Beiträge von Negra16V

    Was ist denn eigentlich noch aus dem Doppelten Protest gegen das Gruppe G Team geworden ?


    Eine Protestgemeinschaft könnte hier ggf. Protestkaution sparen ;) - unterschreiben darf den Protest aber nur einer!


    Um welches Team handelt es sich bezüglich des Protests und um was ging es in etwa?


    Um ein (sehr) erfolgreiches Gruppe G Team, wo man sich nicht ganz mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Gänge einigen konnte.

    Besonders innovativ, die Kombination von 7x17 Felgen an der VA und 6x15 Felgen an der HA ;-).
    Ich vermute mal, es soll heißen 7x17 für Asphalt und 6x15 für Schotter...
    Ansonten, schnittiger Wagen, mal sehen wie sich das Ding schlägt.

    [MENTION=3565]tome[/MENTION],
    Ich glaube bei den Zahlen können wir jetzt aufhören, und selbst bei deinen Preisen kommen wir jetzt "nur" auf 49k € - fehlen noch 10-30k€ auf deine 60-80k €.
    Dann ist aber alles nagelneu - die Werksautos die wir dazu vergleichen sind aber mehr oder weniger massiv gebraucht, oder?


    Wenn man überhaupt nicht schrauben, oder gar nichts selbst machen kann ist man aber mit einem Gruppe F Auto sicherlich falsch beraten, nur dann wird der ganze Sport pervers teuer, im Endeffekt geht dann kein Weg mehr an einem Mietfahrzeug samt Team im Hintergrund vorbei.


    Deshalb bleibe ich dabei, wenn man sich helfen kann, ein paar gute Kontakte hat - die kommen mit der Zeit von selbst - und hier und da mal ein gutes Gebrauchtteil erwerben kann ist die Gruppe F eine super Klasse, wo man auch bezahlbar ein flottes Auto fahren kann. Der Otterbach 320iS sah mir auch nicht nach 60.000€ aus, war aber mit der Besatzung sau schnell.


    Wir schweifen vom Thema ab.


    P.s. ich kenne einen Fall wo ein (ich glaube wenig gebrauchter) Fabia R2 für ca. 60.000€ angeschafft wurde - der jetzt wegen fehlendem Sicherheitstank nicht mehr fahren darf.
    Ideale Sache so ein homologiertes Werksauto :) . (klar, ist die Ausnahme - aber nichts ist unmöglich...)

    Habe mal in den Text geantwortet


    Ca. 10... Verstehe ich jetzt nicht ganz, auf was ist "ca. 10" bezogen?


    Beim nächsten Punkt sind wir schon ein bisschen einer Meinung, was Ex Werksautos / Histos betrifft. Aber genau das mit dem Reglement ist ja der Punkt, ändere ich (ständig) das Reglement, verschiebe ich das Intresse und definiere den Preisverfall - Die Autos mit denen am meisten zu holen ist werden den Preis am besten halten.
    Am Anfang gibt es trotztem einen heftigen Preisverfall, ich glaube Uwe Gropp hat Eingangs was von R5 ab 85.000€ geschrieben, mal davon ausgehend dass ein R5 neu 250.000€ kostet (ist ja meine ich Reglementiert und das kosten die auch), so kann man feststellen dass man jetzt in ca. 5 Jahren 165.000€ verloren hat, das sind lässige 33.000€ im Jahr!


    Und die Diskussion mit dem "Top Gruppe F Auto" ermüdet mich, reden wir hier von einem physikalisch vorhandenem Auto, das so in Deutschland fährt, oder von der Theorie, wenn ein Auto an allen Punkten des Reglements ans Limit gebaut wurde, ohne Rücksicht auf Kosten unter Verwendung der teuersten Materialen?
    Mir ist das schon klar das ich schnell 100k€ versenken kann, wenn ich vom Titanpleuel bis zur teuersten Motec Elektronik, Carbonbauteilen etc. alles verbaue - man hat aber auch ohne diese Sachen ein absolut konkurrenzfähiges Gruppe F Fahrzeug bei deutlich geringeren Kosten.


    Der R5 Kotflügel für 160€ ist auch roh.


