Beiträge von sneider

    Ich glaube, einige hier sollten sich mal etwas besser über Jourdain Serderidis informieren. Hier von einer "narzistischen Art" zu sprechen finde ich etwas vermessen. Einfach mal die deutsche Neidkultur beiseite legen und anerkennen, was er alles schon für junge Fahrer getan hat (ja getan HAT!).


    In meinen Augen hat er sich hier nichts vorzuwerfen, wenn er von seinem Geld zu seinem Spaß ein Auto seiner Wahl bei einer Rallye seiner Wahl bewegt.


    Für alle weiteren Ausführungen verweise ich an die andernorts ebenso sinnbefreite Diskussion von Anfang des Jahres, ob Armin Kremer nicht besser sein Geld (oder besser noch mehr davon) in Marijan steckt statt "egoistisch" (O-Ton des damals meckernden) WRC2 Masters zu fahren.

    Herr Rauber,


    meine Intention war es keineswegs den Herrn Serderidis unter die Räder zu schmeißen, er ist sicher die Person die in Belgien in den letzten Jahren am meisten für die Talenförderung getan hat, sei es Kevin Demaerschalk, Sebastien Bedoret oder auch Grégoire Munster.


    Auch geht es mich nichts an, was er mit seinem Geld veranstaltet, wie sie es selber sagen. Ich gönne es ihm von ganzem Herzen, dass er sich in seiner Freizeit mit einem WRC in der Rallye-WM austoben kann, und ich behaupte sogar dass ich, wenn ich das Geld zur Verfügung hätte, genau das gleiche tun würde.


    Mir ging es nur darum, dass es mich amüsiert, dass M-Sport kein Auto für François Delecour hat und anscheinend auch Loeb und Greensmith die Monte nicht fahren werden, stattdessen jedoch Herr Serderidis. Punkt, aus.

    BREAKING NEWS:

    Lang wurde er erwartet, der große Moment für den Griechischen Rallyesport, doch nun ist die Zeit gekommen. Der Griechische Toppilot Jourdan Serderidis macht dieses Jahr aufgrund seines riesigen Talentes den Sprung in das Werkscockpit eines Puma WRC als 3. Pilot für M-Sport für die Rallye Monte Carlo.


    Wieder einmal schlägt Malcolm Wilson zu und beweist sein geniales Auge wenn es um das Entdecken von aufstrebenden, jungen Fahrern geht. Der Grieschische Rallyestar fuhr Jahrelang nationale Meisterschaften und machte dort mit Atemberaubenden Resultaten auf sich aufmerksam. Ein Beispiel wäre der geniale 3. Platz beim Rallyesprint in Haillot 2019 (BEL) mit einem komplett unterlegenen Citroen DS3 WRC. Hier sieht man wieder, dass Malcolm Wilson und M-Sport den finanziellen Aspekt ganz zur Seite legen wenn es um die Talentförderung geht und auch bereit sind, ein Minusgeschäft einzugehen, wenn es sich denn für den Sport lohnt.


    Ich finde es einfach nur genial dass nun auch ein junger Pilot, ein richtiger "rising Star" des Rallyesports die Chance bekommt, sich mit einem Werks-Rallye1 zu beweisen. Ich bin mir ganz sicher dass der junge Jourdan uns bei der Monte alle überraschen wird und spätestens am letzten Tag als erster auf die Wertungsprüfungen losgelassen wird.


    Zeigs uns, Jourdan, nutz deine Chance!

    Ich bin mal gespannt.. aber gut Funktioniert hat so ein Modell in der Vergangenheit auf jeden Fall nicht, siehe Mads Ostberg in 2017.

    Was wäre das Interesse von Ott daran, in einem

    Privatteam zu fahren wenn Malcolm auch ein Werksauto für ihn hätte. Macht irgendwie wenig Sinn in meinen Augen.


    Zu Ken Block, der fährt doch auch die ARA im Hyundai WRC, meiner Meinung nach würde nichts dagegen sprechen, dass er so ein Team gründet, nur wie gesagt würde es in meinen Augen keinen Sinn ergeben.

