersten Jahr noch ziemlich ebenbürtig, daher würde ich da noch nicht per se sagen, dass er gegen Simon keine Chance hat oder gar von stumpfen Waffen sprechen.


    Die Wahl des Fahrzeugs ist aktuell meines Erachtens noch eine Glaubensfrage bzw. von den weiteren Zukunftsvisionen abhängig.

    Danke für die Stellungnahme, dann habe ich Ihren Post vielleicht etwas offensiver aufgefasst, als er gemeint war. Zugegebenermaßen liest man mit dem richtigen Framing bei Ihnen eher den Zynismus als einen Angriff heraus.


    Im Kern bezog (und bezieht) sich meine Aussage aber auch viel mehr auf die eindeutig als Angriff verständliche Kernbotschaft des Posts von User bearclaw. Diese Meinung in dieser Deutlichkeit hat Stammtischcharakter und ist so völlig undifferenziert vorgebracht einfach übergriffig und - das ist aber meine persönliche Meinung - völlig unangebracht.

    …was ich bei diesen Herrenfahrern insgesamt einfach nicht verstehen werde. Die müssen doch realistisch wissen wo sie fahrerisch stehen. Da überlasse ich doch das Auto einfach einen jungen talentierten Fahrer. Oder meinetwegen in diesem Fall sage ich zu Wilson ich bezahle den Einsatz für Loeb und er soll die zusätzliche Gage für Loeb selbst auftreiben oder was auch immer.

    Aber diese narzisstische Art verstehe ich nicht und nervt mich einfach nur. In diesem Fall wäre ein Delecour im dritten Auto noch besser und spektakulärer gewesen. Oder das griechische Jungtalent tritt mit einem Rally2 oder Rally3 Fiesta an. Ich finde es total toll, dass er anscheinend Munster unterstützt, aber dann kann er ihm das Auto auch gleich für die Monte überlassen.


    Sollte ich zufällig jemals in Besitz von Unmengen an Kohle sein, werde ich nicht mal in ein 2WD Rally 5 Auto steigen, weil ich weiß, dass mein Talent nicht im schnellen Autofahren liegt. Da soll mich das junge Talent mal beim Testen oder im Shakedown mitnehmen und ich hätte an der WP beim Zusehen eine Freude, dass ich jemanden, der talentiert ist unterstützen kann.

    Ich glaube, einige hier sollten sich mal etwas besser über Jourdain Serderidis informieren. Hier von einer "narzistischen Art" zu sprechen finde ich etwas vermessen. Einfach mal die deutsche Neidkultur beiseite legen und anerkennen, was er alles schon für junge Fahrer getan hat (ja getan HAT!).


    In meinen Augen hat er sich hier nichts vorzuwerfen, wenn er von seinem Geld zu seinem Spaß ein Auto seiner Wahl bei einer Rallye seiner Wahl bewegt.


    Für alle weiteren Ausführungen verweise ich an die andernorts ebenso sinnbefreite Diskussion von Anfang des Jahres, ob Armin Kremer nicht besser sein Geld (oder besser noch mehr davon) in Marijan steckt statt "egoistisch" (O-Ton des damals meckernden) WRC2 Masters zu fahren.

    Ob man auch für die ERC und WRX einen deutschen Kommentar anbieten wird? Dann bräuchte man schon einen ganzen Pool an Kommentatoren. Kann ich mir nicht vorstellen.


    Etwas irritiert bin ich, dass das Angebot ja erst Mitte 2023 starten soll. Läuft bis dahin wrc+ normal weiter? Bin mal auf den Preis gespannt. Vielleicht gibt es ja vor dem Jahreswechsel schon mal einen Frühbucher Rabatt.

    Läuft bis dahin wie bisher gewohnt weiter, Preis bleibt gleich zu 2022

    Ok, danke für die Erläuterung. Ich bin da explizit anderer Meinung, aber für genau den Austausch ist ein solches Forum ja da.

    Ok, verstehe deine Sichtweise. Dann frage ich mich hinsichtlich Punkt c) aber: Wo ist dann das Problem, wenn jemand mit einem R5/R2 (wir sollten echt mal anfangen die neuen RallyX-Klassen analog der alten Abkürzungen zu benennen - weniger sperrig) eine R70 gewinnt?


