Beiträge von Hue der Ältere

    Ist im falschen Job und gehört sofort weg dort. Ja es ist nicht einfach genügend gute und ausgebildete Leute zu finden, aber solche, die nur wegen den 10 Euro dort stehen und kein plan haben... darauf sollte man verzichten. Und wenn man gute Leute hat, sollte man sich diese halten. Wir machen jedes Jahr vor unserer Veranstaltung zwei Sportwart Lehrgänge, da kommen immer wieder neue Leute ins Boot.
    Und noch eins... JEDEM Sportwart gehört ein Funkgerät in die Hand, dann konnte man sich die ganzen "Funktrupps "einsparen. Mit dem eingesparten Geld können die Geräte angeschafft werden. Schaut euch nur mal die Homepages dieser Funkervereine an, da sind reine Bildershows von den Veranstaltungen. Mit Freundin Hund und Kamera zur WP, und die gelbe Flagge nicht vergessen, auch wenn man nicht weiss was man damit soll... ich reg mich schon wieder auf....


    Mein Traum: Eine komplette national A Rallye ohne Funktrupps, nur mit guten Sportwarten....


    Und dann immer schon mit Blinklicht und Warnblinker über die WP.. so peinlich die Jungs



    Im Grunde hast du völlig Recht.
    Ist aber nicht einfach zu lösen für die Veranstalter, dieses Problem.
    Es gibt schon zuverlässige Leute in dem Bereich, aber es sind zu wenig.
    Mimmt man nur die zuverlässigen und geschulten Posten, dann hat keine Rallye in Deutschland mehr als 4 WP- km.
    Ein generelles Problem, mit dem wir seit Jahren leben und immer wieder hoffen, dass alles gut geht.
    Sowas stellt die Nerven der Veranstalter und WP- Leiter auf eine harte Probe.

    Eine Kritik ist jedoch berechtigt.... Streckenposten, Feuerwehr, Funker oder sonstge Helfer an der Strecke mit Handykammera in der Hand sind ein no go.... das gibt es nicht. Da muss jeder WP Leiter mal ein Wörtchen mit den Jungs und Mädels reden...



    Das machen die WP-Leiter in der Regel auch. Ich auf jeden Fall, denn Posten mit Kamera geht garnicht.
    Allerdings steht man dann am Start der WP und kann nicht viele km überblicken.
    Jeder Streckenposten sollte sich selbst fragen, ob das so in Ordnung geht,
    und wenn er es mit JA beantwortet, ist er im falschen Job.
    Auch sollten die Poaten etwas mehr Weitsicht haben und nicht nur die 10 Meter rechts und links vom Standort,
    wie zum Beispiel beim Unfall der Startnummer 9, der genau zwischen zwei Postenstellen im tiefen Wald fernab aller Zuschauer passierte, ordentlich böse Geräusche verursacht haben muss, welche von den Posten nicht wahrgenommen wurden. Wenn da voll die geile Mucke bei den Posten im Radio läuft, ist es auch schwer wahrnehmbar.
    Man ist eben auch auf die Vernunft der Leute angewiesen und wird leider immer wieder enttäuscht.
    Zum Glück war es dort nur viel kaputtes Blech. Das hätte auch banz böse ausgehen können.


    IMG_3151.jpg

    ADAC.JPG ADAC in Wahrheit einzelner Mechaniker mit gelbem VW Käfer und verdammt guter PR-Abteilung
    München (dpo) - Der ADAC-Skandal zieht immer weitere Kreise. Wie jetzt bekannt wurde besteht die gesamte Fahrzeugflotte des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs lediglich aus einem einzigen gelben Käfer, mit dem Mechaniker Jochen W. deutschlandweit von Panne zu Panne eilt. Der dennoch hervorragende Ruf des ADAC sei einzig und allein der verdammt guten PR-Abteilung des gemeinnützigen Vereins zu verdanken.


