Beiträge von Bimmer

    Habe mich schon gewundert, warum es nicht mal mehr einen eigenen Thread zur Rallye Calw gibt...
    Fühlt sich manchmal an wie "Stell Dir vor es ist Rallye und keiner geht hin".


    BTW: Bin immer wieder von Bäders Leistung überzeugt. Der fährt keine zwei Rallyes im Jahr und kann trotzdem mit Noller mithalten. Respekt.

    [MENTION=4781]alter Raser![/MENTION]:
    Auch gut: "Bei so einer hohen Ausfallquote würde man die Frage nach den Gründen auch bei jeder anderen Rallye stellen. Hat meiner Meinung nach nichts mit dem RSC oder der Grabfeldrallye zu tun." (O-Ton "Bimmer). Echt? Also bei 60 WP-Gesamtkilometer womöglich doch mit der "Technik" oder falschen Prioritäten der Teilnehmer ...


    Ja kann doch sein. Wo ist das Problem? Wenn bei dieser Veranstaltung Autos gefahren wurden, die seit 1,5 Jahren an keiner Rallye mehr teilnehmen durften, würde es mich nicht wundern, wenn es da die ein oder anderen Technikprobleme gibt. Würde es mehr Veranstaltungen geben, würde sich das auf normalem Niveau einpendeln.


    ABER: Das ist doch reine Spekulation! Kennst Du die einzelnen Ausfallgründe aller Teilnehmer? Ich nicht.

    [MENTION=4781]alter Raser![/MENTION]:
    Wenn ich mir hier die Wortmeldungen durchlese, kann ich - sorry - mitunter nur noch den Kopf schütteln: Da wird jetzt nach einer Kooperation mit dem NAVC gefragt (hä?).


    Worüber sollte man da den Kopf schütteln?


    Die Grabfeldrallye war ein voller Erfolg. Um das "RSC Konzept" am Leben zu halten - und damit die Gruppe H - braucht man jetzt mehr Veranstaltungen. Mit dem DMSB scheint das nicht zu klappen.
    Dann ist es doch valide mindestens mal zu prüfen, ob man sich mit einem anderen Rallyeveranstalter/Verband in Deutschland zusammentun kann. Und das wäre der NAVC.

    Allein schon wenn ich die Youtube Videos anschaue, schlägt mein Rallyeherz höher...
    Sieht nach einer tollen und v.a. spektakulären Veranstaltung aus (zumindest für die Zuschauer).


    Interessant wäre die Meinungen der Teilnehmer, denn auf die kommt es letztendlich an, ob das ein Erfolgsmodell wird. Wie zufrieden waren sie mit Orga, Durchführung, etc. (bin mir aber sicher, dass das super geklappt hat mit dem Team der Grabfeldrallye) und noch wichtiger: Werden/würden sie nächstes Jahr wieder kommen.


    Wenn das Feedback der TN passt, fehlt meiner Meinung nur noch ein Faktor für die erfolgreiche Fortführung des RSC und das sind mehr Veranstaltungen. Wenn es der RSC schafft, mindestens 5 Rallyes im nächsten Jahr zu veranstalten, sehe ich keinen Grund, warum das nicht klappen sollte (ähnlich wie NAVC).
    Vielleicht gibt es doch die Möglichkeit, sich mit dem NAVC in einer Form zusammen zu tun, dass gegenseitig die Klassen akzeptiert werden (weiss nicht, ob das realistisch ist, wäre aber ggf. eine Möglichkeit, die Anzahl an Rallyes deutlich zu erhöhen). Vielleicht könnte man auch zwei Veranstaltungen auf den gleichen Strecken am gleichen Tag machen. Erst fahren die NAVC TN, dann die RSC TN...).
    Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass die ganzen Gruppe H Autos "am Leben gehalten werden" für nur eine Veranstaltung im Jahr.


    Ich drücke dem RSC alle Daumen und hoffe, dass sie erfolgreich sein werden!


    Wir reden hier über nationale Rallyes, bei denen es "um nichts geht". Keine internationalen Meisterschaften, viel Geld zu gewinnen, Sponsoren etc. - daher meine persönliche Meinung: Wer ein Gruppe H Auto in seiner Garage hat, sollte die Möglichkeit haben, das Auto im Rahmen solcher nationalen Veranstaltungen zu fahren. Und da braucht auch kein DMSB Angst vor irgendetwas zu haben (ich kann es ein bisschen nachvollziehen, warum ein DMSB/ADAC diese Autos bei DM o.ä. eher nicht sehen möchte).


