Beiträge von Mr.X

    Hallo Rallyefreunde,


    da hier große Diskussionen anfangen, editiere ich meinen Beitrag und formuliere mal klarer, was ich meine.


    Mir ist aufgefallen, dass bei vielen Veranstaltungen immer wieder Fehler in der Auswertung vorkommen. Damit meine ich, dass zwar die Zeitnahme der einzelnen Teilnehmer korrekt ist, dann aber am Abend auf dem Aushang plötzlich andere Zeiten erscheinen.


    Es geht nicht um die Zeiterfassung und ich setze einmal voraus, dass der Beifahrer mitstoppt und auch die eingetragene Zeit in der Bordkarte korrekt ist.


    Daher kommt es immer wieder zu Diskussionen unter Fahrern. Alleine dieses Jahr sind zahlreiche Diskussionen nur hier im Forum aufgekommen.


    Wie sind denn die Erfahrungen und Meinungen zur Qualität der Auswertung einer Rallye?

    Absolut klasse, welche Wellen das Thema schlägt. Scön dabei ist, zu sehen, wie viele Gedanken sich doch darum gemacht wird und wie wichtig das Thema eigentlich ist.


    Keinesfalls soll der Eindruck entstehen, ich sei selbst gegen den Motorsport, was ja auch vermessen wäre :D. Aber bis dato ist die Argumentation pro Rallyesport schon in Ordnung und sicherlich finden einige, denen bis dato Argumente gefehlt haben, hier ein Paar zum aufgreifen.


    Mit dem posten meines Beitrages sollte ja auch genau das erreicht werden, dass man sich einfach einmal ein Paar Gedanken zu dem Thema macht, denn nichts wäre ärgerlicher, als wenn Umweltschützer, die ja nun aufgrund diverser Mails auf unseren Sport aufmerksam wurden, hier reinschauen und sehen, wie einseitig die Sichtweise ist.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass im Rahmen der Veranstaltungsvorbereitung massiv dem Thema Umweltschutz Beachtung geschenkt wird. Ohnehin findet keine WP wie Joachim sagte in einem Feuchtbiotop statt. Selbstverständlich wissen wir alle aber auch, dass wir für keines der wilden Gänseblümchen am Wegesrand die Hand ins Feuer legen würden, denn zu modern ist das cutten geworden. Allerdings sollte es auch nicht weitere Ausmaße annehmen, denn die Kosten für die Veranstaltung bzw. deren Versicherungen sind ohnehin schon sehr hoch.


    Da ja nun jemand nach dem Verfahren nach der Rallye gefragt hat antworte ich darauf einmal. Nun, meinerseits handhabe ich es in der Form, dass ich vor der Veranstaltung einen Zustandsbericht mit dem jeweiligen Bürgermeister der Gemarkung erstelle, in dem Vorschäden auch bildlich festgehalten sind. Nach einer Rallye gilt es selbstverständlich, diesen Urzustand wieder herzustellen und beim Abfahren nach der Veranstaltung kann man sich schon teilweise fragen, was manche sich denken - gleich ob Aktive oder Zuschauer. Der Müll ist das Eine und die Wegeschäden das andere. Doch hat das Thema Wegeschäden nicht direkt etwas mit dem Thema Umweltschutz zu tun. Doch diese Schäden werden je nach Ausmaß entweder über die Veranstalterversicherung abgedeckt (anteilig zumindest) oder aber, wenn es geringe Schäden wie z.B. mal ein kleines Loch im Asphalt eines Feldweges, aus eigener Kasse mit einem Eimer Kaltteer beseitigt.


    Und was das Thema Umweltschutz angeht sollte nicht unerwehnt bleiben, dass ja ohnehin sowohl die Obere-, als auch die Mittlere-, und am Ende noch die Unter Wasserschutz und Umweltbehörde ihren Seegen geben muss ;) Schon so manches Mal arbeitete man eine perfekte WP aus um dann festzustellen, dass das Wasserreservoire an KM 3,25 nicht zu umfahren ist. Also wieder von Vorne das Ganze.


    Der Punkt mit dem Katalysator ist klar. Natürlich haben den alle im Auto oder sollten besser gesagt. Genauso wie die große Öldichte Plane falls das Aggregat leckt :D. Nur wer im Vorfeld einer Rallye massiven Ölfluss hat, darf ohnehin nicht starten und der Unfall ist eine Situation, mit der Wahrscheinlichkeit niemand kalkulieren kann. So etwas nennt man dann Restrisiko.


    Zu Mr. Ypsilon sei gesagt, unsere Ansichten liegen doch sehr eng aneinander und das Thema wurde nicht aufgegriffen um sich verunsichert aufgrund einer saarländischen Aktivistin zu ergeben, sondern um genau solchen Leuten zu zeigen, wie aktuell das Thema auch bei uns Motorsportlern ist.


    In Punkto Eintrittgeld oder Spende bei einer Rallye 200 sei gesagt, so etwas wird sich nicht durchsetzen können, wenngleich man dem eine Chance geben sollte. Ich erinnere an Beiträge hier, in denen sich über das Eintrittsgeld der SS bei der Oberland aufgeregt wurde oder auch schon über Programmheftpreise bei so manchem Rallyeveranstalter.


    Alles in allem können wir alle froh sein, dass wir bis dato noch als eine der wenigen Outdoorsportarten so unsere Veranstaltungen ausrichten können. Ich kenne andere Beispiele aus dem Bereich Mountainbike Downhill wo Veranstalter massiv bedrängt wurden.


    Sport frei.