    Im DRM-Feld fahren doch de facto alle R5/R2 in einer Wertung. Die GT ist ein Enhancement, das den (finanziell) ambitionierten Amateur locken soll, damit alle was davon haben und das funktioniert. Der Anreiz ist jetzt auf einmal für diese Leute da und budgetmäßig ist es einfach mindestes Faktor 1,5 bis 2 - nach oben natürlich offen - um dann von den Fights um P10 zu dem Fight um die Top 3 zu avancieren und manchen werden fahrerisch auch dann niemals dort ankommen - bitte explizit wertungsfrei aufnehmen, auch wir wären mit dem 10-fachen Budget und aktuellem R2 sehr wahrscheinlich nicht in der Lage, die Schlagzahl ganz oben mitzugehen und um ein Gesamtpodium aus eigener Kraft mitzufahren.

    Um nur rudimentär auf die drei Aussagen einzugehen...


    a) Die Gruppe H wurde nicht abgeschafft um die Anzahl der Klassen zu reduzieren - aber hier off-topic

    b) Witzig, dass der Draft des Reglements inkl. Punktevergabe nicht mal publik ist aber jetzt schon zerrissen wird, weil jetzt gibts ja 2 Titel - wo steht das? Wartet doch einfach mal das Reglement und die Punktevergabe ab, bisher redet ihr alle über ungelegte Eier. Die Macher haben das schon ein Konzept, das die Trophy weder komplizierter noch unattraktiver für die Teilnehmer macht. PDCA - einfach mal nachlesen ;)

    c) Die Aussage trieft einfach nur vor Neid - vollkommen egal wer sie bringt - und ich habe noch keine einzige Diskussion gehört, in der es sachlich um sportlichen Wert und Attraktivität für Zuschauer geht. Solche Aussagen gehören in die Facebook Comment Section und nicht in ein Fachforum...

    Meiner Meinung nach ist es sogar notwendig die Infos etwas im voraus zu veröffentlichen. Sonst besteht die unnötige Gefahr, aus versehen, bei der Suche nach Zuschaumöglichkeiten, auf die WP-Strecken, etc. zu fahren oder falsch irgendetwas zu zu parken. Dies wäre natürlich sehr ärgerlich und könnte die Situation/Stimmung rund um die Rallye unnötig aufheizen. Außerdem senken leicht zugängliche Zuschauerinformationen, zumindest bei mir, erheblich den Schwellenwert, dann doch zur Rallye zu fahren.

    Das ist jetzt aber auch ganz schön an den Haaren herbeigezogen. In den Amtsblättern der betroffenen Gemeinden werden Anwohner in der Regel rechtzeitig informiert, noch dazu muss entsprechend frühzeitig beschildert werden, um rechtssicher auch falsch geparkte Fahrzeuge abschleppen zu können.


    Das klingt mir doch sehr nach einer fadenscheinigen Begründung um doch irgendwie die 5 Euro für das Programmheft umgehen zu können. Geiz ist geil, vor allem hierzulande und wenn ich höre dass man "200 km Anreise" hat und deswegen ja die Zuschauerpunkte doch schon frühzeitig bekannt sein müssen... dann schlägt das genau in dieselbe Kerbe.


    Wer nicht in der Lage ist, erst am Veranstaltungstag einen Zuschauerpunkt auszuwählen und den dann anzufahren, der ist vermutlich eher für die Rundstrecke geeignet als für die Rallye. Die Diskussion kann man nur mit entsprechendem Popcornvorrat verfolgen :rolleyes:


    Das nimmt jetzt explizit das Thema digitales Programmheft aus! Das finde ich eine tolle Sache, nur muss das auch jemand erstellen, warten und die entsprechende Vertriebsmöglichkeit dann pflegen. Inklusive Kundensupport und allem drumherum. Das ist bei weitem mehr, als einen Paypal-Button auf eine Homepage zu kleben und eine PDF auf einen Server legen. Der Aufwand, das sauber anzubieten kostet schnell vier- bis fünfstellige Beträge.