    Meinst du das mit 60-80k € für ein 2l Auto ernst? Kannst du mir ein konkretes Beispiel nennen? - Bitte Bitte (ohne das eventuelles Zusatzgewicht aus Gold besteht).
    Ich finde meinen Golf nicht schlecht und auch schon technisch recht speziell, da sind wir aber deutlich unter 30k€.
    Der Schmid Max - man kennt ihn in Bayern - ist ja auch nicht langsam, der wollte seinen mehrfachen Klassensieger Peugeot letztes Jahr für 25k€ verkaufen - wäre das jetzt schon Preisdumping gewesen?
    Ich fahre auf jeden Fall F 2l billiger als 60-80k€ Fahrzeugwert und bin dabei - vorsichtig ausgedrückt - nicht immer letzter geworden.


    Zum Thema Steuergerät meine ich nicht unbedingt den Ersteinbau und Mapping des Motorsteuergeräts, sondern den laufenden Betrieb - ich hänge zumindest nicht nach jeder Rallye bzw. in jedem Service mit dem Laptop am Auto.
    Ich behaupte mit dem R5 fährst du keine 10km ohne das Datalogging etc. zu verstehen, die wechseln Mapping je nach Rallye etc. und ich bin mir nicht sicher ob die Software dazu einfach so für jedermann frei verfügbar ist.


    Und zum Rallyemechaniker - also an meinem Golf mache ich mehr oder weniger alles selbst, bei einem M3 würde das sicher genau so möglich sein - bei einem R5 kann ich mir das nicht vorstellen!

    [MENTION=3565]tome[/MENTION]
    Ein Skoda R5 Kotflügel kostet um die 160€ - das ist jetzt wirklich überraschend günstig - der von mir zum Vergleich genannte E36 Kotflügel kostet aber trotzdem nur 1/4. Radträger / Querlenker... BMW 100€, R5 1500€...
    Und dazu kommt einfach, dass man sich am M3 weitestgehend selbst helfen kann, bzw. viel Know-How in DE vorhanden ist,was beim R5 wohl eher nicht möglich ist (Spezialwerkzeug, Software für Steuergeräte etc.).


    Und sind wir uns doch mal ehrlich, wenn R5 fahren sooo günstig (OK, nennen wir es halbwegs bezahlbar), oder zumindest nicht viel teurer wie ein gutes F-Auto wäre, würden dann nicht viel mehr Leute so ein Ding fahren, weil Bock macht das bestimmt!?


    Zum Thema Meisterschaften und Punkte - man könnte ja mal z.B. einen Rudi Reindl, Rainer Noller oder jeden anderen beliebigen Gesamtsiegfahrer fragen, wie wichtig ihnen irgendwelche Meisterschaftspunkte im Gegensatz zu einem Gesamtsieg sind - ich kenne die Antwort nicht, habe aber eine Vorstellung wie sie ausfallen könnte.
    [MENTION=370]nova[/MENTION]
    Bin ich richtig informiert, wenn ich behaupte, dass du in deinem Leben noch keine einzige Rallye gefahren bist?


    Und was passiert denn mit den Autos die jetzt "einfach" mit Ersatzteilen zu versorgen sind?
    Ich vermute mal dass es für einen "alten" S2000 langsam auch schwierig wird Katalogware zu bestellen, sprich wir sind relativ schnell dort, wo wir jetzt mit den Gruppe A / Kitcars / S1600 sind.
    Hinzu kommt, dass die Autos wahrscheinlich einen relativ schnellen Preisverfall haben, weil irgendwann ein Nachfolger / Evo-Stufe etc. kommt was den Vorgänger für Meisterschaften uninteressant macht und den Preis fallen lässt, das fängt wiederrum der Besitzer auf. Im Gegensatz dazu behaupte ich mal, dass ein gutes Gruppe F Auto hier eher Wertstabil ist, genauso wie jeder Youngtimer oder Histo-Auto.


    Ist aber ja auch egal, es darf ja verschiedene Meinungen geben.
    Wie schon erwähnt, für die Zuschauer und die Attraktivität der Veranstaltungen ist es genial, wenn der EVO-Knatterbüchsen Pulk etwas "aufgelockert" wird.