    Eine beeindruckende Argumentationskette, gespickt voller Sachlichkeit. Ich denke damit ist nun auch der letzte Motorsportgegner in Deutschland überzeugt, dass wir alle nichts Böses tun :D


    Nun vielleicht einmal ein kleines Stückerl weg vom Stammtisch. Grundsätzlich führt diese Art der Argumentation, frei nach dem Motto "der hat aber angefangen" nicht zum Ziel. Wir alle wissen das nicht erst seit dem Kindergarten.


    Geht man einmal einige Jahre zurück, dann gab es z.B. in den 80iger Jahren einmal eine Unterschriftensammlung des DSK zu dem Thema. Damals konnte Winfried Matter und Claus-Theo Gärtner dem Bundesministerium 120.000 Unterschriften pro Rallyesport präsentieren. Unvorstellbar aber wahr, damals gab es massive Proteste gegen den Motorsport, ja sogar Anträge entsprechender Institutionen die darauf abzielten, Wettbewerbe, die zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten auf nicht dafür vorgesehenen Strecken, also kurz Rallye, zu verbieten.


    Zu der Aussage mit dem Wurm kann ich sagen, dass mir diese und ähnliche Floskeln durchaus bekannt sind, doch deren Wirkungsgrad ist sehr gering. Wir, die Rallyefraktion sind in Relation zu den Skifahrern eine Größenordnung, die nicht ins Gewicht fällt.


    Lese einfach noch einmal was ich schrieb. Es sollte schon klar sein, dass wir Rallyesportler die sind, die die Konzepte auf den Tisch legen müssen. Es sollte inzwischen auch der Letzte verstanden haben, dass wir etwas von der Natur wollen und für unsere Wettbewerbe und deren speziellen Reiz auf die Wälder und Felder angewiesen sind.


    Der Weg kann daher nur sein, dass mans ich mit dem Thema auseinandersetzt. Zu sagen es finden Golftuniere oder Skiabfahrtsläufe statt, reicht nicht. Dies kommt genau dem nach, was ich meinte, mit Augen verschließen und keine Meinung dulden. Übrigens gibt es ohnehin massive Proteste in den Skiregionen. Ich empfehle einfach einmal einen kurzen Sommertrip in eine Skiregion. Ihr werdet schockiert sein, welche Schäden eine Skisaison hinterlässt.


    Ich kann nur sagen, dass die Lobby der Umweltschützer unterschätzt wird. Würde ich dem Sport selbst nicht so nahe stehen, würde es mich nicht berühren, doch wie viele Veranstalter haben denn inzwischen Genehmigungsprobleme und wie viele tolle Rallyes finden nicht mehr statt? Schaut einmal auf Veranstaltungen wie z.B. die Hessen Rallye mit dem TrÜpl Schwarzenborn. Da sprechen heute noch die Fans und ehemaligen Teilnehmer von. Ehemals Aktive belächeln heute den Sport wenn sie sehen, wo wir fahren. Der Sport hat sich bereits zum negativen hin verändert und einiges an Reiz verloren, dadurch, dass bestimmte Strecken und Regionen nicht mehr befahrbar sind.


    Es kann schneller gehen als mancher glaubt, dass bei einer Rallye200 einmal in doppelter Teilnehmerstärke Umweltschützer eine Sonderprüfung blockieren und dies natürlich direkt mit Presseunterstützung. Wenn dann auch noch vor laufender Kamera solch tollen Argumente pro Rallyesport kommen, von wegen, ja aber Skifahren darf man auch, dann schlafe gut, lieber Rallyesport.


    Also, Y, denk noch einmal drüber nach, was jeder einzelne Rallyesportler und Rallyefan dafür tun kann, dass der Sport noch lange lebt.

    Nach Abstinenz schaute ich eben einmal einige Themen durch und stieß dann darauf, dass sich über Aktivitäten von Umweltschützern in Zusammenhang mit Rallyesport unsachlich geäussert wird.


    Da kommt es mir ehrlich gesagt hoch, wenn ich lese, wie unsachlich so ein Thema behandelt wird. Keine Frage, ich liebe und lebe den Sport auch, doch wenn wir Motorsportler derart emotional und unsachlich, frei von Konsturktivität mit dem Thema Umweltschutz umgehen, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn es der Sport immer schwerer hat.


    Mancher sollte einmal darüber nachdenken, wie er Umweltschützern entgegentritt, denn anscheind wird doch vergessen, dass wir Motorsportler etwas von der Natur wollen, nämlich dort fahren dürfen und nicht umgekehrt. Dürften die Wälder selbst entscheiden, dann wäre unser Sport längst ausgestorben.


    Das Problem im Umgang mit dem Thema Umweltschutz ist doch, dass wir selbstverständlich und völlig nachvollziehbar pro unserem Sport reagieren, doch diese Haltung von manchen Personen, den Umweltschutz zu kritisieren, ja gar teils zu attackieren, führt dazu, dass man ebenfalls die Ohren und Augen verschließt.


    Die Lobby der Umweltschütz ist größer als wir kleine Motorsportgemeinde. Bitte denkt daran. Und welche Argumentation möchte man denn Aktivisten entgegnen, die entstandene Schäden bei einer Rallye200 aufzeigen? 100 Starter einer nationalen Rallye und wenn es gut läuft 3000 Zuschauer bringen nicht die Wirtschaftskasse der Region zum klingeln und von Tagestourismuss oder Steigerung der Stadtpopularität kann man auch nicht sprechen.


    Also, meine bitte an manche die zu vorschnell emotional auf das Thema Umweltschutz einsteigen und unsachlich werden, überlegt lieber, wie ihr pro unserem Sport argumentieren wollt und zeigt, dass wir Motorsportler keinesfalls engstirnig und anderen Meinungen gegenüber verschlossen sind.


    Denn wir alle möchten nicht ein weiteres Bundesland wie NRW, in dem wir bereits den Sport verloren haben, durch ein generelles Verbot auf öffentlichen Wegen.


