Beiträge von angstbremser

    Leute, kommt mal wieder ´runter und zerfleischt euch nicht gegenseitig.


    Im Grunde wollen wir doch alle das Gleiche:


    Spannenden, auch spektakulären Sport, der Aktiven wie auch den Zuschauern Freude macht.


    Und das Gefahrenpontenzial kann JEDER für sich selbst in gewissem Rahmen beeinflussen.


    ICH zum Beispiel habe die Hausarbeit nahezu komplett eingestellt, nachdem ich die Statistik gesehen hatte.
    Meine Frau ist da wesentlich risikobereiter, vielleicht ist es auch der Adrenalinkick beim Gardinenbügeln...ich weiß es nicht.:cool:

    ...


    Wie wäre es denn wenn das rallye mag im nächsten Jahr mal den Herrn Senn aussendet um mal eine kleine Reportage über die Helfer der Rallye Deutschland auf der WP zu machen, von Anfang bis Ende. Sprich Recce auspfeilen, Recce überwachen, WP aufbauen, Marshal am Veranstaltungstag, abbauen der WP, Müll sammeln usw... das wär doch mal was ;)



    Gab´s in ähnlicher Form schon, inklusive Aufruf zum Mitmachen. ;-)



    Der beste Beitrag seit Tagen! Daumen rauf für die Idee! Jetzt muss "das Forum" nur noch mitziehen!


    Gruß vom Angstbremser.

    Alles "sollte", "könnte", und "müsste" ist doch müssig, weil keiner von uns wirklich die Unfall-URSACHE kennt, oder?


    Wenn zum Beispiel bei der Landung nach Gina am Triumph etwas gebrochen ist, hat sich die Diskussion über Fahrkönnen in diesem Falle auf jeden Fall erledigt. Käme aber dafür wieder die Technik in´s Spiel.
    Allerdings:
    Üble Abflüge gibt es in sämtlichen Bereichen. Wurde hier so ziemlich alles schon genannt.
    Ob und wie das in Zukunft verhindert werden wird oder nicht, haben wir doch hier nicht in der Hand.
    Also ICH jedenfalls nicht.


    Die Dreh- und Angelpunkte sind doch eher, ob sich erstens Veranstalter darüber Gedanken machen, WER mit WAS in einem "Rahmenprogramm" auftritt;
    und zweitens, ob Reinhard Klein nach dieser Katastrophe überhaupt mit Slowly-Sideways in dieser Form so weitermachen möchte.
    Ich denke, das dies etwas Zeit braucht; auch eben weil die ganze Truppe das aus purem Spaß macht.
    Da trifft einen ein solcher Schock um so härter.


    Ich persönlich fände es wirklich bedauernswert, wenn diese zum Teil wirklich tollen Autos nur noch im Stillstand zu betrachten wären.
    Und ich glaube, wenn ich mir so das Zuschaueraufkommen in Daun und die Titelseite vom neuen Mag so betrachte, das ich mit dieser Meinung nicht so ganz alleine stehe.
    (Das war eigentlich auch schon seit der Premiere so, als das Hauptfeld von auf Bestzeit fahrenden Akteuren gestellt wurde. )


    Und wer glaubt, das ein solcher fataler Unfall nur bei "Laien" und Demofahrten mit alten Autos passieren kann, der irrt gewaltig.
    Ich hoffe inständig, das mich da die Realität nicht wieder bestätigt.
    Die Köln-Ahrweiler bietet da Potenzial en masse.


    Wüste Polemik schadet doch nur; immerhin machst DU selbst das auch nicht anders. Oder wer hat den Kommi zum Thema "Tannert" geschrieben?


    Es ging mir bei MEINEN Postings nur darum, das sich erwachsene Leute der Gefahren wieder bewusst werden. Und darum, das aus den fatalen Geschehnissen Lehren gezogen werden müssen. Denn sonst ist jeder Tote auch noch umsonst gestorben.

    Nur ´mal ein Denkanstoß zum Thema "Fahrweise bei Demofahrten":


    WER wurde denn z.B. in der Eifel am lautesten beklatscht und bejubelt?
    Und mit einem eigens geschaffenen Pokal "geehrt"?


    Um es vorweg zu nehmen:
    Ich will dem Mann rein gar nichts. Er macht halt das, was ihm mit seinem Auto am meisten Spaß macht und bisher ist auch alles immer glimpflich abgegangen. Weil er das Gerät eben auch ganz leidlich beherrscht.
    Die Frage ist einfach:
    WIE lange geht´s gut und WAS passiert, wenn´s passiert?

    Kannst du nicht. Das ist im allgemeinen eher ein gesellschaftliches Problem.
    Generation Jackass.
    Das ist ein -nennen wir´s einfach mal- Teufelskreis.
    im Netz kursieren Clips, die zu dementsprechenden Verhaltensweisen anstacheln.
    Ist m.M.n. nicht Rallye-spezifisch.