    Zu der Ausfallquote: Bei so einer hohen Ausfallquote würde man die Frage nach den Gründen auch bei jeder anderen Rallye stellen. Hat meiner Meinung nach nichts mit dem RSC oder der Grabfeldrallye zu tun. Vielleicht kann der Veranstalter mal eine kleine Statistik erstellen mit z.B. Ausfall pro Klasse/Gruppe und Ausfallgrund.

    Schlimm genug, dass der DMSB den Breitensport mit KFP und Gruppe H-Verbot (fast) kaputt macht.
    Aber wenn man hier im Forum regelmäßig mit liest, könnte man das ein oder andere Mal tatsächlich denken "Euch Rallyefahrern geschieht es gerade recht".


    [nicht falsch verstehen - ich habe selber 16 Jahre lang diesen tollen Sport als Hobby betrieben; daher habe ich definitiv nichts gegen diesen Sport]


    Hier wird gegeneinander gehauen und gestochen, der eine fordert noch höhere Startgelder (für mich total absurd), dem anderen sind manche WPs zu schnell, wieder einem anderen ist zu viel Schotter mit Schlaglöchern auf der WP, der nächste beschwert sich über die Schikanen, Gruppe G Autos sind sowieso alle nicht reglementskonform, wenn jemand eine Initiative ergreife (s. Super Cup um die Gruppe H am Leben zu halten) wird es schon zu Beginn gleich totgeredet, und so weiter und so fort...


    Wenn wenigstens die Aktiven zusammenstehen würden, könnte man noch Hoffnung haben, aber so sieht es für mich düster aus.


    Jetzt kann es natürlich auch sein, dass von den 1000 aktiven Rallyefahrern (nur von mir geschätzt, wäre mal interessant, wie viele aktive Fahrer oder Teams es in ganz Deutschland gibt) nur ca. 10% sich in diesem Forum bewegen und daher das ganze hier nicht repräsentativ ist.

    Konnte eigentlich schon irgend jemand irgendwo z.B. vom DMSB oder auch hier im Forum ein einziges Argument finden, warum der KFP verpflichtend für alle eingeführt wurde und nicht nur als Hilfsmittel für diejenigen, die den Neuaufbau eines Fahrzeugs nicht mehr ohne KFP hinbekommen hätten (um präzise zu sein: nicht den Neuaufbau an sich, sondern die Eintragungen)?


    Die §70 Ausnahmegenehmigung gibt es schon seit vielen Jahren, schon lange bevor irgend jemand über einen KFP nachdachte. Im Jahr 2001 habe ich bei meinem 318is die Sitze und die Gurte über eine §70 Ausnahmegenehmigung eintragen lassen. Ich musste damals dem Herrn auf dem Landratsamt erklären, warum ich das braucht und er hat es positiv entschieden.
    Es mag sein, dass sich die Zeiten geändert haben und es heute entweder kein TÜV Prüfer mehr machen würde oder das Landratsamt es ablehnen würde. Genau dafür wurde der KFP geschaffen, um den Landratsämtern eine Grundlage zu schaffen, auf derer sie der §70 Ausnahmegenehmigung stattgeben können (nämlich deutlich eingeschränktes Fahrzeugnutzungsrecht - nur im Rahmen von Rallyes).


    Noch mal die Frage: Warum wurde der KFP verpflichtend für alle eingeführt? Wer schon alles eingetragen hat, warum muss er das machen? Wer bei einem Neuaufbau ohne KFP alles eingetragen bekommt, warum muss der den KFP machen?


    Hat jemand nur einen vernünftigen Grund???



    P.S.: Eigentlich hat es mich nicht mehr zu interessieren, da ich nach 16 Jahren das Hobby an den Nagel gehängt habe und mein Auto verkauft habe. Aber irgendwie fühlt man sich dem Rallyesport schon noch verbunden. Und die schrumpfende Teilnehmerzahlen sind kein gutes Signal für den Rallyesport. Nicht nur für den Veranstalter, dem Nenngelder verloren gehen, auch Zuschauer. Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber bei den beiden Rallyes, bei denen ich dieses Jahr zum zuschauen war (R35), gab es ca. 5 interessante Autos, der Rest war nicht berauschend. Ich selber habe mit einem Golf II Gruppe G das Hobby angefangen, aber für die Zuschauer ist ein Golf, der sich den Berg hoch kämpft echt nicht spannend. Der Wegfall der Gruppe H ist schon hart, aber dass durch den KFP auch noch "spektakuläre" Gruppe F Autos wegfallen, kann den Sport ernsthaft gefährden.