    [MENTION=4046]Negra16V[/MENTION]: naja ein Impreza WRC, für den die Ersatzteile auch rar werden oder ein Megane Kit Car o.ä. sind sicherlich nicht wesentlich günstiger im Unterhalt geschweige denn der Anschaffung.
    Ein E36 M3 ist und bleibt ebenso ein teures Fahrzeug, wenn auch die Anschaffungskosten nur gut die Hälfte eines R5 betragen werden. Außerdem gibt es ja auch genügend extrem gut aufgebaute E30 M3, wo das ganze dann schon wieder ganz anders aussieht.
    Bis hin zu den Exoten die bewegt werden.
    Und nein, in Deutschland gibt es nicht viele R5 in "Privathand"/mit kleinem Team. Aber im benachbarten Ausland sehr wohl.
    Und ebenso gibt es genügend Teams die mit großem Bus und/oder LKW und ihren R2 Fahrzeugen ankommen. Die im Unterhalt definitiv weniger Kosten als ein S2000 o.ä.der von deutlich kleineren Teams betrieben wird.


    Einen Impreza WRC (oder jeden beliebigen WRC) darf man aber auch nicht bei R70 fahren?!
    Naja, whatever, ich bin wie gesagt da relativ emotionslos, da nicht betroffen. Grundsätzlich sehe ich aber alles bis inkl. R70 als Breitensport und dort haben solche Fahrzeuge eigentlich nichts zu suchen.
    Wenn die R5 Zuschauer an die Strecke locken, die dann 50 Startnummern später auch noch mich mit dem Golf "bewundern" ist das OK :-).

    [MENTION=4046]Negra16V[/MENTION]:
    Ja, natürlich hat ein Uwe Gropp einen R5. Deswegen denke ich trotzdem nicht, dass er damit einen Noller, Köhler, Otterbach unbedingt in die Schranken weisen wird.
    Und was die in ihre Fahrzeuge stecken, da hat Uwe Gropp sicher auch Recht - könnten diese sich vermutlich ebenso einen R5 leisten, zumindest einen S2000 der auf dem Papier bereits die besseren Daten hat als ein Gr. F EVO etc.


    Problem ist aber, dass nicht nur der Citroen R5 von und mit Uwe Gropp zugelassen ist.


    Was die Kosten betrifft so vermute ich dass du wenig bis kein Fachwissen dazu hast.
    Man braucht nur mal die Mietkosten der Autos vergleichen - in dem Verhältnis werden sich dann auch die Anschaffungs / Unterhaltskosten bewegen.
    Glaubst du ernsthaft die Otterbachs, die ihren M3 auf einen offenen Anhänger mit normalem BMW Kombi als Zugfahrzeug laden, könnte mal schnell einen R5 für 100.000€ aus dem Ärmel schütteln? Und der Kaufpreis ist ja erst die halbe Wahrheit - vergleich mal den Unterhalt von einem "Großserien" E36 M3, der eine Standard E36 Karosserie besitzt mit einem R5 vo alles super speziell ist (bis auf den Blinkerschalter und die vorderen Türen)...
    Vergleich mal die Kosten wenn du am M3 Kotflügel und Stoßstange kaputt fährst, mit den Kosten wenn dir selbiges Missgeschick mit dem R5 passiert!
    Der S2000 wird in der Anschaffung etwas günstiger als der R5 sein, der Unterhalt wird sich aber nicht viel schenken.


    Desweiteren wird es wahrscheinlich schon ein Problem sein, als privater einen R5 zu betreiben - tut ja im Prinzip auch keiner, also braucht man ein Team, oder zumindest ein paar fachkundige und die wollen ja auch bezahlt werden...


    Ob das der Uwe Gropp alles genau so sehen würde, wenn er keinen R5 besitzen würde?
    Oder keinen C3R5 besitzen würde der - zumindest mit ihm als Fahrer - bei Veranstaltungen bei denen er aktuell zugelassen ist, unterlegen ist?
    (Quelle ewrc / DRM Saar-Pfalz 2018 / DRM 3 Städte 2018 / International - diverse)
    Da ist doch das eine willkommene Gelegenheit mal bei einer R70 groß auftrumpfen zu können.
    (Bitte nicht persönlich nehmen - ist wirklich nicht meine Intension - aber so sieht es halt aus, wenn man Ergebnisse bei ewrc studiert)


