Beiträge von Intimidator

    Und wieder verschoben. Zitat:

    Liebe Rallyefreunde,

    aufgrund der derzeit in Hessen geltenden Verordnungen zur Bekämpfung des Corona Virus, ist es uns immer noch nicht möglich, den geplanten 1. ADAC rthb Rallyesprint am 27. März 2021 durchzuführen.

    Wir möchten aber an einer Durchführung festhalten und haben daher in Zusammenarbeit mit den Behörden und dem Eigentümer des Geländes einen weiteren Ausweichtermin abgesprochen.

    Der neue geplante Durchführungstermin ist der 24. April 2021. Alle Rahmendaten bleiben bestehen.

    Bitte streicht Euch diesen Termin fett im Kalender an und drückt die Daumen, dass wir dann endlich zum Start des ersten Rallyeautos in 2021 in Hessen kommen. Bei aller Euphorie möchten wir aber bereits heute darauf hinweisen, dass wir davon ausgehen, dass die Veranstaltung ohne Zuschauer stattfindet und hierfür werden wir auch neue Vorkehrungen treffen.

    Lasst Euch nicht unterkriegen, wir sehen uns hoffentlich bald wieder!

    Die Organisationsleitung

    Es gibt eine Menge Sportarten, die man ohne Zuschauer betreiben kann. Tischtennis z.B. oder Tennis, Schießen, Badminton, Judo usw. findet auf unterstem Niveau generell ohne Zuschauer statt und auch in höheren Ligen kommen nicht viele. Hat schon mal jemand Zuschauer beim Frauenfußball oder beim Rugby gesehen, eben. Und selbst beim Motorsport auf dem Hockenheim- oder Nürburgring gibt es bei vielen Serien weniger Zuschauer als Fahrer. Aber eben auf dem Ring.
    Rallye ist in dieser Hinsicht ein besonderer Sport und spielt in einer Liga mit Bergrennen, Radfahren, Triathlon oder Marathon. Das sind alles Sportarten, die den meisten Leuten tierisch auf den Sack gehen, weil hierzu Straßen gesperrt werden müssen und völlig Unbeteiligte beeinträchtigt werden. Diese Sportarten sind auf Zuschauer zwingend angewiesen, da ihnen sonst die Legitimation fehlt und die Veranstaltungen nicht mehr genehmigungsfähig sind.
    Im übrigen findet z.B. ein Tischtennismatch vollkommen ohne die Beteiligung Fremder statt. In den unteren Ligen gibt es nicht einmal Schiris. Die Spieler bauen auf, spielen, zählen und bauen wieder ab, vollkommen autark. Hingegen kann der Rallyefahrer nichts alleine. Er braucht einen Club der veranstaltet, er braucht Freaks die für Rallyeleitung und ähnliches ihren Kopf hinhalten und ihre Existenz riskieren. Er braucht Leute die Ihren Urlaub opfern um auf- und abzubauen, um TK und SK zu machen und um sich als Streckenposten und Funker bei jedem Wetter die Beine in den Bauch zu stehen. Und er braucht, wie oben beschrieben, die Fans, ohne die seinem Sport jede Berechtigung fehlt.
    Wie man da vor Arroganz triefend auf einem derart hohen Ross sitzen kann wie Herr Andreas von 1961, kann ich nicht verstehen. Ohne Leute die Dich und Deinen Sport bewundern und dafür ihre Freizeit opfern, fährst du in Zukunft nur noch zum Bäcker.

