Beiträge von m21

    Leute, die Wilhelm Hahne nicht kennen, können wirklich nicht tief in der Motorsport-Szene verwurzelt sein.
    Daher kann man nur den Mut bewundern, daß genau solche Leute Urteile fällen. Insbesondere, wenn sie die Artikel offensichtlich nicht komplett verstanden haben.
    Und jetzt definieren wir noch Mut ...

    @Martin
    Nach so vielen erfolgreichen Teilnahmen und als altgedienter Starter ist die Startnummer 29 doch gar nicht so schlecht:confused:
    Teils werden da Entscheidungen getroffen, die man einfach nicht mehr kommentieren sollte.... Vom ursprünglichen Gedanken hat sich das alles inzwischen so weit entfernt, daß man von der Veranstaltung eh nicht mehr viel erkennen kann.

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum sich Leute über das Feld der Vorauswagen aufregen. Die haben in der Vergangenheit nicht für Unterbrechungen oder besondere Flurschäden gesorgt. Die Anzahl? Im Jahr 2013 waren zwar rund 40 genannt, aber in der Mittagszeit waren da nicht mal mehr die Hälfte von zu sehen. Kann also auch kein Problem gewesen sein.


    Die Auswahl der Vorauswagen? Von der Orga teils sehr fragwürdig. Da wurden beispielsweise im Rallysport selten zu sehende BMW Modelle abgelehnt, Begründung: BMWs haben wir schon!?!
    "Warum dürfen da welche mitfahren, die auch im normalen Feld mitfahren könnten?" Naja, ein Stratos könnte auch im normalen Feld mitfahren, oder?


    In Sachen Auslaufzonen möchte ich nur anmerken, daß ich mich aus Fahrersicht auch oft gefragt habe, warum teils Streckenposten ihre Wagen in die Schußzone stellen. Auf der anderen Seite ist eine Köln Ahrweiler keine Rundstreckenveranstaltung. Daher sollte die Besatzung im Wagen einfach nur soviel Risiko eingehen, wie sie selber verantworten kann. Geht was schief, muß man nicht unbedingt die Verantwortung dafür woanders suchen. Insbesondere bei Prüfungen, die mal in die eine und dann in die andere Richtung befahren werden, dann müßten beispielweise die Streckensicherungswagen zwischenzeitlich umgeparkt werden.

    Archimedes
    Dr Ziegahn hat mit Sicherheit nicht alles durcheinander gebracht und reflexartig nach mehr Sicherheit geschrien um das Geschäft seines Amtsvorgängers in Schwung zu bringen. Das wurde hier schon richtig dargestellt, dass der heute anderweitig unterwegs ist und das Geschäft mit Käfigen machen heute andere. Ferner wage ich zu behaupten, dass unter ihm damals so eine Diskussion erst gar nicht entstanden wäre. Grund? Der hätte erst gar nicht so einen Unsinn veröffentlicht,


    Antischrott
    Es stimmt, da wird einem übel, weil Ziegahn sich und den Verein mit seinen Begründungen noch mehr in diese unnütze Diskussion hinein reitet. Der begründet seinen Unsinn mit weiterem Unsinn. Ziegahn hat früher die DeutscheTankMasters kritisiert. Heute scheint zumindest seiner Meinung nach auch jeder Breitensportler deren Sicherheitstandard kopieren zu müssen.
    Die FIA Geschichte ist ja nicht mal schlimm und mit der schwachen Ziegahn Argumentation vergleichbar. "Action for Road safety!" ist ja für den Straßenverkehr gedacht, das ist ja sogar im Sinne des Motorsports. Motorsportler kennen den Unterschied zwischen Wettbewerb und Straßenverkehr. Daher ist es gerade im Sinne der Sicherheit, wenn auf gesperrten Strecken ohne Gegenverkehr etc, gefahren wird. Dort kann schließlich kein Unbeteiligter geschädigt werden.

    Schade, wieder eine Gegenstimme weniger auf der nächsten Hauptversammlung. In der Vergangenheit ging es bei den DSK Wahlen zu wie in der Volkskammer, es gab eigentlich keine Gegenstimmen.
    Gab es auch keine offensichtlichen Gründe für, wobei manche Verstimmungen zu Ziegahns Vorgänger in früheren Jahren auch immer unbeantwortet blieben.
    Auf eine Anfrage über die DSK Seite habe ich auch nach einiger Zeit eine Antwort des Executive Board
    Chief Science Officer (CSO) erhalten. Das war auch ein winden und plaudern. Im Anhang die nächste Editorial Geschichte in der sport auto Ausgabe November. Was soll ich sagen, noch schlimmer...


    Ich muß auch immer daran denken, wie sich die handelnden Personen in Sachen Nürburgring 2009 verhalten haben. Als das Kind dann in den Brunnen gefallen war, hieß es plötzlich "der DSK fordert..." und man tat so, als sei man die Protestspitze. Das war auch eine traurige und peinliche Geschichte.