    Stellt euch lieber dem, was uns vorgeworfen wird und tragt dazu bei, dass der Gegenbeweis angetreten wird. Wenn ich nach einer Veranstaltung sehe, wie oftmals Zuschauerpunkte hinterlassen werden, da musste ich der saarländischen Aktivistin zustimmen, so muss es nicht sein.


    Sport frei.

    Dieser Gruppe A Ibiza ist das ehemalige Auto von Hans Weijs aus den Niederlanden und wurde vor einigen Monaten von Martin gekauft.


    Ich wünsche viel Spaß mit dem sehr sauber gebauten Auto. Kompliment.

    Nur um es nochmals herauszustellen, was der Beginn dieses Themas war: "Peter Corazza wählte eine andere Linie als weite Teile des restlichen Starterfeldes". Nun ist man erneut beim Thema Gassner angekommen. Das ist ja teilweise wie bei "Wo Du wolle", nach dem Motto "wir fahre Memphis". Jedes eigentliche DRM Thema führt zu HG.


    Ein kleiner Denkanstoss dennoch auf die von Ronald aufgeworfene Frage.


    1. Wer sagt, dass ein erhöhter Leistungswert zu jeder Zeit während einer WP anliegt?
    2. Wer sagt, dass ein erhöhter Leistungswert grundsätzlich zu erhöhtem Verschleiß führt?
    3. Wer sagt, dass ein Fahrzeug immer "Faul" ist?
    4. Wer sagt, dass ein Fahrer bescheisst, wenn sein Auto "Faul" wäre?


    Da ich mich nicht an Forumspropaganda beteilige sage ich nur allgemeinerklärend folgendes:


    Bereits vor unzähligen Jahren wurden Beispiele praktiziert, bei denen von extern Zugriffe auf Steuerelement eines Fahrzeuges stattfanden, die an "entscheidenden" Stellen einer Sonderprüfung den Wert der Spitzenleistung für eine festgelegte Wegstrecke erhöhten. Und wenn alle Räder im Antrieb auf Asphalt in eine Richtung stehen tritt nicht unweigerlich ein erhöhter Verschleiß bei Beschleunigungen auf. Bitte dieses Beispiel nicht auf HG übertragen, denn es dient nur der Darstellung von Ereignissen aus der Vergangenheit!

    Rallyefreunde,


    in dem Threat zum Thema "Beef" ist verstorben, beginnen teils Diskussionen, die, wie ich persönlich finde, nicht dort hingehören. Natürlich ist es erforderlich und auch sinnig, wenn man solch ein bedauerliches Ereignis dazu nutzt, um über Sinn und Unsinn, das mögliche Für und Wieder und das was war und kommen wird, nachzudenken. Aus Gründen der Pietät sollte dies jedoch in einem gesonderten Threat stattfinden, den ich hiermit eröffne.


    Ich hoffe, andere sehen es ähnlich wie ich und erfüllen dieses Thema zu Leben. Zumal selbst in Paris bereits laut darüber gesprochen wird, ob dies nicht ein Zeichen für das Ende der WRC's gewesen sein könnte.


    Sport frei.

    Rallyefreunde, ich darf doch bitten. Seht es mir nach, wenn ich sage - reden, wie nun an mancher Stelle des Sportes was getan wird, sind zweitrangig.


    Auch ist es völlig zweitrangig, ob der Rallyesport mit Beef einen tollen Beifahrer verloren hat, auch wenn ich aus persönlichen Gründen absolut beipflichte. Glaubt mir auch, wenn ich sage, ja, Michael hat die Gefahren gekannt und zu keiner Zeit unterschätzt. Er war es, der auch das Thema Sicherheit immer wieder angesprochen hat an Stellen, die den meisten Rallyefans verschlossen bleiben.


    Es zählt nur eins im Moment und das ist die Menschlichkeit. Marie hat Ihren geliebten Mann verloren und William und Victoria Ihren großartigen Dad. Auch wenn Michael seinen Job über alles geliebt hat, so gab es eines, was verdrängt wurde, nämlich genau diese Tatsache. Wer glaubt, dass Michael - und ich kann jetzt nur über Ihn sprechen -, in Kauf nahm, dass die Kinder und Frau ggf. alleine das weitere Leben leben, der irrt.


    Mancher sollte einmal nachdenken, ob die allgemeine und völlig wertlose Floskel "jeder Rallyefahrer kennt die Gefahren und nimmt diese für sein Momenterlebnis in Kauf", wirklich noch ausgesprochen werden sollte. Auch Rallyefahrer sind "Menschen" mit in diesem Falle einer Familie im Hintergrund. Und nicht jeder der diesem Beruf nachgeht, sagt deswegen gleich, wenn es passiert, dann passiert es.


    Meine Kondolenz erbringe ich auch auf anderem Wege und persönlich, doch sei dies jedem freigestellt. Glaubt mir aber, wenn ich sage, das Michael's Leidenschaft und Job der Rallyesport war, doch seine Liebe galt etwas anderem.

    Hallo "Karl",


    bitte sieh mir nach, dass ich die Notwendigkeit der Stellungnahme und Rechtfertigung meiner Aussagen dir gegenüber nicht sehe.


    Und vielleicht sollte noch einmal gesagt sein - dieses Thema hier soll Aktive aus dem erweiterten Umfeld der DRM dazu bewegen, sich ggf. im Sinne der eigenen Interessen zu engagieren.


    Würden wir nun dazu übergehen Reformgedanken von A bis Z anzustellen, dann hilft dies dem Sport nicht weiter. Ich kann mich nur wiederholen und sehe mir dies nach - ich spreche nicht aus Gründen der Selbstdarstellung oder um Leute zu denunzieren, sondern jedes weitere Posting mit einem sachlich korrekten Denkanstoß wird gelesen und vielleicht bewegt einer der derzeit noch Ruhenden seine Gliedmaßen.


