Beiträge von Heiko Schmitt

    Toyota stellt auf der IAA den Yaris Hybrid R als Konzeptfahrzeug vor
    Motor ist ein 1,6 Turbo noch Global Race Engine Vorgaben


    Hier der Pressebericht:


    Weltpremiere feiert der Toyota Yaris Hybrid-R auf der diesjährigen IAA in Frankfurt. Das Konzeptfahrzeug basiert auf einem dreitürigen Yaris, sein Hybrid-Antrieb umfasst einen 1,6-Liter High-Performance-Verbrennungsmotor und zwei leistungsstarke Elektromotoren, die den elektrischen Allradantrieb realisieren.


    Die Vorderräder des Yaris Hybrid-R werden von einem 300 PS starken Vierzylinder-Turbomotor mit Direkteinspritzung angetrieben. Dieses Triebwerk wurde von der Toyota Motorsport GmbH (TMG) entsprechend der Richtlinien der Federation International de l‘Automobile (FIA) für den so genannten „Global Race Engine“ GRE entwickelt, so dass es weltweit in verschiedenen Motorsport-Serien eingesetzt werden kann.


    Die Hinterräder des Yaris Hybrid-R werden jeweils von einem 60 PS starken Elektromotor angetrieben, der auch im serienmäßigen Yaris Hybrid zu Einsatz kommt. Die maximale Systemleistung des Concept Cars liegt bei 420 PS. Beim Bremsen fungieren die Elektromotoren als Generatoren, beim Beschleunigen unterstützen sie den Verbrennungsmotor.


    Superkondensator
    Wie beim WEC Hybrid-Rennwagen TS030 wird die beim Bremsen gewonnene Energie in einem Super-Kondensator gespeichert. Im Vergleich zur Nickel-Metallhydrid –Batterie des Yaris Hybrid weist der Kondensator des Konzeptfahrzeugs eine höhere Leistungsdichte auf, außerdem kann der Kondensator die Energie schneller aufnehmen und abgeben als eine Batterie. Somit erfüllt er perfekt die Anforderungen für den sportlichen Rennstreckeneinsatz, wo eine hohe und schnelle Leistungsabgabe gefragt ist.


    Die effektive Leistung ist abhängig von der Dauer der Energieabgabe. Im „Road“-Modus gibt der Super-Kondensator bis zu 10 Sekunden lang die beim Bremsen gewonnene Energie ab, wobei die Leistung der beiden Elektromotoren ungefähr 40 PS beträgt. Im „Track“-Modus können die hinteren Elektromotoren bis zu fünf Sekunden lang eine Gesamt-Leistung von bis zu 120 PS abgeben. Dieser Modus spiegelt die typische Fahrt auf einer Rennstrecke mit häufigen Brems- und Beschleunigungsphasen wider.


    High-Tech-Traktionskontrolle
    Im Antriebsstrang des Yaris Hybrid-R befindet sich zwischen dem Verbrennungsmotor und dem Sechsgang-Schaltgetriebe ein dritter 60 PS starker Elektromotor. Dieser arbeitet als Generator: Beim Verzögern lädt er den Super-Kondensator auf. Wenn beim Beschleunigen die Leistungsabgabe des Verbrennungsmotors so groß ist, dass ein Traktionsverlust droht, versorgt er die Elektromotoren an den Hinterrädern mit elektrischer Energie.


    Er arbeitet also wie eine High-Tech-Traktionskontrolle, die überschüssige Antriebsleistung an den Vorderrädern in elektrische Energie zum Antrieb der Hinterräder umwandelt. So können die Beschleunigung unterstützt und das Handling optimiert werden.


    Elektronisch gesteuertes Sperrdifferential
    Die hinteren Elektromotoren können unabhängig voneinander als Generator oder als Antriebsmotor eingesetzt werden. Sie wirken somit wie ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferential. Je nach Bedarf erhöht oder reduziert die Steuerung das Antriebsmoment am kurveninneren und kurvenäußeren Hinterrad, es kann sogar ein Rad abgebremst und das andere gleichzeitig beschleunigt werden. Damit wird die Gierrate reduziert, der Lenkwinkel verringert und einem Untersteuern entgegengewirkt.


    Mit seiner hohen Systemleistung, seinem an maximaler Fahrleistung ausgerichtetem Energie-Management und mit dem gezielten Einsatz der Elektromotoren zur Optimierung des Handlings zeigt der Yaris Hybrid-R eine Möglichkeit, wie Hybrid-Technologie und maximaler Fahrspaß zusammen passen.

    der Zeitaufwand in Belgien ist gering. Samtags abnahme und abfahren, und Sonntags dann die WP´s. Was gut ist in Belgien ist die Fammenne sowie die des Ardennes. Den letzten Lauf in Luxemburg sind wir 2011 gefahren, kann ich nur empfehlen, war aber 2011 kein Lauf zur ERT.


    Noch was zu den getrennten Wertungen in Belgien: Straßenreifenwertung (Gruppe 1,2,3) ist auch nur mit Straßenreifen, und nicht wie in D bei R200 mit Semislicks, mit denen musst du in Belgien Gruppe 4 fahren. Eine historische Wertung gibt es in Belgien bei verschiedenen Rallye´s auch, wird dann aber in einer gesonderten Startgruppe gefahren, nach dem Hauptfeld und meistens mit einigen WP´s weniger.