    Der Unfall ist tragisch. An der Stelle standen keine Massen an Zuschauern neben der Strecke. Das war keine der Stellen die meister88 aus Videos kennt. Die Zuschauer liefen entgegen der Laufrichtung der WP zurück zu ihrem Auto und machten wohl eine Pause entlang der Strecke um das Auto mit der Nummer 22 vorbei zu lassen. Zur falschen Zeit am falschen Ort.

    Hätte genau so auch in Deutschland oder egal wo bei einer Rallye passieren können. Leider gehört auch das zu unserem geliebten Sport. Jetzt wieder alles auf Belgien zu schieben finde ich nicht richtig. Wenn man solche tragischen Ereignisse vermeiden will muss man den Rallyesport verbieten, denn nirgends steht man zu 100% sicher, und dieses Risiko nimmt man als Zuschauer in Kauf.


    Meine Gedanken sind auf jeden Fall bei den Hinterbliebenen.

    Hallo Zusammen,

    nach der Aufforderung von cowboyfromhell hier dann meine Gedanken:


    Ich war jetzt 5 mal bei der Rallylegend und dieses Jahr war definitiv die am besten besuchte Ausgabe. Gesprochen wurde von etwa 80'000 Zuschauern. Stimmung war Grandios, da wurden die letzten Jahre nochmal bei weitem übertroffen. Einfach nur Gänsehaut-Feeling.


    Starterfeld war auch wieder ganz ordentlich, viele Jungs dabei die richtig angegast haben, das sieht man denke ich auch in den Videos. Highlight waren auf jeden Fall die Audi S1 RX, einfach krank wie man diese Autos bewegen kann. Rovanperä und Battistolli haben die Gruppe A Autos auch bewegt wie das sein soll und die Teilnehmer der CKL waren wieder genial unterwegs.


    Frank Kelly, das weiß ich aus sicherer Quelle, war nicht ganz glücklich über die Organisation da er seinen reservierten Serviceplatz nicht bekommen hat, was auch echt verwunderlich ist, für einen Piloten der für die Rallye eingeladen wurde. Generell waren dort für die Fahrer noch ein paar Dinge die nicht so wirklich gut geklappt haben. Denke aber dass man Kelly trotzdem nicht zum letzten Mal in San Marino gesehen hat. ;)


    Diana hat nicht wirklich etwas kritisiert sondern ist eher auf die Kritik der Zuschauer in den einschlägigen Facebookgruppen eingegangen.


    Was es aus meiner Sicht zu kritisieren gab:

    - An den großen Zuschauerpunkten haben viele Leute sich ihre eigenen "Zonen" eingezäunt oder mit Flatterband abgeriegelt und die Camper direkt an die Strecke geparkt um besser zu sehen. Das geht mMn garnicht, und müsste unbedingt vom Veranstalter unterbunden werden.

    - Viele Alkoholisierte Zuschauer waren wieder unterwegs, mit dem Resultat dass zum Beispiel ein Feld in Brand gesteckt wurde oder Glasflaschen auf die Strecke geflogen sind. Das muss bei aller guten Laune wahrlich nicht sein.

    - Man konnte wieder fast stehen wo man wollte, was eigentlich gut für mich war, aber doch so nicht passieren dürfte. Ein Beispiel: Auf der La Casa WP durfte man eigentlich nicht hinter der Leitplanke stehen, der Posten bat uns einfach zu warten bis die Safety Autos durch sind und uns dann dort zu positionieren. Dann fragte er mich wegen meiner Kamera ob ich eine Media Akkreditierung habe und als ich nein sagte, durfte ich dann auch dort stehen bleiben. Mit Media Weste nicht :D Muss man sich mal vorstellen.

    - Teilweise war durch den massiven Andrang an Zuschauern fast kein Parkplatz entlang der WP zu bekommen und die Strecken wurden relativ früh gesperrt, was auch ein wenig für Schwierigkeiten sorgte.


    Für mich war es definitiv nicht die letzte Rallylegend, nächstes Jahr fahr ich wieder runter. Das Feeling dieses Events ist einfach unbeschreiblich, man muss mal da sein um es zu verstehen. Jeder den ich je mit nach San Marino genommen habe schwärmt immer noch davon. Ein Muss für jeden Rallye-Fan.