    Um es auch nochmals deutlich herauszustellen. Meine Kontakte sind eng genug um stetig auch mal wieder im "eigentlichen" Rallyeumfeld diese Themen persönlich zu behandeln. Die Reaktionen sind immer die gleichenm denn ein jeder sieht eine Notwendigkeit, dass grundsätzliche Veränderungen herbeigeführt werden.


    Es geht aber nicht zwangsläufig darum, gleich den Rallyesport neu zu erfinden, denn es gibt genügend Leute in Deutschland die den Sport seit Jahren betreiben und wissen was sie tun.


    Also sollte es doch gestattet sein, einmal eine faktische Darstellung vorzubringen um Interessen der Dialogbereitschaft zu überprüfen. Die Leute, die sich dann angesprochen fühlen, kennen die Wege des eigenen Handels.


    Aus deinen Zeilen, und ich stelle diese nicht komplett als wertlos und unsinnig dar, geht jedoch stets hervor, dass Momentäußerungen dazu bewegen, Diskussionen zu entfachen und dies geht am Thema vorbei. Schau, wie schnell es ging, dass das Thema nun eigentlich schon wieder Schotter oder Nicht Schotter heißt. Sehr sinnvoll und kontroproduktiv.


    Wenn doch die Leute, die derzeit den Sport treiben, nichts anderes finanzieren können, dann muss man doch nicht daraus ein Staatsthema machen. Wie oft soll denn noch herausgestellt werden, dass die Lausitz eine tolle Rallye ist?


    Ich sehe auch keine Notwendigkeit nun darüber zu diskutieren, ob die FIA oder der DMSB Fehler gemacht hat. Sehe es einmal von der Seite. Wir haben September und derzeit beginnen intensiv die Sponsorverhandlungen für 06, da die meisten Unternehmen die Budgetierungen im Oktober/November vornehmen. Und was kann ein Team für 2006 denn derzeit bieten, außer, dass es weiterläuft wie bisher nach dem Motto: "Es ist DRM und keinen interessiert's".


    Es muss jetzt gehandelt werden seitens der Aktiven und nicht wenn die MSE im Dezember ist oder sonstwann.


    Und bitte Karl, in einem deiner Beiträge steht geschrieben, man solle sich nicht mit Haarspalterei befassen. Bitte, dann tue es auch nicht und nehme dieses Theme ernst. Mit der Aussage, dass so etwas nicht öffentlich ausdiskutiert werden soll, sage ich nicht, dass Gespräche um Mitternacht an einem Flussufer geführt werden sollen und alle müssen einen schwarzen Mantel tragen. Natürlich wird ein gewisser journalistischer Anteil nach Außen getragen und dies ist gut und gewollt. Doch man überlasse es bitte der Presse oder denen, die die Ernsthaftigkeit des Themas erkennen.


    Gruß nach Österreich

    Bitte verstehe mich nicht falsch, Graf .... von uns zu, doch ich glaube nicht, dass wir beide auf einen Nenner kommen in Sachen konstruktiver Meinung.


    Zwar behaupte ich im Gegensatz zu anderen nicht, dass es kompletter Blödsinn ist, der von dir niedergeschrieben wird, doch der Anteil an nicht zu realisierenden Visionen ist sehr hoch.


    Genauso wie ich, ist aber auch dir bekannt, dass dein Anteil an der DRM eher gering bis gegen Null ausfällt. Ohne nun einen Reigen der Kritik zu eröffnen denke ich jedoch, dass über das Thema DRM eher die Leute eine Meinung kundtun sollten, die unmittelbar oder spätesten auf indirektem Wege damit zu tun haben.


    Wenn ich sehe, dass es anscheinend von größter Bedeutung ist, ob nun eine Lausitz Rallye gefahren wird oder nicht und dies, obwohl ich diese Veranstaltung toll finde, dann geht die Sache am Thema vorbei.


    Vielleicht versuche ich einmal darzustellen, worin der Sinn meines Engagements liegt. Mir geht es einzig und alleine darum, zu versuchen, zu vermitteln und Denkanstöße zu geben, damit überhaupt erst einmal die Mehrzahl der DRM Teilnehmer den Weg an einen Tisch beschreiten. Details müssen und sollten nicht öffentlich diskutiert werden, wohl aber das Ergebnis und dieses muss zunächst einmal erst gefunden werden.


    Mir persönlich erscheint es derzeit so, dass sich in der Tat gerade einmal 5 Fahrer, die regelmäßig oder unregelmäßig auf DM Bühne unterwegs sind, öffentlich Gedanken machen. Und dies ist zu wenig. Man sehe mir einmal nach, wenn ich einige Namen nenne.


    Als Beispiel nenne ich Horst Rotter. Er hat sich z.B. bei mir gemeldet und Bereitschaft signalisiert. Weiterhin hat sich Rallyefrank (Frank Schrader) hier im Forum zu Wort gemeldet. Von Peter Corazza ist mir bekannt, dass er gerne aktiv werden würde, genauso wie auch Olaf Dobberkau. Von Maik Stölzel ist zu lesen, dass dieser im nächsten Jahr lieber dort fährt, wo man "willkommen" ist und Spaß hat. Gassner hat mit Österreich und dem Mitropa Cup ohnehin ggf. eine Alternative und an die Worte von Ruben erinnere ich mich noch, die da waren, im Osten und Österreich ist es schöner, weil da ist man willkommen. Alle genannten Personen kann ich damit in Verbindung bringen, dass man sich öffentlich auch einmal kritisch zur DRM äußerte.