    Das die Fürst von Wrede Rallye daran schuld ist, glaube ich persönlich nicht.
    Einzige Möglichkeit das tatsächlich heraus zu finden wäre wohl,wenn man die Teilnehmer von letztem Jahr befragen würde.


    Vor 2 Jahren waren beide Rallye's auch am gleichen Wochenende.


    Finde es sehr schade, dass nicht mehr Starter zusammen kommen. Wollte eigentlich als Zuschauer dabei sein.


    Von "Schuld" kann hier keine Rede sein. Ich glaube aber sehr wohl, dass es ein u.a. Grund ist.
    Schaut mal die Starterliste der F.v.W. Rallye durch. Da findet man einige Starter, die noch bis letztes Jahr nur DMSB Rallyes gefahren sind und sogar letztes Jahr bei der Ostalb gestartet sind.

    23 Starter für die R70 (ok vielleicht kommen im Laufe des Tages noch 5 dazu) ist schon heftig!


    Ein Grund ist definitv die Fürst von Wrede Rallye, die nur 100 km entfernt stattfindet.
    Aber auch dieses Jahr bleibt man bei der Ostalb beim R70 + Histo Konzept, das letztes Jahr leider überhaupt nicht funktioniert hat (inkl. technischer Abnahme am Freitag). Vielleicht wäre eine R35 + Histo besser angekommen. Wenn man jetzt sowieso den Freitag schon "opfern" muss, kann bei der der Fürst v. W. sogar noch am Freitagabend gleich die 1. WP fahren.
    Und die 100 EUR Nenngeldunterschied zur Fürst v. W. tragen auch noch ihren Teil dazu bei. Über den KFP brauchen wir gar nicht erst zu reden...


    Wenn das so weitergeht, werden eine R35/R70 Rallyes nächstes Jahr nicht mehr stattfinden.

    [MENTION=2194]e30is[/MENTION]: an mangelndem Interesse an einem "schönen" E36 M3 soll's bei mir/uns nicht liegen ... also ordentlich im Markt inserieren oder (in diesem Falle) gar PN. Dann können wir auch klären warum (erst) Käfig eingetragen und (jetzt) Zelle verbaut ... sollte sich hier womöglich (wiedermal) einer in der Gruppe H verrannt haben, ist das nämlich ein anderes Problem ... WP19 & sebi sprechen von "ordentlichen" Anträgen - ich befürchte, das ist ähnlich wie bei "sauberen" Protesten - das kann kaum noch einer ohne Formfehler. Und das ist - so blöd es klingt - ein Fehler des Antragstellers. Zudem fällt mir auf, dass einige erst Ende Januar sich überhaupt Gedanken machen, wie es mit ihrem teuren Hobby in sechs bis acht Wochen weitergehen soll ... in dem Falle ist der Frust hausgemacht - bei allem Mitgefühl für Betroffene. Aber egal ein schöner M3 für faires Geld wäre echt ein Thema .. also Butter bei die Fische - obwohl Grabfeld ist zeitgleich mit WM Polen - also keine Eile


    [MENTION=3812]Kuhnqvist[/MENTION]: Hier ist ein schöner E36 M3 zu verkaufen:
    https://www.rallye-magazin.de/…/12/bmw-e36-m3-compact-1/


    "Kleiner KFP" (da alles eingetragen ist) muss noch gemacht werden - ansonsten reinsetzten, fahren, Spaß haben und gewinnen ;)


    P.S.: Den Klassensieg bei der Grabfeldrallye 2015 habe ich damit geholt...

    Ich finde das genau richtig. Auch ich gehörte zu denen, die immer gejammert haben, dass keine gescheiten Reifen für nasse und/oder kalte Bedingungen verfügbar waren (Kumho war über ein Jahr lang nicht in K21 in meiner Größe lieferbar). Auch den Preis dafür finde ich - wenn die Performance stimmt - ok.