    Beim 2. Punkt "Performance" muss ich auch etwas lachen wenn die Fahrzeugperformance am Durchmesser der Bremsscheibe fest gemacht wird...
    Jenseits 380Ps mit einem 33er Air-Restriktor - Ahhh, OK. Sind dann die EVO-Fahrer, die DRM fahren alle unfähig? Warum z.B. verliert der schnellste EVO-Fahrer (Patrik Dinkel) auf der Saar-Pfalz 2019 ca. 2s pro Kilometer gegen einen durchschnittlichen R5 und gut 3,5s/km gegen den schnellsten?
    Fast das gleiche Bild in Sulingen oder im Erzgebirge - P. Dinkel ist immer der schnellste Evo und verliert immer um 3,5s/km zum schnellsten R5.
    Fakt ist, der Evo - auch als Gruppe F Auto - basiert auf einem Serienauto bzw. ist als Gruppe N Auto gedacht - der R5 ist eine Fahrmaschine, der die Zeiten wohl über das Gesamtpakt macht (einfach mal die Radaufhängung von einem EVO zu einem R5 vergleichen...).


    Den 3. Punkt sehe ich ähnlich - für die Zuschauer und die Veranstalter ist es eine Bereicherung in jeder Hinsicht!


    Beim 4. Punkt kann man schon auch anderer Meinung sein, wenn ich mich mit meinem Golf in der NC3 als "kleine Klasse" sehe, muss ich sagen, mir ist es eigentlich egal was ganz vorne passiert, weil ja schon beim Bau / Anschaffung meines Autos klar war, dass ich keine Ambitionen auf einen Gesamtsieg habe! Deshalb sehe ich das R5 bei Rallye 70 Thema halbwegs neutral.
    Hat man sich aber gerade einen schönen Evo 9 oder satten M3 gegönnt und plant die nationale Rallyeszene aufzumischen und schielt auf den ein oder anderen Gesamtsieg, mag es schon relativ ernüchternd sein, wenn man damit rechnen kann von diversen DRM Fahrern, die ein paar Trainingskilometer abspulen, gebügelt zu werden!


    Heikles Thema,
    ich sag nur "die Reglements werden eingefroren" ;)

    Servus Frank.
    Man soll zwar keine Vermutungen in ein Forum schreiben - ich tu es aber trotzdem, kennzeichne es aber als solche ;-).
    Wenn beides einzeln funktioniert sieht das für mich so aus, als ob du mit beiden zu viel Last am Drehzahlmesserausgang vom Stg. hast - ist zwar erstaunlich, aber ist halt so.
    Wenn ich das richtig verstanden habe gehen vom Motronic 2.8 Stg. irgendwo zwei Signalleitungen zu einem Zündtreiber (im Schaltplan "K20" ?!), von dem aus dann Kabel zu Zündspule gehen - da ich mich mit Opel nicht 100% auskenne, könnte das im unglücklichsten Fall natürlich sein, dass die Spule und der Treiber in einem Gehäuse vergossen sind. Jedenfalls die Drähte vom Treiber zu Spule (Braun-Rot + Braun-Schwarz ?!) müssten dem alten grünen Kabel entsprechen. Wenn du dort abgreifen kannst sollte das auch funktionieren - frag mich aber nicht welche Zylinderzahl du dann einstellen musst, das würde mir so früh am Morgen zu intensives Denken abverlangen, irgendwas zwischen 2 und 8 halt...


    Gruß Franz


    Bilstein scheint etwas Kontaktarm momentan mit der Krise, antworten zumindest nicht.



    Aber naja, mittlerweile komme ich wahrscheinlich wie der "arrogante Frischling, weiß alles besser" rüber, nach der Disskussion...


    Jetzt macht alles einen Sinn!


    Sorry (ehrlich) - aber den musste ich jetzt noch loswerden.


    Ich wünsch dir viel Erfolg beim Rallye Einstieg (ernsthaft), weil an sich ist das ja eine coole Geschichte vom Spiel zur Realität - meist geht es ja "leider" in die andere Richtung.

    Also ich galube die Bilstein heißen jetzt Sachs! Also müsste es im Polo WRC gewesen und evntl. im Polo R 5 verbaut sein!


    Das glaube ich nicht - und wenn dann wäre es mir neu. (Nichts ist unmöglich...)
    Sachs ist im Polo WRC drin gewesen, ich glaube im Ford Fiesta seit Ogier und für den EVO ist es wohl auch das beste was es gibt.



    Der Reihe nach - bist du nun schon Rallyes gefahren oder nicht?
    Es ist halt etwas erstaunlich, man darf nicht schreiben dass du wohl noch keine Rallye "Felderfahrung" hast, schreibst aber dann wieder nur von Slalom Einsätzen.