    Gehen wir doch einmal zu denen Leuten über, die sich nicht äußern dürfen. Matthias Kahle, Fahrer mit Importeursvertrag steht in Lohn und darf keine Meinung haben. Dies gestehe ich ihm uneingeschränkt zu. Die Junioren aus dem Hause KDS, respektive DMSB Junior Rallye Team haben es da schon schwerer. Einerseits sind es keine Werksengagements, doch andererseits bestehen Abhängigkeiten und Verpflichtungen. Frei in der Meinung sind jedoch zum Beispiel alle Gruppe N3 und N4, sowie die meisten N5 Fahrer!


    Damit ich nicht falsch verstanden werden. Dies ist hier keine Schießen auf alles was sich nicht schnell genug hinter dem nächsten Baum versteckt. Doch man sehe mir nach, dass ich auf der Seite der Aktiven stehe, denn die sind es, die in erster Linie einen Anspruch auf Interessenvertretung haben.


    Graf ....., ich glaube offen gestanden nicht, dass ein Anspruch darauf besteht, ernstgenommen zu werden. Zu sehr steckt mir der Auspruch aus dem Beitrag "Quo Vadis DRM" von dir in den Knochen, dass es das letzte ist, wenn Rallyefans den Sport bestimmen. Als eingeschriebenen Teilnehmer der DRM werte ich dich nicht, sondern daher automatisch auch als Fan im weitestgehenden Sinne. Und ich sehe es ein wenig als selbst das Bein gestellt. Doch darum geht es hier nicht, sondern um die DRM.


    Die forderst in nahezu jedem zweiten Posting, dass man konsequent den Rallyesport als das was dieser einmal war, wieder in den Vordergrund stellt. Kurze Gegenfrage: Wenn 2006 keiner der aktuellen DRM Fahrer dabei ist, wenn vermagst Du dann über den Schotter zu jagen und welche Zuschauer willst Du mit was an die Strecke locken. Ganz zu schweigen davon, dass kein Fernsehsender eine Minute Sendezeit im Wert eines fünfstellingen Eurobetrages für die Gruppe N3 zur Verfügung stellt.


    Ich würde dir unter einer Vorausetzung zustimmen und die wäre, wenn es in Deutschland ungarische Verhältnisse und Strecken wie in Finnland gebe. Doch nur mal als netter Hinweis, wir leben hier in Deutschland.


    Du forderst mehr Schotter und sprichst davon, dass es genügende Schotterrallye's auf Rallye 200 Ebene gibt. Ich zweifele an, dass Du jemals als ausrichtender Verein einer Rallye 200 auf Schotter aktiv warst. Interessiert dich der erforderliche Finanzaufwand, den ein Veranstalter nach einer Rallye 200 durchaus schon einmal von einem Standortältesten aufgezeigt bekommt?


    Erkläre mir bitte, wenn Schotter in Deutschland bezahlen soll und wenn deine Argumente stechen, ziehe ich mich gerne zurück. Doch bis dahin widerspreche ich uneingeschränkt.


    Noch eine Frage. Ist dir der Unterschied zwischen einem Rallyefahrzeug welches auf Schotter zum Einsatz kommt (Beispiel Finnland) und einem Asphaltfahrzeug (Beispiel Italien) bekannt? Wenn ja, verstehe ich deine Meinung um so weniger, doch ich zweifele daran. Offenbar gehörst Du zu denen, für die ein S1600 ein Super 1600 ist. Das aber ein Clio S1600 for Tarmac etwas anderes ist, als ein Clio for Gravel, dürfte dir entgangen sein.


    Und nebenbei. Macht bitte jeden verantworlich für die Misere in der DRM, aber nicht die Fahrer. Diesen gehört ein Kreuz auf die Brust, dass sie bis jetzt die Fahnen in der DRM hochgehalten haben, denn sonst wäre schon lange der Patient verstorben.


    Sport frei!


    P.S.: Eine noch zum Abschied. Rechne mal bitte folgendes aus, Graf. Angenommen ein Rallye 200 Schotterveranstalter bekommt eine Rechnung über 30.000 Euro Instandsetzungskosten von Bundeswehrwegen überreicht und die Versicherung lehnt die Deckung ab. Legt dieser dann die 30.000 im Anschluss auf die Teilnehmer um und stellt den Betrag in Rechnung? Nur eine nette Frage. Wie verhält es sich bei der DRM. Vermagst Du einen Gedanken daran verschwenden, 120.000 Euro für eine Schotterveranstaltung auf die Teilnehmer umzulegen und das Startgeld auf weit über 1500 Euro zu erhöhen pro Lauf um die zu erwartenden Schäden zu decken?

    Guten Morgen nach Österreich,


    es war mir fast klar, dass auf mein Posting hin Stimmen auftreten, die sich den Punkt Schotter Ja oder Nein herauspicken und dies zum Thema machen. Doch wer dem folgt, dem fehlt kurz gesagt der Überblick über das Gesamte.


    Die DRM liegt nicht am Boden, weil es mit der Lausitz eine wirklich tolle Rallye mit traumhaftem Schotter gibt. Ich sage nochmals in aller Deutlichkeit, ein jeder Fahrer fährt gerne auf Schotter und wäre dies bezahlbar, oder hätte Deutschland die gleichen Geographischen Voraussetzungen wie die so oft zitierten Länder Schweden, Finnland oder sonstiges, dann müssten wir aktuell nicht diskutieren.


    Doch ich sage einmal, dass ich mich ebenso freue, dass "Schmiermax" mir zustimmt und dies aus gutem Grund. Er kennt durch seinen Arbeitgeber die Zahlen und dies fehlt einer Menge Leute die meinen, mitreden zu müssen.