    Intensive Recherchen des Postillon ergaben, dass die ADAC-Pannenhilfe im Jahr 2013 nicht etwa - wie von der Presseabteilung kolportiert - rund vier Millionen Einsätze gefahren ist, sondern lediglich 412. Die vergleichsweise niedrige Zahl rührt daher, dass der einzige ADAC-Mechaniker Jochen W. mit seinem gelben VW Käfer riesige Strecken durch ganz Deutschland zurücklegen muss, um liegengebliebene Fahrzeuge zu erreichen. Außerdem hat er keine Urlaubsvertretung.
    Mit den Recherchen konfrontiert erzählt Mechaniker W. aus seinem Arbeitsalltag: "Leider kann ich nur auf einen winzigen Bruchteil der Hilferufe reagieren. Weil meine alte Mühle maximal auf 120 km/h kommt, wenn sie nicht gerade wieder mal streikt, komme ich meistens auch noch viel zu spät."
    Einzig und allein den permanenten Erfolgsmeldungen und Image-Videos der PR-Abteilung sei es zu verdanken gewesen, dass der Schwindel bislang nicht aufflog.
    Auch andere Einrichtungen des ADAC stehen jetzt auf dem Prüfstand. So wird etwa vermutet, dass die ADAC-Luftrettung lediglich aus zwei Papierflugzeugen besteht. Bei der erst im vorletzten Jahr eröffneten ADAC-Zentrale in München wiederum soll es sich um ein ganz normales Hochhaus handeln, an das Unbekannte ein ADAC-Banner gehängt haben.
    Die 19 Millionen ADAC-Mitglieder stehen auch nach den neuesten Enthüllungen voll hinter ihrem Verein. Dies habe eine kürzlich durchgeführte Blitz-Umfrage ergeben, so die ADAC-Pressestelle.


    Quelle: Der Postillon

    konnte 2 teile von moufang aufsammeln würde mal sagen hat ganzschön viel öl verloren, teile waren ziemlich ölig, hätte mich gewundert wenn er es noch ins ziel von wp3 geschafft hat!


    weiß einer was es war?


    Ich habe gehört, der Öldeckel hat sich selbst entfernt.Somit saut man ja ordentlich den Motorraum ein
    und dann der Krümmer und das heisse Zeug....


    Ansonsten 'ne recht turbulente Rallye mit viel verbogenen Blech und auch viel Glück, dass alle Knochen heile geblieben sind.
    Stempelfehler passieren eben auch. Selbst ein Herr Ramonat hatte schon mal ein Problem mit 'ner Bordkarte...
    Gestern hatte er eben mal Glück.
    Aber einen Trecker, der mir die WP blockiert, hatte ich noch nicht.
    War echt ein toller Auftritt von Bauer xxx
    Da werden im Vorfeld Bürgerinfos in jeden Briefkasten gesteckt, der Bürgermeister informiert, Telefonnummern für eventuelle Probleme bekanntgegeben, im Anzeiger von der Veranstaltung und dem Streckenverlauf berichtet...
    ...und Bauer xxx erwartet doch wirklich von uns, dass wir alle Eigentümer und Pächter von Wiesen und Feldern vorher kontaktieren und eine Genehmigung einholen, um mal paar Leute mit Autos auf eine Stoppelwiese zu stellen.
    Naja...man lernt eben nie aus...

    Mach dir da mal "keinen Kopf" und höre auf dich hier zu rechtfertigen. Du scheinst deine Arbeit dort mehr als ordentlich zu machen. Es ist nicht deine Aufgabe die Straße zu kehren. Und für die Teilnehmer gilt: "Augen auf im Straßenverkehr".


    Es ist ganz sicher meine Aufgabe auch die Straße zu kehren, wenn es die Umstände erfordern.
    Und hätten wir das nicht getan, wäre die 3/5 nicht gefahren worden.
    Vielen Dank auch nochmal an die Fans aus Reichenbach, die schon so früh an der Strecke waren und uns geholfen haben.
    Es war eben für alle Beteiligte (Fahrer, Zuschauer, Organisatoren, Streckenpersonal) eine ganz besondere Herausforderung.
    Martin Z. als neuer Rallyeleiter bekam gleich neben der Feuertaufe noch die Wassertaufe, aber er konnte sich auch auf sein Team verlassen, wo jeder sein Bestes gegeben hat. Ich bin ja nur Gast dort, aber was die Mädels und Jungs dort so leisten, ist schon beachtenswert.
    Und nur deshalb ist es trotz aller Umstände aus meiner Sicht wieder eine schöne Veranstaltung gewesen und alle Beteiligten und Fahrer haben sicher wieder viel dazu gelernt.