    Dort wo du fährst wird es auch keine Sprünge wie in Finnland geben - dein Auto ist auch kein WRC oder R5, sondern ein Audi aus dem freien Verkauf, der zu allem Überfluss vielleicht auch nicht die ideale Basis darstellt, das möchte ich aber nicht beurteilen.


    Es gibt etliche Beispiele wo Leute mit nicht verstellbaren Fahrwerken top Ergebnisse erzielen konnten - siehe 318iS Cup im Schotter Cup, oder auch schon genannter Sebastian Vollak, zweimaliger Schottercup Sieger, von dem ich meine mal gelesen zu haben, dass auch er kein verstellbares Fahrwerk in seinem 318ti hatte.


    Unabhängig davon kannst du immer noch meinen ersten Tip befolgen und dir mal die Fahrwerke von HP oder Protlum anschauen, die sind allesamt verstellbar.
    Gängigerweise aber alle 3-fach (Zugstufe + Druckstufe high&low speed).


    Bedenke aber z.B. auch so Sachen, dass du bei 35mm Höherlegung und gleichen Dämpferlängen 35mm Ausfederweg verlierst, ich denke gerade der Ausfederweg ist beim Springen (wie in Finnland) nicht ganz unwichtig.


    Eine Abschließende Frage habe ich noch zum Thema Dirt Rally... Wenn man da mit 150 durch den Wald fährt und trifft einen Baum, tuts dann auch Aua?


    Ich glaub ich bin dann raus...

    Ich glaube, du bist hier schon etwas zu unflexibel, was eine gewisse Kluft zwischen Wunsch und Realität entstehen lässt.
    Die Höhe 35mm über Serie klingt vielleicht noch realistisch - den Rest, also sprich Federraten, Ein-/Ausfederwege usw. wird man den Profis überlassen müssen - zumal wenn ich das richtig verstande habe, du noch kein alter Rallyehase bist, sprich erst noch Erfahrungen sammeln musst - auch bezüglich Fahrwerk.
    Von der Abstimmung her wird jede angepasste Bilstein Einstellung besser sein, wie wenn du an einem verstellbarem Dämpfer ohne exakte Kentnisse ein paar Klicks in die eine oder andere Richtung drehst. Manche nennen einstellbare Fahrwerke auch "VERSTELLBARE" Fahrwerke, (vgl. wenn z.B. beim Radio der Sender verstellt ist - das ist auch nicht gut...). Außerdem muss man sich schon keine Gedanken machen, wenn man nicht fummeln kann - man nimmt es dann einfach an und gewöhnt sich daran.

    Wiesner und vollak sind nicht nur schnell, sondern das paket funktioniert und ich denke, daran sollte sich jeder orientieren ... qualität hat eben seinen preis!


    Bei Wiesner und Vollak fahren aber auch die Fahrer und nicht nur das Fahrwerk und obwohl ich der Meinung bin das Bilstein sehr ordentliche Fahrwerke baut, haben sie meiner Meinung nach ein bisschen die Entwicklung für den Breitensport verschlafen. Auf Schotter mögen die Fahrwerke noch weit verbreitet sein, aber ansonsten findet man fast kein Bilstein Fahrwerk mehr in den guten Autos im Rallyebereich - selbst im Profibereich macht Bilstein nichts für Rallye, ich wüsste keinen EVO, R2, R3, R5, S2000, S1600 der ein Bilstein Fahrwerk fährt - somit finde ich es schon etwas vermessen wenn man behauptet, nur Bilstein funktioniert.
    Unabhängig davon bin ich schon auch der Meinung, dass es für diverse Autos, vielleicht gerade auf Schotter, die erste Wahl ist eben auch wegen dem relativ guten Preis-Leistungs Verhältnis.

    Hallo Skyrex,
    wenn dein Budget 15k€ ist - was erst mal OK ist und schon funktionieren könnte - wird Öhlins nix für dich sein, dort wird das Fahrwerk sicherlich 2/3 des Budgets verschlucken.
    Vielleicht schaust du dir mal noch die Firmen HP-Sporting (CZ - nähe Liberec) oder Protlum (auch CZ, 5km von HP weg...). Die bauen schon auch gute Fahrwerke und das wird preislich sicherlich etwas attraktiver sein als der westeuropäische High-Tech.
    Ansonsten muss ich auch sagen, wäre Bilstein mit passenden Federn sicherlich die Ideallösung vom Preis-Leistungs Verhältnis.
    Darf man fragen, welches Auto du fährst?