    Der ganze Prozess kann wesentlich simpler gestaltet werden. Ein jeder stellt sich selbst die Frage, was unweigerlich zur Ausrichtung einer Meisterschaft gegeben sein muss. Es gibt an erster Stelle nur eine Antwort, nämlich Teilnehmer. Und genau die sind es, die mit ihren Fahrzeugen die Schäden auch bezahlen müssen. Von dem "Rallyefans spenden Revisionskosten Spendenfond" habe ich noch nichts gehört. Man möge mich bitte ggf. in Kenntnis setzen, denn ich kenne eine Menge Leute, die sich um eine Auszahlung bewerben würden.


    Also, Leute, bitte das Haus der Gläubigen im Zentrum der Personengemeinschaft lassen und zunächst einmal die Fahrer hören und deren Gedanken folgen. Was nutzt ein DRM auf Schotter mit 100.000 Fans - was niemals eintreten würde - wenn keine Akteure am Start sind.


    Hier wird meines Erachtens nach klar die Entscheidungskette gedreht. Zukünftig sind wir dann an dem Punkt, dass die Veranstalter die Reglements vorgeben. Ein schwerer Fehler. Und es geht hier nicht darum, dass die Fahrer alleine entscheiden. ALLE müssen an einen Tisch und alle brauchen ein Mitspracherecht.


    Übrigens, wer es nicht glaubt, die derzeit eingeschriebenen Teilnehmer der DRM brauchen weder den DMSB, noch die IG Veranstalter DRM. Denn falls es noch niemandem aufgefallen ist - außer Skoda gibt es kein Werksengagement und an welchem Ort ein Privatier sein sauer verdientes Geld ausgibt, entscheidet noch immer dieser selbst.


    Aber anscheind ist es nicht von Interesse, wenn im nächsten Jahr Stölzel, Dobberkau, Färber, Rotter um ein Paar Beispiele zu nennen, lieber im Ausland fahren.


    Sport frei!

    Alles diskutieren auf der Ebene wie hier geschehen, hilft weder dem Sport, noch den Teilnehmern und auf keinen Fall den Fans.


    Es gab hier vor Wochen einmal das Thema "Quo Vadis DRM", nachdem der gute Alfred einmal auf die Pauke gehauen hatte. Wer sich einmal dieses Thema anschaut, dem dürfte auffallen, dass bereits unzählige Argumente pro und contra zu Veränderungen der DRM dargestellt wurden.


    Wer einmal darauf achtet, was ich geschrieben habe, wird feststellen, dass ich sehr früh propagierte: "Teilnehmer vereinigt euch und sprecht mit einer Stimme".


    Fast alle kennen das Sprichwort mit dem Kind, das tief in eine Erdbohrung stürzt und so weiter .....


    Sprechen wir doch über den aktuellen Stand.


    Eine Initiative, dass sich Teilnehmer auflehnen, gar konstruktiv wirken, an die Öffentlichkeit gehen, Visionen propagieren, kann ich nicht erkennen in den letzten Wochen.


    Alle wissen, dass die DRM ihr Gesicht verändern muss. Ganz schlaue sprechen davon, dass die DRM keinesfalls nach Teilnehmervorstellungen konstruiert werden darf. Andere legen noch viel sinnlosere "adlige" Worte in die Waagschale, dass auch der allgemeine Rallyefan nicht mitbestimmen darf wie die Zukunft im deutschen Rallyesport aussehen soll.


    Nun haben sich einige - sicher auch aus wirtschaftlichen Interessen heraus - zusammengeschlossen und sprechen mit einer Sprache. Resultat: Veranstalter sagen wie es läuft und Teilnehmer schauen in die Röhre.


    Als die DM in den 80'iger Jahren wackelte, waren es Fahrer die sich zu Wort meldeten und auf Veränderungen drängten. Dies sehe ich aktuell nicht.


    Vor Monaten sagte ich, dass zu viele Leute die KOSTEN, die ein Teilnehmer hat, vergessen. Wie viele Vorschläge habe ich gemacht die Kosten für Teilnehmer senken und wie viele Aktive haben sich zu Wort gemeldet. Ich darf es sagen - EIN AKTIVER DRM PILOT MELDETE SICH ZU WORT!


    Jetzt könnte man gleichzeitig aber auch beginnen, einmal zu hinterfragen, ob das Interesse wirklich so gering ist an der DRM, oder ob es nicht vielleicht sein kann, dass viele keine Meinung kundtun, weil einfach der komplette Rallyesport viel zu sehr vernetzt ist und Parteiergreifung zwangsläufig zu entweder wirtschaftlichen oder sportlichen Nachteilen führt.


    Wie geht es weiter? Ich bin gespannt und sage wie immer - Teilnehmer sucht einen runden Tisch, überprüft eure Verpflichtungen, wiegt eure Interessen ab und entscheidet euch, was Ihr wollt. Denn offenbar ist sowohl in Frankfurt als auch anderen Ortes nicht bewusst, dass eine DM nur mit Teilnehmern und von Rallyefans lebt.


    Und Rallyefans, stürzt nicht auf das Thema, dass womöglich die letzte Schotterrallye aus dem DM Kalender fällt. Es geht nicht darum gegen eine traumhafte Rallye auf Schotter zu entscheiden, sondern für den Geldbeutel. Viele kennen die Zahlen nicht, die erforderlich sind, um ein Auto nach einer Schotterrallye instandzusetzen und die "adligen" Worte, meine Argumente würden nicht stimmen - man sehe mir nach, wenn ich dies belächele. Die Zahlen kennen die Leute vom Schlage z.B. eines Horst Rotter genau und diese Leute sind es, die eine DM erst für Fans interessant machen. Welchen Sinn soll es machen, ein sündhaft teures Auto für eine Veranstaltung mit sündhaft teuren Gravelkits umzurüsen und über den Winter das ohnehin längst ausgegebene Budget für Revisionen auszugeben und noch weiter ins Soll zu fahren.