    Kennt jemand den Pirelli P7 Corsa Classic? Der scheint auch mit E-Kennzeichnung zu sein. Und es scheint auch ein reinrassiger Rallye-Reifen zu sein...

    So richtig verstehe ich die Diskussion trotzdem nicht.


    1) Ja, man darf sich etwas selber schnitzen. Wenn es ein amtlich anerkannter Sachverständiger gemäß einer §21 Einzelabnahme begutachtet und es anschließend von der Zulassungsstelle in die Fzg-Papiere eingetragen wird, ist es legal und das Fzg. hat wieder seine Betriebserlaubnis.


    2) Ob das unter 1) beschriebene ein z.B. TÜV Sachverständiger macht, steht auf einem ganz anderen Blatt bzw. ist einzig und allein seine Ermessenshoheit


    3) Wenn es wie unter 1) mit den Bremsbelägen geschehen ist, wäre ein Protest wirkungslos


    4) Bei mir sind nach Deiner Ausdrucksweise "wichtige" Bremsbeläge in den Fzg.-Papieren nach Vorgehensweise 1) eingetragen worden. Auch z.B. ein geschüsseltes Motorsportlenkrad und Universalschalldämpfer mit Schlagzahlen markiert.


    5) Es KANN also sein, dass beim ein oder anderen die Rennbremsbeläge nicht eingetragen sind. Bei denen hättest Du mit dem Protest erfolg. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der Einzige mit eingetragenen Rennbremsbelägen bin, da hättest Du keinen Erfolg und würdest auf den Protestgebühren sitzen bleiben



    Wie das ganze beim KFP aussieht, weiß ich nicht. Werden dort auch Rennbremsbeläge im DMSB Fzg-Pass erfasst? Wenn ja, würde vermutlich der Sachverständige neben allen anderen Dingen auch die Bremsbeläge für die Ausnahmegenehmigung nach §70 erfassen. Damit wäre dann auch alles legal.


    Aber Schotter ist nicht gleich Schotter. Ich finde die WPs bei der Fränkischen Schweiz keinesfalls materialmordend. Ein flüssige Strecke auf leichtem Schotter macht dem Auto weniger, als Sprünge über eine Kuppe oder heftige Schlaglochpisten.
    Ich persönlich halte Sprungkuppen bei nationalen Rallyes für sehr gefährlich, da dafür die Autos definitiv nicht gebaut sind. Man sieht manchmal Bilder, bei denen ein Auto ca. 1m in der Luft ist. Mal ehrlich, wer würde sein Auto auf einer Hebebühne einen Meter hochheben und dann schlagartig runterfallen lassen? Aber wenn es über eine Kuppe geht, halten manche drauf, als würde es um die WM gehen.
    Aber auch dazu meine klare Meinung: Es soll keine Strecke geändert werden wegen einer Kuppe. Jeder Fahrer soll selber entscheiden, wie schnell er über eine Kuppe fliegen möchte und was er seinem Auto zumuten möchte. Ich persönlich fahre lieber langsamer drüber, verliere dadurch etwas Zeit, als dass mir das Domlager rausschlägt.

    Ich möchte mich ganz herzlich beim Veranstalter und bei allen Helfern bedanken, die diese Rallye jedes Jahr veranstalten.
    Im Jahr 2000 war es unsere zweite Rallye überhaupt - damals noch auf einem Golf II G4 - und seitdem sind wir sie jedes Jahr gefahren (bis auf das eine Jahr, in dem sie nicht stattgefunden hat). Die Fränkische Schweiz Rallye war immer unser Saisonabschluss und neben der Grabfeldrallye das Highlight der Saison.
    Auch dieses Jahr war es wieder eine tolle Rallye!
    Nicht nur die super WPs machen die Rallye so attraktiv, sondern auch das ganze "Drumherum" und die Atmosphäre. Alles wird sehr offen, freundlich und pragmatisch gehandhabt. Auch das R70 Konzept wurde super umgesetzt.


    Für uns war es höchstwahrscheinlich die letzte Rallye überhaupt und dafür war es ein absolut würdiger Abschluss (auch die WP Brunn war als letzte WP noch mal ein richtiger Hammer). Und es hat sogar noch für einen Pokal gereicht...


    Der Blick über das Parc fermé war etwas seltsam, wenn man all die tollen Gruppe H Autos sieht und sich vorstellt, dass es diese Autos, die bei den Zuschauern so viele Emotionen auslösen, nächstes Jahr nicht mehr geben wird (auch die Tatsache, dass eines dieser Gruppe H Autos fast den Gesamtsieg erzielt hätte).