    Okay, so in der Art hatte ich das nämlich vermutet. Man könnte es dann höchstens noch als "einfache" Variante für einen Selbstbaukäfig nach Eigenbauvorschriften sehen und verzichtet auf die Nutzung des Zertifikats. Wäre ja auch ein Weg, oder?


    Theoretisch ja, praktisch wirds nicht wirklich funktionieren.
    Der Käfig/Zelle müsste ja dann alle Anforderungen an Eigenbauten erfüllen, tun die homologierten Zellen aber oft nicht.
    - Rohrverlauf nur nach Handbuch Skizzen
    - Doppelte A-Säule, Doppelter Flankenschutz, Knotenbleche
    - Rohr Querschnitt
    - Rohr Material (kein 25CrMo4 bei Eigenbau...)


    Wird also schwierig.


    Dann würde ich gleich einen Bausatz ohne Zertifikat kaufen, den man ggf. selbst erweitern kann, das müsste dann auch noch günstiger sein.

    Mal noch ne "blöde" Frage aufgrund aktueller Flusen im Kopf:


    Es gibt ja komplette Zellen von z.B. OMP oder Sparco, meistens mit FIA-Zertifikat für alle möglichen Fahrzeuge. Das sind ja anscheinend "Bausätze" bestehend aus allen nötigen, vorgeformten Rohren, die man dann noch in die Karosserie einschweißen muß.


    Darf ich das selbst machen? Ggf. mit Nachweis Schweißschein falls das nötig ist? Oder darf das nicht jeder...?


    Heikler Fall, am besten die Füße still halten.
    Ich habe das schon mal beim DMSB angefragt, der DMSB kennt im Prinzip diesen Fall offiziell nicht - der FIA-Zellen Erbauer ist praktisch immer auch der Einbauer, man geht also bei einer Zelle immer davon aus, dass das Auto beim Hersteller war zum einschweißen.
    Hinzu kommt, dass bis ca. mitte der 90er die Zellen noch keine Kennzeichnungspflicht hatten. Sprich, da ist auch keine Nummer, Platte etc. auf der Zelle.


    Auch eine Nachweis fürs Schweißen ist somit hinfällig, weil ja derjenige, der das Zertifikat ausliefert eigentlich der ist der schweißt.
    Bei Custom Cages in UK z.B. bekommt glaube ich zwei Rohrteile mit denen man ein Muster schweißen und zurücksenden muss, erst dann bekommt man das Zertifikat. Ob das wirklich so gehandhabt wird weiß ich nicht.


    Somit - gerade für ältere Autos - eigentlich eine feine Sache und der wahrscheinlich günstigste Weg zu einer zertifizierten Zelle.
    Wobei sicher etwas vorsicht geboten ist, gerade bei den 42CrMo4 Zellen ist beim Schweißen schon auf ein paar Sachen zu achten und man sitzt ja auch letztendlich selbst drin....

    Ok, direkt schlauer werde ich daraus aber auch nicht.
    Weil das würde für mein Verständnis heißen, dass der Corsa noch homologiert sein müsste.
    Laut DMSB Liste abgelaufener Homologationen ist der Corsa mit der Homologation 5638 eigentlich raus, das Super 1600 müsste in dieser Homologation als "KS" Nachtrag mit drin sein. Auch laut " http://tech-racingcars.wikidot.com/opel-corsa-c-s1600 " ist die Homologation seit 2014 abgelaufen - wie gesagt, das würde für mein Verständnis CTC und somit NC3 heißen.
    Das CTC Reglement sagt "Div. 11: Gruppe Super 1600 der Homolgationsjahre bis inkl. 2012"
    Einzige Erklärung das "bis inkl. 2012" bezieht sich auf das Ende der Homologation, das ja erst 2014 war. Wobei ich das wiederrum auch nicht ganz nachvollziehen könnte, weil man dann ja zeitlich betrachten im Niemandsland unterwegs wäre.


    Ich hoffe immer noch auf eine schlüssige Erklärung von einem Fachkundigen ;-).