    Ein schlechtes Gefühl hat indes Raphael Ramonat. Der Mitsubishi-Pilot steht nach sechs Etappen nur auf Rang 10, geradeso im Rahmen seines Wunsches, unter die Top-10 zu kommen. „Für uns läuft es bescheiden“, meinte Ramonat. „Wir haben Probleme mit der Lüftung, die Scheibe beschlägt immer wieder und wir sehen nichts. Dazu kommen die Bedingungen. In Liebschütz fährt man durch meterbreite Bäche über der Straße, das ist kaum zumutbar.“


    Ich hatte gestern nach dem Aufbau der WP von normalen Umständen geschrieben und da war es auch so.
    Sicher hat es seit dem wieder stark geregnet und sich dieser Bach gebildet, weil über Nacht der Ablauf verstopfte.
    Wir waren seit 3.00 früh auf den beinen, um das halbwegs zu lösen und den Schlamm zu beseitigen.
    Sicher lief das Wasser weiter, aber die Stelle wurde mit Pylonen und vorher gehaltener gelber Flagge gekennzeichnet und das für alle Teilnehmer.

    Auch auf meiner WP (3/5) ist es absolut durchführbar momentan.
    Und wenn bis morgen früh nicht noch richtig viel Regen kommt, ist es eine ganz normale WP auf nassem
    Belag. Halt wie nach einem Regenschauer.
    Sicher sind kleine Rinnsale über die Strecke zu erwarten, aber das gibt es selbst in der F1.
    Was soll also das Gejaule??
    Und wenn heute früh mir ein gewisser "Holzmichel" von der Durchführung der Rallye unter solchen Umständen abgeraten hat, so ist er in der falschen Liga. Und wer bei diesen Bedingungen abfliegt, hat eben was falsch gemacht.
    Ich habe schon WP's unter schlimmeren Umständen durchgezogen. Das ist eben Rallye und die Kunst auch mit sowas zurechtzukommen.


    Auf jeden Fall wird diese Rallye planmäßig durchgezogen und auf Wetterkapriolen wenn nötig kurzfristig reagiert.

    also verstehen könnte ich das schon, gerade weil es bei Nacht ja noch risikoreicher ist die WP2. Da siehst das Aquaplaning oder wie das Zeug heißt ja noch schlechter... also bei mir giesst es jetzt auch total.


    Habe vor 2 Minuten mit dem WP_ Leiter von WP 2 telefoniert. Strecke trocknet ab und alles ok. Völlig normale Bedingungen.
    Hört endlich auf mit irgentwelchen Spekulationen hier !!!
    Martin hat heute Nachmittag eindeutig gesagt wie verfahren wird...und basta.


    Von allem was Schote bisher so geschrieben hat, waren 90% Rotz in Tüten !!


    Ich wünsche allen Zuschauern, Teilnehmern und Organisatoren eine schöne Veranstaltung.
    MfG

    Klare und sachliche Aussage von einem hervorragendem Fahrer,
    der überhaupt sehr viel für den Motorsport in Deutschland bewegt hat
    und dem wir höchsten Tribut zollen sollten.
    Er ist eben auch ein sehr guter Analytiker und nennt das Kind hier beim Namen,
    dabei immer fair- wie er eben ist.
    Warum fragt man ihn nicht mal vor einer solchen Entscheidung??
    Der DMSB hat schon ein selten grosses Talent, den Rallyesport in Deutschland
    immer und immer wieder mit Füssen zu treten. Waren die Kapriolen der Vergangenheit
    nicht mehr als genug und gründlich schädlich??
    Wenn man in Frankfurt scheinbar nur dilettantisch aufgestellt ist, sollte man
    sich schon mal bei den "Machern" an der Basis erkundigen, ob das alles so
    in die richtige Richtung geht.
    Ich kann Ruben gut verstehen und sicher wird er auch ohne DRM seinen Spass haben
    und uns mit seinem Können beeindrucken.
    Vielleicht geht ja auch in Frankfurt noch ein Licht auf??
    Ok...da haben wir schon öfter vergeblich drauf gehofft.