    Frankfurt, bitte verstehe endlich, dass die Paar Leute, die der DRM noch die Fahne halten, dies nicht aus Alternativlosigkeit tun, sondern vielleicht auch, weil ihnen der Sport etwas bedeutet und sie genau wissen, dass jede Form des Aufstandes einen Schaden für den Sport mit sich bringt. Nicht nur Teilnehmer haben Pflichten und Rechte, auch die Institution, welche als offizieller Partner das Siegel auf eine Meisterschaft legt.


    Sinnbild der Hilflosigkeit im deutschen Rallyesport sind für mich noch immer zwei Termine der letzten Jahre. Zum einen der "Round Table" anlässlich der Essener Motorshow 2003 - keiner außer Harald und Nikolaus meldete sich zu Wort als es darum ging, Kritik zu äußern und Visionen darzustellen. Das andere war ein Treffen zu dem u.a. ein Peter Corazza, ein Dieter Schneppenheim und andere anwesen waren und die "große" To-Do-List erstellt haben. Aber solange es reicht in der "Sport-Auto" ein Interview auf Doppelseite zu geben um den Anschein zu erwecken, Teilnehmerinteressen würden berücksichtigt und der Rallyesport ist im Aufwärtstrend - Gute Nacht.


    Wie konnte man letztes Jahr nach der MSE lesen: "Der deutsche Rallyesport boomt". Nun, Galgenhumor ist auch eine Art von Überlebenskampf.


    In diesem Sinne Sport frei!

    In Zusammenhang mit der Darstellung des Vorredners sei anzumerken, dass sich solche Abläufe durch eine reguläre Registrierung als Forumsmitglied verhindern lassen. Damit ist der Name geschützt und kein anderer kann unter diesem Namen Postings verfassen. Sozusagen ist die Registrierung eine Art des Selbstschutzes.

    VOC244, ich habe den Groppel Golf mit dem Fahrzeug von Carstens verwechselt. Dann könnte der Groppel Golf ja eventuell der ehemalige Dr. Schmidt Golf sein. Oder?


    Zum Thema mal zurück. Meist ist es heiße Luft mit den angeblichen ehemaligen Werksautos. Die Leute kaufen irgendwelche ehemalige Trainingsautos und sagen es war einmal ein ehemaliges Werksauto. Werde nie verstehen, weswegen sich manche darüber profilieren wollen. In den seltensten Fällen trifft man echte ehemalige Werksautos. Die Leute vergessen immer, dass zu jeder Zeit über die FIA geprüft werden kann, ob ein Auto in der WM am Start war, da es entsprechende Registrys gibt.


    So ist es auch mit Kitcar oder nicht Kitcar. Die wenigsten die Kitcar angeben, wissen überhaupt, was ein Kitcar ist bzw. worin die Unterschiede gegenüber der eigentlichen Gruppe A Grundhomologation liegt.

    Kurz und knapp:


    Groppel und Imhoff - Gr. A - kein KC.
    Dingert - Rallyeauto kein KC
    Dingert Rundstrecke - KC
    Gropp - KC ja - kein Maxi
    Volland Polo kein S1600
    Volland Fabia ist Basis WRC
    Zimmer Cossi kein WM Werks Cossi
    Merten Saxo kein KC


    Fzg. in D:


    Focus WRC 01
    2xFocus WRC 02
    Octavia WRC
    Corolla 1x Stand 98 und 1x Stand 00
    Escort WRC Ex Kankkunen
    2x Cordoba WRC
    Impreza WRC Body - vielleicht inzwischen schon mehr.
    2xPuma S1600
    Clio S1600
    206 S1600


    Alle nicht im Einsatz.

    Zitat

    Original von andybredy
    ... und jede Menge wunderschöner Histos die das mit dem "slowly"-Motto wohl allzu ernst genommen haben, das war echt schade dass man die ganzen Spazierfahrer gucken musste(obwohl man bei dem Tempo ja mehr Zeit hatte sich die Autos in allen Details anzusehen)um auf den Armin und den Schlusswagen der Histos zu warten. Hatte irgendwie mehr Action erwartet(keine Ausflüge, sondern gute fahrerische Lesitungen)- kann man die Zeiten der Histos irgendwo einsehen? Mich würde der Vergleich vom Armin zu den anderen mal interessieren!


    Die Histo Party wurde organisiert, um den Rallyefans zunächst einmal die Fahrzeuge zu zeigen, die Rallyegeschichte geschrieben haben und in unzähligen Stunden harter Arbeit und meist mit Unsummen wieder hergestellt wurde.


    Es ist schön zu lesen, dass die Histo´s Dir gefallen haben und sicherlich sind es keine Profis die am Lenkrader´l drehn. Doch bedenke bitte, dass die meisten der Fahrer nur 3 bis 4 Mal im Jahr diese Autos bewegen.


    Geht etwas an so einem Fahrzeug zu Bruch, dann wird es sehr schwer für Ersatz zu sorgen. Und denke an die Werte, die dort bewegt werden. Die meisten der Fahrzeuge liegen weit über dem Wert von einem regulären Fahrzeug aus dem DRM Starterfeld.


    Ich glaube nicht, dass es sich die Leute, die teilweise jede Mark und freie Minute in die Histos investieren, erlauben können, die Autos kaputt zu machen. Es sind teilweise Fahrzeuge, von denen es gerade einmal noch 5 Stück auf der Welt gibt. Da sollte man es nachsehen, dass mancher nicht ganz so angegast hat, wie von manchem erwartet.


    Aber schön, wenn Dir die Show alles in allem gefallen hat. Schau doch mal unter slowlysideways.com, denn es gibt noch Termin in 05 bei denen man den ein oder anderen Boliden bestaunen kann.