    Ich hab gestern erst erfahren, dass es Rallyes mit Cross-Karts gibt:
    https://www.youtube.com/watch?v=EpH6A-_UDY0
    Super spektakulär. Weiß jemand wo die nächste solche Veranstaltung ist? Spanien ist ein bißchen weit. Das es da aber nicht lange dauert bis bei uns die Bedenkenträger kommen dürfte aber auch klar sein. Ist ähnlich wie in der Formel 1. Ein ständiges einbremsen und verbieten wechselt sich mit einem spektakulärer machen ab, weil einem die Fans davonlaufen. Gäbs die Gruppe H noch, bräuchte man keine Cross-Karts.
    Und auf Gymkhana kann ich sowieso verzichten. Das ist Kindergarten. Genauso überflüssig wie die Drifter beim Bergrennen.
    [MENTION=3565]tome[/MENTION]: Mit langsameren Strecken meinteste du sicher solche wie im Video?

    Stirling Moss war wahrscheinlich der beste Rennfahrer aller Zeiten. Bei der FAZ haben sie geschrieben, dass er in seiner Karriere 529 Rennen gefahren ist und davon 212 gewonnen hat. (Da hätte ich gerne mal die Liste, falls da einer die Quelle kennt?) Und Moss war überall. Wer die Ergebnislisten der 50er und 60er Jahre durchkuckt findet ihn überall. Er ist auf der Nordschleife und auf der Avus gefahren, bei der Mille Miglia, der Targa Florio und der Carrera Panamericana, sowie bei der Tourist Trophy auf dem Dundrod Circuit. Er hat die Rallye Monte Carlo betritten, war bei den Brighton Speed Trials und in Bonneville auf dem Salzsee. Ist in Sebring und Le Mans gestartet, in Charade, in Reims und in Spa, in Monthlery und in Bathurst, in Schweden und in Venezuela. Er fuhr Rallye und Rundstrecke, Tourenwagen, Sportwagen und Monopostos. Egal, wen ich mir vorstelle, ob Juan-Manuel Fangio oder Michael Schumacher, ob Jackie Ickx oder Tom Kristensen, ob Richard Petty oder Dale Earnhardt, ob Mario Andretti oder A.J. Foyt, ob Walter Röhrl oder Sebastien Loeb, an Moss kommt keiner ran. Sein Sieg bei der Mille Miglia ist für mich das größte, was im Motorsport je erreicht wurde. Da schadet es auch nicht, dass er nie Formel-1-Weltmeister war und das er wohl nie in Indianapolis gestartet ist.

    Du liegst schon richtig. Stuck hat die Aktiven aufs übelste verraten. Was hab ich den zu seiner aktiven Zeit gemocht. So ein sympathischer Rennfahrer, Sohn des großen Hans Stuck, dann noch seine zwei Söhne, eine deutsche Motorsportdynastie.



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    !Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und differenziert. Danke, die Redaktion/JW

    Mehr als 20 Fahrzeuge in der NC1 wird bestimmt nen geiler Kampf um den Gesamt Sieg mit Schleimer im 1600 cors
    Noller, Bliss, Dinkel, Brocker im EVO, Berlandy, Satorius, Sawicki im Subaru und Otterbach im ex Löffelhard BMW.
    Nicht zu vergessen mein Geheimtipp David Jahn im EVO,


    Da läuft einem wirklich das Wasser im Mund zusammen. So langsam komme ich ins Überlegen ob ich wie geplant zur Rallye Zorn fahre.

    Um was geht es denn bei der Rallye? Ums schnell fahren ja wahrscheinlich nicht, oder doch. Ist Gleichmäßigkeit gefragt oder wird ein Schnitt (wie hoch?) vorgegeben? Wieso muss man sich bei solchen Artikeln immer alle Infos selber suchen?

    Danke für die Links! Du darfst gerne noch was zu den Hintergrünnden schreiben, wenn du was weißt. Ich nehme mit: 1. Der Motor der Wahl stammt von Vauxhall. Warum man dann nicht gleich einen Vauxhall fährt? Scheinbar hat der Escort MKII besondere Qualitäten. 2. Die meisten dieser Raketen stammen von den britischen Inseln inklusive Irland. Aber Ungarn ist scheinbar auch dabei. Was der Rest Europas treibt bleibt im Dunkeln. Wobei Belgien und Polen ja hier im Forum auch immer wieder mit ähnlichen Fahrzeugen ins Gespräch gebracht werden. Und das, obwohl man mir zum Gruppe-H-Verbot erzählt hat, Deutschland wäre das einzige Lang in dem solche Fahrzeuge erlaubt wären...