    Das stimmt. Ein Austritt ohne Begründung wird durch Neueintritte wieder aufgefangen. Die Anzahl der Mitglieder bleibt ja seit Jahren konstant. Austritte von aktiven Motorsportlern sind aufgrund des Angebotes der freien Fahrten auf verschiedenen Rennstrecken für Mitglieder aufgefangen worden. Diese freien Fahrten binden Mitglieder.
    Über das Verhalten und sehr späte Forderungen des DSK-Vorstandes in Bezug auf Nürburgring 2009 und dem ganzen Ärger der dran hängt, waren auch bereits viele Mitglieder und Außenstehende verärgert.


    Was ist mit der Motorsport aktuell gemeint?

    Zitat: "also hatten alle in der Vergangenheit verunglückten Piloten ihr Gehirn nicht eingeschaltet?


    Junge, Junge...hier sind mal wieder einige mit ihren Kommentaren abseits der Piste unterwegs..."




    Das hat niemand behauptet. Es sollte aber jedem klar sein, daß ein Team seine Risikobereitschaft auf Straßen mit Bäumen, Hinkelsteinen oder Zuschauern gegenüber Straßen mit großem Auslauf zurücknehmen sollte.

    Eine Rallye mit WPs ohne Bäume oder ähnliches, wie von Dr. Ziegahn gewünscht kann es nicht geben. Dann wäre es keine Rallye mehr, sondern eine Rundstreckenveranstaltung.


    Das eigentliche Problem in dem von Dr. Ziegahn verfassten Artikel, ist die Tatsache, daß er einiges durcheinander wirft und bei Oldtimern Kräder und Automobile nicht unterscheiden kann. Bei Rallyes scheint er den Unterschied zwischen Demofahrten und Sport nicht mehr zu kennen, obwohl er ja darauf hinweist, daß er selber als Veranstalter tätig war.


    Es geht einfach darum, daß er nicht als Privatperson spricht (da soll er erzählen was er will) sondern als Spitzenvertreter des DSK für seine Mitglieder. Und ein großer Teil dieser Mitglieder ist nunmal im historischen Motorsport engagiert. Diesen Mitgliedern wird mit solchen Worten die Sache nicht einfacher gemacht.


    Der Ursprung dieser Forumsdiskussion war nicht, ob mehr Rohr oder weniger Rohr im Wagen sinnvoll ist, sondern ob das passt was Dr. Ziegahn da so in der sport auto schreibt.
    Die Rohrgeschichte hat der DMSB in der Vergangenheit entschieden. Ergebnis war, daß in der einen Serie der Käfig neuesten Erkenntnissen entsprechen muß und damit der Wagen in anderen Serien nicht mehr einsetzbar ist.


    Wenn sich hier die Forumsteilnehmer versuchen gegenseitig falsch zu interpretieren bringt das doch gar nichts. Dafür ist das Thema viel zu vielschichtig.

    Nette Geschichte am Rande. Es gibt auch eine DSK Facebook Seite. Dort werden allerdings recht zügig alle Beiträge anderer Nutzer zu diesem Thema schnell gelöscht.
    Scheinbar wollen sich die aktuellen Vertreter des DSK gar nicht mit der Meinung von Dr. Ziegahn auseinander setzen.
    Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo von Seiten des DSK heftigst über die neue DTM geschimpft wurde. Sicherlich zu Recht, aber warum müssen alle anderen Rennserien auch die Sicherheit solcher Prototypen (die lediglich zum kaputt fahren gebaut worden sind) aufweisen.
    Wilhelm Hahne hat unabhängig davon unter http://www.motor-kritik.de auf die Situation im modernen Motorsport verwiesen. Mit deutlich höheren Sicherheitsstandards nimmt offensichtlich auch die Risikobereitschaft und Rücksichtslosigkeit zu.


    Der beste Schutz vor schlimmen Unfällen ist immer noch das Gehirn einzuschalten.

    Es ist wirklich absolut erschreckend was der DSK Vorsitzende da von sich gegeben hat, verschiedene Tatsachen vermischt und sich seine eigene Wahrheit erträumt.
    Der Unfall von Karl-Heinz Kalbfell ist tragisch, wie jeder Unfall. Hat aber sicher nichts mit Oldtimern zu tun! Einfach gesagt, ob ich von einem alten oder von einem neuem Motorrad falle ist eigentlich total egal. Bei dem altem Motorrad ist die Geschwindigkeit mit ziemlicher Sicherheit sogar langsamer.
    Ich habe gerade leider nicht im Kopf, welche Positionen 2014 auf der DSK Hauptversammlung zur Wahl stehen. Sollte der Vorsitzende zur Wahl stehen, ist ihm bereits eine Gegenstimme sicher.