    Weil die Sportkommissare wohl (wie schon bei der 3-Städte Rallye beim Dinkel-Unfall) auf Grund von Interpretationen und Vermutungen entschieden haben. Aber leider nicht die vorliegenden Fakten beurteilt haben. Genau dies wurde dann aber damals vom Berufungsgericht richtiggestellt.

    Dafür hätte das Ergebnis aber von offizieller Seite von vornherein als vorläufig deklariert werden müssen, entweder aufgrund interner Unstimmigkeiten beim Veranstalter oder aufgrund schwebender Berufung - siehe damals das Ergebnis im Schneebergland.

    Wenn man sich den gestrigen (heutigen?) kritischen Bericht in der Freien Presse bzw. den daraus resultierenden Post des Veranstalters bei FB nimmt, wird sich heute zeigen, ob das Gros der Szene etwas aus den letzten Diskussionen gelernt hat. Ich hoffe inständig, dass jetzt damit nicht derselbe Fehler gemacht wird wie mit den Berichten über saarländische Ortsräte und anderen kritischen Artikeln in den vergangenen Wochen.

    Die Reaktion von Denny Michel als Pressesprecher der Veranstaltung halte ich für genau richtig. Sicherlich ist man hier auch auf Veranstalterseite mehr als angefressen von der negativen Berichterstattung, aber hier wird die Emotion geschluckt und trotz allem nochmals und öffentlich betont das Gespräch gesucht. Nur so nimmt man den Gegenstimmen Wind aus den Segeln und bewirkt eventuell doch für die Zukunft wieder ein Miteinander, sodass das ganze nicht übermäßig hochkocht sondern GEMEINSAM an den heißen Stellen Lösungen gesucht und ausgearbeitet werden. Großes Lob an die Orga dafür!


    Wer es noch nicht gesehen hat, einmal hier lang, ich bette es mal absichtlich nicht inline ein:

    Ich bin mal so frei und schildere vielleicht ganz wertungsfrei mal die Gegenperspektive als DRM-Teilnehmer.

    Ich kenne die R35-Perspektive bei DRM-Läufen, u.a. von Saarland-Pfalz/Pfalz-Westrich/Saarland-Rallye in meinen ersten Jahren. Da kam es einem immer so vor, als sie man das fünfte Rad am Wagen, auf der anderen Seite musste man aber auch anerkennen, dass die Hauptrolle beim Veranstalter selbstverständlich die Nat. A-Veranstaltung spielt und man daher auch die ein oder andere Kröte schlucken muss. Man wurde halt unsanft "dazwischengedrückt", hatte dafür aber WPs, die vom Niveau nicht vergleichbar mit dem Rest der saarländischen Meisterschaft waren.


    Im Erzgebirge habe ich das ganze aber nun tatsächlich als Nat. A-Starter erstmals gefühlsmäßig umgekehrt erlebt. Es schien, als müssten wir würde uns als DRM-Feld dieser unfassbar unnötige Recce-Zeitplan mit drei Zeitfenstern übergestülpt, damit eine R70 überhaupt möglich wäre. Fand ich wirklich nervig, vor allem wenn man nun liest, dass es nichtmal bei dem Feld der kleinen Veranstaltung eine gefühlte Aufwertung brachte.


    Hinsichtlich der Frage "wieso durften R70 nicht auch ins Fahrerlager?" eine ganz einfache Antwort: Weil kein Platz da war. Die Boxengasse sollte aus verschiedenen Gründen frei bleiben. Sicher wären hier ein paar hundert Quadratmeter übrig gewesen, ich kann aber nicht einschätzen wie eng es dann doch geworden wäre, da tagsüber noch Touristenfahrten oder was auch immer für Fahrevents auf der Strecke stattfanden. Das Fahrerlager war leider brechend voll, die Zufahrtskontrolle war gefühlt nicht existent, sodass auch extrem viele Privatautos dort standen, was insbesondere beim Morgenservice schon mit der eigentlich zweispurig gedachten Fahrgasse sehr unglückliche Situationen ergab.


    Wie gesagt, das soll eure Beschwerden als R70-Teilnehmer überhaupt nicht bewerten, möchte nur die Gegenperspektive schildern.