    Außerdem kannst du keinen Passus von 2019 nach 2020 übernehmen. Das wäre Kontinuität und die ist beim DMSB nicht gewünscht. Am Ende kommt noch jemand auf die Idee und plant für die nächsten fünf Jahre mit dem Regelment.
    [MENTION=3401]Head[/MENTION]: Kannst du mal ein paar Beispiele bringen für solche Escorts mit anderen, markenfremden Motoren? In welchen (europäischen) Ländern gibt es denn das liberalste Regelment. Markenfremd klingt ja schon fast wie Gruppe E1. Ist so was ähnliches wie E1 irgendwo erlaubt?

    Und wo genau ist jetzt der Vorteil, dass man an zwei Tagen fährt? Verstehe ich nicht. Ich komme (als Zuschauer) von etwas weiter weg. Übernachtung kommt für mich nicht in Frage und so sehe ich nur die halbe Rallye. 2019 habe ich übrigens beide Veranstaltungen besucht. RKA waren am Ende 4 WPs und praktisch Nonstop Action. Hessisches Bergland habe ich nur zwei WPs gesehen und dazwischen lange gewartet. Für mich ist das Konzept Murks, daher würde es mich ehrlich interessieren was andere daran so toll finden. Wenn es bei der Terminüberschneidung bleibt, fahre ich jedenfalls zur RKA.

    [MENTION=3812]Kuhnqvist[/MENTION]: Wenn Sie so besorgt sind um den Ruf "unseres" Rallyesports, warum schweigen Sie nicht einfach zu Themen die diesen "völlig unbedeutenden" Verband betreffen?


    Und was soll eigentlich dieses krude Gerede vom Worst-Case? Ein schwerer Unfall kann im Motorsport immer und überall passieren. Dies sollte man offen kommunizeren und Teilnehmern, Helfern, Zuschauern und auch Außenstehenden immer wieder klar machen, anstelle im Ernstfall nach allen Richtungen mit Dreck zu werfen. Im übrigen kann ich Sie beruhigen. Die letzten beiden worst-cases beim NAVC sind in einem Fall nicht über die Regionalpresse hinausgegangen und haben es im zweiten nicht einmal in selbige geschafft. Ich bezweifele das Sie überhaupt wissen von welchem zweitem Worst-Case ich hier spreche. Die Unfälle bei DMSB-Veranstaltungen oder im Rahmen von DMSB-Veranstaltungen wurden dagegen alle überregional breitgetreten. Wenn Sie unbedingt Menschenleben gegeneinander aufrechnen wollen dürfte also klar sein welche Unfälle dem "Sport" mehr schaden. Aber wie gesagt, am Meisten schadet es, wenn Sie permanent mit Dreck werfen.

    Weiß man eigentlich was Berlandy diese Saison so vor hat? Wird jetzt mit dem Subaru national gefahren was geht? Willi ist im Ruhestand oder kommt der noch mal wieder? Internationales Programm? Der Zorn auf den DMSB ist verflogen? Berlandy wieder auf Linie getrimmt?

    Ja, alle Achtung. Ich wünsche ihm auch viel Erfolg und das er sich weiterentwickelt. Ein tolles Talent, das in jungen Jahren schon viel drauf hat. Da darf man gespannt sein was noch kommt. Schade das man ihn bei dem Programm wohl bei kleineren Rallyes in Deutschland nicht mehr zu Gesicht bekommen wird. Aber wer Volvo-Konkurrenz sucht muss halt nach Schweden, da geht ja hierzulande nicht mehr viel.