Beiträge von Michael S.

    Es ist traurig, was die aktuelle Konzernführung für Entscheidungen trifft. Ob das wirklich für die Marke VW gut ist? Es scheint fast so, als wenn da ein Schuss Irrsinn dabei ist.

    Ich hätte nie gedacht, dass man so eine kompetente Mannschaft wie Volkswagen Motorsport gänzlich auflöst. Da sind dich richtige Siegergene verankert, die Emotionen bei Fans und Käufern wecken. Wenn man aktuell nichts mit Motorsport am Hut haben möchte, hätte man die Truppe nicht mit Fremdaufträgen oder ähnlichem zusammen halten können? Unfassbar.

    Nach gut 300 km Anreise erreichten wir pünktlich zum Start der WP5 die Rallye Köln-Ahrweiler. Wir standen dort an dem Schotter-/Waldweg. Das erste Auto, das wir zu sehen und vor allem zu hören bekamen, war das "Zebra" von Zeltner. Als der Porsche vorbei gezogen war, meinte mein Sohn, dass sich die Reise schon jetzt gelohnt hätte, selbst wenn wir nun direkt nach Hause düsen würden. Echt klasse. Der Sound in dieser Umgebung, das kunstvoll gelenkte Auto, einfach Spitze.


    Wir blieben natürlich. Das Gebotene war wirklich toll, der Tag bei der RKA war absolut klasse.


    Was kann man verbessern? Mich hat eigentlich nur gestört, dass ich keine warmen Socken mitgenommen hatte ... . Ansonsten würde ich im Vorfeld etwas mehr die Werbung verstärken. Von anderen Veranstaltern bekommt man als Sportler einen Flyer in die Hand gedrückt, man wird angesprochen, angeschrieben. So manche Kleinstveranstaltung hat einen Internetauftritt, als ginge es ausschließlich bei diesem Event um die Weltmeisterschaft. Vielleicht könnte man sich da auch etwas abkupfern.


    Interessierte aus Belgien, den Niederlanden oder sonstwo können sicher gerne hier nachfragen, was sie am Auto ändern müssten, um bei der Köln-Ahrweiler zu starten. Wenn's der Sache dient, warum nicht.


    Ich freue mich auf jeden Fall aufs nächste Jahr. Thanks a lot.




    Wow, tolles Programm und schickes Design des Hyundai!




    Wow, tolles Programm und schickes Design des Hyundai!


    Funktioniert meiner Meinung nach nur in der Theorie. Denn die Aktiven im Norden fahren die Rallyes im Norden - morgens hin, abends zurück. Genauso machen es die Rallyesportler im Süden. Leute, die sich den Freitag für eine Rallye 35 freinehmen, 1.000 km quer durch die Republik reisen um am Samstag dann ein paar WP-Kilometer zu absolvieren und den kompletten Sonntag wieder für die Rückreise "opfern", dürften dauerhaft Mangelware sein.


    In unserer Region gab es über viele Jahre praktisch keinen Slalomsport. Es wurden nur zwei drei Veranstaltungen regional im Jahr durchgeführt. Mit einem teilweisen üppigen Starterfeld von 6 (!) Teilnehmern. Dann gab es eine Initiative, den sich einzelne Clubs angeschlossen haben, es kamen neue Veranstaltungen und neue reginoale Serien dazu. Im Lauf der Jahre sind aus den 6 unkaputtbaren Teilnehmern bis zu 100 geworden. Mehr regionale Veranstaltungen und ein einfaches Reglement sorgten für einen Boom.

    @ Carbon: Mikkelsens erste Zeit am Sonntagmorgen war nicht stark genug, um Lappi den zweiten Platz noch streitig zu machen. Ich denke nicht, dass das auf eine Stallorder zurückzuführen ist. Würde ja keinen Sinn machen, wenn man fette Herstellerpunkte holen möchte.


    Du hast Recht, für das Selbstvertrauen des Fahrers ist es sicherlich nicht gut, wenn ein Fahrer auf die Reservebank muss. Fürs Korsika-Ergebnis könnte Sordo allerdings tatsächlich die bessere Wahl sein, oder?


    Wäre der ärgerliche Ausrutscher bei der Monte nicht passiert, wäre Mikkelsen auf der Mittelmeerinsel vielleicht trotzdem gesetzt.


    Hätte, wäre, wennn ... . :)

    @ zweipunktnull: Dem Andreas Mikkelsen wünschen wir alle das Beste, ist ein sympathischer Typ. Nur kommt bei seinen Fahrten im Hyundai nicht richtig was bei rum. Bei 14 WM-Läufen 2018 kam er nur ein einziges mal aus Podium. Sordo und Paddon, die nur etwa halb so viele WM-Läufe wie er bestritten hatten, hatten am Jahresende kaum weniger WM-Punkte als er. Ich glaube sogar, Hyundai hätte den Marken-Titel 2018 eingefahren, wenn man nicht an Mikkelsen festgehalten, sondern Sordo oder Paddon mehr fahren lassen hätte.


    Zu Schweden 2019: Hyundai möchte vor allem den Marken-Titel. Mikkelsens Leistung war gut, was mich tagelang freute. Am Ende war er aber nicht in der Lage, Lappis Tempo mitzugehen und ihm den zweiten Platz streitig zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass das den Ausschlag gegeben hat, Asphalt-Spezi Sordo für Korsika zu nominieren, dem zudem Druck nichts auszumachen scheint.


