Beiträge von Michael S.

    Verstehen kann ich Hyundai. Soooo überzeugend war Oliver Solberg in diesem Jahr nun wirklich nicht. Wenn es das Budget hergibt, hätte man ihn vielleicht in ein viertes Auto zum lernen setzen können. Ähnlich wie Takamoto Katsuta. Solberg jr. ist allerdings zumindest aktuell nicht wirklich eine Verstärkung als dritter Fahrer, wenn ein Hersteller um die Marken-WM fährt.

    Für 2022 wäre es besser gewesen, ihn im Rallye 2 fahren zu lassen. Erst wenn man da wirklich beständig als Oberglüher überzeugen kann, sollte man in die 1. Liga aufsteigen, denke ich. Ich glaube, Papa Petter wollte da zu früh zu viel. Kalle Rovanperä ist auch sehr jung, wirkt aber als Typ deutlich reifer. Bei dessen WRC-Einstieg hatte jeder das Gefühl, jetzt kann man diesen Schritt wagen.

    Hallo. Für uns war es der erste Start bei der Rallye Monte Carlo Historique und es war einfach nur super, es gab unendlich viele schöne Eindrücke. Ich bin einfach nur happy und froh, dabei gewesen zu sein. Die Prüfungen und Landschaften muss man erlebt haben und wie sich die Franzosen für alte und bunte Autos begeistern können, ist sensationell.

    Auto, persönliche Vorbereitung und Equipment hätten sicher einen Tick besser sein können, aber zum Mitfahren und Genießen reichte das allemal.


    War auch schön, den Michael kurz kennengelernt zu haben. Glückwunsch zur guten Leistung, immer vorne mit dabei.


    Weiteres auf http://www.privatfahrer.de .

    Die Rallye fand ich super und der Kampf Ogier gegen Loeb war fesselnd. Danke an die beiden Haudegen.

    Schade, dass der Hyundai nicht richtig wollte, Thierry zeigte richtig Biss und Willensstärke.


    Adrian Fourmaux hatte ich die Daumen gedrückt. Der Speed ist da, aber da sind zu viele schwere Unfälle. Hoffentlich geht das immer gut, der Sport kann auch gefährlich sein.


    Rovanperä kam zunächst überhaupt nicht auf Zeiten, blieb aber unbeirrbar. Als das Setup stimmte, fuhr er plötzlich richtig starke Zeiten. Bravo.


    Ich hab nicht verstanden, dass man Oliver Solberg den dritten Hyundai gab. Will man nicht Marken-Weltmeister werden? Sordo ist ein Garant für fette Punkte, warum ließ man ihn nicht ans Lenkrad? So hat man zum Punkte sammeln eigentlich nur Thierry.


    Allgemein finde ich die neuen Autos sensationell und faszinierend. Das wird sicher eine tolle Saison.

    Es ist traurig, was die aktuelle Konzernführung für Entscheidungen trifft. Ob das wirklich für die Marke VW gut ist? Es scheint fast so, als wenn da ein Schuss Irrsinn dabei ist.

    Ich hätte nie gedacht, dass man so eine kompetente Mannschaft wie Volkswagen Motorsport gänzlich auflöst. Da sind dich richtige Siegergene verankert, die Emotionen bei Fans und Käufern wecken. Wenn man aktuell nichts mit Motorsport am Hut haben möchte, hätte man die Truppe nicht mit Fremdaufträgen oder ähnlichem zusammen halten können? Unfassbar.

    Nach gut 300 km Anreise erreichten wir pünktlich zum Start der WP5 die Rallye Köln-Ahrweiler. Wir standen dort an dem Schotter-/Waldweg. Das erste Auto, das wir zu sehen und vor allem zu hören bekamen, war das "Zebra" von Zeltner. Als der Porsche vorbei gezogen war, meinte mein Sohn, dass sich die Reise schon jetzt gelohnt hätte, selbst wenn wir nun direkt nach Hause düsen würden. Echt klasse. Der Sound in dieser Umgebung, das kunstvoll gelenkte Auto, einfach Spitze.


    Wir blieben natürlich. Das Gebotene war wirklich toll, der Tag bei der RKA war absolut klasse.


    Was kann man verbessern? Mich hat eigentlich nur gestört, dass ich keine warmen Socken mitgenommen hatte ... . Ansonsten würde ich im Vorfeld etwas mehr die Werbung verstärken. Von anderen Veranstaltern bekommt man als Sportler einen Flyer in die Hand gedrückt, man wird angesprochen, angeschrieben. So manche Kleinstveranstaltung hat einen Internetauftritt, als ginge es ausschließlich bei diesem Event um die Weltmeisterschaft. Vielleicht könnte man sich da auch etwas abkupfern.


    Interessierte aus Belgien, den Niederlanden oder sonstwo können sicher gerne hier nachfragen, was sie am Auto ändern müssten, um bei der Köln-Ahrweiler zu starten. Wenn's der Sache dient, warum nicht.


    Ich freue mich auf jeden Fall aufs nächste Jahr. Thanks a lot.




    Wow, tolles Programm und schickes Design des Hyundai!




    Wow, tolles Programm und schickes Design des Hyundai!


    Funktioniert meiner Meinung nach nur in der Theorie. Denn die Aktiven im Norden fahren die Rallyes im Norden - morgens hin, abends zurück. Genauso machen es die Rallyesportler im Süden. Leute, die sich den Freitag für eine Rallye 35 freinehmen, 1.000 km quer durch die Republik reisen um am Samstag dann ein paar WP-Kilometer zu absolvieren und den kompletten Sonntag wieder für die Rückreise "opfern", dürften dauerhaft Mangelware sein.