    Sport frei.

    Wie man erfahren konnte, wird wohl bei der diesjährigen Ausgabe der Rallye Köln-Ahrweiler im November die Gruppe H ausgeschrieben werden. Was soll man denn darüber denken? Ist es positiv, dass nun auch aktuellere Fahrzeuge an den Start gehen oder verfälscht es eher den Charakter der eigentlichen Youngtimer Rallye? Bereits im letzten Jahr hat ja ein Fahrzeug gewonnen, das eher als Gruppe H und weniger als Youngtimer zu bezeichnen ist. Bedenkt man die Stimmen der Youngtimerfans, die schon Alarm ruften als die Trophy 88 kam, könnte dies den Todesstoß für die schönste Rallye Deutschlands bedeuten.


    Wie ist die Meinung dazu? Sieht mancher es eher positiv, dass nun dem Zuschauer noch mehr geboten wird? Immerhin soll die Rallye nach dem alten Stil ablaufen - sprich Mobiler Service etc.


    Sport frei!

    Wie ist denn die Meinung zur neuen Super2000? Glaubt wer an den Erfolg und die Zukunft dieser Klasse oder wird es doch so gehen, wie mit den Kitcars, die nach und nach von den Pisten verschwinden?


    Mit dem Polo Super2000 ist das erste Fahrzeug ja bereits mehrfach im Einsatz gewesen und konnte im Gegensatz zum Corolla Super2000 überzeugen.


    In drei Sportabteilungen weiterer Hersteller geht derzeit selten das Licht Nachts aus und rechtzeitig zur Saison 2006 sollen die Autos ja für den Kundensport laufen.


    Immerhin finden mit Marken wie VW, Toyota, Fiat und Mazda drei Marken den Weg zurück auf die Rallyepfade und eine weitere deutsche Marke wünschte sich all die Jahre die Super2000 und nun kommt sie.


    Wie ist die Meinung der Zukunft von Super2000?


    Sport frei!

    Herzlich Willkommen Denkanstoss,


    zunächst einmal meinen Glückwunsch, denn eines hast Du völlig richtig gesehen - der Rotstift muss angesetzt werden und diese Aufgabe hast Du nun mit Bravour erledigt :D


    Mit den Aussagen, dass Kostenangaben nicht korrekt sind, nimmst Du dir leider jegliche Glaubwürdigkeit für deine Aussagen, denn wer jemals ein Kitcar und/oder S1600 aufgebaut und eingesetzt hat, der kennt auch die Preise. Ich bin seit zu vielen Jahren u.a. als Consulter im Motorsport aktiv um zu wissen, wie sich das Preisgefüge der jeweiligen Sportabteilungen darstellt.


    Doch wenn Du derat günstige Bezugsquellen kennst, wäre eine Telefonnummer des entsprechenden Unternehmens sehr wertvoll. Konkret bin ich an jeglichen Preisofferten im KC und S1600 Bereich für u.a. die Fahrzeuge Corsa S1600, Saxo, Puma, und Peugeot 206 sowie für Kitcars (Golf III und IV), Seat Ibiza Evo 2 und Skoda Octavia interessiert. All diese Fahrzeuge zähle ich zu meinem direkten Kundenkreis. Im voraus vielen Dank.


    Zum Thema Wikinger Rallye solltest Du einfach noch einmal eine Nacht darüber schlafen und Dir die Frage stellen, welche Personen früher u.a. bei von dir genannter Veranstaltung mitgewirkt haben. Bei aufmerksamer Recherche wirst Du Übereinstimmungen finden und die Aussage, dass Rallyehistorie im Norden belebt werden soll, bedeutet nicht, dass vorgenannte Veranstaltung einmal DRM Lauf war. Auch sollte Dir als involvierter in der Szene bekannt sein, dass die Wikinger Rallye mit Sicherheit zu einer der absolut besten Rallye 200 in Deutschland geht, wenn die Messlatte im Bereich Zuschaueraquise und Öffentlichkeitswirksame Darstellung einer Veranstaltung angelegt wird. Welche Rallye 200 erhält im Ausland derartiges Interesse? Maximal die Rallye Oberehe im Beneluxraum.


    Vielleicht ist es dann nun wieder möglich faktisch zu sprechen und etwas fundierter vorzugehen wie mein Vorredner.


    Sport frei!


    Übrigens, mit deiner Aussage, dass Rallyefans im nationalen Sport unwichtig sind, disqualifizierst Du dich fachlich vollends, denn ohne Fans an der Strecke zahlt Dir kein Unternehmer auch nur einen Cent. Falls es dich persönlich interessiert, ja, ich bin Unternehmer und ja, ich betreibe Sportsponsoring. Doch nicht nur 8)

    Sehr schön zu lesen, dass es noch Leute gibt, die sich für die damalige Zeit begeistern und in den Fahrern die "wirklichen Helden" des Rallyesports sehen. Deinen Ausführungen Henri kann ich nur zustimmen. Wenn ich an meine erste Mitfahrt mit Walter Röhrl im Fiat 131 Abarth zurück denke geht das Herz auf.


    Zum Thema Toivonen:


    was nur sehr wenige Rallyefans wissen, ist, dass eigentlich ein anderer Beifahrer im Auto sitzen sollte. Damals war es schon nahezu sicher, dass Peter Diekmann Beifahrer von Toivonen wird, als plötzlich offenbart wurde, dass nun Cresto an Bord ist. Das hatte gewisse inoffizielle und interne Gründe. Cresto hatte gewisse Mitgiften aus dem Vorjahr gebracht und naja .... ist inoffziell. Die offizielle Entscheidung wurde damals nur kurz und knapp damit erklärt, dass Cresto für den amerikanischen Markt wichtig sei.