    Mikkelsen scheint mit dem Hyundai 2019 besser zurecht zu kommen als im Vorjahr. Aber absolut top und super überzeugend war er weder bei der Monte noch in Schweden. Sonst müsste er nicht pausieren. Das ist alles.

    Warum vergleichen, kann man das?


    Von Gartzen war im vergangenen Jahr im DS3 R3T größtenteils sehr stark unterwegs. Vielleicht braucht er noch ein wenig, um sich auf den Fiesta R5 einzuschiessen.


    Schwedt war an der Strecke gut anzusehen, er fuhr mit ordentlich Biss, der Super 2000 scheint ihm zu liegen. Und: Drei Wochen vor der Rallye Sulingen fuhr er den Peugeot bei der Rallye Buten un´Binnen als Vorwagen, um sich gewissenhaft auf das IVG-Gelände vorzubereiten. Was bestimmt auch kein Nachteil war.


    Von daher meine ich, dass man nicht unbedingt vergleichen müsste. Ist doch gut, wenn gleich zwei Fahrer versuchen, aufzusteigen. Wenn beide die Mittel dazu haben, warum nicht?

    Ich hab das nicht mehr genau im Kopf, wo wir gestanden sind. Ein offizieller Zuschauerplatz war dort auch auf einem Sportplatz / Spielplatz. Man konnte von der Stelle aus nicht nur die Ortsdurchfahrt sehen, sondern auch auf die tiefer liegende Anfahrt dorthin. War eine schöne Stelle. Von weitem konnten wir Camillis freitäglichen Ausfall hören und das gestrandete Auto sehen.


    Es hat sich ansonsten sehr gelohnt, die 1200 km Anfahrt auf sich zu nehmen. Am Samstagmorgen lag auf der Fahrt zur ersten Tagesprüfung reichlich Schnee. Mit den vorsichtshalber zwischen Weihnachten und Neujahr neu montierten Winterreifen war das aber gar kein Problem. Viele kamen da aber schon nicht den Berg hoch. Etliche Zuschauer standen am Straßenrand und montierten Schneeketten.


    Als die WP gestartet wurde, schneite es noch bei Breen, Neuville und Evans. Die Bedingungen wurden aber nach und nach besser, Ogier - als Zehnter auf der Strecke - musste bereits deutlich weniger „leiden“. Wir haben uns dann entschieden, zu einer weiteren WP zu fahren und nicht auf den zweiten Durchgang zu warten. Alter Falter, sah man nun ein Elend. Gefühlte drei Millionen Fans wollten den Berg zum zweiten Durchgang hoch, hunderte hatten allerdings noch Sommerreifen drauf. So standen sie auf der recht engen Zufahrt in Zweierreihen, um Schneeketten anzulegen. Einzelne, die komplett auf Sommer programmiert waren, mussten geschoben oder gezogen werden. Mittendrin ein vollbesetzter Doppeldecker-Reisebus, der auch steckenblieb. So kam es zu einem Superstau biblischen Ausmaßes. :) Ich denke mal, dass sich viele Teilnehmer da auch Zeitstrafen für ein Zuspätkommen an der ZK einfingen. Da ging praktisch berghoch nichts mehr. Ob sich bis heute – drei Tage später – alles aufgelöst hat, wage ich zu bezweifeln … .

    Meine Frage, warum die Diskrepanz zwischen den Anschaffungskosten von einem Rundstrecken-GT86 und einem Rallyewagen des gleichen Typs dermaßen dramatisch ausfällt, ist damit jedenfalls noch nicht beantwortet. Über 40.000 € sind schließlich keine Kleinigkeit. Sind ja mehr als zwei Drittel von dem, was das Rundstreckenauto kostet.


    Rallyewagen und Rundstrecken-Variante haben völlig unterschiedliche technische Spezifikationen. Der Rundstreckenwagen ist seriennäher als das als R3 homologierte Rallyeauto mit stärkerem Motor und Spezialgetriebe.

    Ganz genau so ist es. Der Clio war Thibaut Poizot (Dieses Jahr St.Nr. 87).
    Der ist dieses Jahr wieder dabei. Und der weiß wie man so ein Auto bewegt. Hat was von Ragnotti;)


    Dieses Jahr statt im brüllenden R3 im schnellen R3T dabei, hatte das Team leider Pech. Zunächst gewohnt spektakulär unterwegs, blieben sie am Freitag direkt vor unseren Augen im "Notausgang" mit qualmendem Motor wegen Kühlwasserverlust stehen. Dem bitter enttäuschten Team wurde von Zuschauern zwar in ausreichender Menge Wasser gereicht, aber dennoch bedeutete der Schaden das Aus. Und das, obwohl man in einer kleinen Werkstatt in Gap noch stundenlang Reparaturversuche unternahm.DSCF3389.jpgDSCF3416.jpg

    Andi, ich wollte dir nichts Böses. Jeder wie er es mag. Aber für mich kommen beim neuen Fiat 124 an der Strecke (!) keine echten Emotionen auf. Auch wenn das recht hübsche Autos sind. Anders der von dir genannte Toyota GT86: Wer Hermann Gassner jr. bei der Rallye Deutschland 2017 live erlebt hat, wird davon noch lange schwärmen. Gassner jr. in Topform, der GT86 dank einiger Updates auch. Spektakulär, toller Sound, tolle Optik.


    Letztendlich freut man sich aber über jeden Hersteller, der rallyemässig was macht.