    In unserer Region gab es über viele Jahre praktisch keinen Slalomsport. Es wurden nur zwei drei Veranstaltungen regional im Jahr durchgeführt. Mit einem teilweisen üppigen Starterfeld von 6 (!) Teilnehmern. Dann gab es eine Initiative, den sich einzelne Clubs angeschlossen haben, es kamen neue Veranstaltungen und neue reginoale Serien dazu. Im Lauf der Jahre sind aus den 6 unkaputtbaren Teilnehmern bis zu 100 geworden. Mehr regionale Veranstaltungen und ein einfaches Reglement sorgten für einen Boom.

    @ Carbon: Mikkelsens erste Zeit am Sonntagmorgen war nicht stark genug, um Lappi den zweiten Platz noch streitig zu machen. Ich denke nicht, dass das auf eine Stallorder zurückzuführen ist. Würde ja keinen Sinn machen, wenn man fette Herstellerpunkte holen möchte.


    Du hast Recht, für das Selbstvertrauen des Fahrers ist es sicherlich nicht gut, wenn ein Fahrer auf die Reservebank muss. Fürs Korsika-Ergebnis könnte Sordo allerdings tatsächlich die bessere Wahl sein, oder?


    Wäre der ärgerliche Ausrutscher bei der Monte nicht passiert, wäre Mikkelsen auf der Mittelmeerinsel vielleicht trotzdem gesetzt.


    Hätte, wäre, wennn ... . :)

    @ zweipunktnull: Dem Andreas Mikkelsen wünschen wir alle das Beste, ist ein sympathischer Typ. Nur kommt bei seinen Fahrten im Hyundai nicht richtig was bei rum. Bei 14 WM-Läufen 2018 kam er nur ein einziges mal aus Podium. Sordo und Paddon, die nur etwa halb so viele WM-Läufe wie er bestritten hatten, hatten am Jahresende kaum weniger WM-Punkte als er. Ich glaube sogar, Hyundai hätte den Marken-Titel 2018 eingefahren, wenn man nicht an Mikkelsen festgehalten, sondern Sordo oder Paddon mehr fahren lassen hätte.


    Zu Schweden 2019: Hyundai möchte vor allem den Marken-Titel. Mikkelsens Leistung war gut, was mich tagelang freute. Am Ende war er aber nicht in der Lage, Lappis Tempo mitzugehen und ihm den zweiten Platz streitig zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass das den Ausschlag gegeben hat, Asphalt-Spezi Sordo für Korsika zu nominieren, dem zudem Druck nichts auszumachen scheint.


    Mikkelsen scheint mit dem Hyundai 2019 besser zurecht zu kommen als im Vorjahr. Aber absolut top und super überzeugend war er weder bei der Monte noch in Schweden. Sonst müsste er nicht pausieren. Das ist alles.

    Warum vergleichen, kann man das?


    Von Gartzen war im vergangenen Jahr im DS3 R3T größtenteils sehr stark unterwegs. Vielleicht braucht er noch ein wenig, um sich auf den Fiesta R5 einzuschiessen.


    Schwedt war an der Strecke gut anzusehen, er fuhr mit ordentlich Biss, der Super 2000 scheint ihm zu liegen. Und: Drei Wochen vor der Rallye Sulingen fuhr er den Peugeot bei der Rallye Buten un´Binnen als Vorwagen, um sich gewissenhaft auf das IVG-Gelände vorzubereiten. Was bestimmt auch kein Nachteil war.


    Von daher meine ich, dass man nicht unbedingt vergleichen müsste. Ist doch gut, wenn gleich zwei Fahrer versuchen, aufzusteigen. Wenn beide die Mittel dazu haben, warum nicht?

    Ich hab das nicht mehr genau im Kopf, wo wir gestanden sind. Ein offizieller Zuschauerplatz war dort auch auf einem Sportplatz / Spielplatz. Man konnte von der Stelle aus nicht nur die Ortsdurchfahrt sehen, sondern auch auf die tiefer liegende Anfahrt dorthin. War eine schöne Stelle. Von weitem konnten wir Camillis freitäglichen Ausfall hören und das gestrandete Auto sehen.


    Es hat sich ansonsten sehr gelohnt, die 1200 km Anfahrt auf sich zu nehmen. Am Samstagmorgen lag auf der Fahrt zur ersten Tagesprüfung reichlich Schnee. Mit den vorsichtshalber zwischen Weihnachten und Neujahr neu montierten Winterreifen war das aber gar kein Problem. Viele kamen da aber schon nicht den Berg hoch. Etliche Zuschauer standen am Straßenrand und montierten Schneeketten.


    Als die WP gestartet wurde, schneite es noch bei Breen, Neuville und Evans. Die Bedingungen wurden aber nach und nach besser, Ogier - als Zehnter auf der Strecke - musste bereits deutlich weniger „leiden“. Wir haben uns dann entschieden, zu einer weiteren WP zu fahren und nicht auf den zweiten Durchgang zu warten. Alter Falter, sah man nun ein Elend. Gefühlte drei Millionen Fans wollten den Berg zum zweiten Durchgang hoch, hunderte hatten allerdings noch Sommerreifen drauf. So standen sie auf der recht engen Zufahrt in Zweierreihen, um Schneeketten anzulegen. Einzelne, die komplett auf Sommer programmiert waren, mussten geschoben oder gezogen werden. Mittendrin ein vollbesetzter Doppeldecker-Reisebus, der auch steckenblieb. So kam es zu einem Superstau biblischen Ausmaßes. :) Ich denke mal, dass sich viele Teilnehmer da auch Zeitstrafen für ein Zuspätkommen an der ZK einfingen. Da ging praktisch berghoch nichts mehr. Ob sich bis heute – drei Tage später – alles aufgelöst hat, wage ich zu bezweifeln … .