    Hallo zusammen,
    von mir mal ein kleines Fazit als WP- Leiter Reichwalde:


    Die Organisation im Vorfeld der Rallye war sehr gut- besser als je zuvor aus meiner Sicht.
    Viele Leute haben mitgeholfen und gute Arbeit geleistet.
    Als ich am Donnerstag anreiste war mir klar, dass der Staub ein Problem wird, wenn kein
    Wind aufkommt. Der Schakedown hat das deutlich bestätigt.
    Es wurde am frühen Freitagmorgen versucht, die Strecken zu bewässern. Ist aber so aus dem Stand nicht einfach da Technik heranzubringen, die am Ende auch Wirkung zeigt.
    Der Rundkurs und die Arena wurden ordentlich geweicht, aber eine 18 km Prüfung ist schwer zu bewässern.
    Der Freiteg mit nur einem Durchgang geht aus meiner Sicht völlig in Ordnung, denn es waren von der Sicht her schlimme Umstände und nicht wirklich fair.
    Samstag dagegen kann ich nicht wirklich verstehen, warum nur ein Durchgang.
    Hätte die 2. Runde für durchführbar gehalten, aber das sehen die Spoko's vielleicht anders. Wenigstens die DRS in 2 Min.- Abständen hätte gehen sollen, auch wenn vielleicht die Siegerehrung 'ne Stunde später gewesen wäre.
    Naja, ich bin froh das alles ohne ernste Blessuren über die Bühne ist und nächstes Jahr
    regnet es ja wieder.
    Kann nur hoffen, dass es euch dennoch bissl gefallen hat, auch in der leider abgespeckten Variante.


    Leitplanken haben eine Materialstärke von 8 mm


    Aus der Ferne wirst Du das nie errechnen können. Da spielen noch andere Fakten 'ne Rolle. Winkel, Form der Leitplanke.
    Da kommt am Ende nichts Genaues bei raus.
    Ist doch auch egal. Es waren enorme Kräfte die da gewirkt haben.
    Er muß jetzt wieder in Ordnung kommen und ich wünsche ihm es.
    Alles Andere findet sich.

    Bezüglich "gewöhnen an neue Fahrzeuge" fällt mir spontan ein:
    Als Matthias Kahle letztes Jahr zur Lausitz- Rallye plötzlich mit dem SAM- Mercedes antrat, wenn auch nur als 0- Fahrzeug, hatte er auf dem neuen Auto
    bis dahin geschätzte 200 bis 300 km bei Tests und Reportagen gefahren.
    Dann auf WP 8 Reichwalde (2. Durchgang) sagte er im letzten Drittel der langen Prüfung zu Chrisian Doerr: "Jetzt hab ich's auch drauf mit dem Ding"
    Also nach etwa 400 gefahrenen km im ungewohnten Auto!!!
    Und Matthias ist ja nun einer, der es auch gut kann und schon länger macht.
    Anzuschauen bei YouTube:
    SAM MERCEDES LAUSITZ RALLYE 2010 SS8 KAHLE ONBORD
    ab 9:10
    Ich will damit sagen: Wenn Kubica mit dem Fabia, der für ihn auch neu war,
    in eine derartig heftige WP 1 sticht, dann sollte er wissen was er da macht.
    Kommt eben drauf an, wie gut er das Auto schon kannte.

    Auf jeden Fall eine richtig gefähliche Prüfung.
    Brückengeländer fast auf der Sraße, ebens Mauern
    und dann diese irrwitzigen Leitplanken. Wie kann man sowas bauen??
    Naja, andere Länder, andere Sitten.
    Man muß sich halt drauf einstellen und ab und zu ein minus mehr rein nehmen,
    dann aber auch machen, sonst gibt das 'ne glatte 10,0 auf der Auwa- Skala.
    Oft sind es ja die Schnellen Dinger, die versteckten Wellen und all das Zeug,
    wo man dann, sich am Limit befindend, schnell zum Passagier wird.


    Was für Autos hat Robert denn bisher bei Rallyes bewegt??
    Und wieviele km hat er mit diesem S 2000 vor der Rallye gefahren??
    Weiß das jemand?? Würde mich mal interessieren.

    Erni,
    ich meine doch auch mehr den enormen Druck, den er sich da aussetzt.
    Bestimmt hat er schon Ergebnisse bei Rallyes gehabt und als junger Pole bis in die Haarwurzeln moiviert und Ehrgeiz ohne Ende- da geht schon was.
    Aber wie lange??
    Ich möchte nicht wissen, was dem Robert vor dieser Rallye alles in der Birne rumspukte. Der Erwartungsdruck, das gute Auto, vielleicht noch die mahnenden Worte vom Renault- Chef im Ohr: "Pass auf Dich auf", in 4 Wocher Start der F1- Saison, wo er gute Karten hatte.....
    Da haste doch den Kopf nicht frei für Rallye. Oder??