    Siehe Hooligans in Fußballstadien, Komasaufen im Urlaub etc, etc.

    Yepp; sehr traurig aber wahr.


    Vielleicht kommt heute noch dazu, das man sich von einer Sicherheitsillusion einlullen lässt.
    Weil eben sehr oft, sehr viel sehr glimpflich ausgeht.


    Das Hauptproblem sitzt in den Köpfen.
    Sowohl der Fahrer, denn DIE bestimmen die Fahrweise.
    Als auch der Fans und Posten.
    Denn DIE bestimmen das Verhalten an der WP.

    Also in Anbetracht der beiden Videos haben, zumindest dort, alle Funktionäre für die Zuschauersichheit komplett versagt-aber durch die Bank. Angefangen vom LS-über WP-Leiter, Vorrauswagen bis hin zum Streckenposten.
    Und wenn der Sicherheitsplan dort Zuschauer so nah zugelassen hat...dann kann man echt 3 Kreuze im Kalender machen-dass nicht noch mehr passiert ist.


    Das sind ja Zustände wie in der 80igern:confused:


    ...und sarkastischerweise werden die 80er oftmals doch als "goldene Zeiten" des Rallyesports gefeiert.


    Jede Medaille hat de facto leider ZWEI seiten.

    Mein Beileid den Angehörigen.
    Trotzdem finde ich es schon merkwürdig, dass man es bei Demo-Fahrten schafft, sein Auto so sehr zu beschädigen, dass Fahrer und Beifahrer sterben. Da hat es jemand gewaltig übertrieben. Schließlich ist dies ja reine SHOW und das sollte es auch bleiben!


    Was meinst du, wie DAS


    DAS


    hätte enden können? Aber wenn du VORHER was sagst wirst du mit Sarkasmus überschüttet.


    Schlimm, das es wieder zwei Menschen fatal getroffen hat, als sie ihrem Hobby nachgingen.
    Tragisch wäre es auch noch, wenn unbeteiligte Zuschauer zu Schaden gekommen wären.
    Glücklicherweise war das jetzt nicht auch noch der Fall.


    WENN die Veranstaltung abgebrochen wurde, war das auf jeden Fall die richtige Entscheidung.

    Sprachlos.


    Natürlich gilt unser aller Mitgefühl den Betroffenen, gar keine Frage.


    Das Wrack ließ schon das Schlimmste auch für Janaina Depping befürchten; aber es hieß doch irgendwo schon, das sie außer Lebensgefahr sei.
    Umso fassungsloser liest man jetzt diese traurige Meldung.


    Ich finde allerdings schon, das es wichtig ist ein "warum" herauszufinden. Das kann den Angehörigen genau so bei der Verarbeitung helfen wie Beileidsbekundungen. In welcher Form auch immer.


    (Vielleicht) noch wichtiger:
    Es kann vielleicht andere retten.
    Der Grad auf dem die Aktiven sich in diesem Sport bewegen ist leider sehr, sehr schmal.

    Eine Tragödie, keine Frage. Warum sie in dieser Form geschah, müssen Sachverständige klären und auch daraus muss gelernt werden.


    DENN:
    Wie oft "freuen" wir uns denn, auch als Zuschauer, wenn sich auf spektakulären und schönen Prüfungen Autos spektakulär bewegen? Oder eben auch von der Fahrbahn abkommen.


    Dieser Unfall zeigt uns allen wieder einmal wie wenig es braucht, damit aus einem vermeintlich harmlosen Rutscher eine Katastrophe wird. Unabhängig davon warum das Fahrzeug sich nicht wie beabsichtig verhalten hat.


    Und GENAU DESWEGEN finde ich es richtig, auch Bilder des Wracks zu zeigen.
    Damit auch bei den Aktiven das Bewusstsein wachgehalten wird, wie schnell und wie schlimm es kommen kann.


    Es ist in letzter Zeit immer wieder "etwas schief gelaufen"; aber eben oftmals auch glimpflich ausgegangen.
    Daraus mag sich auch ein sehr trügerisches Sicherheitsgefühl entwickelt haben.


    Und das ist weder eine Frage der Fahrzeugkategorie, noch der Art der Veranstaltung.

    :mad: DANKE Eurosport! Wieder eine Viertelstunde weiter verschoben...na klar.


    Wir sind echt dankbar, das wir uns die Nacht für NIX um die Ohren schlagen....Ich pfeif ´drauf.


    Ehrlichen Dank an alle, die selbst vor Ort sind und ihre Filmchen in´s Netz stellen!
    Nur FANS wissen, was FANS sehen wollen ....