    Ich hoffe, dass es mit dem Sport doch irgendwie weitergeht und wünsche vor allem den Veranstaltern, dass es auch in den nächsten Jahren noch ausreichen Starter gibt und solche Veranstaltungen finanziell gestemmt werden können.


    Viele Grüße


    Florian Gwosdz

    Es gibt Karenzzeit aber für jede Minute 10 sec. Strafe


    Hast Recht. Habe gerade im Reglement nachgelesen. Das war mir so nicht bewusst.


    Finde ich nicht gut die Regel, da sie zum schnellen Fahren auf der Verbindungsetappe führt, wenn man mal z.B. Tanken muss oder sonst etwas passiert.
    Aber das sollte hier nicht weiter ausdiskutiert werden...


    Für Fritz freut es mich, dass er den ersten Gesamtsieg mit Helene eingefahren hat!

    Ich möchte jetzt nach der Rallye auch noch mal meine Meinung zur Rallye äußern, da ich zu denen gehört, die sich hier bereits vor der Rallye über die 20 EUR fürs Besichtigen geärgert haben.


    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese 20 EUR fürs Besichtigen mit dem Wettbewerbsauto falsch sind und ich würde jederzeit wieder mit dem Wettbewerbsauto besichtigen.


    a) mit meinem "zivilen" Auto, mit dem ich auch den Anhänger dorthin gezogen habe (5er Kombi) wollte ich die WPs nicht abfahren. Allein die Zufahrt zu WP1 über den Schotter mit den starken Spurrinnen möchte ich meinem Auto nicht antun. Auch auf WP5 gab es ein paar Kurven, bei denen ich beim Abfahren probiert habe, wie sie geschnitten werden können - bei normaler Geschwindigkeit! - möchte ich ebenfalls nicht mit meinem zivilen Auto machen.


    b) Auch das Argument, das hier von Joachim S gebracht wurde, dass man sich ans Rallyeauto während dem Besichtigen gewöhnen kann, trifft bei mir zu 100% zu, da ich nur 5 - 6 Rallyes im Jahr fahre mit dementsprechend langen Pausen zwischen den Rallyes.


    Aber dieses Thema sollte separat diskutiert werden.


    Zur Grabfeldrallye: Wie jedes Jahr eine der besten Rallyes im Kalender - wenn nicht sogar die beste. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere. Es geht absolut pragmatisch zu, das fängt schon bei der technischen Abnahme an. Bei der Grabfeld schauen die TKs, ob alle sicherheitsrelevanten Dinge passen. Sie sind freundlich, nett und tragen zur guten Stimmung bei. Bei anderen Rallyes (z.B. Ostalb dieses Jahr) erlebe ich immer wieder, dass man den Eindruck hat, die TKs suchen krampfhaft irgendetwas und freuen sich sogar, wenn sie vermeintlich etwas gefunden haben (dass z.B. die Nr. der Splitterschutzfolie nicht passt, dann aber doch korrekt war).
    Aber auch bei Unfällen, wird pragmatisch vorgegangen. Auf WP4 ist paar Autos vor uns jemand in den Graben gerutscht. Die WP lief weiter mit gelber Flagge an der Stelle. Bei anderen Rallyes hätte das wieder zu stundenlanger Unterbrechung geführt.
    Man merkt auch, dass der Rallyeleiter und seine Mitarbeiter (eigentlich alle, die an der Veranstaltung beteiligt sind) absolut mit Herzblut dabei sind. Allein jedes Jahr das neue "Thema" bei der Siegerehrung zeigt das schon.
    Die WPs sind ebenfalls klasse. Sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll.
    Ich bin dieses Jahr um kurz vor 8:00 Uhr zum Abfahren gestartet und war locker ca. 1 Stunde vor meiner Startzeit (gegen 12:00) wieder am Rallyezentrum. Ich konnte jede WP zwei mal abfahren und hatte überhaupt keinen Stress (ganz anders als bei der diesjährigen Ostalbrallye). Allein das führt auch dazu, dass man beim Abfahren nicht so schnell fahren muss.


    Fazit: Erstklassige Rallye. Vielen Dank an die Veranstalter, dass es jedes Jahr so eine tolle Rallye gibt!